Archiv der Kategorie: Esoterik, Spiritualität, Magie, Okkukltismus

die zentrale Kategorie – denn alles ist verbunden durch geheime Knoten

Link: Carrier of Light – Träger des Lichts

Heute möchte ich euch den Blog von Malte Hozzel, dem Gründer von Oshadhi vorstellen, bzw. empfehlen.

Entgegen dem Trend mit Studien und Wissenschaft dem Thema Aromatherapie immer mehr Gewicht zu verleihen – was absolut kein Irrweg ist, im Gegenteil – betont Malte Hozzel die holistische, also ganzheitliche Sichtweise der Aromatherapie. Meiner Website entsprechend hat das natürlich ebenso seine Berechtigung in einer Welt die immer wieder auf Evidenzbasierung zurückgreifen will, und gleichzeitig eine Wertigkeit in die Thematik mit einfließen lässt. Wie ich im Thema TCM schon einmal erwähnte zeichnet sich ein Trend ab, der nur noch durch wissenschaftliche Fundierung Fakten und Meinungen zu lässt. Wo das auf der einen Seite eine begrüßenswerte Haltung sein kann, um Vorurteile abzubauen und Klarheit und Nachvollziehbarkeit zu fördern, so erwächst auf der anderen Seite eine fast schon fundamentatlistische Sichtweise, durch Erfahrung gewonnene Erkenntnisse gar zu negieren, seien diese nicht evidenzbasiert. (dazu gibt es bald einen extra Beitrag)

Dr. Malte Hozzel, der Gründer der Marke Oshadhi und der internationalen Aromatherapie Assoziation AHAM […] Du bist an einem tieferem [holistischen] Verständnis der Aromatherapie interessiert? Dann empfehlen wir dir Maltes Blog: Carrier of Light. In über 100 Blogartikeln berichtet er über das faszinierende Zusammenspiel von Pflanze, Mensch und Bewusstsein.

Quelle: Oshadhi Newsletter Pfingsten 2023

Link: Träger des Lichts – Ganzheitliches Leben

Johanniskraut/Hypericin – was zu beachten ist

Mythos: Johanniskraut sollte nicht mit Medikamenten kombiniert werden (absichtlich pauschal formuliert)

In dem wunderbaren Podcast von Eliane Zimmermann und Sabrina Herber wurde unter dem Titel „Johanniskraut – ein Bösewicht? Der Unterschied zwischen lokalen und systemischen Anwendungen“ sehr gut und ausführlich auf dieses Thema eingegangen.

Um das Kernthema nochmal aufzugreifen: Wenn man 3g Hypericin, also den pharmakologisch hergestellten Extrakt des Johanniskrauts schluckt, hat das eine fast ähnliche Wirkung wie das Medikament Citalopram (vermutlich 10mg). Und hierbei muss ganz klar die Art der Einnahme und die (Wirkstoff-)Konzentration hervorgehoben werden! Solange man das in der Aromatherapie verwendete Johanniskrautmazerat, auch Johanniskraut-Rotöl (kurz Rotöl) genannt, nicht schluckt, also oral verwendet, ist es in keinster Weise mit dem Präparat das für die orale Einnahme konzipiert ist zu vergleichen! – Würde man das Rotöl oral einnehmen, wäre es dann mit den 3g Hypericin vergleichbar? Nein, denn die Wirkstoffkonzentration im Mazerat ist viel niedriger. Es gibt Rotöl-Kapseln die für die orale Einnahme hergestellt und konzipiert sind, diese sind jedoch ebenso mit einer lokal aufgetragenen Rotöl-Emulsion nicht verlgeichbar.

Fakt ist also, ja Johanniskraut hat eine Wirkung/Wechselwirkung mit anderen Medikamenten, und sollte bei innerer Anwendung tatsächlich nur mit ärztlicher Rücksprache angewendet werden, wenn man noch andere pharmazeutische Medikamente zu sich nimmt.

