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Dunkelmächte und die Befreiung davon

Wie im Beitrag über Wesenheiten schon angesprochen, lassen sich Dunkelmächte zwar benennen, sind jedoch weit weniger für das Leid der Welt verantwortlich zu machen, als manche Autoren das gerne hätten. Auch die Sichtweise eines simplen Dualismus ist zu eng und kurz gedacht.

Zumal Dunkel nicht zwangsläufig Böse bedeutet. Der Neumond ist genauso wenig Böse, wie Kreaturen die Nachtaktiv sind, sowohl im Tierreich (Eulen, Katzen, etc.) als auch spirituell. Der Tod – hier als Person/Engel gedacht, nicht als Zustand – als solcher ist auch nicht Böse. Da jeder vor dem Tod gleich ist, ist er eigentlich die ultimative neutrale Instanz. Jedoch werden allzu leicht dem Dunkel durch Geheimnisse, Verborgenheit und auch Verschwiegenheit Attribute des Bösen attestiert. Ähnliche Thematik wie bei Esoterik, Okkultismus und Spiritualität. Dabei zeigen die Vorwürfe meist eher wessen geistes Kind derjenige ist, der die Vorwürfe erhebt.

Ich denke die Einteilung in Gut und Böse (Dualismus) ist weit zu einfach gedacht. Eine Welt in nur Licht und Dunkel einzuteilen verführt zu Vereinfachung von komplexen Zusammenhängen und Verhaltensweisen.

Genauso wird gern schwarze Magie und Voodoo gleich gesetzt. Zwar gibt es im Voodoo durchaus schwarzmagische Praktiken, diese sind allerdings keineswegs die Regel. Es wird aber deutlich offener darüber gesprochen und auch als Möglichkeit eingeräumt, die Geisterwelt und die Loas zu instrumentalisieren.

Summa summarum lässt sich also erstmal Festhalten, dass es wie immer Werkzeuge sind, die auf denjenigen abgestimmt werden, der sie anwendet. Steigt ein Magier in die Schwarze Magie ab, so färbt das genauso auf seine Instrumente ab und kreiert gleichzeitig einen Sog/Strudel der einer Sucht nicht unähnlich nach mehr verlangt.

Besetzung durch dunkle Energien

Von einer Besetzung oder Besessenheit wird meist im Zusammenhang mit einer Entität gesprochen. Dabei ist es nicht immer ein Dämon oder eine verstorbene Seele die sich anheftet, ebenso Astralparasiten können diese Form von Besetzung recht häufig auslösen.

Die Benennung „Parasit“ ist dabei äußerst zutreffend. Denn dieses niedere astrale Wesen hat meist kaum eigenes Bewusstsein, wird von Gelüsten wie Hunger getrieben, und ernährt sich von den Energien des Besetzten.

Im Falle eines Dämons verhält es sich ähnlich einem Mafiösen-Dealer-Organigramm, die Wesenheit lässt den Besetzten in ihrem Sinne agieren, weniger ferngesteuert, mehr im Sinne von einem Rausch wie bei Drogen, sich dieser Mächte zu bedienen, sie auf andere anzuwenden und evtl. andere ähnliche Besetzungen aufzupropfen.

Landläufig wird gerne von einem dämonischen Pakt gesprochen. Dabei geht es tatsächlich um die Übereignung von Energie – egal ob damit Lebensenergie, Handlungsenergie oder „Leibeigenschaft“ gemeint ist – eine Übereignung unserer Seele, wie es ebenso gern landläufig heißt, ist eigentlich nicht möglich. Man kann nichts übereignen was einem wortwörtlich nicht gehört. Man kann sich karmisch Binden, jedoch setzt das die Bereitschaft der Seele voraus.

Wenn man von einer „normalen“ Besetzung ausgeht, ist es meist auf eine löchrige Aura zurückzuführen. Unsere Aura ist unser spiritueller Schutzschild. Wird dieser nicht gepflegt, ist durch Drogen verzerrt oder durch äußere Einflüsse geschädigt, so kann eine Wesenheit sich wie ein Parasit an dieser Energie bedienen und sich daran nähren. Erschöpfungssymptome, unerklärliche Kälte, ebenso wie Blutarmut die man nicht medizinisch erklären kann können Symptome davon sein.

