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Link: sonnenglas.net

Es ist nun ein paar Jahre her, so 2017 glaube ich, da fand ich mein erstes Sonnenglas im Unverpackt-Laden in Tübingen. Von außen sehr hübsch anzusehen, habe ich mir dann mal den „Klappentext“ durchgelesen und war vom social impact begeistert. Seither steht es mit ein paar meiner schönen Amethystdrusen gefüllt auf der Fensterbank 😀

SONNENGLAS® BEDEUTET AUCH:
DIE WELT BESSER ZU HINTERLASSEN, ALS WIR SIE VORGEFUNDEN HABEN.

Seit der Entwicklung von SONNENGLAS® in den Townships von Johannesburg ist es unmittelbar mit dem Schicksal der Menschen verbunden, die es herstellen. Menschen, die mit ihrem Erfindungsreichtum und ihrer unbeugsamen Lebensfreude das Beste aus dem machen, was sie haben. Das ist die Seele, die SONNENGLAS® zu dem macht, was es ist. SONNENGLAS® ist mehr als eine innovative und umweltbewusste Lichtquelle: Ein Licht, das auf viele Arten leuchtet.

Für uns ist es daher selbstverständlich, dass unsere Solarlaternen sozial nachhaltig und konsequent nach Fair Trade Standards produziert werden. Mit unserem Unternehmen können wir mittlerweile über 65 zuvor arbeitslose Menschen aus den Johannesburger Randgebieten Alexandra und Soweto beschäftigen. Und Dank dir schon bald wieder einen mehr.

SONNENGLAS® wird zu einem Großteil in Handarbeit gefertigt, was die hohe Qualität und eine besonders lange Lebensdauer garantiert. Eine echte südafrikanische Erfolgsgeschichte, mit der wir nicht nur mehr Licht in die Townships bringen, sondern zusammen auch den Rest der Welt Stück für Stück zu einem helleren Ort machen.

https://sonnenglas.net/de/impact

Link: sonnenglas.net

Link: Boldking

Als ich Boldking kennenlernte – 2014 glaube ich, waren diese ein kleines Startup aus den Niederlanden die sich gerade mit etwas Werbung auf Instagram bekannt gemacht hatten. Die teuren Klingen der „namenhaften“ Hersteller hatte ich da schon eine ganze Weile satt. Was nützen einem fancy-names wenn man für 3 Klingen 21 Euro oder mehr zahlt?

Boldking ist da anders. Nicht nur das sie ein Recycling-Programm anbieten, wo man einfach 12 Klingen im Umschlag an die Firma zurückschickt, sondern auch durch ein Abo-Bestellsystem punkten. Man vergisst quasi nie mehr, dass langsam die Klingen ausgehen.

Die Handhabung ist vom, im Starter-Set mitgelieferten, Griff ziemlich gut. Die Klingen gibt es den Hauttypen entsprechen normal, empfindlich und sehr empfindlich.

Inzwischen sind weitere ergänzende Produkte hinzugekommen, wie Rasiergel, Deo und einiges mehr. Mehr über die Inhaltsstoffe findet ihr hier

Mein Empfehlungscode: MTE0NJY1NG

Link: Boldking.com

Migräne, Kopfschmerz, Clusterkopfschmerz

Wer sich mit dem Thema Migräne das erste mal, oder bisher nur sporadisch beschäftigt hat, hier ein paar Links die das Thema sehr gut behandeln:

Neben den in meiner Hausapotheke erwähnten Tipps zur Migräne, möchte ich hier noch ergänzend ein paar Apps vorstellen.

Ein Migräne-, besser gesagt ein Schmerztagebuch zu führen kann hilfreich dabei sein, herauszufinden, was für einen persönlich als mögliche Trigger in Frage kommen könnte. Wenn man z.B. weiß, dass man bei extremem Sonnenlicht häufiger einen Migräneanfall erleidet, kann man vorbeugend bei sonnigem Wetter stets die Wohnung abdunkeln und eine Sonnenbrille tragen. Ebenso hilfreich kann es sein, Medikamente welche man einnimmt sorgfältig zu dokumentieren, um zu sehen, ob eventuell ein bestimmtes Medikament co-auslösend sein kann.

Bei Frauen können auch Hormon­veränderungen Trigger für eine Migräneattacke sein, es ist also eine gute Idee, seinen Zyklus im Blick zu haben um früh auf mögliche Hormon­schwankungen reagieren zu können, vor allem wenn man Hormon­präparate einnimmt. Natürlich unterliegen Männer genauso Hormonschwankungen, nehmen aber eher selten deshalb Hormone ein.

Die Apps unterstützen einen bei einem Migräneanfall indem man schnell die Attacke dokumentieren kann und somit immer einen Überblick über seine Anfälle hat. Es fällt also leichter, mögliche Trigger oder Zusammenhänge zu identifizieren.