Fakt ist ebenso, dass eine lokal äußerlich aufgetragene Emulsion (stellv. für Salbe, Lotion, etc.), bei weitem nicht die Reichweite hat, so massiv in den Organismus einzugreifen. Das ist der Unterschied zwischen lokaler Anwendung und systemischer Wirkweise. – Ja, es gelangen auch über die lokale Anwendung Wirkstoffmoleküle in den Organismus und können eine systemische Wirkung haben. Doch im Vergleich muss man bedenken, dass es sich dabei allerhöchstens um homöopathische Dosen handelt, und mit der Dosis der inneren Einnahme in keinster Weise vergleich bar sind,

Pharmakologisch, bzw. pharmakokinetisch, wird die Nebenwirkung der Photosensibilisierung und der Wechselwirkung mit anderen Medikamenten auf zwei Weisen erklärt:

  • unter Einfluss von Licht setzt der Wirkstoff im Johanniskraut Sauerstoffradikale frei
  • die Abbauproduktion der Leber wird angeregt, die demzufolge auch andere Medikamente schneller abbaut

Was bedeutet das nun für die lokale Anwendung, wie sie in der Aromatherpie verwendet wird? – Für die Anwendung lokal auf der Haut, sollte man zwar bedenken danach die entsprechenden Stellen nicht dem Sonnenlicht oder dem Sonnenstudio auszusetzen, ansonsten aber völlig unbedenklich. Der immense Benefit, den man mit der Anwendung mit Rotöl hat, überwiegt bei korrekter Anwendung bei weitem. Zumal man ja auch noch bedenken muss, dass die meisten Mischungen in der Aromatherapie bei z.B. 50 ml der Rotölanteil bei max. 50 % liegt, meist sogar weniger.

Was bedeutet das für die Homöopathie und Spagyrik? – Die Konzepte dieser beiden Heilkonzepte, sind dem pharmakologischen Wirkweise die dem Johanniskraut zugeschrieben wird, diametral entgegengesetzt. Wie weiter oben schon gesagt, beruht die zugeschriebene Wirkweise und natürlich dementsprechend die zugeschriebene Wirkweise der Nebenwirkung/Wechselwirkung auf der entsprechenden Dosis, und genau darin unterscheidet sich ja die Homöopathie von der normalen Pharmazie. In spagyrischen Komplexmitteln ist meist eine D6 oder D12 Potenz verwendet. Laut Aufdruck auf dem Solunat Nr. 17 sind in 10g Solunat 0,03g Johanniskrautextrakt enthalten. Wendet man dies ungefähr auf die Einnahmeempfehlung von 8-16 Tropfen 2xtägl. an, so wird deutlich das hier nichtmal entfernt die Dosis erreicht wird, die pharmakokinetisch untersucht und dokumentiert wurde. – Da es sich hierbei dennoch um innere Anwendung handelt, sollte bei Einnahme von anderen Pharmazeutika mit dem Arzt oder Apotheker Rücksprache gehalten werden.

Wie ist die energetische/spirituelle Wirkweise von Johanniskraut zu verstehen? – In „Heilmittel der Sonne“ wird dieses Thema schön veranschaulicht. Im Johanniskraut finden wir die gespeicherte Kraft der Sonne, dass das Rotöl rot ist verdeutlicht das nochmals. Und setzt man eine Körperstelle dem Sonnenlicht aus, dass mit dem Rotöl zuvor eingerieben wurde, so kann (!) es zu einer Reaktion durch dieses „zuviel Sonne“ kommen. Und so verhält es sich auch auf die Wirkung von Medikamenten. Früher wurden Arzneimittel unter der Berücksichtigung von Sonne+Mond hergestellt und auch entsprechend verabreicht. Auf die heutigen Pharmazeutika trifft das nur in den seltensten Fällen zu. Da diese also der Rhythmik von Sonne und Mond entrissen sind, um es etwas poetisch auszudrücken, bedeutet das noch lange nicht, dass sie sich der Wirkung die diese Gestirne auf uns haben entziehen können. So wie der Mond – jeder in der Pflege kennt die Symptome der Patienten und an Vollmond Nachtdienst zu haben – auf das Wasser und die Gezeiten hat, und natürlich die Sonne als psychisch stabilisierender Faktor besonders mit einsetzendem Frühling an Bedeutung zu nimmt. Genauso wirkt auch die Rhythmik in uns – also unsere innere Sonne und innerer Mond auf uns, in uns und manchmal auch um uns herum. Unser Körper gliedert Pharmazeutika irgendwie in diese Rhythmik ein, verstoffwechselt sie, und geht mit ihnen um so gut er kann. Wird dann ein so „sonnenaufgeladener“ Stoff wie Rotöl eingenommen, beeinflusst das natürlich diese Verstoffwechslung. Und damit natürlich auch die Wirkstärke und Wirkdauer der Pharmazeutika. Und das kann sich sowohl hemmend als auch steigernd auswirken.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus dieser Beeinflussung der Pharmazeutika durch rotölhaltige Homöopathika/Spagyrika? – Rotölhaltige Homöopathika/Spagyrika schließt die Einnahme von Pharmazeutika nicht aus, aber man sollte eine gewisse Zeit vor und nach der Einnahme abstimmen. Wenn man weiß, man muss bestimmte Pharmazeutika einnehmen, kann man die Einnahme von Rotöl-Präparaten ein paar Stunden davor oder danach einplanen.