Ausdrücklich warnen möchte ich davor, psychische Erkrankungen als Besetzung abzutun. Zwar kann in einem holistischen Gesamtbild dies eine Rolle spielen, den Fokus darauf zu legen wird dem Menschen nicht gerecht.

Gerade bei Depressionen werden die Gedanken gern als Dunkel, düster, negativ betitelt. Das sagt zwar etwas über die Energiequalität aus – dunkel im Sinne von träge+schwer – darf aber nie eine wertende Qualität einnehmen, und schon gar nicht unmittelbar zum Gedanken an eine Besetzung führen. Übungen zum Erden und Aura reinigen können sehr simpel in eine Therapie eingebaut werden, sie stärken schon von sich aus das eigene Energiesystem, und würde eine Besetzung damit von Grund auf entfernen, sollte dies doch tatsächlich der Fall sein.

Auch werden landläufig Selbstverletzendes Verhalten und Selbst-Tötungen gerne als Folge von Besetzung gedeutet. – Dabei wird auf ein hochkomplexes Szenario, dass an Verzweiflung nicht zu überbieten ist, eine einfache Lösung übergestülpt. Das ist an Übergriffigkeit, Bagatellisierung und Überheblichkeit nicht zu überbieten!

Eine Besetzung durch eine verstorbene/erdgebundene Seele, ist ebenso auf eine schwache Aura zurückzuführen, und kann durch kombinierte Ereignisse wie das Teilnehmen an eine Séance oder einer nicht aufgelösten Familienaufstellung begünstigt werden. Meist sind diese nicht erlösten Seelen, die sich weigern den nächsten Schritt ins Licht zu tun, verhaftet an Groll, Angst oder anderen Gefühlen die sie in Resonanz mit den Lebenden bringen und sich dann an deren Energie nähren.

Während das Rufen eines Geistes tatsächlich ein entsprechendes Ereignis zur Folge haben kann, ist das schlichte Tragen von Symbolen nicht in der Lage uns grundsätzlich für eine Besetzung zu öffnen. Symbole können zwar Energie aus der Aura abzapfen, ist die Person an sich aber gefestigt, reicht das an sich nicht aus um eine Besetzung zu begünstigen. Das erwähne ich hier nur der Vollständigkeit halber in Bezug auf Pentagramme, Runen und andere Symbole die meist auf tiefere Machtebenen zurückgreifen als der Träger es eigentlich kennt/meint. Das gilt genauso für Schutzsymbole. Werden die Symbole, praktisch in Amuletten oder Talismanen, nicht entsprechend geweiht, also aufgeladen, ist die entsprechende Wirkung ebenso schwach. – Unnötig fast zu erwähnen, dass wer spiritistisch tätig ist, also als Medium Séancen organisiert und durchführt, noch viel vulnerabler was diese Besetzungen angeht ist.

Was bei einer Besetzung passiert

Stellen wir uns die Existenz als solche der Einfachheit halber als Gitternetz vor. Unsere Ganzkörper, also Körper, Geist und Seele, sind über verschiedene kleinere Anker mit diesem Netz verbunden. Es ist ein Geben und Nehmen von Energien und Impulsen. Das Netz symbolisiert die Schöpfung (evtl. sogar den Weltenplan) als Ganzes, also sowohl Werden als auch Vergehen. Dunkelmächte widersetzen sich diesem Netz, zehren davon, sind aber so gesehen kein wirklicher Teil (mehr) davon. Über bestimmte Riten kann man solche Mächte an das Netz wieder binden. Ebenso wie diese Wesen an unserem Astralkörper+Aura zehren können wenn sie keinen direkten Zugang zum Netz bekommen.

Dies hat zur Folge, dass Symptome wie Erschöpfung, Kältegefühl, Abgeschlagenheit und viele andere berichtet werden, von Menschen die an einer Besetzung leiden. Wenn man sich bewusst macht, dass unser Körper ständig mit Lebensenergie aus dem Gitternetz versorgt werden muss – nicht nur mit Nahrung, Licht und Wasser – und diese Energie nur noch unzureichend oder teilweise gar nicht mehr in die entsprechenden Organe gelangt, kann man leicht ableiten wie sich physische Probleme manifestieren.

Auch an Orten können ergebundene Seelen verharren, zehren am Gitternetz, und erzeugen damit die „kalten Stellen“ die man in Berichten oft lesen kann. Nach Recherche findet man meist Berichte über gewaltsame Todesfälle an diesem Ort. Der Schock des „plötzlich aus dem Leben gerissen werden“ hinterlässt mehr als ein Echo, es lässt die Seele in der Ebene zwischen Dies- und Jenseits verharren und verhindert das die Seele weiter gehen kann. Die Bezeichnung erdgebundene, verlorene oder unerlöste Seele beschreibt diesen Zustand.

