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Chakrenarbeit – Chakrentherapie

Die Methoden der Chakrentherapie
Heilmethoden mit denen die Chakren möglichst effektiv harmonisiert werden können, umfassen die Aroma-, Edelstein-, und Bachblüten-Therapie sowie Pflanzenheilkunde. Diese alternativen Therapieformen werden durch Vokalübungen und Affirmationen sowie durch Chakra-Energiemassagen und allgemeine Tipps für den Alltag ergänzt.
Die vorgestellten Methoden sind einfach durchzuführen und dabei zugleich sehr wirkungsvoll. Für die Chakra-Therapie gilt: Vertrauen Sie sich selbst! Sie besitzen alle Kräfte und Fähigkeiten, die Sie brauchen, um Ihre Chakren zu entwickeln. Wenn Sie die Techniken die ich hier vorstellen möchte anwenden, und auf Ihre innere Stimme hören, können Sie auch ohne weitere Anleitung wunderbare Ergebnisse erzielen! In besonders schwerwiegenden Fällen – etwa wenn schwere Blockaden in den Chakren vorliegen oder körperliche oder seelische Probleme übermächtig werden – ist es nötig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Meist ist es aber besser, sich selbst auf den Weg zu machen: Sie selbst wissen am besten, was Ihnen gut tut. (Diese Therapieformen ersetzen NICHT eine konventionelle Therapie bei schwerwiegenden Störungen! Bei solch einer Ausprägung können sie aber begleitend und gesundheitsfördernd wirken)
Obwohl diese Methoden sich sehr gut kombinieren lassen und in Programmen zusammengefasst sind, muss man sie nicht alle zusammen anwenden.
Bei konkreten Problemen kann es allerdings wirkungsvoller sein, eine Kur zu machen und mehrere oder alle Anwendungen des auf das betreffende Chakra zugeschnittenen Programms länger durchzuführen.

Die Aromatherapie
In Ägypten wurden Düfte schon vor rund 5000 Jahren zur Heilung eingesetzt. Auch in der modernen Aromatherapie wird die Macht der Düfte bewusst genutzt. Düfte können unsere Stimmung in Sekundenschnelle verändern, da der Geruchssinn direkter als jeder andere Sinn mit unserem Unterbewusstsein und unseren Gefühlen verbunden ist.
Über das Riechfeld in der Nasenschleimhaut steht der Geruchsnerv direkt mit dem Limbischen System (Emotionszentrum im Hirn) in Verbindung. Diese Steuerzentrale im Stammhirn übt einen starken Einfluss auf die Gefühle und auch auf die Hormone aus.
Auch die Chakren wirken sich stark auf die Gefühle und die Hormonausschüttung aus. Und so, wie der Zustand der Chakren Gefühle und Stimmungen beeinflusst, so beeinflussen Stimmungen und Emotionen auch den Energiefluss in den Chakren. Fühlt man sich niedergeschlagen und frustriert, wird sich dies auf den Zustand der Chakren ebenfalls negativ auswirken.
Die Aromatherapie harmonisiert den Gefühlsbereich und trägt somit indirekt dazu bei, Chakra-Blockaden zu lösen. Im Mittelpunkt dieser sanften Therapieform stehen die ätherischen Öle, die in jeder Pflanze in Form winziger Öltröpfchen enthalten sind. Da es große Qualitätsunterschiede gibt, sollten Sie darauf achten, ausschließlich hochwertige, naturreine Öle zu verwenden.


Anwendungen:

  • Die Aroma-Öle dürfen nie unverdünnt eingesetzt werden. Da es nicht selten einmal zu allergischen Reaktionen auf bestimmte Öle kommen kann, sollte man besonders anfangs sehr vorsichtig mit der Dosierung umgehen.
  • Die einfachste Möglichkeit ätherische Öle anzuwenden, besteht darin, wenige Tropfen in einer Duftlampe verdampfen zu lassen.
  • Auch Bäder können aromatisiert oder gezielte Chakra-Duftmassagen mit ätherischen Ölen durchgeführet werden.
  • Bei der Chakra-Duftmassage reibt man mit dem Öl den Hautbereich über dem jeweiligen Chakra mit sanften, kreisenden Bewegungen so lange ein, bis das Öl in die Haut eingezogen ist.

