Als Basis habe ich das Malvenöl von Wala genommen mit 10 Tropfen CBD 5% und Orangenblütenmazerat.
Folgende äth. Öle wären denkbar:
- Kamille röm.
- Neroli 10%
- Khella
- Petitgrain bigarad
- Rosengeranie
- Himalayazeder
- Vetiver bourbon
- Amyris
- Mimose 15%
- Iris 1%
Als Basis habe ich das Malvenöl von Wala genommen mit 10 Tropfen CBD 5% und Orangenblütenmazerat.
Folgende äth. Öle wären denkbar:
In diesem Beitrag geht es nicht um die Supplements selbst, die man zu sich nehmen sollte/könnte/dürfte, dass hab ich hier schon getippelt 😉
Hier soll es im Grunde darum gehen, dass es sich wiedermal bewahrheitet, dass man genau hinschauen muss/sollte, wofür man sein Geld ausgibt und was man damit unterstützt.
Denn genau das ist das, wenn wir Geld für ein Produkt ausgeben, dass die dahinter stehende Maschinerie mit allem was dazu gehört unterstützen. Siehe Lieferkettengesetz
Da wäre zum Beispiel die „Roh-Gang“, „Clean Eating“ oder „Gottes Nahrung“ die nicht nur sehr fragwürdige Ernährungsvorschriften verbreiten, sondern Empfehlungen raushauen die gefährlich für jeden sein können die sie befolgen, explizit das Thema Roh-Milch. – Bekannt in der Fitness-Bubble. Diese propagieren, ganz zufällig natürlich, passend zu ihren kruden Thesen, ihre eigenen Supplements, die sie rein zufällig noch mit dabei haben. (dazu gibt’s keinen Link von mir, will das nicht noch verbreiten oder denen Klicks generieren)
Ein anderes Beispiel, sind die Supplement-Hersteller die zum Beispiel mit einem großen Pharma-Chemie-Riesen „zusammenarbeiten“, aka gekauft wurden – schon allein der Zusammenhang mit der Tochter-Firma, die für genmanipulierte Saaten und (inzwischen nachgewiesene) gesundheitsschädigende Pflanzenschutzmittel bekannt ist, lässt da nichts gutes erahnen was Nachhaltigkeit und Pestizidverzicht anbelangt. – Ein weiteres Beispiel ist, wenn Supplementhersteller von Pharma- oder Investmentfirmen gekauft werden, die auch als Heuschrecken u.a. bekannt sind.
Wem Heuschrecken als Begriff nun nichts sagt, dass bezeichnet Firmen die sich lukrative Firmen einverleiben, die Firma auspressen wie eine Zitrone, rein auf Gewinnmaximierung fokussiert auch zum Leiden der Produktqualität, und das Unternehmen als Ruine zurücklassen und dann abstoßen. – So wie ein Heuschreckenschwarm über ein Feld hereinbricht und kahl frisst.
Ein ähnliches Beispiel sieht man bei einem bekannten (ehemals) Gewürz-Start-Up oder Body Shop (nach Insolvenzverfahren 2024 nun doch „gerettet“, zumindest 21 der 45 deutschen Filialen), bei denen erstmal die Qualität der Produkte zuerst kaum spürbar, dann immer mehr nachlies. Man konnte den anfänglichen hohen Zielen nicht mehr gerecht werden, oder sie wurden scheinbar willentlich (aus Kostengründen) nicht eingehalten. Im Endeffekt ein Verlust an Transparenz, Fairness und im weiteren Sinne auch Klimagerechtigkeit.
Oder beim Thema ätherische Öle das Gebaren von dT beim Thema Weihrauch. Wo auf Kosten von Beschäftigten, der Umwelt und mangelndem Lieferkettenschutz Profit erwirtschaftet werden muss.
Die Maxime lautet:
Eine individuelle Recherche – etwa durch das Lesen mehrerer Rezensionen – bleibt sinnvoll, man möchte fast sagen ist unabdinglich.
Doch gerade bei Rezensionen dauert es meist eine ganze Weile, bis sich verringernde Qualität in den Rezensionen niederschlägt.
Das macht Mundpropaganda nicht nur so wichtig, sondern kann auch entscheidend dafür sorgen, in welchen Topf das verdiente Geld auch tatsächlich wandert.
