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Meine Hausapotheke

Wenn ich mich in meiner Wohnung so umschaue, könnte ich wahrscheinlich selbst eine kleine Apotheke eröffnen. 😀

Bei ALLEN Empfehlungen hier gilt natürlich, dass diese einen Besuch beim Arzt und/oder Apotheker nicht ersetzen, und auch keine Gewähr übernommen wird, sollten bei der Anwendung irgendwelche Fehler oder ungewollte Reaktionen auftreten. Die Befolgung/Anwendung meiner Empfehlungen geschieht selbstverantwortlich und selbstverständlich ohne Heilversprechen!

Verschiedene Hausmittel, genannt seien hier mal Schwedenkräuter/-bitter, Blutwurzelextrakt, mein Gesundheitstee, Retterspitzprodukte, ätherische Öle für Aromamischungen für Massagen oder Duftlampe, Spagyrik-Tropfen, BitterLiebe-Tropfen, Neurodoron, Infludo-Tropfen, Solum-Öl, Aconit Schmerz-Öl uvm.

Seit kurzem bereichert mich auch das SchröpfsystemBella Bambi Schröpfsauger“ das sich bei Verspannungen sehr bewährt hat.

Ich möchte hier einen kleinen Einblick geben, was sich für mich bewährt hat, was man meiner Meinung zu Hause haben sollte/könnte und was sich vielleicht der/die ein oder Andere überlegen könnte selbst anzuschaffen. Die Links sind nur Empfehlungen.

Mein Gesundheitstee, kommt in allen Lebenslagen zum Einsatz die mit Grippe, Erkältung, Halsschmezen, Fieber etc. zu tun haben. Die Grundmischung bildet eine Triade aus Spitzwegerich, Salbei und Thymian. Diese alleine aufgebrüht schmeckt sehr medizinisch, und wurde von mir durch die Beimischung von Früchtetee (am besten nicht aromatisiert) gepimpt. Über die Jahre habe ich die Mischung weiter verfeinert mit Holunderblüten, Lindenblüten, Mädesüßblüten, ein paar Löffel ayurvedischem Ingwer-Zitronengras-Tee, Cistus-Kraut, Schlüsselblumenblüten, Eisenkrautblätter (Zitronenverbene geht auch, ist aber nicht so heilkräftig) und Lapacho-Rinden-Tee. – Bitte kauft die Kräuter am besten in der Apotheke (siehe auch die Links), und sammelt sie nicht selbst. Vor allem Schlüsselblumen stehen unter Naturschutz und dürfen nicht selbst gesammelt werden!

Infludo-Tropfen, oder als Globuli Infludoron von Weleda, haben sich ergänzend als Erkältungs- und Grippemittel bewährt. Auch Umckaloabo-Tropfen sind sehr effektiv.

Bei Stress, nervlicher Anspannung, innerer Unruhe aber auch genauso bei Abgeschlagenheit und Prüfungsstress haben sich Neurodoron-Tabletten bewährt. Diese mit homöpathischem Gold versetzte Tabletten sind für mich ein must have.

Aconit-Schmerzöl, ist nicht nur bei Schmerzen wunderbares Mittel zur Einreibung, sondern auch höchst effektiv bei Hämatomen (Bluterguss). Das enthaltene Lavendeöl wirkt hämolytisch, der homöopathische Aconitum schmerzlindernd. Durch den enthaltenen Campher-Anteil, wirkt Aconit-Schmerzöl kühlend, und ergänzt prima die Therapie mit einem Cool-Pack (Kälteauflage). Achtung für Erdnuss-Allergiker, Aconit-Schmerzöl ist auf Erdnussöl-Basis.

Wenn es um Verspannungen, Wetterfühligkeit und Rheuma geht, und man eher eine wärmende Anwendung braucht, greift man besser zum Solum-Öl. Diese, auf Olivenöl-Basis mit Moor- und Kastanienextrakt, basierte ölige Einreibung wird am besten leicht angewärmt eingerieben, und durch eine wärmende Auflage wie zum Beispiel Kirschkernkissen verstärkt.

Bei Sportverletzungen, Verspannungen, Verstauchungen, Prellungen, aber auch bei Hämatomen, hilft Retterspitz äußerlich als feucht-kalter Wickel. Und für Unterwegs, oder als Ergänzung der Retterspitz Muskelroller. Ergänzend sei noch Tiger Balm weiß erwähnt. Leider nicht vaselinefrei, dennoch effektiv.

Da die meisten Sportsalben eher „kühlend“ in der Qualität konzipiert sind, dank Campher, Menthol u.ä., möchte ich folgendes Produkt empfehlen, dass eher eine wärmende Wirkung entfaltet: China Balm rot. Tiger Balm rot wirkt ähnlich, ist aber auf Vaselinebasis, was ich zu vermeiden suche.

Retterspitz hat einen sehr umfangreichen Shop, in dem man auch passend zugeschnittene Wickel für die unterschiedlichen Körperpartien erstehen kann. – Wer sich noch für die unterschiedlichen Anwendungsgebiete der Retterspitzprodukte informieren möchte, wird hier fündig.

Eine Wund- und Heilsalbe gehört in jede Hausapotheke. Hier hat sich die von Weleda und 4peoplewhocare bei mir als bisher Beste herausgestellt. Primavera und Retterspitz (enthält eine geringe Menge Silikonöl) haben ebenso gute Produkte. Ergänzend eine Aroma-Zink-Salbe der Central Apotheke Leipzig

Als sehr effektiv bei körperlichen Beschwerden haben sich die SolunaSpagyrik-Tropfen erwiesen. Bei Fieber, grippalen Infekten, Erkältung aber auch zur Entgiftung (Detox) und Frühjahrskur zur Blutreinigung und Darmsanierung. In niederer Dosierung teste ich gerade die Wirkung auf psychische Wirkmuster. (die Soluna Laboratorien stellen nur noch die ätherischen Essenzen 1+2 her, und ihre Rhythmuskosmetik, die Solunate als solche wurden eingestellt)

Zusätzlich zu den tollen Tropfen der Solunate haben sich die Komplexmittel gegen Migräne als Mundspray von Phylak Sachsen entpuppt, getestet und begeistert.

Und ganz frisch ist ergänzend ein Gemmomazerat Hundsrose/Rosa canina hinzugekommen, dass hauptsächlich für die Immunabwehr stimulierend ist, aber als Nebeneffekt auch bei Migräne hilft.

Die Bachblüten Notfalltropfen, die Rescura Tropfen (früher Rescue Remedies), gehören für mich zum festen Inventar meiner Hausapotheke. Vor allem bei psychischen Spannungszuständen wie Ängste oder Schocken haben sie sich bewährt.

Eine tolle Ergänzung bei Kopfschmerzen bis Migräne, ist das Kopfmassagegerät. Was aussieht wie ein abgeschnittener Schneebesen, ist ein effektives „Gerät“ (hört sich elektronischer an als es ist) um die Kopfhaut zu stimulieren, vergleichbar mit der Aktivierung der Fußreflexzonen, werden Endorphine ausgeschüttet die schmerzlindernd wirken. Mein erstes Gerät habe ich in den 90er Jahren gekauft, inzwischen gibt es hier ein hübsches: Purava (auf der Seite nach unten scrollen)

Was in die Hausapotheke gehört, wenn es um ätherische Öle geht, variiert nach Hersteller und Aromaexperte. Um sich einen tollen Überblick zu verschaffen möchte ich ganz besonders auf ein A2 Poster „Dufte Hausapotheke“ aus dem vivere-Shop verweisen. Hier findet man auf das wichtigste eingedampfte Information, optisch super aufbereitet. Im Aromapflege-Beitrag habe ich ja die verschiedenen Hersteller und Bezugsquellen schon erläutert. Öle die man immer zu Hause haben sollte, sind meiner Meinung nach Teebaumöl, Lavendelöl, Pfefferminzöl; drei der vier ätherischen Öle die man pur auf die Haut auftragen darf.

Auch wenn äther. Lavendelöl wunderbar hämolytisch wirkt, und damit in seiner puren Form als auch im Aconit-Schmerzöl, super gegen Hämatome wirkt, sei hier noch Immortelle-Hydrolat empfohlen. Hier auch das Pflanzenportrait von Primavera.

Wer unter Magen- und/odeer Verdauungsproblemen leidet, wird früher oder später die Kraft der Bitterstoffe zu schätzen wissen. Wie der Name schon sagt, sind dies die Stoffe die wir „bitter“ schmecken. Diese regen besonders die Lebertätigkeit an, und wirken in ihrer Verstoffwechslung auf Magen- und Darm. Hierzu zählen für mich die BitterLiebe-Tropfen, und haben sich besonders nach dem Essen bewährt.

Bei Magen-Darm-Grippe, mus man schon etwas härtere Geschütze auffahren. Ein altbewährtes Hausmittel ist der Extrakt aus der Blutwurzel (Tromentilla). Extrakt heißt hier Auszug durch Alkohol. Die geschnittene Wurzel wird mit Alkohol (Doppelkorn) übergossen und für mindestens 4-6 Wochen in einer durchsichtigen Flasche ziehen gelassen. Ab und zu schütteln und drehen. Der Extrakt schmeckt sehr sehr bitter, und wirkt zusammenziehend. Der Bekömmlichkeit halber gibt man ein Schnapsglas Blutwurzel-Extrakt in ein Glas Cola und trinkt dies in langsamen Schlucken. Als frischen Tee habe ich Blutwurzel bisher noch nicht probiert. Link: naturheilkunde-berlin.eu

In der Gruppe der Bitterstoffe darf der „Schwedenbitter“ natürlich nicht fehlen. „Bereits im 17. Jahrhundert griff der schwedische Arzt Dr. Samst die Rezeptur aus Überlieferung auf: das Kräuterelexier „Bitterer Schwedentropfen“ aus Extrakten von elf Kräutern, deren vielseitige Wirkungen sich in der Mischung noch steigern. Maria Treben, österreichische Pflanzenkundlerin und tiefreligiöse Frau, entdeckte den Trank in den 70er Jahren neu.“ Ich kenne den Schwedenbitter vor allem zur äußeren Anwendung.

Da ich unter chronischer Migräne leide, die unter anderem auch von Spannungskopfschmerzen mitunter verursacht wird, bzw. durch Verspannungen im Rücken-Schulterbereich ihren Ursprung haben, bin ich auf Kephalodoron 5% von Weleda gestoßen. Bei leichten bis mittleren Verspannungen hat sich eine Entkrampfende Wirkung gezeigt die spätestens nach 15min eintritt.

Ergänzt wird das, was muskuläre Verspannungen anbelangt, aber auch direkt bei Spannungskopfschmerzen und bei Migräne generell bei mir zum Einsatz kommt ist Pfefferminzöl. Wer mich kennt weiß, dass ich Pfefferminz weder als Tee noch als Aroma besonders mag. Das kann durchaus daran liegen, weil es so eng mit meiner Migränebehandlung verknüpft ist. Ich trage es auf die Schläfen pur auf, und auch manchmal auf die Nackenmuskulatur. Die enthaltenen Wirkstoffe docken an die Kälterezeptoren an, und unterbrechen die Schmerzweiterleitung. Hier habe ich von Retterspitz verlinkt, von Primavera, Taoasis o.a. ist dies ebenso wirksam.

Podcast-Empfehlung: Aromatherapie für deine Ohren Folge 48, Folge 56 und Folge 63

ergänzender Link Schmerzen: vivere-aromapflege

ergänzender Link Schock und Angst: vivere-aromapflege

ergänzender Link Magen-Darm: vivere-aromapflege

ergänzender Link Krebs+Tumore: vivere-aromapflege

ergänzender Link Bronchitis, Husten, Schnupfen, Erkältung: vivere-aromapflege

ergänzender Link Frauenthemen: vivere-aromapflege

Aromapflege, Aromapraxis, Aroma-therapie

Der Begriff „Aromatherapie“ ist sehr unglücklich gewählt. Denn das Baden in einem mit ätherischen Ölen bedufteten Badezusatz, die Anwendung in der Duftlampe oder auch in einem Massageöl ist keine Aromatherapie im engeren Sinne. Ein besseres Wort dafür wäre Aromawellness, die dazu dient, sich wohl zufühlen, das Immunsystem zu stärken und kleinere Beschwerden zu lindern. Obwohl die Anwendung also eher dem Wellness-Bereich zuzuordnen ist, weiß der geschulte Aromapraktiker (Wortschöpfung von Eliane Zimmermann) das die ätherischen Öle ihre Heilwirkung auch in den Wellness-Anwendungen ebenso entfalten. So gesehen ist also die Wellness-Anwendung eine alltags tauglich gemachte Anwendungsform eines Therapieansatzes, besser gesagt Pflegeansatzes. Davon abgesehen gibt es inzwischen Studien die belegen, dass die Raumbeduftung eine gute Pneumonieprophylaxe darstellt.

Ergänzend, und den Namen nach etwas enger gefasster Begriff, ist die Aromapflege. Die Aromapflege ist der gezielte Einsatz ätherischer Öle und Hydrolate in der klinischen und häuslichen Pflege in Form von Wickeln, Auflagen, Einreibungen, Inhalationen uvm.

Und hier sieht man ebenso den Unterschied der sogn. „französischen Schule“ der Aromatherapie zur „englisch-deutschen Schule“ der Aromapflege. Therapieren im wortwörtlichen Sinn dürfen nur Ärzte (bei uns auch Heilpraktiker), Pflegen ist geschultem Personal vorbehalten, und Wellness ist für den Eigengebrauch gedacht.

Die Aromatherapie ist die Domäne der französischen Ärzte, die darin nicht nur geschult und ausgebildet sind, sie sind mit ihrem medizinischen Hintergrundwissen auch rechtlich entsprechend abgesichert und dürfen Therapievorschläge machen, die für die normalen Aromapraktiker eher undenkbar sind, inkl oraler Einnahme und Dosierungen von 10-30% usw. Aus diesem Sprachgebrauch kommt auch der Begriff Aromatherapie ursprünglich. Während die „englisch-deutsche Schule“ eher aus dem pflegerischen Umfeld von Krankenschwestern entwickelt und angewendet wird, was also Aromapflege oder Aromacare entsprechen würde. (mehr dazu im Blog Beitrag von Eliane Zimmermann und Sabrina Herber)

Aromatherapie ist die gezielte Behandlung mit ätherischen Ölen und Hydrolaten von Krankheiten, Symptomen und Beschwerden, und ist fester Bestandteil der Phytotherapie.
Da ätherische Öle hochkonzentrierte Substanzen sind sollten sie möglichst nicht pur auf die Haut aufgetragen werden und am besten immer mit einem Trägerstoff wie Öl, Sahne, Salz, Zucker, Honig oder ähnliches verdünnt werden.

Hydrolate sind die wässrigen Bestandteile der Pflanzen, deren ätherische Öle durch Wasserdampfdestillation gewonnen werden. so zusagen ein hochkonzentrierter und dennoch sehr sanfter „Tee“ der als Nebenprodukt entsteht.

ergänzender Link zu Hydrolaten (älter): vivere-aromapflege

ergänzender Link (neuer): vivere-aromapflege

Es gibt 4 ätherische Öle die relativ problemlos direkt auf die Haut aufgetragen werden können: Pfefferminz, Lavendel, Immortelle und (wenn sehr frisch) Teebaum. Wobei es da natürlich Ausnahmen (Kinder zum Beispiel) gibt, wie das wohl bei jeder Arznei ist.

Link: Dosierung von ätherischen Ölen

Man kann die ätherischen Öle vielfältig verwenden:

  • Für selbst angerührte Kosmetika, wie Gesichts- und Körpercreme, Badeöl, Fußbad, Haarpflegemittel, usw.
  • Für die Duftlampe oder für den Duftstein
  • Für Raumsprays zur erfrischenden Beduftung oder zur Insektenabwehr
  • Für das ganz persönliche Naturparfüm
  • Ersatz für Weichspüler und mehr
  • als gezielte Anwendung bei diversen Symptomen, nach Rezepten geschulter Aromapraktiker

Ätherische Öle sind hochkomplexe Moleküle in flüssiger Form, die je nach Herkunftspflanze bestimmte Duftstoffe enthalten. Sie unterscheiden sich von herkömmlichen/fetten Ölen (zum Beispiel Sonnenblumenöl) dadurch, dass sie vollständig verdampfen (ätherisch heißt auf deutsch flüchtig, leicht verdampfend) und auf Papier keinen (oder nur selten) charakteristischen „Fettfleck“ hinterlassen.

Merkmale:

  • Flüchtig, das heißt, fähig zu verdampfen
  • Mit starkem, charakteristischem Geruch
  • Sie sind lipophil (fettliebend)
  • Aus vielen verschiedenen biochemischen Komponenten zusammengesetzt (Monoterpene, Sesquiterpene und Phenole)

Hier ein kleiner Exkurs zum Thema „fette Öle“ und wie diese gewonnen werden: Link vivere-aromapflege

Herstellung ätherischer Öle
Es gibt verschiedene Gewinnungsverfahren wie man Pflanzen ihren Duft entzieht.

Das gebräuchlichste Verfahren ist die Wasserdampfdestillation. Das Pflanzenmaterial wird in einen Alambique geschichtet, verschlossen und mit heißem Wasserdampf aufgeschlossen. Der aufsteigende Dampf löst das ätherische Öl aus der Pflanze. In einem gekühlten Rohr kondensiert das Öl-Wassergemisch und bei der abschließenden Abkühlung trennt sich das Öl vom Wasser, dem sogn. Hydrolat, in einem Behälter, dem sogenannten Florentiner Topf. Das ätherische Öl bleibt auf der Wasseroberfläche liegen und kann abgeschöpft werden. Die Wasserdampf-Destillation ist eine Kunst, da jede Pflanze eine andere Destillationszeit und -temperatur hat, um ein optimales Duftergebnis zu gewährleisten. Ebenso werden manche Öle sofort nach der Ernte noch auf dem Feld mittels transportabler Destillen gewonnen. – Dennoch ist die Destillation kein „schonendes“ Verfahren, wenn man bedenkt das Wasser erst bei 90° und mehr zu Wasserdampf wird, ist der Begriff „schonende Gewinnung“ sehr relativ zu verstehen. 😉

Die Kaltpressung wird nur bei den Zitrusölen angewandt. Die Schalen werden gepresst, hierdurch entsteht eine Emulsion aus Flüssigkeit und ätherischem Öl, das durch anschließende Zentrifugierung abgetrennt wird. Bei den Zitrusölen sollte man auch beachten, dass die Pestizide in der Schale sitzen und sich auch im ätherischen Öl wiederfinden lassen, wer hier eine besonders gute Qualität an ätherischem Öl haben möchte, sollte auf kontrolliert-biologischen bis hin zu Demeter Anbau zurückgreifen.

Harze werden für die Aromatherapie mit Trinkalkohol (Ethanol) ausgezogen (extrahiert) und heißen korrekterweise Resinoide.

Extraktion mittels Lösungsmittel wird vor allem bei sehr teuren Blütenölen praktiziert. Einige Blütenarten, wie Jasmin, Tuberose oder Mimose (wobei eigentlich Akazienblüte gemeint ist, die „normale“ Mimose gibt es nicht als äth. Öl) können auch gar nicht per Wasserdampfdestillation gewonnen werden. In diesem Verfahren kommen Lösungsmittel zum Einsatz, meist Hexan. Die Pflanzen werden in ein chemisches Lösungsmittel gelegt, dass den Pflanzen alle löslichen Aromastoffe, auch Wachse und Farbstoffe entzieht, anschließend wird das Lösungsmittel herausdestilliert. Zurück bleibt eine wachsartige Masse, die mit Alkohol nochmals extrahiert oder destilliert wird und der Alkohol wird danach abgedampft. Solche ätherischen Öle nennt man auch Absolue (engl. Absolute). Sie sollten aber rückstandskontrolliert werden, um zu gewährleisten, dass sich kein Lösungsmittel mehr im ätherischen Öl befindet.

Wie bei der Kaltpressung der Zitrusöle, als auch bei der Extraktion mit Lösungsmitteln und bei der normalen Wasserdampfdestillation zeigt sich die Wichtigkeit der Rückstandskontrolle und des Bio-Anbaus.

Besonderes Verfahren: Co2-Extraktion

Eine Besonderheit ist noch die Co2-Destillation. Die Co2 Extraktion ist ebenfalls ein Extraktionsöl, aber mit Quellkohlensäure ausgezogen. Die Co2 Extrakte sind meistens dem Originalduft am ähnlichsten, vielleicht manchmal nicht so stark im Duftvolumen, wie destillierte oder Absolue Öle.

Die Enfleurage ist ein Verfahren, das heute kaum mehr praktiziert wird, da kaum jemand den Preis für ein solches ätherisches Öl bezahlen kann. So lag der Preis für 1 ml Jasminöl, das per Enfleurage hergestellt wurde, vor einigen Jahren bei ca. 100 EUR, heute wäre es wohl noch um einiges teurer.

Eigenschaften

Allgemein
Ätherische Öle sind die Duftstoffe der Pflanzen. Ihre Aufgabe ist es, die Insekten zur Bestäubung anzulocken, Schädlinge fernzuhalten, gegen Krankheiten zu schützen, die z. B. durch Bakterien oder Pilze hervorgerufen werden. Es sind die pflanzlichen Verführungs-, Verteidigungs- und Selbstheilungsstoffe.

Ätherische Öle werden in den Öldrüsen gebildet und im Pflanzengewebe abgespeichert. Sie befinden sich in den Blüten, Blättern, Samen, Fruchtschalen, Wurzeln, Harzen, Rinden oder im Holz. Dabei ist auch zu beachten, dass manche ätherischen Öle einer Pflanze aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen wird, z. B. Zimtrinden- und Zimtblattöl, die sich auch komplett in ihrer biochemischen Zusammensetzung unterscheiden.

Sie sind gut fettlöslich (lipophil), das bedeutet, dass sie sich in Fetten und Pflanzenölen sehr gut lösen. In Wasser sind sie nicht löslich, hier schwimmen sie nur als einzelne Tropfen auf der Wasseroberfläche. Für eine Emulsion in Wasser benötigt man einen Emulgator (Milch, Sahne, Honig, Zucker, Salz, Solubol, etc.).

Durch ihre kleine Molekularstruktur gelangen ätherische Öle über Haut und Schleimhaut in den Blutkreislauf und das Gewebe – durchschnittlich in circa 30 Minuten, lösen parallel aber auch eine nervlichen Impuls aus. Auf diesem Weg beeinflussen sie den gesamten Organismus. Über das Einatmen gelangen sie über Schleimhäute und Lunge ebenso in den Blutkreislauf. Bei der innerlichen Einnahme wird ein Teil der Wirkstoffe über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen, größtenteils gelangen sie über die Mundschleimhäute in den Blutkreislauf. Von der inneren Einnahme ist bei Laien DRINGEND abzuraten!

Prof. Dr. Hanns Hatt der Uni-Bochum zeigte in seiner Forschung, dass JEDE Zelle unseres Körpers über Riech-Rezeptoren verfügt, und damit empfänglich für dazu passende Duftmoleküle (Schlüssel-Schloß-Prinzip) ist. – Um eine Wirkung zu erzielen, müssen Düfte also nicht zwangsläufig eingeatmet werden, sondern können über das Auftragen auf der Haut ebenso eine Wirkung entfalten.

Seelisch-emotionale Wirkung
Durch die Nase gelangen die Duftinformationen (nicht die ätherischen Öle selbst) ins Gehirn und nehmen Einfluss auf die Gefühle, das vegetative Nervensystem, die Hormonproduktion und das Immunsystem. Was im Gehirn an elektrischen Impulsen der Duftinformation ankommt, bewirkt eine sofortige Ausschüttung von Botenstoffen (Neurotransmittern), die sofort auf unsere Stimmung wirken. (extra Beitrag über seelische Wirkung von ätherischen Ölen)

Umgang mit ätherischen Ölen
Ätherische Öle bedürfen eines bewussten Umgangs und Kenntnis der Biochemie. Denn die meisten ätherischen Öle sind haut- und schleimhautreizend und sollten nie pur oder unverdünnt angewendet werden. Für die Anwendung auf der Haut sollten sie immer in ein Pflanzenöl, wie z. B. Mandel- oder Jojobaöl oder in ein Pflegeprodukt, wie z. B. ein Ölbad oder Bodylotion gegeben werden. Bei empfindlicher Haut immer eine Kontaktprobe in der Ellenbeuge vornehmen. Allergiker sollten wissen, dass sie bei Reaktionen auf eine bestimmte Pflanze auch auf das entsprechende ätherische Öl reagieren. Ebenso lösen ätherische Öle Weichmacher aus Plastik, und sollten daher nicht in diesen Aufbewahrt werden. Selbst angerührte Kosmetik mit ätherischen Ölen ist sicherer in Glastiegeln, als in Plastiktiegeln. Und umweltfreundlicher.

Verwendung
Ätherische Öle werden meist als Duftstoff benutzt, aber sie werden auch in der Kosmetikindustrie und in der ärztlichen Therapie eingesetzt, haben aber auch Bedeutung als geschmacksverbessernde Inhaltsstoffe in Gewürzen.

Es gibt einige nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel auf pflanzlicher Basis, welche ihre Hauptwirkung durch das ätherische Öl erhalten. So gibt es beispielsweise Kapseln mit ätherischen Ölen, die eine hervorragende schleimlösende Wirkung bei Katarrhen der oberen Atemwege, Bronchitis etc. haben (Eukalyptus, Menthol…), sowie Salben zum Einreiben oder Inhalieren. Ätherische Öle haben neben dieser noch viele andere Wirkungen, wie zum Beispiel gegen Blähungen und Krämpfe im Magen-Darm-Bereich (hier sehr beliebt Tees mit Fenchel-Kümmel-Anis, besonders in der Kinderheilkunde), bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum (Salbei, Kamille!). Die Natur bietet uns also mit ätherischen Ölen nicht nur wundervolle Duftstoffe, sondern auch hervorragende Heilmethoden.

Link: exzellentes Online-Lexikon der ätherischen Öle

Dosierung von ätherischen Ölen

Hydrolate
Generell lässt sich sagen, dass die sog. Hydrolate „Wässer“ (z.B. Rosenwasser oder Orangenblütenwasser) – es handelt sich um Nebenprodukte der Destillation – besser verträglich (vor allem bei einer Direktanwendung am Körper) und auch billiger sind als die ätherischen Öle. Hydrolate sind eine sinnvolle Ergänzung zu den ätherischen Ölen. Sie werden unter anderem als Zusatz im kosmetischen Bereich zur Gesichts- und Haarpflege, zur Verneblung in der Duftlampe und zum aromatisieren in der Küche verwendet (z. B. Rosenwasser). In ihrer Wirkung entsprechen sie nicht dem vollen Spektrum der ätherischen Öle, da sie neben anderen Destillationsprodukten max. 1 % des ätherischen Öles enthalten. So finden sich etwa im Lavendelhydrolat nur Spuren von Linalylacetat (im Lavendelöl einer der Hauptinhaltsstoffe mit ca. 37 %). Auch der zugesetzte Alkohol (um die Verkeimung des Produkts zu verhindern und die Haltbarkeit zu erhöhen) führt unter Umständen bei Menschen mit empfindlicher Haut zu Austrocknung und Irritationen. Hydrolate in ihrer biochemischen Zusammensetzung bleiben nicht über einen längeren Zeitraum stabil, was zur Entstehung von Abbauprodukten führt. Die Haltbarkeit von Hydrolaten liegt bei 1 – 2 Jahren, nach Anbruch der Flasche sollten sie, wegen der einsetzenden Oxidation und Verkeimung, innerhalb von 3 – 6 Monaten verbraucht werden.

Link: Kategorie-Suche auf Aromapraxis zu Hydrolaten, tolle Steckbriefe zu einzelnen Hydrolaten zu finden

ergänzender Link zu Hydrolaten (älter): vivere-aromapflege

ergänzender Link (neuer): vivere-aromapflege

In meinem Beitrag „Was Aromapflege alles kann“ habe ich ja diverse Beispiele gesammelt die man so im Internet finden kann, und in „Aromapflege bei Hämatomen“ hab ich in eigener Fotostrecke gezeigt wie die Sache bei Hämatomen (blaue Flecken) sich zeigt.

Link: Basics ätherische Öle Teil1

Link: Basics ätherische Öle Teil2

Link: weiterführende Informationen auf puramaryam

Link: weiterführende Informationen ätherische Öle.net

Link: Hersteller Primavera

Link: Hersteller Oshadhi

Link: Hersteller Wadi

Link: Hersteller Neumond

Link: Hersteller Taoasis

Link: Aromapraxis.de – Webpräsenz von Eliane Zimmermann

Link: ergänzende Hersteller-Liste von Fr. Zimmermann

Link: Aromapflege München

Link: aromapflege-forum-deutschland

Link: Aromapflege.com

Link: Naturkosmetik-Werkstatt

Link: Vivere Shop, Aromatherapie und mehr

Link: aromaris.de

Link: Info Heilpflanzen-Welt

Link: Hersteller Maienfelser Naturkosmetik Manufaktur

Youtube-Vortrag: Heilen mit Düften von Prof. Dr. Hanns Hatt

Youtube-Vortrag: Prof. Dr. Bettina M. Pause: Intelligenz entsteht in der Nase – Die chemische Kommunikation beim Menschen, 2021

Youtube-Webinar-Aufzeichnung: Die Welt der Aromapflege und Aromatherapie – Welche Vorteile bringt dir eine Weiterbildung

Youtube-Aufzeichnung: Aromatherapie – wir beantworten eure Fragen

ergänzend: Was Aromatherapie alles kann

weiterführende Literatur:

In dem wahnsinnig umfangreichen Feld der Aromatherapie sind folgende Bücher ausgewählte Wissensschätze. Die Reihenfolge hat nichts mit Priorisierung zu tun!

Die erste Liste umfasst eher die „Einsteiger-Literatur“:

Hier folgt die Liste die eher in die Fachbuch-Richtung geht und sich auch eher an die Fortgeschrittenen und Experten wendet:

Folgende Liste umfasst die Hydrolate, die bei der Wasserdampfdestillation entstehen:

und abschließend die Buchempfehlungen für die „fetten Öle“:

Reiki – Heilen mit Handauflegen

Reiki ist die universelle Lebensenergie.
Rei steht für universell und Ki (im chin. „Chi“) für Lebensenergie.
Diese Lebensenergie durchdringt uns alle, und alles um uns. Sie ist allgegenwärtig, und für Reiki-Geweihte immer erreichbar.
Mit Reiki wird ein Energiesystem gelehrt, dass sich in der Tradition vieler aufgestiegener Meister sieht, die mit dem Auflegen der Hände geheilt haben.

Nachweislich entspannt die Behandlung den Empfänger, lindert Schmerzen, und ergänzt andere Behandlungsmethoden. Das bestätigt nicht nur meine eigene Erfahrung, sondern auch empirische Studien in Hausarzt- und Sportmedizinpraxen.

In den Einweihungsseminaren wird gelehrt, dass Reiki durch unser Charkensystem fließt und, verstärkt durch die Einweihungsrituale, durch unsere Hände oder auch über unsere Gedanken weitergegeben werden kann.

Menschen die nicht in Reiki geweiht sind, haben zwar auch einen Zugang zu der universellen Lebensenergie, doch ist die Möglichkeit Reiki für sich Selbst und Andere bewusst zu nutzen mit einer Weihe in den ersten Reiki-Grad verbunden.
Reiki lehrt uns neue Erfahrungsmöglichkeiten und Bereiche zu erschließen, da es unser Bewusstsein immens erweitert und uns dadurch ermöglicht uns in allen Lebensbereichen positiv zu entwickeln.

Reiki ist DIE Energie, teils kosmisch teils irdisch, die Grundlage allen Lebens.
Reiki verbindet uns sowohl mit der kosmischen Energie, als auch mit der irdenen Energie unserer Erde.
Darum wirkt Reiki auf so vielfältige Weise. Es hilft uns, uns zu erden, zu heilen, zu schützen, zu zentrieren, zu vertiefen und zu erhöhen.
Diese erstaunliche Kraft wurde von dem (Wander-)Mönch Dr. Mikao Usui empfangen und entwickelt.
Wie genau er zu dieser Empfängnis gekommen ist, und was ihn dazu bewogen hat, ist nicht ganz zweifelsfrei nachzuweisen.
Der Legende nach soll er zuerst christliche Texte, später buddhistische Sanskrit-Schriften, studiert haben. Worauf sich aber keine konkreten Anweisungen finden ließen, sondern lediglich von den Wundern berichtet wurde, die diese Heiligen vollbracht haben.
Frustriert, doch nicht entmutigt, begab er sich auf die Suche und wurde nach 21 Tagen der Meditation auf einem heiligen Berg in Japan erleuchtet. Er bekam die Symbole durch einen Lichtstrahl geschickt der ihn Mitten auf die Stirn traf, und war danach mit heilenden Händen gesegnet.
Das geschah zum Ende des 19. Jahrhunderts und seitdem verbreitet sich Reiki wie ein Lauffeuer durch die ganze Welt. Mittlerweile sind über 1 Million Menschen mit der Kraft in Berührung gekommen.
Reiki ist in allen Mysterienschulen unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt und deshalb auch mit allen Glaubensrichtungen zu vereinen, da es keinem Dogma unterliegt und ganzheitlich auf Körper, Geist und Seele wirkt.
Es wird als Prana, Bioenergetik, Heiliger Geist, Qi oder auch Mana bezeichnet, um hier nur einige Beispiele aufzuführen.
Diese Heilmethode wirkt durch Handauflegen auf Körper, Geist und Seele. Es wird als Liebe erfahren, die Nähe und Geborgenheit durch Berührung.
Liebe ist die Kraft die alles und jeden vereint.

Heutzutage gibt es viele Ausprägungen von Reiki, Rainbow-Reiki, Einhorn-Reiki, Baum-Reiki, uvm. Dies sind spezielle „Schattierungen“ sozusagen, die die jeweiligen Reiki-Lehrer ihrer Form gegeben haben, mit der sie Reiki am liebsten/besten in Verbindung sehen und weitergeben.

Reiki ist zwar keine intelligente Kraft, aber eine organisierte. Dadurch ist es nicht unbedingt notwendig die Hände auf die zu behandelnde Stelle zu legen.

Reiki fließt dahin wo es gebraucht wird, doch nicht immer nimmt Reiki Rücksicht auf die menschliche Lage und Umstände in denen sie sich befinden. Zum Beispiel bei der Behandlung von Knochenbrüchen und bei Operationen. Eine intelligente Energie würde den Knochen richtig zusammenwachsen lassen, oder bei einer Operation die Narkose nicht als Gift sondern als Teil des Prozesses verstehen – und genau darum ist Reiki keine intelligente Energie. Reiki heilt, was in den beiden konkreten Beispielen bedeutet das der Knochen auch falsch zusammen wachsen kann, oder das die Narkose „entgiftet“ wird, und der Patient aus der Narkose erwachen könnte.

Krankheit ist oftmals ein Signal unserer Seele, welches sich auf der körperlichen Ebene manifestiert.

Reiki wird seine Kraft auf allen Ebenen entfalten, und die gesamte Sein-Struktur mit der heilenden Energie tränken.

Reiki setzt einen Prozess der Transformation in Gang, wenn der Mensch auch bereit dazu ist. Es wird nur dazu kommen, wenn man es wirklich will und auch nur soviel wie man verkraften kann – eine Überdosierung ist daher nicht möglich. Unser Unter- und Überbewusstsein ist unser Freund und stellt die nötigen Weichen.

Reiki wird meist als grüne Energie wahrgenommen, kann sich aber auch violett präsentieren. Reiki wurde ursprünglich als Herz-Energie des grünen Lichtstrahls bezeichnet, in der ursprünglichen Lehre von Dr. Usui ist das so aber nicht zu lesen.

Mit Reiki lassen sich andere Therapiemethoden hervorragend ergänzen. Ebenso kann man mit Reiki auch andere Anwendungen wie Edelsteintherapie, Bachblüten, ätherische Öle usw. verstärken und „aufladen“, oder nach eigenem Geschmack verschiedene aufgestiegene Meister, Engel, Heilige, Götter etc. zu einer Reiki-Sitzung hinzubitten und um Hilfe ersuchen. Das macht Reiki so universell einsetzbar.

Auch spielt Zeit und Raum nur eine untergeordnete Rolle bei einer Reiki-Behandlung. Man kann zum Beispiel Energie-Pakete packen und diese mit dem entsprechenden Symbol auf einen bestimmten Zeitpunkt datieren, wann diese Energie dem Empfänger zur Verfügung gestellt werden soll. Zum Beispiel nach einer Operation.

Jeder Mensch ist in der Lage, eine begrenze Menge an Energie an andere abzugeben, aber dies ist die eigene Energie. So können auch negative Energien/Muster weitergegeben werden und man fühlt sich danach ausgelaugt und müde.

Reiki hingegen ist eine rein kanalisierte Energieform, die somit auch uns mit Energie erfüllt ohne das wir eigene Energie abgeben müssen.

weiterführende Literatur:

Bachblüten – Blüten für die Seele

Bachblüten könnten vielen schon ein Begriff sein. Immerhin blickt dieser deutsche Begriff auf einige Jahrzehnte der Verwendung zurück, vor allem Dank der deutschen „Bachblüten Päpstin“ Mechthild Scheffer, deren Bücher immer noch als Standardwerke im deutschen Sprachraum zu diesem Thema gelten.

„Bachblüten“ bezeichnet, um meine Worte zu verwenden, eine Therapieform der Kategorie der Schwingungsmittel die von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach entdeckt wurde.

Er hat durch empirische Untersuchungen festgestellt das bestimmte Blüten, bestimmten geistigen Zuständen des Menschen entsprechen und diese ausgleichen und harmonisieren können.

Bedingt durch eine Harmonisierung des Geistes, kann auch der psychosomatische Anteil einer Krankheit gemildert, wenn nicht sogar geheilt werden. (Achtung: Es gibt kein Heilversprechen!)

Rein chemisch betrachtet, befindet sich in den Bachblüten-Essenzen, den Stock-Bottles, nichts außer Wasser und etwas Brandy zum Haltbarmachen. (Inzwischen gibt es Bachblüten auch als Creme zum auftragen, als Bonbons oder als Globuli)

Wasser ist hierbei nicht nur lebenspendendes Element, sondern Träger der sogn. Heilschwingung.

Bei der Herstellung von Bachblüten werden, Blüten, Hölzer oder Quellwasser in einen Behälter mit Wasser gegeben und dieses für einige Stunden in die Sonne gestellt. Danach wird dieses Wasser weiterverwendet, nicht die Pflanzenteile. Diese haben ihre Heilschwingung auf das Wasser übertragen.

Die Untersuchungen von Masaru Emoto haben gezeigt, wie Wasser sich verändert wenn es unterschiedlichen energetischen Schwingungen ausgesetzt ist. Ob man diesen wissenschaftlichen Überbau nun braucht oder nicht, sei jedem selbst zugestanden.

Was feststeht ist die Wirkung der Bachblüten. Ob als unterstützende Langzeittherapie oder für den akuten Notfall, ist dabei ganz egal.

Die Bachblüten-Therapie besteht aus 38 Heilmitteln, die überwiegend aus den Blüten wildwachsender Blumen und Bäume hergestellt werden. Die speziellen Heilkräfte der verwendeten Blüten werden auf einfache Weise auf Wasser übertragen, das dann in verdünnter Form als Medikament eingenommen wird.

Die Bachblüten sind nebenwirkungsfrei und vertragen sich mit jeder Form schulmedizinischer und naturheilkundlicher Therapie.

Quelle: https://rathaus-apotheke.at/bachblueten-therapie/

Vorteile der Bachblüten-Therapie:

  • blockiert nicht, unterdrückt nicht, manipuliert nicht, vergiftet nicht, zerstört nicht, sondern normalisiert, stellt wieder her, beseitigt Blockaden und stärkt die natürlichen Heilkräfte des Körpers
  • besteht ausschließlich aus ungefährlichen Natursubstanzen und hat keinerlei schädliche Nebenwirkungen
  • kann als Selbstbehandlung durchgeführt werden
  • wurde ohne Tierquälereien entwickelt [, so wie heute auch noch]
  • ist umweltschonend in der Herstellung und sparsam in der Anwendung

Die Original Bachblüten-Therapie wird heute von vielen Menschen in Selbstanwendung, in zahlreichen medizinisch oder therapeutisch orientierten Praxen sowie in Institutionen eingesetzt.

Quelle: https://rathaus-apotheke.at/bachblueten-therapie/

Und da Bachblüten erfolgreich bei Tieren und Kleinkindern eingesetzt wurden, ist ein Placeboeffekt von vorneherein auszuschließen.

Bachblüten können, genauso wie homöopathische Arzneimittel eine sogn. Erstverschlimmerung hervorrufen.

Buchempfehlung(-en): Bachblüten