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Pflege und Praxis mit ätherischen Ölen

Aromapflege, Aromapraxis, Aroma-therapie

Der Begriff „Aromatherapie“ ist sehr unglücklich gewählt. Denn das Baden in einem mit ätherischen Ölen bedufteten Badezusatz, die Anwendung in der Duftlampe oder auch in einem Massageöl ist keine Aromatherapie im engeren Sinne. Ein besseres Wort dafür wäre Aromawellness, die dazu dient, sich wohl zufühlen, das Immunsystem zu stärken und kleinere Beschwerden zu lindern. Obwohl die Anwendung also eher dem Wellness-Bereich zuzuordnen ist, weiß der geschulte Aromapraktiker (Wortschöpfung von Eliane Zimmermann) das die ätherischen Öle ihre Heilwirkung auch in den Wellness-Anwendungen ebenso entfalten. So gesehen ist also die Wellness-Anwendung eine alltags tauglich gemachte Anwendungsform eines Therapieansatzes, besser gesagt Pflegeansatzes. Davon abgesehen gibt es inzwischen Studien die belegen, dass die Raumbeduftung eine gute Pneumonieprophylaxe darstellt.

Ergänzend, und den Namen nach etwas enger gefasster Begriff, ist die Aromapflege. Die Aromapflege ist der gezielte Einsatz ätherischer Öle und Hydrolate in der klinischen und häuslichen Pflege in Form von Wickeln, Auflagen, Einreibungen, Inhalationen uvm.

Und hier sieht man ebenso den Unterschied der sogn. „französischen Schule“ der Aromatherapie zur „englisch-deutschen Schule“ der Aromapflege. Therapieren im wortwörtlichen Sinn dürfen nur Ärzte (bei uns auch Heilpraktiker), Pflegen ist geschultem Personal vorbehalten, und Wellness ist für den Eigengebrauch gedacht.

Die Aromatherapie ist die Domäne der französischen Ärzte, die darin nicht nur geschult und ausgebildet sind, sie sind mit ihrem medizinischen Hintergrundwissen auch rechtlich entsprechend abgesichert und dürfen Therapievorschläge machen, die für die normalen Aromapraktiker eher undenkbar sind, inkl oraler Einnahme und Dosierungen von 10-30% usw. Aus diesem Sprachgebrauch kommt auch der Begriff Aromatherapie ursprünglich. Während die „englisch-deutsche Schule“ eher aus dem pflegerischen Umfeld von Krankenschwestern entwickelt und angewendet wird, was also Aromapflege oder Aromacare entsprechen würde. (mehr dazu im Blog Beitrag von Eliane Zimmermann und Sabrina Herber)

Aromatherapie ist die gezielte Behandlung mit ätherischen Ölen und Hydrolaten von Krankheiten, Symptomen und Beschwerden, und ist fester Bestandteil der Phytotherapie.
Da ätherische Öle hochkonzentrierte Substanzen sind sollten sie möglichst nicht pur auf die Haut aufgetragen werden und am besten immer mit einem Trägerstoff wie Öl, Sahne, Salz, Zucker, Honig oder ähnliches verdünnt werden.

Hydrolate sind die wässrigen Bestandteile der Pflanzen, deren ätherische Öle durch Wasserdampfdestillation gewonnen werden. so zusagen ein hochkonzentrierter und dennoch sehr sanfter „Tee“ der als Nebenprodukt entsteht.

ergänzender Link zu Hydrolaten (älter): vivere-aromapflege

ergänzender Link (neuer): vivere-aromapflege

Es gibt 4 ätherische Öle die relativ problemlos direkt auf die Haut aufgetragen werden können: Pfefferminz, Lavendel, Immortelle und (wenn sehr frisch) Teebaum. Wobei es da natürlich Ausnahmen (Kinder zum Beispiel) gibt, wie das wohl bei jeder Arznei ist.

Link: Dosierung von ätherischen Ölen

Man kann die ätherischen Öle vielfältig verwenden:

  • Für selbst angerührte Kosmetika, wie Gesichts- und Körpercreme, Badeöl, Fußbad, Haarpflegemittel, usw.
  • Für die Duftlampe oder für den Duftstein
  • Für Raumsprays zur erfrischenden Beduftung oder zur Insektenabwehr
  • Für das ganz persönliche Naturparfüm
  • Ersatz für Weichspüler und mehr
  • als gezielte Anwendung bei diversen Symptomen, nach Rezepten geschulter Aromapraktiker

Ätherische Öle sind hochkomplexe Moleküle in flüssiger Form, die je nach Herkunftspflanze bestimmte Duftstoffe enthalten. Sie unterscheiden sich von herkömmlichen/fetten Ölen (zum Beispiel Sonnenblumenöl) dadurch, dass sie vollständig verdampfen (ätherisch heißt auf deutsch flüchtig, leicht verdampfend) und auf Papier keinen (oder nur selten) charakteristischen „Fettfleck“ hinterlassen.