ergänzender Link: vivere-aromapflege

ergänzender Link: aromapraxis.de Aromapflege mit Grapefruit und Johanniskraut: Verwechslungen und Nicht-Wissen führen zu Missverständnissen

Rauhnächte

Die Raunächte sind die 12 „heiligen“ Nächten zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag, meist also vom 25.12-05.01. Sie haben im Volksmund unterschiedliche Namen wie Zwölf-, Los-, Weihe- oder Zwischennächte. Ihre Anzahl ergibt sich vermutlich aus der Differenz zwischen dem Mondkalender (354 Tage) und dem Sonnenkalender (365 Tage).

Ursprünglich stammen sie aus der vorchristlichen Zeit und haben ihre Wurzeln in den germanischen und keltischen Überlieferungen. In diesen Nächten versuchten unsere Vorfahren die Natur gnädig zu stimmen und versenkten sich nach innen um Zukünftiges zu erfahren, zum Beispiel durch das Werfen der Runen, Tarotkarten oder andere Divinationstechniken. Durch überlieferte Rituale sollten schlechte Geister und niedere Energien vertrieben werden.

Heute erleben die Raunächte ein spirituelles Comeback und immer mehr Menschen nutzen diese Zeit zur inneren Einkehr, Reflexion, Besinnung und Neuausrichtung. Dazu können uns Rituale wie Tagebuch führen, Träume aufschreiben, Meditationen, Naturkontakt, Körperübungen, Orakel und Räuchern helfen.

Es ist von Vorteil, vor Beginn der Raunächte mit mentalen Altlasten aufzuräumen, damit Raum für Neues entstehen kann. Ein ruhiges, ausgesuchtes Plätzchen kann dir bei deinem inneren Rückzug helfen und die Durchführung deiner Meditationen und Yogaübungen erleichtern.

Wohlriechende Harze wie Weihrauch, Myrrhe oder Holzöle wie Palo Santo, Himalaja-Zeder, Zypresse und Sandelholz sind passende Begleiter. Sie schaffen ein positives Energiefeld, unterstützen uns in der Meditation – die beste Voraussetzung um subtil aber kraftvoll Impulse für das kommende Jahr zu setzen.

Marma und Marmatherapie

Marmas sind sogn. Vital- oder Energiepunkte, an denen Muskelgewebe, Venen, Arterien, Sehnen, Knochen bzw. Gelenke und Geist aufeinander treffen.

Im Ayurveda sind über 108 wichtige Energiepunkte überliefert. Sie bilden das Grundgerüst in der praktischen Anwendung. Darüber hinaus gibt es Tausende weitere über den Körper verteilte kleine und kleinste Vitalpunkte. Die Hauptmarmas (Mahamarmas) sind mit den Hauptenergiezentren des Körpers (den Chakren) verbunden.

Marmas haben keine anatomische Form – es sind viel mehr Zonen an der Hautoberfläche, in denen eine besondere Verbindung zwischen Körper und Bewusstsein besteht. Diese Punkte haben einen starken Einfluss auf die Steuerung der Lebenskraft (Prana) und der körperlichen Funktionen.

Vereinfacht gesagt wirkt ein Marma wie ein übergeordnetes Koordinationszentrum, dass alles überwacht und den Energiefluss durch die feinsten Kanäle, die Nadis, steuert.

