Wie bei allen Themen die „naturheilkundlich behandeln/unterstützen“ beinhalten, ersetzen diese Hinweise und Tipps nicht den Besuch beim Arzt/Heilpraktiker oder Psychotherapeuten, ebenso wenig wie das eigenverantwortliche Handeln.
Stress, ein Begriff der zwar oft inflationär benutzt wird, dennoch an Bedeutung sogar noch gewinnt, da die moderne Medizin immer besser versteht, wie die Prozesse ablaufen, welche Prozesse in uns gestört werden, und auch welche chronischen Folgen sich durch Stress bilden.
Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers. Andauernder Stress wirkt sich jedoch negativ auf die körperliche und psychische Gesundheit aus. Das Erkennen und Vermeiden von belastenden Auslösern und bewusste Entspannung können helfen, Stress und seine negativen Folgen zu reduzieren.
Quelle: https://gesund.bund.de/stress
Was das Vermeiden angeht, bin ich etwas kritisch, denn Vermeidungsverhalten oftmals in eine Strategie mündet, die den Anschein erweckt das die Vermeidung weniger Aufwand und Energie benötigt als die Lösung.
Als „positiver Stress“ bzw. Eustress (Die griechische Vorsilbe εὖ (eu) bedeutet „wohl, gut, richtig, leicht“) werden diejenigen Stressoren bezeichnet, die den Organismus zwar beanspruchen, sich aber positiv auswirken. Positiver Stress erhöht die Aufmerksamkeit und fördert die maximale Leistungsfähigkeit des Körpers, ohne ihm zu schaden. Eustress tritt beispielsweise auf, wenn ein Mensch zu bestimmten Leistungen motiviert ist, dann Zeit und Möglichkeiten hat, sich darauf vorzubereiten oder auch wenn eine (ggf. auch längere oder schwere) Krisensituation oder Krankheit dennoch positiv angegangen, bewältigt (s. Bewältigungsstrategie) und überwunden werden kann. Im Resultat können sogar Glücksmomente empfunden werden. Eustress wirkt sich auch bei häufigem, längerfristigem Auftreten positiv auf die psychische oder physische Funktionsfähigkeit eines Organismus aus.
Stress wird erst dann negativ empfunden, wenn er häufig oder dauerhaft auftritt und körperlich und/oder psychisch nicht kompensiert werden kann und deshalb als unangenehm, bedrohlich oder überfordernd gewertet wird. Insbesondere können negative Auswirkungen auftreten, wenn die individuelle Person (auch durch ihre Interpretation der Reize) keine Möglichkeit zur Bewältigung der Situation sieht oder hat. Beispiele dafür sind Klausuren ohne Zeit oder Fähigkeit zum Lernen, eine trotz Ärztebesuch unklare oder nicht anerkannte Erkrankung (vgl. Semmelweis-Reflex), eine durch Lärm unerträgliche Wohnung ohne Möglichkeit zum Umzug, u. ä. In diesem Fall kann dauerhaft negativer Stress (auch Disstress oder Dysstress, englisch distress; die griechische Vorsilbe δύς (dys) bedeutet „miss-, schlecht“) gegebenenfalls durch geeignete Hilfen oder Stressbewältigungsstrategien verhindert werden.
Abiotische Stressfaktoren wären z. B. physikalischer Natur, etwa Kälte, Hitze, Lärm, Abgase sowie natürliche und künstliche Strahlungen. Zu letzteren zählen etwa starke und übermäßig lange Sonneneinstrahlung oder sonstige, etwa hochfrequente oder radioaktive oder elektromagnetische Strahlungen. Weiterhin toxische Substanzen, z. B. Weichmacher wie etwa Diethylhexylphthalat (DEHP) in PVC-Fußbodenbelägen oder Kinderspielzeug; (Zigaretten-)Rauch und die darin enthaltenen Stoffe; Belastungen des Trinkwassers; übermäßiger und regelmäßiger Alkoholkonsum; vitalstoffarme Ernährung oder die zunehmend in einer Vielzahl von Produkten und Anwendungsverfahren der Landwirtschaft (z. B. „Krautregulierung“ durch Glyphosate) angewandten – und dadurch in den menschlichen Körper aufgenommenen – Pestizide.[9]
Biotische Faktoren wären beispielsweise Belastungen durch Krankheitserreger oder Tumoren, auch chronische und autoimmune Entzündungsprozesse, die jedoch wiederum durch die oben genannten abiotischen Faktoren (Stressoren mit Auswirkungen auf Zell-Stoffwechsel und Immunsystem) beeinflusst sind. Auf emotionaler Ebene können auch psychische Belastungen wie Mobbing, bestimmte eigene Einstellungen und Erwartungshaltungen eines Menschen oder z. B. seiner Eltern, und weiterhin Befürchtungen Stressoren sein (s. psychosoziale Stressfaktoren). Finanzielle Belastung ist ein solcher chronischer Stressor, ein tyrannischer Chef ein anderer. Gewisse Formen von Stress erkennen wir allerdings oft erst, wenn sich die Folgen zeigen. Dazu gehört soziale Isolation, wie viele ältere Menschen sie erleben.[10]
Insbesondere die chronischen Entzündungsprozesse werden erst in letzter Zeit genauer betrachtet, und ihre vielfältigen Auswirkungen erst langsam erschlossen. Daher zeigen sich erst so langsam Zusammenhänge von organischen Veränderungen die auf Grund von Disstress ihre ursächliche Wirkung haben.
Im GANZIMMUN-Akademie Online-Seminar „Aktuelle Aspekte der Männermedizin – Sexualfunktion, Gefäßgesundheit, Mikrobiom und Longevity“ wurde der direkte Zusammenhang von Disstress auf die neuronale Erschöpfung von Neurotransmittern aufgezeigt. Durch chronischen Neurotrasmittermangel deprimiert die periphere endokrine Hodenfunktion. Die dadurch bedingt erektile Dysfunktion führt dann wiederum u.a. zur sogn. Männerdepression als Perpetuum mobile für einen Teufelskreis der sich selbst erhält und verstärkt.
Dies kann, und tut es auch meistens, in eine Kaskade aus chronischen Entzündungsstress münden, der die vorhandenen Ungleichgewichte weiter befeuert.
Ein Coaching oder eine psychotherapeutische Empfehlung zur Stressbewältigung sollte das „Behandlungsportfolio“ immer ergänzen! – Vermeidungsverhalten trägt nicht zur Lösung, sondern verdrängt nur die entsprechenden Thematiken.
Aus der Aromapraxis haben sich viele äth. Öle bewährt, doch jede Stresssituation, jeder Stressfaktor kann seinen eigenen Duft mitbringen, bzw. über einen jeweils anderen Duft bezaubert werden. Die Nase ist hierbei entscheidend!
Die Bandbreite erstreckt sich beispielsweise von Atlaszeder, Virginiazeder, Adlerholz sowie Vetiver über Mandarine, Bergamotteminze, Bergamotte, Ylang Ylang, römische Kamille, Jasmin (ich würde da eher zu sambac greifen), Muskatellersalbei bis hin zu Tonkabohne, Rosengeranie und Palmarosa.
Von den Hydrolaten bieten sich Rosengeranie, Vetiver, Neroli, Kamille (röm. und echte) und Basilikum an. (meine liebsten Bezugsquellen sind Maienfelser oder Oshadhi)
Die innere Einnahme von Melissenhydrolat und/oder Nerolihydrolat hat bei Reizdarm, genauso wie bei CEDs Wirkung gezeigt. Eine Anwendung im Bereich von „was einem über die Leber gelaufen“ ist, oder „was einem auf den Magen schlägt“ kann da nicht falsch sein. Ergänzend sinnvoll „Leber naturheilkundlich behandeln„
Für die Thematik Prüfungsstress ist hier die Rezeptur für eine Einreibung.
Und wenn man einen „Lift me up“-Moment braucht, hier die Rezeptur für einen Roll-on.
Rezepturen für die Duftlampe wären z. B. Erschöpfung, körperl. Abgeschlagenheit, geistige Trägheit oder die Burn down Mischung
Entzündungen sind eigentlich in unserem Körper da, auf einen Missstand aufmerksam zu machen, den Fokus darauf zu legen, und eigentlich diesen zu beheben und die Entzündung wieder abklingen zu lassen.
Normalerweise generiert unser Körper nicht nur entzündungsfördernde Stoffe, sondern ebenso Stoffe die die Entzündung wieder abheilen lassen. Auf vielfältige Weise (inkl. Cortisolgaben und NSAIDs) werden diese blockiert, werden chronisch und verlassen den Bereich für den sie eigentlich gedacht sind. So als kurzen Abriss von der akuten zur chronischen Entzündung.
Studien zu Omega3 haben gezeigt wie wichtig diese sind um silent inflammations in den Griff zu bekommen, und wie diese wiederum an diversen Stoffwechselprozessen regulierend wirken, genauso wie Vitamin D, dass streng genommen ein Halbhormon ist.
Daher wird die Substitution von Vitamin D Kapseln oder Öl, Omega 3, Selen, B-Vitamine, Zink, die Aminosäure L-Citrullin-Malat (nicht mehr L-Arginin, wegen miserabler Bioverfügbarkeit) sowie Coenzym Q10 und Magnesium empfohlen.
Magnesium wirkt im Körper als eine Art natürliche Bremse der Stressachse – es dämpft die Freisetzung von Botenstoffen im Hypothalamus und reguliert die neuronale Erregbarkeit über NMDA-Rezeptoren, die sonst zur Übererregung beitragen können.
Das Tückische daran: Chronischer Stress selbst erhöht die Magnesiumausscheidung über die Niere. Das bedeutet, gerade in stressigen Phasen – wenn der Körper Magnesium am dringendsten braucht, um die Stressachse zu regulieren – verliert er gleichzeitig mehr davon. Ein Kreislauf, der sich selbst verstärken kann.
Quelle: https://deutscher-gesundheits-fachkreis.de/blogs/erfahrungen/magnesium-komplex-cortisol
Bromelain, dass Ananasenzympräparat macht im Moment auch bei entzündlichen Prozessen Rund um CEDs, Arthrose und Rheuma von sich reden. Dabei kann es ebenso zu Durchfällen führen – da muss man schauen wie man es verträgt. Ebenso die Einnahme mit anderen Medikamenten sollte um 30min verzögert werden, besonders bei Gerinnungshemmern (aka „Blutverdünnern“). Erhältlich zum Beispiel von nadarra.eu
Ein ganz großes Thema bei Entzündungen ist Weihrauch, besonders die Boswelliasäuren, die nur in den Extrakten des Weihrauchharzes zu finden sind, nicht im ätherischen Öl. In Studien hat sich gezeigt, dass die Boswelliasäuren (es gibt verschiedene) im Vergleich zu Cortisol oder NSAIDs sich zwar an der Entzündungskaskade ebenso „zu schaffen machen“, aber regulativ eingreifen, ohne die körpereigenen Enzyme zu behindern die die Entzündung auch wieder abheilen lassen. Die AKBA (eine der wirksamsten Boswelliasäuren) baut sogar ein zuvor entzündungsauslösendes Enzym um, in eines das Entzündungen abheilen lässt.
Empfehlenswertes Produkt sind diese BoswelliaSan Kapseln. – Hier muss natürlich jeder selbst die Verträglichkeit testen.
Denkbar, besonders wenn eine Entzündungskaskade bis in die Prostata zu vermuten ist, wären Dr. Jacob’s Boswellia MSM forte mit Weihrauch+Quercetin+OPC oder Dr. Jacob’s GranaProstan Granatapfel-Extrakt fermentiert denkbar.
Bei Stress, nervlicher Anspannung, innerer Unruhe aber auch genauso bei Abgeschlagenheit und Prüfungsstress haben sich Neurodoron-Tabletten bewährt. Diese mit homöopathischem Gold versetzten Tabletten sind für mich ein must have.
Von Phylak Sachsen gibt es mehrere Mischungen, hier exemplarisch Prüfungsangst Spray und Ruhe und Konzentration Spray. Oder nach Dr. Zimpel das Anti Stress Spray.
Um die psychosomatische Situation bei diesem Thema zu stabilisieren könnte man auch eine individuelle Bachblüten-Mischung erwägen mit den Bachblüten Star of Bethlehem (29), Olive (23), Centaury (4), Rock Rose (26), Scleranthus (28) und Mimulus (20). Auch die Bachblüten-Notfallmischung kann hier ergänzend hilfreich sein.
Die Schüßler-Salze empfehlen mehrere Salze in Kombination, welche die Central-Apotheke als praktische Kombi anbietet.
Homöopathisch kann man auf https://www.globuli.de/wissen/behandlung/angst-nervositaet/stress/ schauen, welches einen Anspricht.
Als Gemmomazerat wird Silberlinde, Stieleiche, schwarze Johannisbeere und Feige empfohlen. Die kann man entweder hier, oder hier beziehen.
Folgende Ceres Präparate wären denkbar: Storchschnabel-Urtinktur, Passionsblumenkraut-Urtinktur, Zitronenmelissen-Urtinktur
und Lavendel-Urtinktur
ergänzende Links:
- Aromatherapie für Männer
- Depression naturheilkundlich behandeln
- Leber naturheilkundlich behandeln
- Schlafprobleme naturheilkundlich behandeln
- Fatigue naturheilkundlich behandeln
- https://de.wikipedia.org/wiki/Stress
- https://flexikon.doccheck.com/de/Stress
- https://deutscher-gesundheits-fachkreis.de/blogs/erfahrungen/magnesium-komplex-cortisol
- https://gesund.bund.de/stress
- https://lir-mainz.de/2020-resilienzfoerderung-wie-entsteht-stress
- https://aromapraxis.de/2011/12/01/atherische-ole-bei-stressreaktionen/
- https://aromapraxis.de/2021/09/21/neurostress-mit-aetherischen-oelen-eindaemmen/
- https://aromapraxis.de/2021/11/18/aromatherapie-bei-steigendem-neurostress/
- https://www.vivere-aromapflege.de/2009/04/24/anti-stress-oele/
- https://www.vivere-aromapflege.de/studien/pfefferoel-reduziert-stress/
- https://www.vivere-aromapflege.de/studien/zaehneknirschen-stress-kann-majoran-helfen/
- https://www.vivere-aromapflege.de/rezepte/grundmischung-stressfrei/
- https://www.vivere-aromapflege.de/rezepte/grundmischung-stressfrei-positive-vibes/
- https://www.vivere-aromapflege.de/2025/02/25/dein-kompass-durch-den-magnesium-dschungel/
- https://www.vivere-aromapflege.de/2025/02/17/aromatherapie-naturduefte-im-hormon-und-botenstoffkarussell/
- https://www.vivere-aromapflege.de/2022/07/05/aengste-co-2/
- https://www.vivere-aromapflege.de/2021/05/02/kleine-auszeit-mit-aetherischen-oelen/
- https://www.vivere-aromapflege.de/2021/01/07/rosengeranien-regen-fuer-die-seele/
- https://www.vivere-aromapflege.de/2021/01/04/mit-aetherischen-oelen-die-leber-pflegen/
- Pocast-Empfehlung: Aromatherapie für deine Ohren – Episode 19 – Vom Gedankenkarussell zur Gelassenheit – Ätherische Öle bei Angst und Stress
- https://www.globuli.de/wissen/behandlung/angst-nervositaet/stress/
- https://www.naturheilmagazin.de/erkrankungen/burnout-syndrom-ueberblick/burnout-ganzheitliche-heilungswege/
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