Die Pflanzenheilkunde
Heilpflanzen wurden in allen Kulturen erfolgreich verwendet, um Krankheiten zu heilen und das Wohlbefinden zu erhöhen. Vor allem in der mittelalterlichen Klostermedizin war der Einsatz heilsamer Kräuter weit verbreitet und beliebt. Wissenschaftliche Untersuchungen konnten die Wirksamkeit vieler pflanzlicher Mittel in letzter Zeit eindeutig belegen, und die Phythotherapie oder Pflanzenheilkunde ist inzwischen auch ein anerkannter Bereich der modernen Heilkunde.
Neben ätherischen Ölen enthalten Heilkräuter viele wertvolle Stoffe wie Flavonoide, Saponine, Gerbstoffe aber auch Vitamine und Mineralstoffe. Viele Heilwirkungen lassen sich auf diese Inhaltsstoffe zurückführen. Andere sind nur durch die synergetischen Effekte erklärbar; das bedeutet, dass bestimmte Heilwirkungen nur durch das harmonische Zusammenwirken der vielen Inhaltsstoffe einer Pflanze auftreten, während einzelne, isolierte Inhaltsstoffe diese Wirkungen nicht zeigen.
Heilkräuter wirken auf körperlicher Ebene unter anderem entzündungshemmend, antibakteriell, schmerzlindernd, krampflösend, tonisierend, entgiftend, abwehrstärkend oder fiebersenkend. Doch es gibt auch viele Heilpflanzen, die der Seele gut tun und beruhigend, angstlösend, antidepressiv, schlaffördernd oder allgemein harmonisierend wirken.
Einige Heilpflanzen beeinflussen Bereiche, die eindeutig bestimmten Chakren zugeordnet werden können. Indem die heilenden Kräuter Körper und Seele harmonisieren, tragen sie dazu bei, den Energiefluss und damit die Chakra-Aktivität anzuregen. Die einfachste Möglichkeit, Heilkräuter einzusetzen, besteht in der Zubereitung von speziellen Heiltees. Die Anwendungsform hängt jedoch von der jeweiligen Heilpflanze ab. Einige Wirkstoffe lassen sich für die Harmonisierung des Chakras effektiver einsetzen, wenn man die Heilpflanzen in Wein oder Milch ansetzt, statt sie in Form von Tee einzunehmen.



Die Edelstein-Therapie
Die Heilkraft der Edelsteine war schon bei den alten Ägyptern, Griechen und Römern bekannt. Aristoteles interessierte sich ebenso für die Energie der Edelsteine wie später Hildegard von Bingen in Deutschland. Weltweit haben Heilkundler aller Traditionen Erfahrungen mit der Kraft der Edelsteine gesammelt. Die Edelstein-Therapie ist eine sehr subtile, feinstoffliche Heilmethode. Ihre Wirkungen sind zwar erfahrbar, für die Wissenschaft sind sie bisher jedoch noch nicht greif- oder begreifbar.
Heilsteine wirken über feinstoffliche Kräfte, Farben und Schwingungsmuster auf das menschliche Energiesystem ein. Diese Farben, Kräfte und Schwingungsmuster entsprechen verschiedenen Chakra-Ebenen und beeinflussen diese. Jedes Chakra kann durch eine Vielzahl von Heilsteinen aktiviert und harmonisiert werden. Die Edelstein-Therapie ist eine Erfahrungs-Heilkunde. Nicht jeder Stein wirkt bei jedem Menschen gleich. Man sollte also selbst in Ruhe ausprobieren, welche Edelsteine bei einem die besten Ergebnisse erzielen.