Und was maßgeblich leider immer wieder unterschätzt wird: die eigene Kaufkraft
Wenn eine Firma, egal ob von Heuschrecke gekauft oder nicht, finanzielle Einbußen verzeichnet, übt das einen gewaltigen Druck aus. Im Sinne von der Late Night Show mit Jimmy Kimmel neulich bei Disney 4 Milliarden Doller Aktienverlust durch Abo-Kündigungen, weil Disney vor Trump das Knie gebeugt hat. – Nach Absetzen der Show, kündigten viele ihr Disney Plus Abo, und ließen die Disney Aktie abrauschen. Nicht direkt in den Keller, aber 4 Milliarden sind 4 Milliarden. Jetzt ist die Late Night Show wieder da – zumindest zum Teil.
DEINE Kaufkraft entscheidet also sehr wohl!
Das ganze Thema kann man natürlich auch auf die fast Fashion Branche (oder ein anderer Einblick-Link von greenpeace.de) ausweiten, im Grunde das selbe Thema.
Es ist klar, dass finanzielle Interessen im Vordergrund stehen wenn eine Firma durch einen Investor – egal ob aus dem reinen Finanzsektor oder der Pharma – übernommen wird, dennoch stellt sich die Frage, wie sich das auf Qualität, Preise und Verfügbarkeit auswirkt.
Im Sinne der Supplements besteht die Gefahr, dass diese in ihrer Dosierung sich verändern, zu günstigeren Rohstoffen gegriffen wird oder das Sortiment bei dann mangelnder Nachfrage sogar eingestampft wird.
Die bewusste Kaufentscheidung, dass überprüfen der Produkte und im Grunde auch der Hersteller ob diese noch mit den eigenen ethischen Vorstellungen deckungsgleich sind, wird immer wichtiger.
Den eigenen Verstand benutzen – ich denke da zum Beispiel an so manche EU-Verordnungen die den Verbraucher angeblich schützen sollen, aber im Endeffekt auf Grund von Lobbyarbeit entstanden sind.
Selbstermächtigung – gerade im Sinne der Gesundheit und Selbstoptimierung im gesunden Maße. Also nicht die ganze Mahlzeit mit Supplements ersetzen wollen, sondern gezielt und Bedarfsgerecht agieren. Die eigenen Defizite erkennen, und da gezielt – wie bei mir mit Migräne zum Beispiel Magnesium und VitaminD – ergänzen.
Blinden Konsum vermeiden – lieber bewusste Kaufentscheidungen, die auch dann mal gern teurer sein können, wenn man den sozial Impact dahinter unterstützen kann – sei es Fairtrade, klimagerecht und ökologisch nachhaltig. – Denn Öko/Bio ist logisch, darum heißt es auch biologisch. 😀 (Danke an Eliane Zimmermann für dieses einprägsame Zitat)
„Am Ende liegt die Verantwortung bei uns. Wer die Kontrolle über seine Gesundheit behalten will, sollte genau hinschauen, wem er sein Vertrauen schenkt.„
Quelle: https://richardstaudner.at/2025/03/05/big-pharma-kauft-supplementhersteller-was-steckt-dahinter/
ergänzender Link: https://www.naturheilverfahren.de/anbieter/sunday-natural
Wie bei allen Themen die „naturheilkundlich behandeln“ beinhalten, ersetzen diese Hinweise und Tipps nicht den Besuch beim Arzt/Heilpraktiker, ebenso wenig wie das eigenverantwortliche Handeln.
Im eigentlichen Sinne ist dies kein Beitrag wie „naturheilkundlich behandeln“, denn bei Menschen die an Demenz und den damit verbundenen/verwandten Erscheinungsformen (Alzheimer, vaskuläre Demenz, frontotemporale Demenz, Lewy-Körperchen-Demenz) erkrankt sind, handelt es sich um eine bisher unheilbare neurodegenerative Erkrankung.
Dabei wird erstmal in primäre und sekundäre Form der Demenz unterschieden. Primäre Formen gehen primär vom Gehirn aus, sekundäre sind die Folge anderweitiger Schädigungen des Gehirns aus Stoffwechselerkrankungen, Medikamenten oder Alkoholabusus.
In der Form der primären Demenz wird weiter noch zwischen degenerativ (Alzheimer, vaskuläre Demenz, frontotemporale Demenz, Lewy-Körperchen-Demenz) und nichtdegenerativ unterteilt.
Zu den nichtdegenerativen zählt zum Beispiel die Folge aus Hirntumor, Schädel-Hirn-Tumor, Hydrozephalus und Gefäßentzündungen entstandene Form der Demenz.