Die 7 Hauptsmarmas (MAHAMARMAS)

Neben den 108 Marmas gibt es Tausende weitere über den Körper verteilte kleine und kleinste Vitalpunkte.  Sie alle sind „kosmische Schaltpunkte im menschlichen Organismus“ (nach Maharishi Mahesh Yogi) und haben ihre eigene Klangfarbe im Orchester des Lebens.

Trotz ihrer Vielzahl unterliegen auch die Marmas einer Ordnungsstruktur. Es gibt sieben Hauptmarmas: Adhipati, Sthapani, Nila/Manya, Hridaya, Nabhi, Basti und Guda, die entlang der Wirbelsäule liegen und die Hauptzentren der energetischen Steuerung unseres Organismus sind. Alle anderen Marmas gruppieren sich um diese sieben Zentren.

Die sieben Hauptmarmas korrespondieren mit den sieben Chakren (Energiezentren) durch welche alle lebenswichtigen Funktionen  wie Ausscheidung, Fortpflanzung, Verdauung und Verteilung von Vitalstoffen im Organismus, Stoffwechsel, Gefühlswelt, Verstand und Wahrnehmung gesteuert werden.

Das Wurzelmarma ist Guda. Es liegt am Anus und der gesamte Beckenbodenbereich ist ihm zugehörig. Sein Bewusstsein ist erdbezogen, existenziell und fortpflanzungsorientiert. Das Marma kontrolliert die Ausscheidungsvorgänge und das Muladhara-Chakra.

Das Blasenmarma ist Basti. Es ist verantwortlich für die Beckenorgane, sexuelle Energie, die Ausscheidung (Flüssigkeit) und das Svadisthana-Chakra.

Das Nabelmarma heißt Nabhi und gilt als Mittelpunkt des Körpers. Dieses Marma transfomiert alles, was wir körperlich und geistig verdauen und überwacht das Manipura-Chakra.

Das Herzmarma, auch Hridaya genannt, ist verantwortlich für die Gefühle und die gesamte Persönlichkeit. Es ist das wichtigste Marma, da alle Verbindungen zu den anderen Marmas von ihm aus gesteuert sowie die Vitalstoffe im gesamten Organismus verteilt werden.  Es kontrolliert das Anahata-Chakra.

Das Halsmarma ist Nila/Manya. Nila ist das Marma der Sprache, des freien Ausdrucks und kontrolliert die Schilddrüse und die Blutzirkulation zum Gehirn. Wohingegen Manya die Zunge als Geschmacksorgan sowie die Drüsen, die sie befeuchten, überwacht. Gemeinsam überwachen sie das Vishuddha-Chakra.

Das Stirnmarma ist Sthapani, auch als drittes Auge bekannt. Es ist das Zentrum und gilt als Zentrum des Kopfes. Unser Bezugsort für die Sinne, den Verstand und die analytische Intelligenz. Es ist der Wächter des Ajna-Chakras.

Das Scheitelmarma ist Adhipati und der „oberste Herrscher“, da es an der höchsten Stelle des Kopfes sitzt. Es ist zuständig für das höhere Bewusstsein und kontrolliert die Zirbeldrüse, das gesamte Nervensystem sowie das Sahasrara-Chakra.

Die Marmatherapie

Die Marmatherapie ist eine ebenso subtile wie kraftvolle Behandlungsmethode aus dem Ayurveda.

Die ayurvedische Marmatherapie ist vermutlich schon über 3000 Jahre alt – vielleicht noch  älter.

Als eigenständige Therapieform wird sie heute nur noch in Südindien praktiziert. Im Westen hat Dr. med Ernst Schrott in Zusammenarbeit mit Dr. J.R. Raju mit dem Sukshma Marma® Concept eine sanfte, natürliche und wirksame Marmatherapie für Mediziner, Therapeuten und Laien entwickelt. 

Auch durch verschiedene Anwendungen wie Massagen, Kräuterauflagen, Klangschalen, Edelsteine, Farben, Mantrameditationen, Yogaübungen oder Mudrahaltungen lassen sich die Marmas stimulieren und können entgiftend, stärkend, vitalisierend und harmonisierend auf Körper und Geist wirken.

weiterführende Literatur: