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Kleine Erste Hilfe aus der Aromacare

Meine liebsten Aroma-Feen Eliane und Sabrina schwärmen von der Mischung, die Sabrina erfunden hat, den MILC-Mix. Egal ob blaue Flecken, kleine Schnittwunde oder Prellung, dieser Mix ist ein wahrer Tausendsassa.

Als ich neulich im AromaFachseminar Aromamedizin war, und wir es von den gefäßprotektiven Wirkungen mancher ätherischer Öle hatte, ist mir der MILC-Mix eingefallen, wie man den simpel noch in diese Richtung erweitern könnte. Und dazu klingt er auch noch vertraut und kommt leicht über die Zunge 😀 Indem ich gedanklich das Angelikawurzelöl hinzugefügt habe, wird aus MILC MILCA.

Die immunmodulierende, entzündungshemmende Wirkung vom Manuka, die hämolytische und abschwellende Wirkung der Immortelle, die wundheilungsfördernde Wirkung des Lavendel, die blutstillende Wirkung der Cistrose und die gefäßschützende Wirkung der Angelika.

MILCA-Mix

  • Manuka
  • Immortelle
  • Lavendel
  • Cistrose
  • Angelikawurzel

Link: vivere-aromapflege.de

Wirkungsweise von Naturheilmitteln

Heute möchte ich mich mit der Wirkungsweise von Naturheilmitteln, und im besonderen mit Heilpflanzentinkturen befassen.

Zwar ist mir aufgefallen, dass zum Beispiel eine Ginko-Kapsel aus dem Supermarkt nicht wirklich den durchschlagenden Erfolg bringt, habe aber immer gedacht das dies an der Dosis oder anderen Faktoren die hinderlich auf die Aufnahme wirken, liegen könnte. – Teilweise falsch gedacht. 😀

Die konventionellen Methoden Heilpflanzen zu ernten sind ähnlich denen in der Landwirtschaft. Es werden Erntemaschinen eingesetzt, Kraut/Blätter beim Ernten schon geschreddert oder „gewinnmaximiert“ geschnitten. Diese Erntemethode mindert signifikant den Wirkstoffgehalt in Heilpflanzen. Sie bluten sozusagen schon auf dem Weg zur Verarbeitung aus, bzw. sind unkontrollierten Oxidationsprozessen ausgesetzt.

Wieso die Anführungszeichen bei Gewinnmaximierung? Weil es auf Kosten des Verbrauchers geht. Die Heilpflanzen verlieren allein durch diesen Vorgang schon um die 40% ihres Wirkpotenzials, der Verbraucher bezahlt es dennoch als wäre es keine minderwertige sondern hochwertige Verarbeitung.

Von den ätherischen Ölen kennen wir das, dass die Erntemethode genauso wichtig wie die Anbaumethode ist. Wieso sollte das also bei Heilpflanzen aus denen Tees, Tinkturen, Kapseln, etc. hergestellt werden anders sein? – Fun fact, dass ist nicht so.

Es gibt eine deutliche Grafik, die zeigt, dass im Vergleich zu 50 Jahren zuvor, die Heilpflanzenpräparate heute deutlich höher dosiert werden müssen, um den gleichen Effekt zu erzielen.

Die Anbau- und Erntemethoden sind hierbei ein wichtiger Faktor. Wenn man sich ansieht wie eine Ginko-Plantage geerntet wird, und wie diese nachher aussieht, kann sehr schnell darauf schließen, dass bis diese getrocknet und in Kapseln verarbeitet werden, der Großteil der Wirkstoffe nicht mehr enthalten ist.

Wie wir aus der Spagyrik und der Homöopathie wissen, ist der Wirkstoff nur ein Teil des Ganzen. Form und Information sind ebenso wichtige Träger, die in unserem Körper die (Selbst-)Heilkräfte stimulieren.

Nehmen wir das Bild der geschredderten Ginko-Blätter – ist aus diesem Heckselgut noch zu erkennen um welche Heilpflanze es sich handelte? Die Form ist nicht mehr ersichtlich, ein Faktor der Heilinformation ist schon verloren, und das ohne das diese in einer Trägersubstanz aufgefangen wurde. – Die Form über die wir eine Heilpflanze erkennen, ist Teil der Information wie sie in unserem Körper energetisch ihre Wirkweise entfaltet.

