Der kinesiologische Armtest/Muskeltest

Der kinesiologische Armtest, oder Muskeltest, entstammt dem Konzept der „Kinesiologie“. Der Vollständigkeit halber der Hinweis über Wikipedia:

Das Konzept der Kinesiologie ist mit anerkannten naturwissenschaftlichen und medizinischen Kenntnissen nicht vereinbar. Ein Nachweis der diagnostischen Validität und Wirksamkeit der Kinesiologie gelang bisher nicht […].

Zitat: https://de.wikipedia.org/wiki/Kinesiologie_(Parawissenschaft)

Die gleiche Beurteilung, oder Verurteilung, gibt es auch der TCM mit ihrem Meridian-System, dem Ayurveda mit ihren Nadis, bis hin zum Wünschelruten-Gehen, die beeindruckende Erfolge vorweisen können, auch wenn ihnen die naturwissenschaftliche Reproduzierbarkeit fehlt.

Darum auch hier der Hinweis: Der Armtest kann einen Hinweis geben, ist aber kein aboslutes diagnostisches Mittel.

Kleiner Sidefact aus der Duftkommunikation: Das Konzept des Biofeedbacks ist hier noch deutlicher zu beobachten.

Beim kinesiologischen Armtest handelt es sich um eine einfache Technik, mit der man höchst effektiv sich Selbst, die Umgebung und auch etwaige Allergene testen kann. Das begrenzende Element hierbei ist, dass man zu zweit sein muss. Einer der testet – Tester (T) – und einer der getestet wird – Klient (K). Hierbei wird ein ähnliches System „angesprochen“ bzw. aktiviert, wie bei der Hypnose. Sollte schon bekannt sein, dass der Klient sich nicht hypnotisieren lässt, wird es mit dem Armtest ebenso schwierig werden. Dennoch lohnt es sich es auszuprobieren.

Eichung: T und K stehen sich gegenüber. K legt den Handteller des muskulär schwächeren Armes (Empfängerhand) auf sein Hara (energetische Körpermitte, etwa 2-4 Fingerbreit unterhalb des Bauchnabels) und hält den anderen Arm in Schulterhöhe waagerecht zur Seite hoch. T legt zwei Finger auf die oberseite des Handgelenks von K, mit den anderen stützt T das Handgelenk von unten.

K soll sich nun sich einem Ja-Nein-Test unterziehen. Dies dient vor allem der Auslotung der Polung von K. T soll sich zuerst etwas positives vorstellen, oder in Gedanken das Wort „Ja“ in die Luft schreiben. T zählt auf drei und versucht dann den Arm von K herunterzudrücken. Dabei merkt T sich den Widerstand von K, der mit aller Kraft gegen den Druck seinen Arm oben zu halten versucht. Das gleiche wird dann mit „Nein“ oder einem negativen Ereignis/Assoziation wiederholt. Nach dieser Probe zeigt sich, ob bei einem positiven Feedback der Arm gehalten wird, oder nicht. Je nachdem muss das Ergebnis auf die Testung abgewandelt werden. Nun kann der eigentliche Test durchgeführt werden.

Test: Der Ablauf ist im Prinzip wie unter „Eichung“ beschrieben. Die einzige Ausnahme ist die Positionierung der Hand des K. Sie wird für das Austesten von Fragen auf das Hara gelegt, bei der Testung von Chakren etwa eine Handbreit (direkt auf dem Körper geht auch) über das jeweilige Energiezentrum mit der Handinnenseite zum Körper gehalten und für das Testen von materiellen Objekten wird jenes dabei vom K. in der Hand gehalten.

Die Aussagekraft: Der Armtest gibt an, ob ein Einwirkungsfaktor zur Zeit das Energiesystem schwächt, stärkt oder keine Wirkung hat. Achte auf genaue Fragestellungen. Die Antworten können an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit und mit anderen Personen unterschiedlich ausfallen. Bemühe dich immer darum, die Ergebnisse eines Armtests mit herkömmlichen Methoden zu überprüfen.

Der Armtest kann aber eine schnelle Methode sein, um zum Beispiel Allergene aufzuspüren, unabhängig ob diese in einer Verpackung sind oder nicht.

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2 Kommentare zu „Der kinesiologische Armtest/Muskeltest“

  1. […] sei hier das Thema Bio-Feedback und der kinesiologische Armtest […]

  2. […] des sogenannten Muskeltests (siehe Einbettung unten) wird der Körper als eine Art Rückmeldesystem (Bio-Feedback) genutzt. […]

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