Anwendung:

  • Zur Unterstützung von Heilungsprozessen und zur Beseitigung von Chakra-Blockaden kann man die Edelsteine unterschiedlich anwenden: Am einfachsten und effektivsten ist es, den Stein der Wahl auf der Haut zu tragen.
  • Man kann Rohsteine oder Trommelsteine, das sind Steine die in einer Trommel geschliffen wurden, verwenden, indem man sie direkt auf den Bereich des Chakras auflegen.
  • Oder man benutzt die Steine als Handschmeichler – ihre Energie wird dabei über die Handchakren aufgenommen.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Edelstein an einer Kette, die möglichst aus reinem Gold oder Silber bestehen sollte, am Körper zu tragen. Wichtig ist hierbei, dass der Stein nicht „gebohrt“ wurde, da dadurch die kristalline Struktur so geschädigt wurde, das der Stein einen Großteil seiner Heilkraft verliert.

Die Bachblüten-Therapie
Die von dem englischen Arzt und sensitiven Forscher Dr. Edward Bach begründete Bachblüten-Therapie gehört zu den wirkungsvollsten Heilmethoden der Alternativmedizin. Ähnlich wie die Homöopathie ist auch die Bachblüten-Therapie eine ganzheitliche Methode, die ihre Wirkungen über feinstoffliche Kreisläufe entfaltet. Die Bachblüten sind Energieträger. Bei den verwendeten Essenzen handelt es sich nicht etwa um Pflanzenextrakte, sondern um Mittel, die subtile Informationen der jeweiligen Pflanze enthalten. Man spricht von einem Schwingungsmittel. Bei der Herstellung von Bachblüten werden die Heilschwingungen bestimmter Pflanzen auf reines Quellwasser übertragen. Dabei spielt auch der Zeitpunkt der Herstellung eine wichtige Rolle: Bachblüten werden ausschließlich an warmen, sonnigen Tagen angesetzt – die Energie aus Licht und Wärme hat hierbei also einen großen Einfluss.
Die Bachblüten-Therapie hilft zwar auch bei der Bekämpfung körperlicher Beschwerden, entfaltet aber ihre stärksten Wirkungen bei der Behandlung von seelischen Problemen wie Ängste, Depressionen, Hemmungen, Unsicherheiten usw. Ebenso wie die sorgfältige Chakra-Arbeit harmonisiert auch die Bachblüten-Therapie unseren Gemütszustand.
Einige der 38 Bachblüten lassen sich gut anwenden, um ebenfalls die Energie in den Chakren anzuregen. Die energetischen Einflussbereiche bestimmter Bachblüten entsprechen genau denen bestimmter Chakren. Die besten Erfolge werden vor allem erzielt, wenn man jeweils zwei Bachblüten miteinander kombiniert, da das Wirkungsspektrum auf feinstofflicher Ebene dadurch besonders groß ist.


Anwendung:

  • Die Bachblüten öffnen Herz und Seele und tragen auf diese Art und Weise dazu bei, den Energiestrom in den Chakren anzuregen.
  • Innerhalb der Chakra-Therapie sollten dreimal täglich jeweils drei Tropfen der beiden ausgewählten Bachblüten eingenommen werden. Der beste Zeitpunkt für die Einnahme ist kurz vor den Hauptmahlzeiten.
  • Geben Sie die Bachblüten-Tropfen einfach auf die Zunge und behalten Sie sie mindestens eine Minute lang im Mund, bevor Sie sie hinunterschlucken. Bachblüten erhalten Sie in Apotheken, die auf Naturheilmittel spezialisiert sind, oder beim Fachhändler im Internet.

Vokalvibrationen
Die Vokalvibration ist eine Technik aus der Atemtherapie. Jeder Vokal besitzt eine Schwingung die in unterschiedliche Körperbereiche hineinschwingt. Dunkle Vokale wie „U“ oder „O“ schwingen weit in den Bauch- und Beckenraum hinein, helle Vokale wie „I“ sind vor allem im Kopf spürbar. Durch Experimentieren können Sie schnell erfahren, wie sich die einzelnen Vokale auswirken. Bis auf das Kronenchakra gibt es für jedes Chakra einen Vokal. Das Schwingungsmuster des Vokals regt das jeweilige Chakra ganz gezielt an.


Anwendung:

  • Wenn man einen bestimmten Vokal einige Minuten lang singen und sich dabei auf das entsprechende Chakra konzentrieren kann, wird man spüren, wie dieser Bereich belebt und aktiviert wird. Man braucht nicht wirklich zu singen; einfachdie Augen schließen, durch die Nase einatmen und langsam durch den Mund ausatmen, wobei man dann den Vokal der Wahl erklingen lassen sollte.
  • Man muss den Vokal nicht laut ertönen lassen. Singe ihn in leiser oder mittlerer Lautstärke, lass ihn möglichst lang erklingen, und bleib dabei ganz entspannt. Es dauert zwei bis drei Minuten, bis sich die Wirkung der Vibrationen in Körper und Seele entfaltet.

Affirmationen
Affirmationen sind bejahende Kraftsätze, die in verschiedenen Schulen des Positiven Denkens angewendet werden. Sie nützen die Macht der Worte, um positive Veränderungen in Körper, Geist und Seele zu bewirken. Durch den bewussten Einsatz von Worten kann das Unterbewusstsein gezielt programmiert werden. Affirmationen gehören zu den hypnotischen Techniken. Durch die mehrmalige, monotone Wiederholung kurzer Sätze wird ein tranceähnlicher Zustand erzeugt. In diesem tief entspannten Zustand beeinflussen die positiven Inhalte der Sätze unser Unterbewusstsein: Sie pflanzen sich im Bewusstsein fort und fördern unser Denken und steigern schließlich auch unser Lebensgefühl. Indem Sie bestimmte Kraftgedanken sprechen wenden Sie eine Autosuggestion an – Sie beeinflussen sich selbst.
Die Affirmationen stärken seelische und geistige Bereiche, die mit bestimmten Chakren in Verbindung stehen. So kann das Herzchakra durch Sätze, die sich auf die Kraft der Liebe oder des Mitgefühls konzentrieren, harmonisiert werden. Bei den Affirmationen hier handelt es sich nur um Vorschläge. Man kann auch andere Sätze wählen, aber man sollte dabei jedoch auf einige Punkte achten.


Anwendung:

  • Affirmationen sollten immer positiv formuliert sein – sage nicht „Ich habe keine Angst“, sondern „Ich bin voller Vertrauen“.
  • Die Sätze sollten kurz, einfach und prägnant sein.
  • Wiederhole die Affirmationen möglichst häufig – mindestens zehnmal hintereinander, besser jedoch öfter.
  • Spreche die Worte langsam und etwas lang gezogen aus; es darf ruhig etwas monoton klingen. Das Unterbewusstsein kann den Inhalt der Worte dadurch besonders leicht aufnehmen.
  • Am wirkungsvollsten sind Affirmationen, wenn Sie sie kurz vor dem Einschlafen im Bett flüstern oder in Gedanken wiederholen; auch morgens nach dem Aufwachen, aber auch vor dem Aufstehen, ist eine günstige Zeit.
  • Prinzipiell kann man Affirmationen jederzeit anwenden, sofern man die Gelegenheit hat, sich zu entspannen und die Augen zu schließen.

Die Chakra-Energiemassage
Die Chakra-Energiemassage ist eine spirituell orientierte Massageform. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, die Funktionen der Chakren zu verbessern und die körperliche und seelische Harmonie wiederherzustellen. Die Bezeichnung Chakra-Energiemassage ist etwas irreführend, da unter Massage meist manuelle Techniken wie Kneten, Klopfen usw. verstanden werden, die bei der Chakra-Energiemassage nicht eingesetzt werden. Sie ist im Gegensatz zur herkömmlichen Massage sehr sanft, wobei die Heilkraft der Hände dabei die zentrale Rolle spielt.
Die Chakra-Energiemassge eignet sich sehr gut für die Selbstbehandlung, kann aber auch bei einem Partner angewendet werden. Die Chakra-Energiemassage ist eine Form des Heilens, die durch Handauflegen geschieht und die bereits in vielen alten Kulturen bekannt war.


Anwendung:

  • Bei der Chakra-Energiemassage liegt man auf dem Rücken und man legt die Hände sanft auf die Chakren. Die Finger werden dabei locker zusammen gehalten.
  • Lege die linke Handfläche auf das Chakra der Wahl: Die linke Hand steht mit der rechten Gehirnhälfte und damit mit dem bildhaften Vorstellungsvermögen in Wechselbeziehung. Die rechte Hand wird entspannt auf den linken Handrücken gelegt.
  • Über die Handchakren überträgt man Energie auf das zu behandelte Chakra.
  • Man kann diese Wirkung verstärken, indem man die Atmung etwas vertieft und gleichzeitig bestimmte Farben visualisiert, die den Chakra-Schwingungen entsprechen.

Astrologie

Astrologie, eine Themenfeld der Kontroverse. Dabei ist die Astrologie eine altehrwürdige Disziplin, Muster und Mechanismen zu beschreiben, die sowohl im Kleinen (Microkosmos) als auch im Großen (Makrokosmos) zu finden sind. Daher auch die Beziehung auf menschliche Muster/Verhaltensweisen (Microkosmos) zu den Gestirnen (Makrokosmos).

Wenn man die Astrologie als Gesamtkunstwerk betrachtet, hat sie eine ähnliche Struktur wie die Artchetypen-Lehre in der Psychoanalyse. Die Gestirne werden als Spiegelbild oder Reflektionsoberfläche für zugrundeliegende archetypische Muster gesehen und interpretiert.

Und hierbei verhät es sich ebenso wie in der Psychologie, je genauer man über diese Muster und die Komplexität des Gesamten bescheid weiß, desto präziser können Aussagen zur Beurteilung getroffen werden. Sogesehen sind küchenpsychologische Aussagen mit dem Horoskop in einem Boulevardmagazin zu vergleichen, und im Umkehrschluß kann eine differenzierte astrologische Analyse eine gute Grundstruktur vermitteln, die einer psychoanalytischen Analyse nahe kommt.

Das Wort Astrologie setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern asteri/Astro (Stern) und Logos (Wort, Weisheit) zusammen. Wenn man es wörtlich übersetzen möchte, könnte man von der Sprache der Sterne oder besser von der Sternenweisheit sprechen.
Das wichtigste Grundwerkzeug für die Astrologie ist das Horoskop, ein weiters Wort aus dem Griechischen, das am treffendsten mit Stundenzeiger übersetzt wird. Im Horoskop wird nach astronomischen Grundsätzen die Stellung der Gestirne im Augenblick der Geburt aufgezeichnet. Da es einige „schnell laufende“ Planeten gibt, können manchmal wenige Minuten ein deutlich verändertes Horoskop ergeben. Es ist daher für eine eindeutige astrologische Deutung wichtig, möglichst genau die Geburtszeit zu ermitteln.

Ein Horoskop setzt sich also zunächst durch die Berechnung der 12 Tierkreiszeichen zusammen, welche Planeten wann wo in diesem Radix standen, und in welcher Konstellation sie zueinander stehen. Jede Konstellation gibt eine Qualität einer Beziehung in diese Interpretation. Und diese Betrachtung wird noch in ein Häusersystem eingebettet, dass der Interpretation eine dreidimensionalität verleiht.

Die Felder und Häusersysteme, auch Ort bzw. Feld genannt, bezeichnen das jeweilige Tierkreiszeichen, das einem Planeten zugeordnet ist; im Haus übt der Planet verstärkte Wirkung aus. Die Erde dreht sich alle 24 Stunden um ihre eigene Achse. Da aus unserer Sicht die Sterne am Himmel entlangziehen, betrachtet die Astrologie einen Tag als keine Entsprechung zu einem Jahr und unterteilt die tägliche (scheinbare) Bewegung der Sterne in zwölf Häuser als Entsprechung zu den zwölf Monden/Monaten. Diese Häuser werden in entgegengesetzter Richtung zur Bewegung der Planeten gezählt, wobei das erste Haus sich am Aszendenten befindet.

Während die Häuser konstant bleiben, bewegen sich die Tierkreiszeichen (die Ekliptik wird bisweilen auch mit dem Bild einer Uhr verglichen: die Zeichen bewegen sich ständig wie die Zeiger, die Häuser sind statisch wie das Ziffernblatt). Dies ist eine Einteilung des täglichen scheinbaren Umlaufs des Himmels um die Erdachse. Die Häuser müssen auf dem Äquator oder einem Breitenkreis berechnet werden, also nicht in der Ekliptik.
Diese Positionen werden dann auf die Ekliptik übertragen. Am ehesten hat sich bei uns das System nach Placidus durchgesetzt, das allerdings vor und besonders hinter dem Polarkreis versagt und daher dort nicht mehr anwendbar ist.
Jeder Planet befindet sich in einem Haus oder an der Grenze zweier Häuser. Je nach Haus ändert sich die Deutung seiner Verwirklichungsmöglichkeiten in der Außenwelt.

Und wenn man sich diese Komplexität anschaut, verblasst dagegen das schlichte Magazin-Horoskop das kaum 4 Zeilen lang ist. Wobei man natürlich erwähnen sollte, dass dahinter eine ganz andere (journalistische) Konzeption steckt.

Dabei ist das Geburtshoroskop zwar einer der Hauptaspekte der Astrologie, ist aber eher mit einer Grundsteinlegung der archetypischen Persönlichkeitsstruktur zu vergleichen. Dies kann man dagegen auf ein aktuelles Jetzt-Horoskop beziehen und daraus wieder Rückschlüsse ziehen. Oder zu einem Partner, einem Ereignis o.ä.

Welchen „Wert“ hat die Astrologie? Das muss natürlich jeder für sich selbst beurteilen können/sollen/dürfen. Als spirituell-esoterisches Werkzeug der Selbstfindung, hat die Astrologie meiner Meinung nach wichtige Landmarkierungs-Eigenschaften unserer Seelenlandschaft.

Mehr dazu im Detailwissen Astrologie

Die Aura

Um unseren Körper befindet sich ein feines Energiefeld: unsere Aura.

Sie besteht aus mehreren Schichten: dem Ätherleib, dem Emotionalkörper, dem Mentalkörper und dem Kausal- oder spirituellen Körper. (weitere Unterscheidungen wie im Bild sind möglich)

Der Ätherleib nimmt über das Solarplexuschakra Lebensenergie aus der Sonne, und über das Basischakra aus der Erde auf. Der Ätherleib speichert diese Energien und führt sie über die Chakren und Nadis (Energiekanäle) dem Körper zu. Er ist unser natürlicher Strahlenschutz vor Fremdeinflüssen und kann mit Hilfe der Kirlianfotographie sichtbar gemacht werden.

Der Emotionalkörper/Astralkörper speichert alles an Gefühlen und Erinnerungen. Selbst die aus früheren und kommenden Leben! Dort ist der Sitz von Traumata. Er erscheint als eiförmiges Wolkengebilde um uns herum. Je weiter ein Mensch entwickelt ist desto heller strahlt dieser. Er wirkt wie ein Spiegel und zieht Dinge ins Leben die einer besonderen Betrachtung dienen und verdeutlicht das Gesetz der Resonanz (Ursache und Wirkung).

Der Mentalkörper ist der Träger von geistigen Ideen, rationalen Erkenntnissen aber auch der Intuition. Seine Schwingung geht im Gegensatz zum Ätherleib und dem Emotionalkörper weit hinaus.

Seine Aufgabe ist es Probleme in Einklang zu bringen und Harmonie und Frieden ins Leben zu integrieren, die tief greifenden Erkenntnisse der spirituellen Aura in rationales Verstehen zu verankern und sich dem Leben zu öffnen.

