Buchempfehlung: Aromapraxis für Pflege- und Heilberufe

Dies ist keine Neuauflage von „Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe“!
Die Autorinnen haben es wieder geschafft, in ihrer einfühlsamen und professionellen Art und Weise die ätherischen Öle in einem Buch zu bündeln, so wie nur sie es können. Dem Thema gerecht zu werden, die vielen Begleitfaktoren wie Rechtliches, Anwendungshinweise, Biochemie und das Notwendige das man einfach immer wieder erwähnen sollte auf so anschauliche und unverkrampfte weise darzulegen, macht es dem Leser zu einem Fest für die Sinne, auch wenn sich das Buch klar an Fortgeschrittene und Profis richtet.
Wenn ich so in meine Kästen schaue, dann habe ich die äth. Öle die die Autorinnen als Grundausstattung nahmen, weit überschritten, und dennoch finde ich es unglaublich bereichernd was zu den Ölen in den Monographien gesagt wurde, denn man lernt nie aus, und Wiederholung festigt das Wissen.
Die Rezepturen sind wirklich praktisch und fast minimalistisch, und damit für den aroma-pflegealltag bestens geeignet. Kleine Mengen werden einfach schneller aufgebraucht und oxidieren damit weniger. Anwenderfreundlich, nachhaltig und sogar wirtschaftlich! Was wünscht sich eine Pflegeeinrichtung mehr?
Und als das nicht schon wunderbar genug ist, begeistert der Anhang ebenso und macht Lust auf mehr – und die anderen Werke der Autorinnen bedienen dieses mehr sehr gut. Sowohl was die Beginner-Literatur angeht, als auch bei den spezielleren Themen.
Dieses Buch schafft es zu recht in den Olymp der Bücher über ätherische Öle!
Mögen noch viele Bücher von euch geschrieben werden!

Link: Aromapraxis für Pflege- und Heilberufe

Aromatherapie und Studien(-lage)

Längst haben wir die Zeit hinter uns gelassen als ätherische Öle noch als „nette Duftwässerchen“ oder gar esoterischer Humbug abgetan wurden.

Doch jüngst wird dieses Wasser wieder getrübt: Im Zuge der „Aufklärung“ behaupteten die „Quarks Science Cops“ es gäbe keine Studien zu ätherischen Ölen – und enttarnen sich als teilweise (!) schlecht recherchiert. -> Link: Science Cops meets Aromatherapie

Ich musste mir erstmal den Podcast der “Quarks Science Cops” erstmal selbst zu Gemüte führen. Mich hat ein Wechselbad der Gefühle erwischt.
Ich finde es grandios das diese Podcaster Young Living und DoTerra in gewisser Weise demaskieren, aber mir viel zu undifferenziert an die ganze Thematik herangehen. Allein beim Thema Studien hab ich innerlich gerufen, ob sie mal nach Prof. Dr. Hatt gegoogelt haben, oder Prof. Dr. Wabner, oder Prof. Dr. Bettina Pause, u. v. a. oder ob die nach zwei Treffern einfach keinen Bock mehr hatten nach Studien und Forschung zu suchen. Ich hätte mir so gewünscht, sie hätten den Artikel von Eliane Zimmermann zum Thema multiresistente Keime gelesen, verfolgt, Studien herausgezogen, usw. Sie verweisen am Ende des Podcasts ja auf ihre Produzentin die quasi für sie recherchiert hat, da müsste man schon mal sagen, dass sie sich das bissel zu einfach gemacht hat, oder ob die Herren selbst nicht mal Hand angelegt haben, oder hätten können.
Mit ihren Youtube-Quellen haben sie ahnen lassen, wie geschickt DoTerra es vermeidet in der Öffentlichkeit Heilversprechen mit absurden Einnahmeverodnungen zu tätigen, hätten aber ruhig den klaren Schluss ziehen können, woher die Wellness-Berater ihr “Wissen” denn haben, wenn nicht von einem DoTerra-Abend!? Einige der „Repräsentanten“ behaupten, dass die entsprechenden Firmen intern sogar gegen derartige Praktiken „aufklären“, stellen aber dann Oregano-Öl-Kapseln in absurder Stärke bereit und preisen diese als „Detox“ an. Das widerspricht sich in meinen Augen aufs deutlichste.