Wenn also die Heilpflanze, bleiben wir mal exemplarisch beim Ginko, mit dem Schredder geerntet wird, haben wir einen Wirkstoffverlust, durch Ausbluten der Zellen und Oxidation, von sagen wir mal bis zu 40%. Bis diese dann in der Anlage zum Verarbeiten sind, verlieren sie weitere ca. 20%. Werden diese dann zu einer Tinktur verarbeitet und später ausgepresst, verliert man weitere 20-40%. Man müsste mit so hohem Druck pressen, das Wärme entsteht was dem Produkt zusätzlich schadet, dass man meint diesen Verlust über die „effektiven“ Ernteverfahren kompensieren zu können. – Was bleibt am Ende also übrig? Eine Tinktur die maximal 20% Wirkstoff enthält. Es wundert also nicht, wieso man heutzutage höher dosieren „muss“ um die Wirksamkeit von Tinkturen zu erreichen die vor 50 Jahren noch komplett von Hand hergestellt wurden.

Das ist eigentlich weder gewinnorientiert, noch wirtschaftlich, noch kundenfreundlich. Da der Verbraucher allerdings für diese 20% Tinktur sagen wir mal 60% bezahlt, rechnet sich das wiederum für die Produzenten. – Mich erinnert das an das Thema „fraktionierte ätherische Öle“ aus dem Podcast Aromatherapie für die Ohren, in dem der Gründer Franz Niederkofler von Bergila sprach.

Über Homöopathie und ihre Wirkweise, und wie sie zu verstehen ist, habe ich ja bereits in einem Beitrag geschrieben. Wobei natürlich gesagt werden muss, dass das nur ein kurzer Abriss meinerseits ist, und in entsprechender Literatur dazu viel mehr zu sagen/lesen gibt.

Wir haben also ein Wirk-Dreieck aus Wirkstoff, Information und Form. Dem ergänzt sich ein Dreieck aus persönlichem Befinden, äußeren Einflüssen und strukturellen Grundlagen, die Beeinflussen wie die Wirkungsweisen der Heilmittel aufgenommen, resorbiert, umgewandelt und/oder als Impulsgeber für uns und unseren Körper zur Verfügung gestellt werden. Ich habe dazu ein Hexagramm im Kopf. 😀

Paracelsus definiert in seiner Betrachtung von Mensch im Kosmos 14 Faktoren die auf uns einwirken, die uns entweder krank machen, Heilung bringen, Lektionen erteilen, auf Probleme hinweisen, usw.

Erklärt sich durch eine pharmazeutisch-industrielle Produktion, man möchte fast von Entartung sprechen – Entwertung wäre besser – wieso die Bandbreite an Nebenwirkungen so groß ist?! Zumal oftmals Heilpflanzen in ihren vielstoffgemischten „Inhalten“ Pufferstoffe enthalten, die genau solche Nebenwirkungen bei der Phytotherapie ausgleichen – und die in der industriell hergestellten Arzneimittelherstellung fehlen!? Oder hängt dies mit der Art und Weise zusammen wie schulmedizinische Arzneimittelstoffe invasiv in Körperfunktionen eingreifen, ohne Respekt vor einer ganzheitlichen Betrachtungsweise?! Oder alles zusammen?

Aufgrund der Komplexität unseres Körpers, der Wechselwirkung mit unserer Psyche (Stichwort Psychosomatik), der Umfangreichen Möglichkeit der Umweltgifte die auf uns direkt oder indirekt einwirken, lässt sich das schlussendlich nicht beantworten.

Sagen lässt sich, dass Arzneien besser vertragen werden, und auch besser wirken, wenn sie wesensgemäß angebaut, geerntet und verarbeitet werden. Was sich natürlich auch im Preis niederschlägt.

Kostet eine 20 ml Flasche also 25 €, und bedenkt die Arbeit und Sorgfalt die darin steckt, so erscheint dies vielleicht auf den ersten Moment viel. Rechnet man dagegen wie viel man von konventionellen Produkten dafür konsumieren und ausgeben (Stichwort Wiederkauf) müsste, so rechnet sich der Preis auf einmal ganz anders. Zumal beim konventionellen Produkt die Chance besteht, dass die Beschwerden nicht verschwinden und die Gefahr einer Chronifizierung besteht.

Auf die Frage der Wirkweise, kommt also die Frage der Wertigkeit. Was ist die eigene Heilung/Wohlbefinden einem selbst wert!?

Schwindel naturheilkundlich behandeln

Wie bei allen Themen die „naturheilkundlich behandeln“ beinhalten, ersetzen diese Hinweise und Tipps nicht den Besuch beim Arzt, ebenso wenig wie das eigenverantwortliche Handeln.

Schwindel, genauer gesagt das Gefühl das einem „schwindelig“ ist, wird als Symptom, nicht als Ursache schulmedizinisch betrachtet. Davon unabhängig gibt es noch die Bezeichnung des Schwindlers der umgangssprachliche Lügner.

Schwindelsyndrome sind eine inhomogene Gruppe von Erkrankungen unterschiedlicher Ätiologie, die durch das Leitsymptom Schwindel charakterisiert sind.

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Schwindelsyndrom

Die möglichen Ursachen sind vielfältig: So kommen autoimmunologische Prozesse ebenso infrage wie ein Virusbefall, Folgen eines Unfalls, Ischämien (Minderversorgung mit Sauerstoff) oder Intoxikationen (Vergiftungen durch z. B. Alkohol oder Betäubungsmittel).

Quelle: https://www.globuli.de/wissen/behandlung/blut-gefaesse-kreislauf/schwindel/

Interessanterweise sind sich Schulmedizin und Komplementärmedizin in diesen Punkten also fast deckungsgleich ähnlich. 😀

Auch was die Kategorisierung der diversen Schwindel angeht, werden sie in den meisten Fällen zur Durchblutung (oder Minderdurchblutung) und zum Kreislauf eingeordnet. – So findet man also auch diverse Empfehlungen die, wenn es nicht konkret um den Schwindel als solchen geht, viele stabilisierende Arzneien durchaus empfohlen werden. Andere werden nicht direkt mit dem Schwindel assoziiert, sondern wirken sich darauf indirekt aus, indem sie die Durchblutung fördern oder die anderen Begleitfaktoren bei Schwindel ausgleichen.

Das mir bekannteste ist vertigoheel, und wurde von vielen aus meinem Bekanntenkreis erfolgreich bei Schwindel eingesetzt. Ebenso die Taumea-Tropfen.

Auf globuli.de findet man die einzelnen Homöopathika aus denen die Vertigo-Produkte meist zusammengesetzt sind.

Von den Schüssler-Salzen gibt es eine schon fertige Mischung der Central Apotheke.

Von Wala gibt es eine Wirkstoffkombination die bei degenerativen Grundlagen funktioneller Herzbeschwerden eingesetzt wird, die den Schwindel mitunter bessern soll.

In diesem Zusammenhang ist natürlich die Nahrungsergänzung mit entsprechenden Spurenelementen, Vitaminen und Antioxidantien ebenso zu erwähnen:

[…] die Antioxidantien Selen [Eisen], Zink, Vitamin C und E, aber auch Mangan und Vitamin B2 [ebenso B6 und B12] sowie antientzündlich wirkende Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) aus Fisch- oder Algenöl.

Quelle: naturheilmagazin.de Abschnitt „Orthomolekulare Medizin“

Aus der Spagyrik werden folgende Solunate bei Schwindel empfohlen: Solunat Nr. 5, Solunat Nr.17 und Solunat Nr.18. Auch hier wird Schwindel als Begleitsymptom behandelt, bei den Schwerpunkten Herz-Kreislauf und Gefäßsystem.

Die Phylak Sachsen GmbH hat mehrere Sprays zum Thema Schwindel, ich verweise mal auf zwei davon PS 112.1 – Schwindel und PS 231.2 – Gleichgewichtsstörungen (ältere Menschen).

Von den Gemmomazeraten hat sich die Schwarzerle besonders hervorgetan. Ebenso auch Olive, Weißdorn, Preiselbeere und Rosmarin. (Empfehlung von gemmo.de)

Aus der Aromatherapie ist Myrte Marokko, Myrte nordafrikanisch, oder CT Myrtenylacetat, von besonderer Bedeutung. Ergänzend schlägt Eliane Zimmermann in ihrem exzellenten Blogbeitrag dazu noch Basilikum, Rosengeranie, Monarde und Balsamtanne vor. Ich würde dies noch mit Zeder oder Zypresse ergänzen.

Bei Hydrolaten gibt es keine klare Empfehlung. Rose, Melisse, Palmarosa, Narde, Weißtanne und Zypresse wären denkbar.

Ebenso werden die Ceres Tinkturen Mistel, Ginko-Blätter und Wilde-Möhre Mix empfohlen.

Von der Central Apotheke gibt es eine Tinkturmischung aus Rosmarin, Mistel und Weißdorn.