Menschen die an Demenz erkrankt sind, fallen meist durch das sogn. „herausfordernde Verhalten“ auf. Dabei geht es nicht darum, dass der Erkrankte einen herausfordert wie bei einem Duell, sondern es ist für die Betreuende Person, sei es Fachpflegekraft oder Angehöriger, eine Herausforderung mit der Situation und dem Verhalten des Erkrankten umzugehen. – Man muss sich verdeutlichen, dass die meisten Verhaltensweisen aus Verwirrtheit und Angst heraus kommen, und kein „bewusstes Handeln“ oder eine rationale Absicht dahinter steht.
Die drei typischsten Formen des Herausfordernden Verhaltens sind Angst, Agitation und Aggression. Aus einer, zwei oder allen drei Verhaltensformen kann das Verhalten des Erkrankten gespeist werden und stellt einen vor die große Herausforderung, wie man helfen und unterstützen kann.
Ergänzender Link: „AroMaDem – Aromamassagen bei Demenz“ – eine explorative randomisiert-kontrollierte Studie mit begleitender Prozessevaluation
Eine Einreibung mit Melissenöl, nach zum Beispiel einem kleinen Kräuterspaziergang, wäre eine zusätzliche Idee. Falls man einen „Duftrasen“ hat, wäre ein Barfuß-Spaziergang über z.B. Kamille ideal.
Um Menschen mit Demenz zu begleiten ist es nicht unerheblich wodurch die Krankheit/Syndrom entstanden ist, ändert aber an dem Hauptaugenmerk der sogn. Biographiearbeit erstmal nichts. Besonders die Aromapflege-Arbeit nach Evelyn Deutsch legt einen Schwerpunkt auf die Duft-Biographiearbeit, und individualisiert die Anwendung die man einem Menschen der an Demenz erkrankt ist, zuteil werden lassen kann. In den entsprechenden Seminaren, z. B. bei aromapflege.com oder vivere-aromapflege.de werden die Konzepte dazu entsprechend vermittelt.
Zu den Anwendungsmöglichkeiten die am häufigsten genannt werden, zählt das „Duftfleckerl“ aka Duftkompresse, die Raumbeduftung, das Anbieten einer Ölkompresse, das Anbieten einer Waschung, das Anbieten einer Einreibung der Hände/Füße, das Anbieten eines Fußbads.
Im Zusammenhang mit an Demenz erkrankten Menschen, hört man gelegentlich den Satz „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“. Gemeint ist dabei, dass der Umzug in ein Pflegeheim so lange wie möglich hinausgezögert werden sollte, um dem Betroffenen die vertraute Umgebung so lange wie möglich zu erhalten, und damit Orientierung zu geben. Orientierungslosigkeit mündet meist in Angst.
Aus spiritueller Sicht, ist das mit dem Entwurzeln sogar wortwörtlich zu verstehen, denn oftmals sind es erdende Übungen, Anwendungen und auch Ernährung die hier die Wurzeln ein Stück weit erhalten können.
„Brigitte legt als Ayurveda-Therapeutin auch Wert auf regenerierende Ernährung, sie empfiehlt beispielsweise dringend das Essen von Wurzelgemüsen als warme Speisen, um Erdung zu erzielen.
Auch Pralinen auf Bio-Kokosfett-Basis sind schnell gemacht, diese werden in Absprache mit den medizinischen Verantwortlichen in manchen Institutionen sogar mit ätherischen Ölen wie Lavendelsalbei (Studien) welches nachweislich die Balance des Acetylcholin verbessert, abgerundet. Die Laurinsäure in hochwertigem Kokosfett kann bei frühen Demenzsymptomen helfen. [Nach einer neuen Studie 2023 ist Kardamom da ebenso hilfreich Link: pubmed, Link: mdpi. Auch die im Rosmarin enthaltene Rosmarinsäure hemmt Entzündungen und die Acetylcholinesterase.]
Je 100 g 70%-Schoki und Bio-Kokosfett sanft zusammen schmelzen, 8 Tr. Vanille-Extrakt und 2 Tr. Tonka hinzufügen. Evtl noch je 4-6 Tr. Orange und Lavendel oder Tonkatraum hinzufügen. In Silikonförmchen füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.“
Quelle: https://www.vivere-aromapflege.de/podcast-episoden/episode-147-demenzpflege-mit-herz/
Es haben sich also nicht nur positive Effekte auf die Klarheit von Menschen die an Demenz erkrankt sind, wenn sie Kokosöl verabreicht bekommen, gezeigt – hier kann man eine Kombination aus Hingabe, Wertschätzung und Pflege in Würde kombinieren.