Allein schon wie ich im Bereich der Psychosomatik-Behandlung in der Psychiatrie weiß, werden dort seit Jahren ätherische Öle erfolgreich eingesetzt … das einfach so auf Hausfrauenniveau herunterzubrechen fand ich schon bissel fader Beigeschmack, auch wenn sie mit erstaunter Mine da sagten, dass ätherische Öle sehr wohl unsere Stimmung beeinflussen. – Da werden sie dem komplexen Thema einfach nicht gerecht.
Wobei sie ja sehr wohl betonten das unser Körper in seinen Wirkmechanismen so komplex sei – ach dann doch!? 😀 Ganz im Gegensatz zum reißerischen Anfangstitel „Wer mit ätherischen Ölen arbeitet, stinkt nach Unwissenschaftlichkeit“ – sorry, aber da hört jemand den eigenen Knall nicht mehr.

Sollen wir nun doch dankbar sein, dass das grössere Übel thematisiert wurde, auch wenn in vielen Bereichen verallgemeinert und über einen Kamm geschoren wurde? – Ich hab ja fast innerlich geschrien als sie das mit der Gynäkomastie ausgegraben haben, gerade DIE Studie die so massiv schlecht erstellt wurde. Ein Knüller! Aber wahrscheinlich haben sie ihren eigenen Weihrauchkessel da schon zu sehr um sich geschwenkt, als welch tolle Hechte sie hier kantsche Aufklärungsarbeit leisten.
Eliane Zimmermann und Sabrina Herber haben darauf in ihrem Podcast reagiert: vivere-aromapflege.de

Ganze Scharen von Forschern sind mittlerweile damit beschäftigt diesen hochkonzentrierten Vielstoffgemischen immer neue Geheimnisse zu entlocken. (Leider) weniger aus dem Bereich der Pharma, mehr im Bereich der Riech- und Duftforschung. Geheimnisse wie zum Beispiel, dass man die Düfte nicht riechen muss, um eine physiologische Wirkung zu erzeugen.

Geheimnisse, die für uns in der Aromapflege aber oft gar keine großartigen Neuheiten darstellen, sondern aufgrund unseres Erfahrungsschatzes längst Einzug in den Pflegealltag gefunden haben.

In diesem Gesamtzusammenhang möchte ich ein wenig beleuchten, wieso es schwierig mit ätherischen Ölen ist, doppelblind Studien durchzuführen, und wieso es meist Studien zu fast immer den gleichen Ölen gibt, und wieso es nicht „Studien wie Sand am Meer“ gibt.

Ich fange mal mit dem letzten Punkt an: Um Studien durchzuführen benötigt man nicht nur Personen die bereit sind bei der Studie mitzumachen, sondern Labor, Laborequipment, Laborant*innen, Datensammler*innen, Datenauswerter*innen, usw. Es geht kurz gesagt um Geld, Geld für die Studie zu beantragen und für die entsprechenden Verfahren, Geld für die Studie an sich, und natürlich auch für die Probanden als Anreiz bei der Studie mitzumachen. Hat eine beispielsweise Pharmafirma ein Medikament im Auge, dass sich in absehbarer Zeit für die aufgewendeten Forschungsgelder rechnet, so ist es da ein leichtes Gelder bereitzustellen – denn diese fließen nach der Patentierung und Zulassung wieder in die Kasse zurück. Mit ätherischen Ölen sieht es da viel schwieriger aus.

Ätherische Öle sind Vielstoffgemische, die auch nach Witterungsbedingungen von Jahr zu Jahr schwanken. Man kann also nicht sich auf einen oder zwei Stoffe konzentrieren und diese als Massenproduktion in der Fabrik verwerten bzw. herstellen. Das macht die ätherischen Öle, obgleich ihr Wirkpotential so immens ist, so unattraktiv für die Pharma-Industrie.

Desweiteren dürfen an Kindern und Erkrankten keine Studien durchgeführt werden. Will man also gerade in der Kinderheilkunde und z. B. in der Onkologie Studien mit ätherischen Ölen durchführen, steht man vor gewaltigen Hürden. Die erstmal genommen werden wollen, was auch wieder Zeit und vor allem Geld kostet.

Soviel erstmal zur Beleuchtung der Quantität bezüglich Studien zu ätherischen Ölen.

Die Studien die es gibt, sind meist zu Lavendel, Teebaum, Rosmarin, Thymian und Manuka. Vereinzelt noch andere.

Diese Ergebnisse werden gern reproduziert, vertieft, aber meist wiederholt. Das Ergebnis ist bei der Studienlage einfach einfacher vorherzusehen, und damit auch für eine Studien rentabler.

Doppelblind-Studien, wie man sie am liebsten für evidenzbasierte Wissenschaft hätte, sind bei einem so massiv olfaktorischem Faktor wie dem Riechen sehr schwierig durchzuführen – nimmt man diese Schwierigkeit alle zusammen wird deutlich wieso die Studienlage so ist, wie sie ist.

Doch dann zu sagen, es gäbe keine Studien ist dann doch ein bisschen zu simpel. Folgende Links bieten dem Interessierten einen guten Überblick:

Studien belegen: Ätherische Öle wirken gegen Krankenhauskeime

https://aromapraxis.de/2010/06/28/analysen-zu-atherischen-olen/

https://aromapraxis.de/2020/05/18/grundlagen-studie-zum-wirkungsmechanismus-von-atherischen-olen/

aromapraxis.de – Studien

Wieso gibt es Kategorien, Unterteilungen, Allegorien, Querverweise und Entsprechungen?

Die Frage, die ich hier quasi rhetorisch stelle, ist allgemein gemeint, kann aber ebenso auf Heilsysteme, esoterische und spirituelle Praktiken bis hin zu religiösen System gezogen werden.

Der Mensch, als kleiner Kosmos in einem größeren Kosmos, sucht diese Zusammenhänge um den eigenen Platz in der Welt – im Kosmos – zu finden. Hinter den großen Mechaniken der Planetenbewegungen, bis hin zu den Faktoren wieso Pflanzen dort wachsen, wo sie wachsen (vielleicht sogar „hinab“ bis auf Quantenebene), lässt sich nicht nur ein gewisser Plan erspüren, eine Mechanik entdecken, eine Methodik die über das zu-fällig erscheinende hinausgeht. Wobei der Zufall wohl als ausgleichendes Element durchaus eine Rolle spielt. – Im Sinne von Zufall-Schicksal in einer Art Yin-Yang-Dynamik.

Spürt man diesen Mechaniken nach, so stellt man immer mehr fest, dass wir in einem Netz eingebunden sind, dass Alles mit Allem verbindet. Und zwar wortwörtlich, wie metaphorisch. Diese Berührungspunkte, durch die wir mit dem Netz verbunden sind, kann man als Knotenpunkte sehen.

Knoten die geheim/versteckt die Fäden der Welt zusammenhalten. Diese Knoten und Fäden sind in Farben, Art und Weise zu erkennen und zu unterscheiden. (und genau das beschreibt im Kern der Sache, wie ich die Esoterik sehe; Spiritualität lässt uns diese Zusammenhänge erkennen und spüren, die Esoterik bringt diese in einen Zusammenhang)

Sie sind Kette und Schuss, um bei der Allegorie des Webens zu bleiben, die die Welt (im Sinne von Kosmos) im innersten zusammenhalten – ganz im faustischen Verständnis.