Wie man sieht gibt es nicht DAS Mittel gegen Schwindel, sondern kann genauso wie das Symptom vielerlei Ursachen in unserem Komplex „Leben“ haben, so auch die Behandlungsmöglichkeiten.

ergänzender Link: aromapraxis.de

ergänzender Podcast: Aromatherpie für die Ohren

ergänzender Link: naturheilmagazin.de

ergänzender Link: globuli.de

Schmerzen naturheilkundlich behandeln

Wie bei allen Themen die „naturheilkundlich behandeln“ beinhalten, ersetzen diese Hinweise und Tipps nicht den Besuch beim Arzt, ebenso wenig wie das eigenverantwortliche Handeln.

Auch wenn ich in jeweiligen extra Beiträgen manche Schmerzen schon behandelt habe – Migräne, Ohrenschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen – so hat mich der aktuelle Quickfinder von Sabrina Herber (siehe Links unten) dazu inspiriert, dazu auch einen gesonderten Artikel zu schreiben.

Schmerz ist nicht nur die Wahrnehmung einer Gewebeschädigung, sondern ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis

Quelle: Definition der internationalen Welt-Schmerzgesellschaft (IASP)

Jeder Mensch empfindet Schmerzen anders. Das Schmerzempfinden, wie stark ein Schmerz ist, hängt von vielen Faktoren ab. Nach neuesten Neuro-Wissenschaften sind zum Beispiel Menschen die an Demenz erkrankt sind deutlich schmerzempfindlicher. Ihre Hirnregionen die Schmerzen verarbeiten sind deutlich über dem Durchschnitt stimuliert.

Schmerzen sind ein wichtiges Warnsignal unseres Körpers. So unangenehm Schmerzen sind, können sie uns doch frühzeitig vor Gewebeschäden, von Muskelkater bis hin zu Verletzungen warnen. Im Gegenzug ist bei verminderter Schmerzwahrnehmung die Verletzungsgefahr größer.

Von Polyneuropathie bis hin zu kongenitaler Analgesie reichen die Verschiedenen Symptome/Ursachen für verminderte oder fehlende Schmerzwahrnehmung.

Im Gegensatz dazu, gibt es das chron. Schmerzsyndrom, inkl. Phantomschmerzen, die Schmerzen entstehen lassen, bei dem es keine erkennbare Ursache (mehr) gibt, oder diese schon beseitigt ist. (im Falle von Phantomschmerzen geht man von gekappten Nervenenden aus die Impulse ausstrahlen, und deshalb als Schmerzimpuls weitergeleitet werden)

Die Dauer eines Schmerzes ist neben dem Entstehungsort ein wichtiger Aspekt zur Beurteilung von Schmerzen. Je nach Dauer bzw. Häufigkeit des ausgelösten Schmerzes unterscheidet man akute und chronische Schmerzen.

Der akute Schmerz hat in der Regel eine klar erkennbare Ursache, beispielsweise einen Knochenbruch, Zahnschmerzen, Verbrennung, Unterkühlung, Verletzung oder eine Entzündung.

Zusammengefasst kann man den akuten Schmerz wie folgt beschreiben:

  • er ist zeitlich und lokal im Körper begrenzt
  • er hat eine Alarmfunktion, um Gewebeschädigungen zu vermeiden
  • er ist abhängig von der Reizintensität
  • er hat meist eine klare Ursache
  • er klingt in der Regel ab, sobald die auslösende Ursache geheilt und beseitigt worden ist

Die Ursache bei diffusen oder chronischen Schmerzen zu finden ist weitaus schwieriger. Dahinter können sich zum Beispiel organische Störungen, Stress oder muskuläre-neuronale Irritationen verbergen.

Wenn Schmerzen länger als drei Monate bestehen, spricht man von chronischen Schmerzen. Es ist aber auch möglich, dass die Ursache für den Schmerz unbekannt ist.

Zusammenfassend beschreibt man chronischen Schmerzen (genauer chronisches Schmerzsyndrom) also wie folgt:

  • die seit mindestens drei bis sechs Monaten fast immer vorhanden sind oder häufig wiederkehren und den Patienten körperlich, körperlich-kognitiv und sozial beeinträchtigen (inzwischen ist dieses Zeitkorsett gelockert)
  • sind lang anhaltend (immer wiederkehrende Schmerzen)
  • können viele Ursachen haben
  • sind meist nicht genau lokalisierbar

Bei einem chronischen Schmerzsyndrom bildet sich in unserem Zentralnervensystem ein Schmerzgedächtnis aus. Das Gehirn lernt Schmerzen schneller zu verarbeiten und passt sich den Erfordernissen an. Die Folge, der Schmerz wird verstärkt wahrgenommen und vergleichsweise leichte Reize wie Berührung, Wärme oder Dehnung werden dann als Schmerz empfunden.