Exorzismus, Befreiung, Clearing

Bevor ich über die „Befreiung“/Clearing schreiben möchte, möchte ich noch etwas zur Vorgehensweise schreiben. Man sollte immer bedenken, dass bei einer Besetzung durch eine erdgebundene Seele, es sich um eine verängstigte-panische im Schockzustand gefangene Seele handelt. Die erdgebundene Seele ist der eigentliche „Patient“ nicht primär der Besetzte. Daher versteht es sich eigentlich, dass man hier nicht mit der Brechstange vorgeht, weder mit Gewalt noch mit Druck. Wenn die erdgebundene Seele eine dargebotene Hand annimmt und endlich weiter ziehen kann, ist das der sanfteste Weg eine Besetzung zu beenden. Also verbannen wir Vorstellungen von „herausschmeißen“ des Eindringlings – die diese zwar sind – und wechseln zu einem inneren Bild des „an die Hand nehmens“ eines verängstigten Kindes.

Handelt es sich bei der Besetzung um einen Astralparasiten oder eine niedere Wesenheit ist der Mitgefühlsfaktor deutlich geringer, sollte dennoch ebenso behutsam durchgeführt werden, um so schonend den Parasiten aus dem Energiesystem zu lösen wie möglich. Denken sie, wie bei Parasiten aus der Tierwelt, dass diese auch Widerhaken haben können.

Je nach kultureller-religiöser Tradition gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen wie mit dem Thema Besetzung umgegangen wird. Im asiatischen Raum, wo ein ausgeprägter Ahnenkult gepflegt wird, gehören Rituale und Zeremonien in denen mit Geistern umgegangen wird zum festen Bestandteil der religiösen Kultur. Taoistische Exorzisten, Shinto-Priester, buddhistische Mönche ebenso wie Schamanen der Bön-Religion werden in ihrer Ausbildung mit dem reichen Geister- und Ahnenhimmel ausgebildet, und wie mit diesen umzugehen ist. In der Regel werden Verstorbene mit Übergangsritualen 14 Tage begleitet, bis die Seele sich vollständig vom Körper gelöst hat. Ahnen werden verehrt und mit entsprechenden Altären „beheimatet“. Unliebsame Geister und Dämonen werden ausgetrieben.

Hinduistische Priester, altägytpische Priester und Priester aus dem Mittel- und Südamerikanischen Raum verfügen über einen reichen Wissensschatz über Geister und Dämonen und wie sie damit umgehen.

Schamanen aus aller Welt kommunizieren aktiv mit Geistern und Geistwesen, meist in Trancezuständen, bitten diese um Hilfe, auch gegen unliebsame Geister.

Priester des Voudoun (afrikanische Urreligion) ebenso Hungan und Mama-Loas aus dem Voodoo bitten ihre Loas sie zu „reiten“ um Antworten auf Fragen zu geben, Beistand und Segen zu erbitten, und auch um andere Geister zu vertreiben.

Besonders das reißerische Wort „Exorzismus“ ist in der west-europäischen Welt ein Sammelsorium an kurioser Neugier, bis hin zu realen römisch-katholischen Praktiken. Berichten zufolge wurden frühere Priester der Kirche in die Riten des Exorzismus eingeweiht, heutzutage passiert dies kaum noch.

Den bekannten Texten zufolge geht es dabei um die Willensstärke des Exorzisten dem Dämon gegenüber, die Kenntnis um die Gebete, sowie Segnungs- und Weiherituale.

Was die meisten Rituale zu Befreiung/Clearing gemein haben, ist die Thematik der Säuberung. Der Energiefluss wird gereinigt, von Einwirkungen befreit die auf den Besetzten wirken, Schutzmaßnahmen werden integriert, Verankerungen werden gelöst.

Die Verwendung von geweihtem Wasser, gesalbten Kerzen, Räucherwerk, und auch die Anrufung von Lichtwesen.

ergänzender Link: Schutz und Schutzkreis

ergänzender Link: Energetische Hausreinigung

ergänzender Link: Gebete, Mantren

ergänzender Link: celticgarden.de – Hexenrauch Raeucherwerk

kleiner Überblick über Wesenheiten der verschiedenen Existenzebenen

Je nach kultureller Einfärbung werden Geister, Elementarwesen, Dämonen und Götter anders betrachtet, angerufen und auch verehrt.