Wir ordnen sie Farben, Mustern, Qualitäten und Archetypen zu, um für uns es leichter zu machen sie zu unterscheiden. Indem wir das Muster auftrennen, es untersuchen, erlangen wir eine Ahnung des Ganzen. Obwohl diese Muster ebenso aus diversen Fäden bestehen, geben ihre Zusammensetzung, und ihre Kombination uns die Gelegenheit Rückschlüsse auf z. B. tiefenpsychologischer Ebene zu treffen.

Durch die Verbundenheit mit allem was ist, erklären sich die universellen Bedeutungen die grundlegend für derlei Interpretationen sind. Die Unterschiede erklären sich meist aus interkulturellen Zusammenhängen, die diese jeweiligen Grundinterpretationen aufgreifen, aber in ihrer Art und Weise einfärben, und zu einer speziellen Deutung verweben.

Zerlegen wir (Be-)Deutungen in ihre elementaren Informationen, so gelangen wir meist immer mehr auf einen gemeinsamen Nenner. Erst in den größer werdenden Verbindungen, durch verschiedene Einflüsse, färben sich diese unterschiedlich ein.

Ist deshalb eine Deutung mehr „wert“ als eine andere, oder „richtiger“? – Nein. Sie erlangt quasi eine andere Qualität, steht aber eigentlich gleichwertig den anderen Deutungen zur Seite oder gegenüber. Es ist eine Frage des Respekts, diese auch scheinbar gegensätzlichen Deutungen dann auch so stehen lassen zu können, und nicht abwertend die eigenen Wertvorstellungen zu erhöhen.

Wenn wir beispielsweise die Astrologie betrachten, die zwar eine gewisse Art der Himmelsmechanik betrachtet, diese aber in Archetypen umlenkt, mit Eigenschaften, Farben, Qualitäten und charakterlichen Allegorien verbindet, so zeigt diese quasi wie in einem Spiegel, wie unser innerster Grundaufbau bei der Geburt in den Himmel gespiegelt wurde. Durch diese Rückspiegelung macht sie es uns möglich, Muster die uns angelegt und/oder verankert sind betrachten, analysieren und evtl. sogar verändern zu können. Eine Möglichkeit, die man nutzen kann, aber nicht muss.

Das Tarot arbeitet auf eine ganz ähnliche Weise. Die Karten und ihre Bilder, spiegeln Muster und Rhythmen des Lebens wieder – Geburt, Aufwachsen, Erwachsen sein, Altern, Sterben. Mit dem Aspekt der Reinkarnation schließt sich dieser Kreis. Oder besser gesagt die Spirale, mit dem Potential sich „nach oben“ zu entwickeln, natürlich auch vor der „Entkörperung“.

Heilsysteme wie die Homöopathie, die anthroposophische Medizin, die Spagyrik, u. a. betrachten die Signatur der Pflanzen, ihre zugrunde liegenden Muster, und übertragen diese auf den Menschen und seine Befindlichkeiten, und geben dadurch eine Möglichkeit die eigene Rhythmik wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Schließlich sehen wir an Krankheit, explizit an dem Beispiel von „Krebs“, wie sich Zellen verhalten wenn sie nicht mehr im eigentlichen Rhythmus sich befinden. Und diese Rhythmik, im großen Kosmos wie in uns selbst, ist der Dreh- und Angelpunkt der uns auch rückwirkend mit Allem wieder verbindet. Dem All-Eins-Sein.

Eine Rhythmisierung, wie sie die spirituelle Lebensberatung, ebenso wie die meisten komplementären Heilsysteme anregen, ist eine Chance in diese Rhythmik – in den Rhythmus der Welt wieder zurück zu finden.