Merkmale:

  • Flüchtig, das heißt, fähig zu verdampfen
  • Mit starkem, charakteristischem Geruch
  • Sie sind lipophil (fettliebend)
  • Aus vielen verschiedenen biochemischen Komponenten zusammengesetzt (Monoterpene, Sesquiterpene und Phenole)

Hier ein kleiner Exkurs zum Thema „fette Öle“ und wie diese gewonnen werden: Link vivere-aromapflege

Herstellung ätherischer Öle
Es gibt verschiedene Gewinnungsverfahren wie man Pflanzen ihren Duft entzieht.

Das gebräuchlichste Verfahren ist die Wasserdampfdestillation. Das Pflanzenmaterial wird in einen Alambique geschichtet, verschlossen und mit heißem Wasserdampf aufgeschlossen. Der aufsteigende Dampf löst das ätherische Öl aus der Pflanze. In einem gekühlten Rohr kondensiert das Öl-Wassergemisch und bei der abschließenden Abkühlung trennt sich das Öl vom Wasser, dem sogn. Hydrolat, in einem Behälter, dem sogenannten Florentiner Topf. Das ätherische Öl bleibt auf der Wasseroberfläche liegen und kann abgeschöpft werden. Die Wasserdampf-Destillation ist eine Kunst, da jede Pflanze eine andere Destillationszeit und -temperatur hat, um ein optimales Duftergebnis zu gewährleisten. Ebenso werden manche Öle sofort nach der Ernte noch auf dem Feld mittels transportabler Destillen gewonnen. – Dennoch ist die Destillation kein „schonendes“ Verfahren, wenn man bedenkt das Wasser erst bei 90° und mehr zu Wasserdampf wird, ist der Begriff „schonende Gewinnung“ sehr relativ zu verstehen. 😉

Die Kaltpressung wird nur bei den Zitrusölen angewandt. Die Schalen werden gepresst, hierdurch entsteht eine Emulsion aus Flüssigkeit und ätherischem Öl, das durch anschließende Zentrifugierung abgetrennt wird. Bei den Zitrusölen sollte man auch beachten, dass die Pestizide in der Schale sitzen und sich auch im ätherischen Öl wiederfinden lassen, wer hier eine besonders gute Qualität an ätherischem Öl haben möchte, sollte auf kontrolliert-biologischen bis hin zu Demeter Anbau zurückgreifen.

Harze werden für die Aromatherapie mit Trinkalkohol (Ethanol) ausgezogen (extrahiert) und heißen korrekterweise Resinoide.

Extraktion mittels Lösungsmittel wird vor allem bei sehr teuren Blütenölen praktiziert. Einige Blütenarten, wie Jasmin, Tuberose oder Mimose (wobei eigentlich Akazienblüte gemeint ist, die „normale“ Mimose gibt es nicht als äth. Öl) können auch gar nicht per Wasserdampfdestillation gewonnen werden. In diesem Verfahren kommen Lösungsmittel zum Einsatz, meist Hexan. Die Pflanzen werden in ein chemisches Lösungsmittel gelegt, dass den Pflanzen alle löslichen Aromastoffe, auch Wachse und Farbstoffe entzieht, anschließend wird das Lösungsmittel herausdestilliert. Zurück bleibt eine wachsartige Masse, die mit Alkohol nochmals extrahiert oder destilliert wird und der Alkohol wird danach abgedampft. Solche ätherischen Öle nennt man auch Absolue (engl. Absolute). Sie sollten aber rückstandskontrolliert werden, um zu gewährleisten, dass sich kein Lösungsmittel mehr im ätherischen Öl befindet.

Wie bei der Kaltpressung der Zitrusöle, als auch bei der Extraktion mit Lösungsmitteln und bei der normalen Wasserdampfdestillation zeigt sich die Wichtigkeit der Rückstandskontrolle und des Bio-Anbaus.

Besonderes Verfahren: Co2-Extraktion

Eine Besonderheit ist noch die Co2-Destillation. Die Co2 Extraktion ist ebenfalls ein Extraktionsöl, aber mit Quellkohlensäure ausgezogen. Die Co2 Extrakte sind meistens dem Originalduft am ähnlichsten, vielleicht manchmal nicht so stark im Duftvolumen, wie destillierte oder Absolue Öle.

Die Enfleurage ist ein Verfahren, das heute kaum mehr praktiziert wird, da kaum jemand den Preis für ein solches ätherisches Öl bezahlen kann. So lag der Preis für 1 ml Jasminöl, das per Enfleurage hergestellt wurde, vor einigen Jahren bei ca. 100 EUR, heute wäre es wohl noch um einiges teurer.

Eigenschaften

Allgemein
Ätherische Öle sind die Duftstoffe der Pflanzen. Ihre Aufgabe ist es, die Insekten zur Bestäubung anzulocken, Schädlinge fernzuhalten, gegen Krankheiten zu schützen, die z. B. durch Bakterien oder Pilze hervorgerufen werden. Es sind die pflanzlichen Verführungs-, Verteidigungs- und Selbstheilungsstoffe.