Mehr dazu in Links von Netdoktor.de, schmerzgesellschaft.de und gesundheitsinformation.de

ergänzender Link: naturheilmagazin.de

Kommen wir nun zu den Behandlungsmöglichkeiten. Bei akuten Schmerzen, in Kombination mit der Beseitigung der Schmerzursache, helfen aromapflegerische Maßnahmen von Ölkompresse bis hin zum Wickel, Kälte- oder Wärmeauflagen, u.a.

Bei chronischem Schmerzsyndrom ist die Sachlage ein wenig komplizierter, kann aber durch komplementärmedizinische Maßnahmen ergänzt werden.

Chronische Schmerzen werden auf unterschiedlichste Weise therapiert – je nach Art und Intensität der Schmerzen. So werden zum Beispiel Schmerzmedikamente, Antidepressiva, physikalische Therapien (wie Massage, Wasser-Anwendungen, Kälte- und Wärme-Behandlungen), Bewegungstherapie (wie Krankengymnastik, Sport), Akupunktur und Nervenstimulation (TENS) sowie psychologische Therapien angewendet, um chronische Schmerzen zu lindern.

Unter komplementärer Medizin versteht man Behandlungsmethoden, die ergänzend zur Schulmedizin angewandt werden. Erkundigen Sie sich bei einem erfahrenen Therapeuten über die folgenden Verfahren:

  • Akupunktur: Der Therapeut bringt feine Nadeln an, was Schmerzen positiv beeinflussen soll
  • Akupressur: Bestimmte „Reizpunkte“ werden durch Druck mit den Fingerkuppen stimuliert, was Schmerzen verringern soll
  • Osteopathie: Ganzheitliche Therapie, die mit den Händen erfolgt; Funktionsstörungen sollen behoben werden
  • Magnetfeldtherapie: Magnetfelder werden eingesetzt, um Schmerzen zu lindern
  • Reflextherapie: Reizung bestimmter Zonen auf der Hautoberfläche, die den inneren Organen zugeordnet sind; z. B. Reflexzonen-Massage

Schüßler Salze: Auch Schüßler Salze zählen zu den komplementären Verfahren und können bei Beschwerden eingenommen werden. Beispielsweise werden bei chronischen Schmerzen im Rückenbereich die Schüßler-Salze Nr. 9 Natrium phosphoricum, Nr. 11 Silicea, Nr.1 Calcium fluoratum und Nr. 2 Calcium phosphoricum empfohlen.

Die Tabletten werden aufsteigend eingenommen, also zuerst etwa eine Woche lang Nr. 9, dann zusätzlich Nr. 11 und so weiter. Lassen Sie die Tabletten jeweils im Mund zergehen. Bei geringen Schmerzen nehmen Sie die Tabletten einmal am Tag; bei stärkeren chronischen Schmerzen kann die Einnahme bis zu zehnmal täglich erfolgen.

Quelle: netdoktor.de

Antidepressiva haben hier zwei Funktionen in einem. Zum einen Behandeln sie begleitend eine Depression die ein chronisches Schmerzsyndrom begleiten kann, andererseits nutzt man schmerztherapeutisch die Noradrenalinwiederaufnahmehemmung (z.B. von Amitriptylin) die dadurch eine schmerzlindernde Wirkung hat. – Genauer kann das der Schmerzarzt erklären.

Folgende Ceres Urtinkturen wären denkbar: Kamille, Ringelblume und Johanniskraut

Sowohl die Phytotherapie hat ein ganzes Sammelsorium an diversen schmerzlindernden Behandlungsvorschlägen. Ergänzen kann man dies prima mit Wickeln+Auflagen, Rotlicht-Therapie, Cryo-Therapie, physiotherapeutische Maßnahmen wie Black-Roll, Cupping oder Taping, uvm.

ergänzender Link: Schmerzgesellschaft.de

ergänzender Link: vivere-aromapflege

ergänzender Link: vivere-aromapflege

ergänzender Link (PDF): Quickinfo „Schmerzlindernde ätherische Öle“ von vivere-aromapflege

ergänzender Podcast: Aromatherpie für die Ohren