Der spirituelle Körper oder auch Kausalkörper genannt ist die höchste Schwingungsebene. Seine Ausdehnung kann sich bei spirituell erwachten Menschen über Kilometer ausdehnen. Er leuchtet Kreisförmig und man bemerkt ihn bei Personen die von innen heraus strahlen und liebevoll durch die Welt schreiten. Über den Spirituellen Körper erfahren wir das Eins werden mit dem Göttlichen und dem Universum. Unser handeln ist gesegnet von dieser alles durchdringenden Schöpferkraft.

Alle diese Schichten umgeben uns, wie die Schalen einer Zwiebel, und alle diese Schichten stehen mit uns in Verbindung.

Die Chakren

Chakra, Mehrzahl Chakren ist ein Sankskrit-Wort welches vom Wort Car „sich bewegen“ abgeleitet wird. Es gibt verschiedene Bedeutungen des Wort Chakra:

Rad
Kreis
Zentrum

Die Bedeutungen stehen in einer direkten Verbindung zu der Funktion der Chakren.

So wie Wasser durch einen Bach fließt, fließt die Energie auch durch unseren Körper. Der Bach, das Bild das der Realität am nächsten kommt, hat mehrere Becken in denen das Wasser herumwirbelt bevor es weiterfließt. Und genau diese Becken sind unsere Chakren. Das heißt, Chakren sind Stellen in unserem Körper an denen Energie herumwirbelt.

Wenn nichts in dieser Art da wäre, würde der Bach einfach geradeaus fließen und keine Energie würde in uns zurückbleiben – und das ist für unser Überleben elementar wichtig.



Allerdings ist die Natur chaotisch und viele Dinge lieben es einfach in den Bach zu fallen, und der Bach kann nicht weiter fließen. Doch werden die blockierenden Elemente abgetragen, fließt die Energie wieder.

Jedes Zentrum der Energie hat einen Zweck, und kann durch einen besonderen emotionalen Stress blockiert werden.

Die Chakren befinden sich in einer ständigen Drehbewegung, in der sie feinstoffliche Energien aufnehmen und sie in unserer Aura verteilen. Die Chakren sind die Sinnesorgane unserer Seele. Sie sammeln die Informationen aus den Körpern, welche unsere Aura bilden, und leiten diese in Form von Schwingungen und Impulsen an die Drüsen, Nerven und Organzellen weiter. Je nachdem mit welchen Informationen sie gefüttert werden können sie sich positiv oder auch negativ bemerkbar machen.

Sie drehen sich, sind meist nach vorne gerichtet und treten auch nach hinten aus wie Trichter.

1. Wurzel- oder Basischakra (Muladhara)

Farbschwingung: Rot

Archaische Lebensenergie, Urvertrauen, Beziehung zur Erde und zur Materiellen Welt, Stabilität und Durchsetzungsvermögen im Leben.

Es ist nach unten (Darmausgang/After) geöffnet.

Dieses Chakra ist für unser Überleben zuständig, und wird durch Ängste blockiert.

2. Sakral- oder Sexualchakra (Svadhisthana)

Farbschwingung: Orange

Ursprüngliche Gefühle, mit dem Leben Eins-sein, Erotik, Lebensbejahung, Schöpfung, Fortpflanzung.

Eine handbreit unterhalb des Bauchnabels nach vorne+hinten geöffnet.

Es ist für Freude zuständig, und wird durch Schuld blockiert.

3. Solarplexus oder Sonnengeflechtschakra (Manipura)

Farbschwingung: Goldgelb

Verarbeitung von Gefühlen, Entstehen von Emotionen hat hier den Sitz, Korrespondenz mit der Außenwelt durch Schwingungsaufnahme, Gestaltung des Seins, Energieaufnahme über die Sonne, steht in direkter Verbindung zum Astralkörper, am Beginn des Zwerchfells.

Dieses Chakra ist für Willenskraft zuständig und wird durch Scham blockiert.

4. Herzchakra (Anahata)

Farbschwingung: Grün

Bedürfnis nach Liebe, Geborgenheit, Zusammengehörigkeit, Treue, Tugend und Lebensfreude. Liebe zur Natur und Umwelt. Dies ist der Mittelpunkt der Chakren. Die Verbindungsstelle zwischen den 3 unteren körperlich-emotionalen wie auch den oberen geistig-spirituellen Chakren. Sitz des Mitgefühls. Über dieses Chakra wirkt Usui-Reiki. Es sitzt in der Brustmitte auf Herzhöhe.

Das vierte Chakra ist für die Liebe zuständig. Und wird durch Kummer blockiert.

5. Hals- oder Kehlchakra (Vishuddha)

Farbschwingung: Hellblau

Kommunikation, Inspiration und Kreativität, Gefühle und Gedanken können hier in besonderem Maße zum Ausdruck gebracht werden. Sitz der Fähigkeit der Selbstreflexion. Durch die Entwicklung des 5 Chakras werden wir uns mehr und mehr des Mentalkörpers bewusst. Sitzt am Hals.

Das fünfte Chakra befasst sich mit Wahrheit und wird leicht durch Lügen blockiert.

6. Stirnchakra oder drittes Auge (Ajna)

Farbschwingung: Dunkelblau/Lila, Gold

Bewusste Wahrnehmung des Seins. Sitz der höheren geistigen Kräfte, intellektuelles Unterscheidungsvermögen, Erinnerung und Willen haben hier, neben Intuition und übersinnlichen Wahrnehmungen ihren Sitz. Sitzt zwischen den Augenbrauen.

Das sechste Zentrum der Energie ist das Lichtchakra. Es repräsentiert die Einsicht und wird durch Illusion und Neid blockiert.

7 Kronen-/Scheitelchakra oder tausendblättriger Lotus (Sahasrara)

Farbschwingung: Lila, Regenbogenfarbig, schillerndes kristallines Weiß

Vereinigung aller Energien der unteren Zentren, formloses göttliches Sein in dem alles Formen und Möglichkeiten mit eingebunden sind. Ort des zu Hause Seins. Verschmelzung mit dem Göttlichen. Die Empfängnis der göttlichen Energien finden hier statt. Krone des reinen Lichts. Sitzt auf dem Scheitel, nach oben geöffnet.

Das Kronenchakra stellt die Verbindung des Menschen zur kosmischen und
göttlichen Energie her, und wird durch irdische Bindungen blockiert.

Jedes Chakra ist eine Kombination aus Erd- und Kosmischer Energie. Also der Energie die aus dem Kosmos über das Kronenchakra aufgenommen wird und in das Chakrensystem geleitet wird, und der Energie die durch das Wurzelchakra nach oben geleitet wird. Jedes Chakra braucht beide Energieströme um voll funktionsfähig zu sein. Das Verhältnis zwischen diesen zwei Energien bestimmt wie sich das Chakra selbst ausdrückt.

In überlieferten Schriften (traditionell aus dem Yoga) werden bis zu 88.000 Chakren erwähnt. Die meisten davon sind aber sehr klein und von untergeordneter Bedeutung. Erwähnenswert sind noch die sogn. Nebenchakren die für eine Reiki-Behandlung wichtig sind.

Nebenchakren sind u.a. die sensiblen Nervengewebe in den Händen, Knien und den Füßen. Sie befinden sich in der Mitte der Handflächen, auf den Knien hindurch zur Kniekehle und auf dem Fußrücken bis durch zur mittleren Fußsohle. Durch diese Gliedmaßen verlaufen nahezu alle Meridiane und Nervenfasern unseres gesamten Organismus.

Handflächen: Nerven die den Kreislauf, Verdauung, Atmung und Herzschlag bewirken.
Knie: Nervenbahnen der Verdauungsorgane

Schienbein und Wade: Sitz des inneren Kindes
Fußsohlen: Alle Nervenfasern unseres Organismus