In den entsprechenden Seminaren wird ausdrücklich, man möchte fast sagen gebetsmühlenartig, betont wie wichtig die individuelle Duft-Auswahl und die damit verbundene Duft-Biographiearbeit ist. Ein ablehnendes Verhalten, auch wenn das ätherische Öl noch so gut zum Krankheitsbild passen möge, ist absolut und primär zu berücksichtigen. – Die Würde des Menschen, seine direkte Reaktion auf einen Duft, ist der Handlungsspielraum in dem sich die Pflege und Begleitung bei Demenz bewegen muss.
Vor allem weil die meisten Menschen die an Demenz erkrankt sind, sich teilweise gar nicht mehr verbal ausdrücken können. Daher ist das achten auf die nonverbalen Zeichen, wie Körpersprache, Gesichtszüge usw. so wichtig. Nicht umsonst gibt es für Menschen die an Demenz erkrankt sind eine eigene Schmerzskala (BESD), nicht der Berufsverband der Sexarbeit, sondern die Skala zur „BEurteilung von Schmerzen bei
Demenz“, siehe Link1 Schmerzgesellschaft.de (PDF) und Link2 Fokusdemenz.ch.
Schmerz ist bei Menschen die an Demenz erkrankt ein besonderes Thema, und das nicht nur weil sie sich meist nicht adäquat äußern können. Menschen die an Demenz erkrankt sind, haben nicht nur was das Erinnern und anderen Hirnfunktionen eine gewisse Umstrukturierung des Gehirns gemein, man hat in vergleichenden MRT-Tests herausgefunden, dass der Teil im Gehirn der für die Schmerzwahrnehmung zuständig ist, bei Menschen die an Demenz erkrankt sind um ein vielfaches aktiver ist, als das bei Menschen die nicht an Demenz erkrankt sind. Das bedeutet, was für die meisten Menschen ein kleiner Stich, ein kleiner Verbandswechsel, ein unangenehmer Katheter oder ein enger Verband ist, ist für den Mensch mit Demenz um ein vielfaches schmerzhafter. Das ist wahrscheinlich auch der Grund wieso Kanülen (pVvKs) und Katheter so oft gezogen werden. Gleichzeitig reagiere Menschen mit Demenz auf Opioide deutlich sensitiver. Es ist eine Gradwanderung, dennoch unablässig für eine ausreichende Schmerzmedikation zu sorgen.
In einem Duft-Talk oder einem der Podcasts von Eliane Zimmermann und Sabrina Herber berichten diese, wie eine Bewohnerin einer Altenpflegeeinrichtung, die eine ausgeprägte Hinlauftendenz hatte, mit Vetiver versucht wurde ihrem Bewegungsdrang mit „Erdung“ als Duft beizukommen. Die Reaktion war, die Bewohnerin hat ihr Zimmer nicht mehr verlassen. Augenscheinlich die gewünschte Reaktion. Allerdings, als die zuständige Aromapflegekraft das Zimmer betrat, kauerte die Bewohnerin vor Angst in der Ecke. Der Duft hatte einen Duftanker an eine übergriffige Begegnung mit einem Soldaten heraufbeschworen, und die Bewohnerin in Todesangst versetzt. In der Biographiearbeit kam das später zu Tage, dass zu der Zeit verwendete Parfüms für Männer fast ausschließlich eine starke Note Vetiver hatten, und die Bewohnerin im schlechtesten Sinne von dem Duft getriggert wurde.
Das verdeutlicht nicht nur, wieso Biographiearbeit so wichtig ist, sondern auch das beobachten und beachten der Reaktion des Menschen auf den Duft.
Ätherische Öle bei Demenz (vorausgesetzt der Duft wird akzeptiert!):
Als Faustregel gilt, nicht mehr als 3 ätherische Öle auf einmal zu verwenden.
Hier noch ein tolles Poster das unterstützend auf die Auswahl angewendet werden kann: Poster Demenz
Ergänzungen aus der Komplementärmedizin:
Apps für mehr Fitness im Hirn:
ergänzender Link: aromapraxis.de – Ätherische Öle bei Demenz-Erkrankungen
Buchempfehlung: Demenz
Buchempfehlung: Aromatherapie in der häuslichen Pflege
Das Rezept ist auf 50ml Trägeröl ausgelegt bestehend aus Ringelblumenmazerat, Hagebuttenöl, Arganöl, Sesamöl, Hanföl und Jojobaöl.
Das Intimpflegeöl basiert auf einer Mischung von Taoasis, die ich abgewandelt habe.