Ätherische Öle werden in den Öldrüsen gebildet und im Pflanzengewebe abgespeichert. Sie befinden sich in den Blüten, Blättern, Samen, Fruchtschalen, Wurzeln, Harzen, Rinden oder im Holz. Dabei ist auch zu beachten, dass manche ätherischen Öle einer Pflanze aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen wird, z. B. Zimtrinden- und Zimtblattöl, die sich auch komplett in ihrer biochemischen Zusammensetzung unterscheiden.

Sie sind gut fettlöslich (lipophil), das bedeutet, dass sie sich in Fetten und Pflanzenölen sehr gut lösen. In Wasser sind sie nicht löslich, hier schwimmen sie nur als einzelne Tropfen auf der Wasseroberfläche. Für eine Emulsion in Wasser benötigt man einen Emulgator (Milch, Sahne, Honig, Zucker, Salz, Solubol, etc.).

Durch ihre kleine Molekularstruktur gelangen ätherische Öle über Haut und Schleimhaut in den Blutkreislauf und das Gewebe – durchschnittlich in circa 30 Minuten, lösen parallel aber auch eine nervlichen Impuls aus. Auf diesem Weg beeinflussen sie den gesamten Organismus. Über das Einatmen gelangen sie über Schleimhäute und Lunge ebenso in den Blutkreislauf. Bei der innerlichen Einnahme wird ein Teil der Wirkstoffe über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen, größtenteils gelangen sie über die Mundschleimhäute in den Blutkreislauf. Von der inneren Einnahme ist bei Laien DRINGEND abzuraten!

Prof. Dr. Hanns Hatt der Uni-Bochum zeigte in seiner Forschung, dass JEDE Zelle unseres Körpers über Riech-Rezeptoren verfügt, und damit empfänglich für dazu passende Duftmoleküle (Schlüssel-Schloß-Prinzip) ist. – Um eine Wirkung zu erzielen, müssen Düfte also nicht zwangsläufig eingeatmet werden, sondern können über das Auftragen auf der Haut ebenso eine Wirkung entfalten.

Seelisch-emotionale Wirkung
Durch die Nase gelangen die Duftinformationen (nicht die ätherischen Öle selbst) ins Gehirn und nehmen Einfluss auf die Gefühle, das vegetative Nervensystem, die Hormonproduktion und das Immunsystem. Was im Gehirn an elektrischen Impulsen der Duftinformation ankommt, bewirkt eine sofortige Ausschüttung von Botenstoffen (Neurotransmittern), die sofort auf unsere Stimmung wirken. (extra Beitrag über seelische Wirkung von ätherischen Ölen)

Umgang mit ätherischen Ölen
Ätherische Öle bedürfen eines bewussten Umgangs und Kenntnis der Biochemie. Denn die meisten ätherischen Öle sind haut- und schleimhautreizend und sollten nie pur oder unverdünnt angewendet werden. Für die Anwendung auf der Haut sollten sie immer in ein Pflanzenöl, wie z. B. Mandel- oder Jojobaöl oder in ein Pflegeprodukt, wie z. B. ein Ölbad oder Bodylotion gegeben werden. Bei empfindlicher Haut immer eine Kontaktprobe in der Ellenbeuge vornehmen. Allergiker sollten wissen, dass sie bei Reaktionen auf eine bestimmte Pflanze auch auf das entsprechende ätherische Öl reagieren. Ebenso lösen ätherische Öle Weichmacher aus Plastik, und sollten daher nicht in diesen Aufbewahrt werden. Selbst angerührte Kosmetik mit ätherischen Ölen ist sicherer in Glastiegeln, als in Plastiktiegeln. Und umweltfreundlicher.

Verwendung
Ätherische Öle werden meist als Duftstoff benutzt, aber sie werden auch in der Kosmetikindustrie und in der ärztlichen Therapie eingesetzt, haben aber auch Bedeutung als geschmacksverbessernde Inhaltsstoffe in Gewürzen.

Es gibt einige nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel auf pflanzlicher Basis, welche ihre Hauptwirkung durch das ätherische Öl erhalten. So gibt es beispielsweise Kapseln mit ätherischen Ölen, die eine hervorragende schleimlösende Wirkung bei Katarrhen der oberen Atemwege, Bronchitis etc. haben (Eukalyptus, Menthol…), sowie Salben zum Einreiben oder Inhalieren. Ätherische Öle haben neben dieser noch viele andere Wirkungen, wie zum Beispiel gegen Blähungen und Krämpfe im Magen-Darm-Bereich (hier sehr beliebt Tees mit Fenchel-Kümmel-Anis, besonders in der Kinderheilkunde), bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum (Salbei, Kamille!). Die Natur bietet uns also mit ätherischen Ölen nicht nur wundervolle Duftstoffe, sondern auch hervorragende Heilmethoden.