  • M-Sense: eine herausragende App, die leider bald eingestellt wird, da das Unternehmen insolvent geworden ist. Man konnte übersichtlich ein Schmerztagebuch führen, Wetterdaten wurden eingepflegt, Trigger wie Schlaf-, Essen- und Stressverhalten konnte man eintragen. Ergänzt wurde dieses Komplettpaket mit einem umfangreichen Wissenspaket zur Thematik, Entspannung und Übungen. (will miss you!)
  • sinCephalea: mit der Ankündigung des baldigen Endes von M-Sense wurde mir im Newsletter sinCephalea empfohlen. Diese App ist im Moment völlig untauglich. Sollte sie irgendwann die beworbenen Funktionen auch tatsächlich besitzen, oder die Funktionalität der M-Sense App „assimiliert“ haben, könnte man von einem Ersatz sprechen, im Moment ist das definitiv nicht der Fall. Es ist nichtmal ein Schmerztagebuch im weiteren Sinne, da man außer Gewicht und Medikamente nichts eintragen kann.
  • Migraine Buddy (meine klare Empfehlung): Die App, die fast alle der Bedürfnisse, die ich an eine taugliche Migräne App habe befriedigt. Wenn Migräne Buddy nun noch einen optischen Theme-Wechsel unterstützen würde, wäre es eine 5*-Anwendung. Einen Schmerzeintrag zu erstellen dauert zwar etwas, ist aber an Vollständigkeit und Anpassbarkeit ungeschlagen. Aus meiner Sicht bleiben bei dieser App keine Wünsche offen! <3
  • Migräne-App: Die App der Schmerzklinik Kiel ist sehr rudimentär. Schmerzerfassung und Schmerztagebuch sind … ok. Aber es wird keine Korrelation zu Wetter, Schlaf oder anderen Faktoren hergestellt. Das Eintragen der eingenommenen Medikamente ist auch sehr phantasievoll. Die App hat einiges besser als die DMKG-App gemacht, aber der Weg zu Übersicht und Komfort ist noch sehr lang. Den Auswertungsbogen des protokollierten Schmerztages, muss man (wahrscheinlich) mit einem Rosettastein dekodieren.
  • DMKG-App: Mit der App der deutschen Gesellschaft für Migräne und Kopfschmerzen hat mein eines der simpelsten Werkzeuge auf dem Smartphone, es ist ein Schmerztagebuch – nicht mehr und nicht weniger. Leider sind Einträge alter als 14 Tage nicht eintragbar, höchstens nachträglich editierbar (?), ebenso wird das „drumherum“ das ja durchaus entscheidend ist, nicht mit einbezogen, weder Wetter noch andere Faktoren. Damit ist es ein rudimentäres Werkzeug zur reinen Erstellung eines Kopfschmerzprotokolls – vor 20 Jahren revolutionär, heutzutage viel zu wenig.
  • schmerzApp: Die SchmerzApp ist eher für allgemeine bzw. chronische Schmerzpatienten konzipiert, aber nicht für Migräniker – die App ist sehr unübersichtlich, keine klare Menüstruktur, und enthält kein Schmerztagebuch. Zumindest hab ich auf Anhieb keins gefunden.

Link: Afilio.de – die Vorsorgeplattform

Als Gesundheits- und Krankenpfleger im Krankenhaus kennt man es nur zu gut, Patienten kommen in eine Lage in der sie nicht mehr ansprechbar/bei Bewusstsein sind, und es weder eine Patientenverfügung noch eine Vorsorgevollmacht oder eine Betreuungsverfügung gibt. Dann beginnt meist ein mühsames Ringen mit Ärzten, Angehörigen und der Situation im allgemeinen bei der versucht wird, die mutmaßlichen Wünsche des Patienten zu erörtern.

Meist divergieren diese mit denen der Angehörigen, und dabei muss dazu noch nicht einmal ein „schlechtes Verhältnis“ bestanden haben.

Vor allem junge Menschen möchten oder machen sich keine Gedanken, was passieren soll wenn sie eine tödliche Krankheit diagnostiziert bekommen oder durch einen Unfall in eine Situation geraten die ihren Körper an den Rand der Leistungsfähigkeit bringt.

Laut Gesetz wird in so einem Fall, wenn keine eindeutige Willensbekundung vorliegt, das komplette Programm der Reanimation und Lebenserhaltung gefahren.

Vielen ist dabei nicht klar, was Reanimation für einen Körper überhaupt bedeutet. Und wie der „Outcome“, also die Lage nach der Reanimation überhaupt zu bewerten ist. Und dabei muss man vehement der Darstellung aus Film und Fernsehen widersprechen, bei der eine Reanimation a) immer gelingt b) der Patient hinterher komplett wiederhergestellt ist c) keine Spätfolgen zu erwarten sind.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem riesigen Bereich, den man zuvor mit verschiedenen Vorsorgemodellen klären kann.

Besonders wichtig:

  • eine Patientenverfügung muss jedes Jahr erneut unterschrieben werden, damit sie an Gültigkeit fortbesteht, muss aber nicht notariell beglaubigt sein
  • eine Vorsorgevollmacht muss entweder notariell beglaubigt und/oder über das zentrale Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer hinterlegt sein
  • Selbst ein Ehepartner ist rechtlich ohne Vorsorgevollmacht nicht berechtigt Entscheidungen über Leben und Tod des Partners zu treffen.

Afilio bietet eine Plattform, die mit relativ geringem Zeitaufwand, diese komplexen Themen aufbereitet und erklärt und vor allem für Mediziner relevante Formulierungen benutzt die rechtlich gesichert sind.

Meine Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Bestattungsvorsorge und Betreuungsverfügung, sind dort erstellt, digital hinterlegt, ausgedruckt und unterschrieben bei mir, und kann diesen Service nur empfehlen!

Mein Empfehlungslink:

https://www.afilio.de/