Diese Rhythmisierung zeigt sich auch in den sogn. Konstitutionstypen in der tibetischen Medizin, dem Ayurveda, u. a. Meist sind es 3-7 verschiedene Typen, vor allem wenn man die Mischtypen dazurechnet, die für bestimmte Haltungen, Verhaltensweisen – eben Grundmuster stehen. Meist werden zwei Herangehensweisen beschrieben: mit dem Konstitutionstyp gehen oder dagegen arbeiten. Die Spiritualität bzw. die Esoterik bietet hier noch die dritte Option der Transformation. Transformation aus der Dualität heraus, um die Schattenseite zu überwinden, zu integrieren und als Dreieinigkeit ein Ganzes zu schaffen.

Die Kategorien, Querverweise, Signaturen, Farben, Muster, Bilder, Entsprechungen, Qualitäten, usw. sind eine art universeller Schlüssel für die verschiedensten Daseins-Schlösser (-formen) unseres Seins.

Das zeigt sich auch unter anderem darin, wie Pflanzenstoffe in unserem Körper überhaupt wirken – in dem sie an bestimmte Rezeptoren andocken, die von vorne herein angelegt waren. Sei es Morphin, Cannabis oder ätherische Öle (siehe Morphinrezeptoren z. B. durch körpereigenes Endorphin; Cannabinoid-Rezeptoren an den Nervenenden; Duftrezeptoren an jeder Zelle laut Prof. Dr. Hanns Hatt), oder zumindest durch die Jahrtausende des „ausgesetzt sein“ gebildet haben. Dabei ist weder für die Schattenarbeit, noch für die spirituelle Lebensberatung im allgemeinen wichtig, was zu erst da war. Gewisse Gegebenheiten, werden als gegeben hingenommen, und es wird mit den Mustern gearbeitet, die in Jahrhunderten ihre Relevanz bewiesen haben, auch wenn sich manchmal die Form der Muster durch die Zeitenwenden geändert hat.

Und das ist im Kern der Sache, wieso man mit solchen Mustern arbeitet, damit wir uns weiter entwickeln können. Und vielleicht ist das der Grund, wieso es diese Muster überhaupt gibt. 😉

MiBi-Nachweis der Wirksamkeit ätherischer Öle – das Aromatogramm

Immer wieder wird der Ruf nach evidenzbasierten Nachweisen laut – und dabei gibt es diesen in der ätherischen Öle Welt nicht nur über Studien, sondern ganz klar im MiBi (Mikrobiologischen) Labor.

Die Rede ist vom sogn. „Aromatogramm„. (ergänzender Link: aromapraxis.de)

Die Technik ist dem medizinisch geschulten oder labortechnisch versierten Menschen durchaus bekannt: Das Prinzip eines Antibiogramms wurde auf ätherische Öle übertragen.

Dazu wird ein Abstrich ins Labor geschickt. Bisher war das Heilpraktikern und Ärzten vorbehalten, inzwischen können das auch Pflegekräfte, Apotheker und (sogar) Privatpersonen. Der Abstrich kann dabei von jeglicher Körperflüssigkeit, -sekret oder auch von Wunden gemacht werden. Diese werden im Labor auf einer Petrischale verstrichen, wie beim Antibiogramm, und dann mit kleinen Filzstiftchen bestückt, auf die ein ätherisches Öl in bestimmter Menge aufgetropft wird. Bildet sich ein Hemmhof, und wenn ja in welcher Stärke, gibt das Auskunft über die Reaktion der Keime auf das entsprechende ätherische Öl.

HeilpraktikerInnen und Ärzte könnten also Abstriche von Körpersekreten an ein Labor schicken und feststellen lassen, welche Öle dem individuellen Patienten in aktuellen Krankheitsfall helfen würden. Freilich zählen beim Ergebnis nicht unbedingt Duftvorlieben der/des Patienten, es geht ja nicht um Wohlfühlaromatherapie, sondern man möchte Keime bekämpfen, gegen die beispielsweise Antibiotika machtlos sind.

Quelle: https://aromapraxis.de/2010/01/04/aromatogramm-reproduzierbarer-nachweis/

In den unten verlinkten Beiträgen wird deutlich, wie es um das Thema multiresistente Keime steht, dass es teilweise/kein Interesse der Pharma Industrie besteht an wieder wirksamen Antibiotika zu forschen, und das die jährliche Zahl der Toten die an multiresistenten Keimen sterben, stetig steigt.

Dabei hat eine „Jugend forscht“-Arbeit gezeigt, wie zuvor resistente Keime, unter der Einwirkung von so sanften ätherischen Ölen wie Lavendel linalool, Thymian linalool (aus einer anderen Arbeit) und Cajeput wieder wirksam wurden. -> Keimsanierung mit ätherischen Ölen eine wirksame Methode bei Antibiotikaresistenz? Eine Jugend Forscht Arbeit von Ute Runkel

Der marokkanische Pharmazeut Professor Adnane Remmal gewann […] (15. Juni 2017) den European Inventor Award 2017 […]. […] er hat es geschafft, eine clevere Kombination aus (nicht mehr wirklich wirksamem) Antibiotika und Inhaltsstoffen aus ätherischen Ölen wie Carvacrol und und einem Inhaltsstoff aus dem Eukalyptus zu patentieren und zu vermarkten […].

Quelle: https://aromapraxis.de/2017/06/20/die-rolle-von-aetherischen-oelen-bei-resistenten-bakterien/

Konsultiert man das Robert-Koch-Institut (RKI) unter folgenden Verweisen RKI-FAQ (runter scrollen bis „Wie viele Todesfälle gehen auf antibiotikaresistente Erreger zurück?“) und RKI Pressemitteilung 2022 wird sehr deutlich das bezüglich MRSA, MRGN und Co. nicht übertrieben wird, jedoch bleiben sie in vielen Bereichen die Antwort schuldig, was getan wird/sollte.

Dabei gibt es sogar schon eine Studie die eine komplette MRSA-Sanierung dokumentiert, mit einfachem Thymian linalool. Sogar Waschungen mit Thymian-Tee (1 Teebeutel Thymian auf 1L Wasser) zeigen signifikante Wirkungen. Verkeimungen der Luft können mit Zitrone und/oder Ravintsara signifikant gesenkt werden, und das allein über die Anwendung über einen Vernebler. – Darüber und mehr gibt es Zahlentabellen schon seit Dr. Jean Valnet (1920-1995). (mehr zur „französischen Schule und den Ursprüngen der Aroma-THERAPIE)

In Bezug auf multiresistente Keime, und wie sie es schaffen Resistenzen zu bilden, spricht man vom sogn. „quorum sensing“, was sinngemäß mit „Schwarmintelligenz“ übersetzt werden könnte.

Dieses so genannte Quorum sensing (QS) beschreibt einerseits die Mechanismen, welche Bakterien nutzen, um sich sozusagen abzusprechen, um die bevorstehende Attacke möglichst erfolgreich und geschlossen ausführen zu können (Paza et al 2013).

Quelle: https://aromapraxis.de/aroma-schule/aetherische-oele/wissenschaft/bakterien/

Hierzu möchte ich auf die exzellenten Beiträge von Eliane Zimmermann verweisen (wie schon zuvor). Nicht nur zum Thema Aromatogramm, sondern auch in Bezug auf das Thema multiresistente Keime und Antibiotika:

Link: aromapraxis.de – 2008

Link: aromapraxis.de – 2010

Link: aromapraxis.de – 2011

Link: aromapraxis.de – 2016

Link: aromapraxis.de – 2017

Link: aromapraxis.de – 2018

Link: aromapraxis.de – 2021

Link: aromapraxis.de – 2023

Link: vivere-aromapflege.de Quickfinder „Mit ätherischen Ölen Krankheitskeime wirksam reduzieren“

Aromacare, spirituelle Lebensberatung, Healthcare