Link: exzellentes Online-Lexikon der ätherischen Öle

Dosierung von ätherischen Ölen

Hydrolate
Generell lässt sich sagen, dass die sog. Hydrolate „Wässer“ (z.B. Rosenwasser oder Orangenblütenwasser) – es handelt sich um Nebenprodukte der Destillation – besser verträglich (vor allem bei einer Direktanwendung am Körper) und auch billiger sind als die ätherischen Öle. Hydrolate sind eine sinnvolle Ergänzung zu den ätherischen Ölen. Sie werden unter anderem als Zusatz im kosmetischen Bereich zur Gesichts- und Haarpflege, zur Verneblung in der Duftlampe und zum aromatisieren in der Küche verwendet (z. B. Rosenwasser). In ihrer Wirkung entsprechen sie nicht dem vollen Spektrum der ätherischen Öle, da sie neben anderen Destillationsprodukten max. 1 % des ätherischen Öles enthalten. So finden sich etwa im Lavendelhydrolat nur Spuren von Linalylacetat (im Lavendelöl einer der Hauptinhaltsstoffe mit ca. 37 %). Auch der zugesetzte Alkohol (um die Verkeimung des Produkts zu verhindern und die Haltbarkeit zu erhöhen) führt unter Umständen bei Menschen mit empfindlicher Haut zu Austrocknung und Irritationen. Hydrolate in ihrer biochemischen Zusammensetzung bleiben nicht über einen längeren Zeitraum stabil, was zur Entstehung von Abbauprodukten führt. Die Haltbarkeit von Hydrolaten liegt bei 1 – 2 Jahren, nach Anbruch der Flasche sollten sie, wegen der einsetzenden Oxidation und Verkeimung, innerhalb von 3 – 6 Monaten verbraucht werden.

Link: Kategorie-Suche auf Aromapraxis zu Hydrolaten, tolle Steckbriefe zu einzelnen Hydrolaten zu finden

ergänzender Link zu Hydrolaten (älter): vivere-aromapflege

ergänzender Link (neuer): vivere-aromapflege

In meinem Beitrag „Was Aromapflege alles kann“ habe ich ja diverse Beispiele gesammelt die man so im Internet finden kann, und in „Aromapflege bei Hämatomen“ hab ich in eigener Fotostrecke gezeigt wie die Sache bei Hämatomen (blaue Flecken) sich zeigt.

Link: Basics ätherische Öle Teil1

Link: Basics ätherische Öle Teil2

Link: weiterführende Informationen auf puramaryam

Link: weiterführende Informationen ätherische Öle.net

Link: Hersteller Primavera

Link: Hersteller Oshadhi

Link: Hersteller Wadi

Link: Hersteller Neumond

Link: Hersteller Taoasis

Link: Aromapraxis.de – Webpräsenz von Eliane Zimmermann

Link: ergänzende Hersteller-Liste von Fr. Zimmermann

Link: Aromapflege München

Link: aromapflege-forum-deutschland

Link: Aromapflege.com

Link: Naturkosmetik-Werkstatt

Link: Vivere Shop, Aromatherapie und mehr

Link: aromaris.de

Link: Info Heilpflanzen-Welt

Link: Hersteller Maienfelser Naturkosmetik Manufaktur

Youtube-Vortrag: Heilen mit Düften von Prof. Dr. Hanns Hatt

Youtube-Vortrag: Prof. Dr. Bettina M. Pause: Intelligenz entsteht in der Nase – Die chemische Kommunikation beim Menschen, 2021

Youtube-Webinar-Aufzeichnung: Die Welt der Aromapflege und Aromatherapie – Welche Vorteile bringt dir eine Weiterbildung

Youtube-Aufzeichnung: Aromatherapie – wir beantworten eure Fragen

ergänzend: Was Aromatherapie alles kann

weiterführende Literatur:

In dem wahnsinnig umfangreichen Feld der Aromatherapie sind folgende Bücher ausgewählte Wissensschätze. Die Reihenfolge hat nichts mit Priorisierung zu tun!

Die erste Liste umfasst eher die „Einsteiger-Literatur“:

Hier folgt die Liste die eher in die Fachbuch-Richtung geht und sich auch eher an die Fortgeschrittenen und Experten wendet:

Folgende Liste umfasst die Hydrolate, die bei der Wasserdampfdestillation entstehen:

und abschließend die Buchempfehlungen für die „fetten Öle“:

Komplementärmedizin – äußere Anwendungen

Wie bei allen Themen die „naturheilkundlich behandeln“ beinhalten, ersetzen diese Hinweise und Tipps nicht den Besuch beim Arzt/Heilpraktiker, ebenso wenig wie das eigenverantwortliche Handeln.

Dies ist quasi ein Fortsetzungsbeitrag von „Wickel, Umschläge und Auflagen“ und soll diesen nun thematisch ergänzen. Ich war Ende September auf dem Kongress „Äußere Anwendungen in der naturheilkundlichen Praxis“ und hab da nicht nur ganz viele tolle Impulse mitgenommen, sondern auch sehr schöne Vorträge und ganz wunderbar gestaltete „Themeninseln“ besuchen dürfen, die ich hier ein bissel vorstellen möchte.