Obwohl es viele parallelen zu geben scheint, unterscheiden sich auch viele Wesenheiten in Charakter und Beschreibung nach geographischer und kultureller Zuordnung.

Man hat zwar zum Beispiel pyramidale Strukturen in China, Süd-Amerika sowie natürlich in Ägypten gefunden, dennoch ist es nicht sicher ob diese exakt den gleichen Bedeutungen entsprungen sind, wie man zum Beispiel einer post-atlantischen Zersplitterung attestiert, oder ob sich ein geomantisch einheitliches Verständnis des „Uni-„Versums dahinter verbirgt. Eine zwanghafte Vereinheitlichung scheint aber nur unserem Anspruch nach Gleichheit zu entspringen, bedenkt man die individuellen Ausbuchtungen von Kunst, Geist und Seele. Daher kann natürlich auch kein Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Richtigkeit bei dieser Thematik erhoben werden.

Astralgeister sind solche, die zu den Astralebenen gehören. Dazu zählen illusionäre und Scheingestalten, die Schemen der Toten, Gespenster und Phantome, die in Seancen zuweilen auftauchen. Auch parasitäre Wesenheiten hausen in den Astralebenen, verkörpern aber meist eher niedere Instinkte wie Hunger, Neid, Angst etc. und werden von diesen angezogen.

Elementargeister sind jene, die der Natur der Elemente angehören. Elementare entsprechen dem jeweiligen Element und werden meist als „dienstbare“ Geister beschrieben. Salamander sind die Geister des Feuers, Undinen die Geister des Wassers, Sylphen die Geister des Windes und Gnome die Geister der Erde. – Im Gegensatz dazu werden Elementale als „dämonische“ Elementargeister beschrieben. Im weitesten Sinne werden Zwerge, Kobolde, Feen, Pixies, Elfen und andere Naturgeister ebenso zu den Elementargeistern gezählt, können jedoch im Gegensatz zu den „reinen“ Elementargeistern auch Mischelementare sein. – Von Magiern wie auch Hexen werden Elementargeister zum Schutz angerufen, zum Beispiel als kardinale Eckpunkte im Schutzkreis. Ungerufene Elementargeister können einen schelmischen Charakter aufweisen, bis hin zu bösartig. Im gesamten Betrachtet repräsentieren Elementargeister die jeweiligen Urkräfte die an der Weltschöpfung beteiligt waren.

Ein Engel ist ein reiner, hoher Geist, der in Pflicht und Funktion unverfälscht Gutes ausdrückt. Engel kennt man vor allem aus den monotheistischen Religionen, am ältesten aus dem Judentum. Engel werden auch in der modernen Esoterik angerufen, im besonderen zu den Themen Schutz, Reinigung, Exorzismus und Segnung. Im christlichen Katechismus wird nur oberflächlich über Engel berichtet, ähnlich im Islam. Die jüdische Mystik, die Kabbalah, hat eine ganze Genealogie über die Engel und ihre verschiedenen Ausprägungen zusammengestellt, inklusive Beschwörungssigillen.

Vom griechischen Wort abstammend, das Bote bedeutet. Engel gelten als Mittler zwischen Gott und den Menschen. Es gibt sie im Judentum, Christentum und Islam. Unter den Engel gibt es auch eine Rangordnung. Die bekanntest ist die des Dionysius Areopagita, der erste Bischof; er wurde vom Apostel Paulus eingesetzt. Unter seinem Namen schrieb ein Autor des 5. Jahrhundert mehrere Bücher religiösen und mystischen Inhalts. In einem von ihnen gibt er die Rangordnung der Engel folgendermaßen an: Engel, Erzengel, Kräfte, Mächte, Heerscharen, Fürstentümer, Throne, Cherubim, Seraphim. Später wurde die Erzengel als höchste der Engel bezeichnet. (ergänzende Links: ewigeweisheit.de+engelundwir.de+zweiundsiebzig.info+occult.live)

Dämonen, aus dem griechischen übersetzt soviel wie „böse Geister“ nehmen eine besondere Form der Astralgeister ein. Namenhafte Dämonen wie Asmodeus, der Dämon der durch Salomo den Tempel schützt, werden nicht nur in der abrahamitischen Theologie erwähnt, auch andere Kulturen berichten über böswillige „Geister“, die weit mehr sind als die Echos verstorbener. (ergänzender Link Dämon)

In wie weit diese Dämonen eigenständig handeln können/dürfen, für unsere menschlichen niederen Bedürfnisse verantwortlich sind oder ob diese „nur“ ein Spiegelbild unserer astralkörperlichen Seele sind, lässt sich mit letztendlicher Gewissheit nicht sagen. Dämonen dafür verantwortlich zu machen, dass man selbst Böses tut, ist meiner Ansicht nach Unsinn und die Verschiebung von Verantwortung.

Dämonen bezeichnen Wesenheiten, die gegen die göttliche Ordnung, die Prinzipien von Ordnung und Schöpfung stehen. In dem man sich auf diese Prinzipien beruft, schwächt man die Bindungen die diese Wesen zu unserer Existenz haben, und können damit verbannt bzw. dorthin zurück geschickt werden, woher sie kommen. (siehe Exorzismus)

„Wer mit dem Dämon nur spielt, weil ihm nichts mehr heilig ist,
von dem weicht die Gottheit zurück. Der Dämon aber bleibt.
Er wächst an denen, die ihm dienen,
während sie sich seiner zu bedienen meinen.“
– Robert Müller-Sternberg

Teufel, aus der monotheistischen Religion entsprungene Prinzipien des „Gegen-„Gottes, in uneinheitlicher Terminologie und Beschreibung. Ob und in wie weit sich diese von den Dämonen abgrenzen ist nicht einheitlich, daher könnte man diese auch dazu zählen. Gängigerweise werden die sieben Todsünden als Teufel mit Namen bezeichnet, jedoch in jeweiliger Abwandlung auch Götter anderer Pantheons, wahrscheinlich um sich davon abzugrenzen und/oder diese zu verunglimpfen. Siehe babylonische, sumerische und andere Götter die sich später in jüdisch+christlicher+islamischer Theologie wiederfinden. (ergänzender Link: Teufel) Auch werden „gefallene Engel“ oftmals als Teufel bezeichnet. Nimmt man dies aber wortwörtlich, so müsste man genauso die griechischen Götter anerkennen, die in ihrer doch allzu menschlichen Handlungsweise oftmals von monotheistischen Glaubensrichtungen aus genau diesen Gründen abgelehnt werden. Aus moderner Sicht durch Lichtarbeit und Channelings wird inzwischen die Ansicht vertreten, dass z.B. Luzifer absichtlich die Rolle als „gefallener Engel“ einnahm, um durch Aufzeigung eines dualistischen Weltbildes die Menschen zur Erkenntnis bewegen zu können. „Man kann das Licht nicht erkennen, wenn man nur von Licht umgeben ist“. Daher sind Teufel und Dämonen also eher Spiegelbilder niederer menschlicher Gelüste die sich auf astraler Ebene manifestiert haben.

  • Lucifer / Luzifer,  Der Lichtbringer: Im Christentum ein Name für den Teufel, er geht auf (Jesaia 14,12) zurück, wo die Höllenfahrt des Königs von Babel mit dem Sturz des strahlenden Morgensterns (Hebräisch Helal) verglichen wird. Von den Kirchenvätern wurde der Name Luzifer auf Satan übertragen in Ahnlehnung an (Lukas 10,18), wonach Satan wie ein Blitz vom Himmel fällt. Einige gnostischen Gruppen betrachten Luzifer als eigene göttliche Kraft oder den „erstgeborenen Sohn Gottes“. Meist wird übersehen, dass Luzifer als antiker Name für den Morgenstern; im neuen Testament auch zur Bezeichnung Christi dient, z.B. in der (Apokalypse 22,16).
  • Belial / Beliar, Der Heillose, Nichtswürdige: Das Alte Testament bezeichnet besonders bösartige Menschen als „Männer Belials“ (2. Samuel 16,7); in (Psalm 18,5) steht das Wort in einer Verbindung „Bäche des Verderbens“, in katholischen Bibelausgaben öfters mit „Bäche des Teufels“ wiedergegeben. Die Bedeutung Satan, Teufel liegt eindeutig im Neuen Testament (2. Korinther 6,15) und in den Texten von Qumran; Belial ist der Geist (und der Fürst) der Finsternis.
  • Satan, Der Widersacher: Im Alten Testament hat er die Rolle des „Anklägers“ vor dem göttlichen Gericht (Sacharja 3,1 ff.; Hiob 1,6-2,7), daneben tritt er auch schon als der eigentliche Versucher und Verführer auf (1. Chronik 21,1) und erscheint im Christentum als das leibhaftige Prinzip des Bösen (Markus 4,15). Nach dem apokryphen Buch Henoch wurde er wegen seines Aufbegehrens gegen Gott durch den Engel Michael in den Abgrund gestürzt. Erst die Kirchenväter übertrugen den Namen Luzifer auf Satan, der die diabolischen Mächte repräsentiert, „Fürst dieser Welt“ ist und als Schlange und Drache erachtet wird. In spätmittelalterlichen Darstellungen kann er als seelenverschlingendes, menschenfressendes Ungeheuer erscheinen. Es wird später auch der tierische Charakter seines Aussehens hervorgehoben, wie Hörner, Schwanz, Tierohren, Klauen oder Raubvogelfüße, der Pferdefuß ist mehr literarische belegt.
  • Beelzebub / Beelzebul: Die etymologische Ableitung von Baal-Zebub, dem „Herrn der Fliegen“, ist nicht gesichert, wahrscheinlicher ist die der phönizischen Gottesvorstellung entsprechende Bedeutung „Baal der Fürsten“ (zebul – „Fürst“). Er war Stadtgott im Lande der Philister (2. Könige 1,2). Rabbinische Texte erklären den Namen als „Herrn des Misthaufens“. Im Neuen Testament ist Beelzebub einer der höchsten Teufel. In späterer Zeit ist er als einer der Götter des Saturns erschienen, in der mittelalterlichen Zauberliteratur als Patron der Magie, bei christlichen Theologen wurde er zum Fürst des Reichs der Finsternis.
  • Astaroth: Höllenfürst in Gestalt eines hässlichen Engels; er sitzt auf einem Drachen und hält eine Schlange in seinen Krallen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft durchschaut er, nichts ist ihm verborgen. Darüber hinaus ist er Schutzherr der freien Künste.
  • Aziel / Aciel: Er ist so geschwind wie des Menschen Gedanken und wird herbeizitiert, um Geld zu besorgen.
  • Mephistopheles / Mephisto: Zerstörer und Lügner: Der Name ist wahrscheinlich vom hebräischen mephir (Zerstörer) und tophel (Lügner) abzuleiten. Es ist auch möglich, dass sein Name aus dem Griechischen kommt, wo es übersetzt „Der das Licht nicht liebt“ heisst. Er erschein meist in menschlicher Gestallt um mit Begabung Menschen zu belügen und zu verführen. Er ist aber auch der Gestaltwandlung fähig und erscheint als Ungeheuer, Drache oder Feuerball und natürlich als Pudel. Er ist einer der  Hauptpersonen in Goethes Faust und verführt den Faust.
  • Marbuel: Er ist der Geist der fertig ist zu erzählen. Er erscheint als ein „zehn hoch n“ Jahre alter Junge. Er ist jederzeit erreichbar und schnell wie ein Pfeil.

Götter, höchste Wesensprinzipien zugeordneter archetypischer Sinnbilder. Götter haben in allen Religionen unterschiedliche Ausprägungen, Gewichtungen, Namen und Erscheinungsformen. Stehen im allgemeinen für Urgewalten die entweder das Chaos formten um daraus die Schöpfung zu heben, dem Chaos selbst entsprangen oder sich als ordnendes Prinzip gegen das Chaos verstehen. Neuere Magietheorien gehen davon aus, dass durch die Anbetung und Huldigung Götter ihre Macht beziehen und dadurch in der Lage sind „Wunder“ zu wirken, in dem sie diese Macht bündeln.

Aufgestiegene Meister bezeichnen eine religionsunabhängige Gruppe von Wesenheiten, Menschen und Prinzipien, die sich ihrer irdischen Fesseln entlegten, die Verbindung zu unserer Existenz aber aufrecht erhalten um anderen beim Aufstieg zu helfen. Im buddhistischen Sinne würde man sie Bodhisattwas nennen. ergänzende Links: blumen-des-lebens.de und pranahaus.de

ergänzender Link: Wikipedia.de – List von Fabelwesen

Astrologie – exoterisch und esoterisch

Astrologie, die Weisheit oder Lehre der Sterne. In ihrer exoterischen Handhabung oftmals verlacht und verkannt, bildet die Astrologie weiterhin einen wichtigen Schritt zu Erkenntnis und Selbsterkenntnis. Wie jedes Werkzeug, obliegt es dem Handhabenden ob und wie er dieses Werkzeug gebraucht. Und wie Hajo Banzhaf zum Tarot einst sagte „Es ist ein wunderbares Werkzeug, aber ein schlechter Meister“ – dieser Satz zählt zu den Grundvoraussetzungen sich der Thematik zu nähern.

Aus tiefenpsychologischer Sicht habe ich die Astrologie schon aufgezeigt, in den verschiedenen archetypischen Mustern die uns einen Einblick in uns selbst gewähren.

Dabei ist das in die Kategorie „Exoterik“ nur unzureichend gehörende „Horoskop“ aus den Zeitungen, auch nur ein Fragment auf fast schon Quantenebene heruntergebrochen. Für sich genommen nett, aber wenig bedeutsam. Es kommt auf den Kontext an – wie bei so vielen Informationen.

Das Werkzeug zu Erkenntnis und Erleuchtung, ist nur eines von vielen. Dafür traditionsreich bis zu den alten Ägyptern. Daher wird sowohl das exoterische als auch esoterische Studium der Astrologie in den Magieschulen gelehrt.

Die exoterische Astrologie zeigt uns, das eigene Spannungsverhältnis als Mensch zum Kosmos. Sie zeigt uns die irdischen Auswirkungen planetarer Kräfte, zeigt die eigenen menschliche Konstitution in der eigenen Verkörperung, die Widerstände und Hilfen kosmischer Art die den eigenen Lebensweg der Evolution begleiten. Sie kann Wegweiser und Kompass des Lebens sein, in dem sie uns den Sinn unseres Daseins besonders im Kontext des Weltenplans aufzeigt.

Die esoterische Astrologie zeigt uns unsere kosmische Verankerung, unsere geistigen Strukturen bis hin zu karmischen Verstrickungen und den damit verbundenen Hürden.

Was der Einzuweihende aus diesen beiden Arten der Astrologie lernt, gibt ihm aber auch den Schlüssel zur Erkenntnis des Wesens anderer Menschen – esoterisch und exoterisch.
Damit gewinnt die Astrologie für die Magie eine besondere Bedeutung. Die magische Astrologie ist für den Wissenden das Werkzeug, die kosmischen Einfallstore am anderen zu erkennen.
Aber nicht nur die menschliche Wesenheit wird durch die magische Astrologie erschlossen und beeinflussbar, sondern auch die Wesen anderer Ebenen werden durch sie den magischen Kräften des Wissenden dienstbar.
So bildet die magische Astrologie nicht nur Schutz und Abwehr gegen menschliche und kosmische Einwirkungen jeder Art, sondern sie ist die Operationsbasis aller magischen Handlungen, quasi eine Dreh- und Handlungsachse von zentraler Bedeutung.
Es wird verständlich, dass die Astrologie in dieser umfassenden Ausdeutung und Anwendung von jeher in allen Priesterschulen, Mysterienbünden und geheimen Logen gepflegt wurde. Die heutige allgemeine Astrologie ist allerdings von diesen Zielen noch weit entfernt (oder lehnt diese bewusst ab), denn diese Horoskopie ist für den sich geistig entwickelnden Menschen von geringer Bedeutung, da sie sich zu sehr mit den Dingen irdischer Gebundenheit beschäftigt.

ASW – außersinnliche Wahrnehmung

außersinnliche Wahrnehmungextrasensorische Wahrnehmung, Abk. ASW, Eextra-sensory perception (Abk. ESP), Bezeichnung für Formen der Wahrnehmung bzw. Empfindungen ohne Beteiligung der klassischen Sinnesorgane. Sie können sich auf eine objektive Tatsache oder auf innere psychologische Vorgänge anderer Individuen beziehen. Zu den außersinnlichen Wahrnehmungen werden Phänomene wie Hellsehen, Vorahnungen oder Gedankenübertragung gezählt. Ihre Existenz ist wissenschaftlich bisher weder bewiesen noch widerlegt worden, wird jedoch in weiten Kreisen zumindest nicht ausgeschlossen bzw. sogar als wahrscheinlich angenommen.

Quelle: https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/aussersinnliche-wahrnehmung/1128

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