Wickel und Auflagen gehören zu den ältesten Therapieformen. Sie eignen sich für unterschiedliche Indikationen, zur Akutbehandlung (z.B. zur Fieberregulierung) wie auch als Anwendung mit Langzeitwirkung (z.B. bei chronischen Entzündungen).

Im Gegensatz zu Einreibungen oder Waschungen erfordern Wickel und Auflagen keine permanente Anwesenheit. Einmal angelegt, arbeiten sie „selbstständig“ weiter.

Verletzungen oder Erkältungen mit Wickeln und Auflagen zu behandeln, zählt zu den fast vergessenen, aber sehr sanften Methoden, um kleine Wehwehchen zu lindern. Diese traditionellen Anwendungen, ergänzt durch die wohltuende Wirkung ätherischer Öle, sind heute wiederentdecktes Wissen, dass sich durch seine sanfte und natürliche Herangehensweise auszeichnet. Solche Methoden sind nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder wunderbar geeignet und bieten eine einfache, aber effektive Möglichkeit, das Wohlbefinden zu steigern und Beschwerden zu lindern. Bei Wickeln, Packungen, Umschlägen oder Auflagen handelt es sich im Kern immer um dasselbe Prinzip: Ein Wirkstoff – sei es Wasser, ein Basisöl mit oder ohne ein ätherisches Öl – wird in (mehrere) Lagen Tuch eingewickelt und anschließend auf die Haut aufgebracht. Durch diese Methode werden die wohltuenden Substanzen langsam und sanft an die Haut abgegeben, was die natürliche Heilung fördert und das Wohlbefinden steigert.

Was Wickel und Auflagen alles können

Fieber senken, den Stoffwechsel anregen, die Verdauung harmonisieren, Schmerzen lindern, Abwehrkräfte stärken, beruhigen, entkrampfen – all das können Wickel und Auflagen. Und noch viel mehr. Sie erzielen ihre Wirkung durch einen Temperaturreiz (meist Wärme), durch die enthaltene Wirksubstanz und durch die menschliche Zuwendung, ohne die sich diese Therapieformen gar nicht anwenden lassen. Wickel und Auflagen sprechen den pflegebedürftigen Menschen ganzheitlich an, also nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und geistig. Deshalb werden sie in der anthroposophischen Medizin und Pflege besonders geschätzt.

Für die häusliche Pflege sind Wickel und Auflagen so interessant, weil sie, einmal angelegt, noch lange nachwirken. Sie übernehmen sozusagen das Umsorgen, während man z.B. den Haushalt versorgt.

Bewährte Hausmittel für Groß und Klein

Zwiebelkraft: Bei Ohrenschmerzen haben sich sanfte Ohrkompressen mit Zwiebel bewährt: Die wohltuende Wärme und die ätherischen Öle unterstützen den Heilungsprozess – praktisch und angenehm anwendbar.

Zitrone für den Hals: Ein Halswickel mit Zitronenscheiben bringt Linderung bei Halsschmerzen (Für Kinder ab 2 Jahre und Erwachsene)

Kupfersalbe bei kalten Füßen – Kupfersalbe auf den Fußsohlen wirkt ableitend und regt den Wärmeorganismus an.

Eukalyptusölauflage für die Nasennebenhöhlen – dafür kann man entweder eine ferige Öl-Erkältungsmischung nehmen, oder einen Erkältungsbalsam. Dies auf eine Kompresse oder Wattepad geben, zwischen zwei Wärmequellen, z.B. Wärmflaschen, erwärmen und einige Minuten auf den Nasen-/Wangenbereich auflegen.

Aconitauflage bei Ohrenschmerzen – eine Alternative zu den Zwiebelauflagen bieten die Aconit-Ohrentropfen.

Auch Fußbäder entfalten eine wohltuende, entspannende und stoffwechselanregende Wirkung, je nach Wassertemperatur und Heilpflanzenzusatz. Die meisten Fußbäder werden im Bereich von 37 Grad Celsius angewendet. Zum Fieber senken wird 2 Grad unter Körpertemperatur mit Zitrone gearbeitet. Bei einer Blasenentzündung mit 39 Grad oder mehr und Eukalyptus. (mehr im Gesundheits-Ratgeber von Wala)

Eine weiter Möglichkeit ist die Auflage mit Bockshornklee. Zumindest wenn man keine Allergie, Abneigung gegen den Geruch, starke Hautempfindlichkeit oder ein Säugling ist, sind die Indikationen für eine warme Auflage chronische und degenerative Gelenkerkrankungen, rheumatische Erkrankungen und das Fibromyalgie-Syndrom (FMS); für eine kalte Auflage sind die Indikationen Abszesse, Furunkel, Sinusitis, akute entzündliche Erkrankungen von Sehnen und Gelenken.

Eine weitere Form der Anwendung, die allerdings in die Hände von echtem Fachpersonal gehören, sind Auflagen mit hautreizenden Substanzen. Die Wirksubstanz in hier der wärmegebende Faktor, nicht die Auflage selbst. In der modernen Schmerzambulanz werden schon Pflaster mit hochdosiertem Capsaicin (Chilli) erfolgreich angewendet, diese sind allerdings nur Minuten auf der Haut. Ähnlich verhält es sich mit Auflagen mit Senfölen (aus schwarzem oder weißem Senf, Meerrettich oder Weißkohl/Wirsing), Lauchölen (Zwiebeln), Gingerolen oder Shogaolen (Ingwer) und Piperin (Pfeffer).

Die Dampfauflage, mir war diese so noch nicht bekannt, wurde mir beim Kongress „wärmstens“ als Alternative zur „Heißen Rolle“ empfohlen. Hier ein toller Link für eine Dampfauflage für die Leber mit Schafgarbe

Eine Ergänzung zur Salbenauflage möchte ich die Pechsalbe/Harzsalbe empfehlen, besonders bei allen entzündlichen Prozessen – auf die sie wie eine Zugsalbe wirkt. Vier Hersteller kann ich dabei besonder empfehlen: aromapflege.com, maienfelser-naturkosmetik.de, forpeople-skincare.de und sonnenmoor.at/bahnhof-apotheke.de

ergänzende Links:

weiterführende Literatur:

Podcast-Empfehlung: Aromatherapie für deine Ohren

Warum brauchen wir Aromapflege?

Als ich im Oktober beim Kongress für Wickel und Auflagen war, erhielten wir auch eine Infobroschüre für professionelle Anwender*Innen „Aromapflege“ von Primavera. Und besonders die Seite 9-11 haben mich inspiriert das hier als Beitrag zu thematisieren.

Ätherische Öle wirken auf Körper, Geist und Seele. Und wer andere damit pflegt, kommt damit nicht nur selbst in Berührung, sondern ist aktiver Teil des Ganzen. Auch wenn die Selbstpflege oder Selbstfürsorge dabei nicht unbedingt im Vordergrund erscheinen mag, so ist es doch dieses „gute Gefühl“ das bei der Anwendung von aromapflegerischen Maßnahmen die Fachkraft überkommt, eine Ahnung dessen was unterschwellig so abläuft. Es ist eine Win-Win-Situation. Man tut dem Patienten aber auch sich Selbst etwas gutes.

Die Stimmung hebt sich, man tut etwas aktiv zur Verbesserung und zum Wohlfühlen des Patienten, und ganz nüchtern betrachtet erweitert man seine Werkzeug-Palette mit dem man dem Patienten Linderung verschaffen kann, neben den schulmedizinischen Möglichkeiten.

Das kann Aromapflege:

  • Ganzheitliche Betrachtung und Pflege des Menschen
  • Pflegefachkräfte stärken
  • Raumluftverbesserung
  • Therapiebereitschaft stärken
  • Vertrauen fördern
  • Vorbeugende Maßnahmen aktiv gestalten
  • Wohlbefinden schaffen

In meinem Beitrag „Was Aromapflege alles kann“ habe ich ja diverse Beispiele gesammelt die man so im Internet finden kann, und in „Aromapflege bei Hämatomen“ hab ich in eigener Fotostrecke gezeigt wie die Sache bei Hämatomen (blaue Flecken) sich zeigt.

Anwendung der Aromapflege

  • Raumbeduftung
  • persönliches Dufterlebnis, Dufttüchlein, Duftfleckerl
  • Bäder/Waschungen
  • Hautpflege
  • Wickel/Kompressen

ergänzender Link:

Aromatherapie für Männer – Unterstützung der Prostata

Dies ist eine spezielle Übersicht zum Thema Prostata und welche Unterstützung ätherische Öle und Hydrolate bieten können.

Diese Auflistung hat wieder keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll eher einen Eindruck vermitteln, und mit den genannten Quellen die Selbstermächtigung stärken.

äth. ÖleHydrolate
AtlaszederZeder
Copaiba
Myrte ct. cineol
PfefferminzePfefferminze
Rosamrin cineolRosmarin
SandelholzSandelholz
Thymian ct. thujanol
SchwarzkieferWaldkiefer
ZypresseZypresse

Eine Rezeptur aus Aromapraxis für Pflege- und Heilberufe zur Unterstützung bei/nach Prostataerkrankungen als Körperöl:

  • 50ml Mandelöl
  • 4 Tr. Zypresse
  • 4 Tr. Orange
  • 2 Tr. Rosamrin cineol
  • 2 Tr. Atlaszeder

Doch die Koryphäen der deutschen Aromatherapie haben noch einen Inhalierstift im gleichnamigen Buch (Aromapraxis für Pflege- und Heilberufe):

  • 3 Tr. Lorbeer
  • 1 Tr. Pfeffer schwarz
  • 1 Tr. Copaiba
  • 1 Tr. Atlaszeder

In Aromapraxis für Pflege- und Heilberufe schreiben Frau Herber und Frau Zimmermann über das benigne Prostatasyndrom (früher benigne Prostatahyperplasie) in Zusammenhang mit der Studie von 2009 von Prof. Dr. Hanns Hatt über das Ionon und stellen 3 „Schambein- und Dammöle“ und ein Zäpfchenrezept bereit.

Die Iononhaltigen Öle Veilchenblätter, Mimose und Boronia kommen darin verstärkt zum Einsatz. Iris wäre ebenso denkbar.

Im Buch Hydrolatherapie: Heilen mit Pflanzenwässern wird die Einnahme einer Mischung aus den Hydrolaten Pfeffermize, Sandelholz, Waldkiefer und Zypresse (alle jeweils 100ml) während 40 Tagen , vor dem Frühstück und Mittagessen 1 Tasse warmes Wasser mit einem Kaffeelöffel dieser Hydrolatmischung zu trinken. Nach 40 Tagen eine Pause einlegen, falls nötig wiederholen. – Auch kann mit der Hydrolatmischung ein Wickel getränkt werden, und auf der Schamgegend aufgelegt werden.

In Aromatherapie in Wissenschaft und Praxis wird eine Mischung von Eukalyptus (radiata oder staigeriana), Sandelholz, Teebaum und Zitroneneukalyptus (gesamt zusammen 18 Tr.) in 30ml Calophyllumöl und/oder Johanniskrautmazerat als Einreibung empfohlen, oder für eine Ölkompresse.

Quellenverzeichnis:

  • Bosson, L. Hydrolatherapie: Heilen mit Pflanzenwässern. 1. Aufl. Morges: USHA Veda Sàrl; 2017 (S. 293+294)
  • Steflitsch, W. & Wolz, D. & Buchbauer, G. & Heuberger, E. & Stadelmann, I. Aromatherapie in Wissenschaft und Praxis. 3. überarbeitete Neuaufl. Wiggensbach: Stadelmann; 2023 (S. 201+202)
  • Wabner, D. Taschenlexikon der Aromatherapie. 1. Aufl. Bad Kötzting: Systemische Medizin AG; 2013 (S. 46, 235, 305, 440, 523)
  • Zimmermann, E. & Herber, S. Aromapraxis für Pflege- und Heilberufe. 1. Aufl. Stuttgart: Haug; 2024 (S. 145, 192)

ergänzende Links:

Aromatherapie für Männer – Unterstützung für Libido und Sexualkraft

Dies ist eine spezielle Übersicht zum Thema Libido und Unterstützung der Sexualkraft, und welche Unterstützung ätherische Öle und Hydrolate bieten können.

Diese Auflistung hat wieder keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll eher einen Eindruck vermitteln, und mit den genannten Quellen die Selbstermächtigung stärken.

äth. ÖleHydrolate
Angelikawurzel
BasilikumBasilikum
BergamotteBergamotte
Cabreuva
ChampakaChampaka
Ingwer
JasminJasmin
Kewra AttarKewra
MuskatellersalbeiMuskatellersalbei
PatchouliPatchouli
Pfeffer schwarz
RoseRose
RosengeranieRosengeranie
Rosmarin ct. cineolRosmarin
SandelholzSandelholz
SchwarzkieferWacholderbeere
Ylang-YlangYlang-Ylang
Zimt

Bei diesem stark stigmatisiertem Thema ist es noch entscheidender das die Nase desjenigen, der die Mischungen aufgetragen bekommt, mit entscheidet!

Eine Rezeptur aus Aromapraxis für Pflege- und Heilberufe zur Partnermassage:

  • 30ml Mandelöl
  • 20ml Pflaumenkernöl
  • 5 Tr. Pfeffer schwarz
  • 4 Tropfen Orange
  • 2 Tr. Lorbeer

Eine Rezeptur aus Aromapraxis Heute bei erektiler Dysfunktion:

  • 50ml Mandelöl
  • 5 Tr. Orange
  • 2 Tr. Rosmarin cineol
  • 2 Tr. Muskatellersalbei
  • 2 Tr. Sandelholz
  • 1 Tr. Ingwer
  • 1 Tr. Peffer schwarz

Diese Mischung soll auf der Innenseite der Oberschenkel und dem Unterbauch aufgetragen werden.

Eine Rezeptur aus dem Klinikhandbuch von Prof. Wabner, ebenso aus Aromapraxis Heute, als stimulierende Einreibung:

  • 50ml Jojobaöl
  • 8 Tr. Bergamotte
  • 5 Tr. Ingwer
  • 5 Tr. Sandelholz
  • 5 Tr. Ylang-Ylang
  • 3 Tr. Muskatellersalbei

Diese Mischung soll auf der Oberschenkelinnenseite und der Lendenwirbelsäule aufgetragen werden.

Im Buch Hydrolatherapie: Heilen mit Pflanzenwässern wird die Einnahme morgens und mittags einer Tasse warmen Wassers mit 1 TL Waldkieferhydrolats. Abends 1 Tasse warmes Wasser mit 1 TL Sandelholzhydrolat.

Bauch und Geschlechtsorgane mit Sandelholzhydrolat besprühen. Andere Hydrolate wie Jasmin, Kewra, Champaca, Ylang-Ylang und Angelikawurzel ebenso denkbar.

Desweiteren wird eine Massageölmischung nach folgender Rezeptur (Menge der ätherischen Öle wurde abgewandelt) empfohlen auf Unterbauch und Geschlechtsorgane aufzutragen:

  • 100ml Aprikosenkernöl
  • 4 Tr. Rosengeranie bourbon
  • 4 Tr. Rose destl. 10%
  • 6 Tr. Fokienia-Zypresse, Siamholz
  • 6 Tr. Wacholderbeere
  • 3 Tr. Ylang-Ylang
  • 8 Tr. Bergamottminze

Zusätzlich, zur Stimulation der Nebennieren, empfiehlt Lydia Bosson einen Tropfen Schwarzkiefer (Lariciokiefer) mit dem Handrücken den unteren Rücken massieren.

In Aromatherapie in Wissenschaft und Praxis wird eine Mischung von Ingwer, Muskatellersalbei, Pfeffer schwarz und Sandelholz in einer 2%igen Mischung als Einreibung empfohlen.

Um die psychische Situation bei diesem Thema zu stabilisieren könnte man auch eine individuelle Bachblüten-Mischung erwägen mit den Bachblüten Oak (Eiche), Olive (Olive), Pine (Kiefer), Clematis (Waldrebe), Sweet Chesnut (Edelkastanie) und Rock Rose (Gemeines Sonnenröschen)

Als Gemmomazerat wird Mammutbaum im besonderen, und Rosmarin und Stiel-Eiche empfohlen. Diese kann man entweder hier, oder hier beziehen.

Ein Tee-Rezept zur Stärkung der männl. Libido aus Tee-Rezepte für die humoralmedizinische Praxis enthält Saturejae herba (Bohnenkraut), Damianae folium (Damianablatt), Zingiberis radis (Ingwerwurzel)/Calami rhizoma (Kalmuswurzel) und Eleutherococci radis (Taigawurzel) in einem Verhältnis 30/30/15/25. 2-3mal täglich 1-2 Teelöffel mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen und 10-15min bedeckt ziehen lassen. Die Zugabe von 1/4 TL Honig wird empfohlen.

Eine weitere Rezeptur wäre Calami rhizoma (Kalmuswurzelstock), Aurantium dulc. pericarpium (Süss-Orangenschale), Cinnamomi cortex (Zimtrinde), Juniperi fructus cont. (Wacholderbeere angestossen), Rosmarini folia (Rosmarinblatt) und Foeniculi fructus cont. (Fenchelfrucht angestossen) in einem Verhältnis 20/20/20/20/10/10 1-2 Teelöffel mit 1 Tasse siedendem Wasser übergießen und 10-15min bedeckt ziehen lassen. (bei empfindlichen Nieren Wacholderbeeren durch Goldrutenkraut ersetzen) Die Zugabe von Honig oder Süßholz kann die austrocknende Wirkung abmildern.

Um noch eine Variation zu zeigen, wäre Eleutherococci radis (Taigawurzel), Gentianae radis (Enzianwurzel), Imperatoriae rhizoma (Meisterwurzelstock) und Liquiritiae radis (Süssholzwurzel) in einem Verhältnis 50/20/15/15. 2-3mal täglich 1-2 Teelöffel mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen und 15min bedeckt ziehen lassen.

Quellenverzeichnis:

  • Beier, C. & Demleitner, M. & Hamm, D. & Danner, H. Aromapraxis Heute. 1. Aufl. Urban & Fischer in Elsevier; 2022 (S. 140+141)
  • Bosson, L. Hydrolatherapie: Heilen mit Pflanzenwässern. 1. Aufl. Morges: USHA Veda Sàrl; 2017 (S. 283, 293+294+295)
  • Hutter, L. Tee-Rezepte für die humoralmedizinische Praxis. 1. Aufl. Schiedlberg:BACOPA; 2020 (S. 42, 83, 136)
  • Steflitsch, W. & Wolz, D. & Buchbauer, G. & Heuberger, E. & Stadelmann, I. Aromatherapie in Wissenschaft und Praxis. 3. überarbeitete Neuaufl. Wiggensbach: Stadelmann; 2023 (S. 314+315)
  • Stern, C. Gemmotherapie Grundlagen – Indikationen – Behandlung. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl. Stuttgart: Haug; 2025
  • Wabner, D. Klinikhandbuch Aromatherapie. 1. Aufl. Bad Kötzting: Systemische Medizin AG; 2017 (S. 510)
  • Zimmermann, E. & Herber, S. Aromapraxis für Pflege- und Heilberufe. 1. Aufl. Stuttgart: Haug; 2024 (S. 136)

ergänzende Links: