Duftende Kinesiologie

Die Kinesiologie ist eine Behandlungsmethode, die Gesprächs- und Körpertherapie vereint. Sie kombiniert traditionelle fernöstliche Heilmethoden (siehe TCM und Ayurveda) mit modernen westlichen Wissenschaften.

Dabei wird der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet. Erlebnisse und Emotionen werden nicht nur im Gedächtnis, sondern auch im Körper gespeichert und beeinflussen unser Wohlbefinden. Ziel ist es, das energetische Gleichgewicht wiederherzustellen: Stress abzubauen, Blockaden zu lösen und die Selbstregulation zu aktivieren, um Gesundheit, Wohlbefinden und Gleichgewicht nachhaltig zu fördern.

Kinesiologie bedeutet „Lehre der Bewegung“. Damit sind sowohl die äußerlichen Bewegungen des Körpers gemeint, als auch das, was uns innerlich bewegt. Unsere Gedanken und unsere Gefühle. Alles, was wir denken und fühlen, beeinflusst unser körperliches Befinden – und umgekehrt. Im Grunde umfasst das Konzept der Kinesiologie die Lehre der Rhythmik der Spagyrik, kleidet sie in ein moderneres Gewand, und präsentiert sie in neuem Kontext.

ergänzend dazu mein Beitrag Aroma-Energie-Medizin

Kinesiologie kann sowohl vorbeugend als auch bei bestehenden Schwierigkeiten unterstützend eingesetzt werden. Als Methode der Komplementär-Therapie kann sie auch wirkungsvoll mit der Schulmedizin und anderen therapeutischen Ansätzen kombiniert werden. Sie kann zur Linderung von Stress, Schmerzen und gesundheitlichen Beschwerden beitragen, ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

Sie kann dabei helfen, ein tieferes Verständnis für unsere Schwierigkeiten zu erlangen und einen konstruktiven Umgang mit Herausforderungen zu entwickeln. Sie unterstützt dabei in den Selbstkontakt zu kommen und die Verbindung zu Körper, Gefühlen und Bedürfnissen zu stärken – um so in Achtsamkeit und Selbstfürsorge das eigene Leben selbst bestimmt zu gestalten und die Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Die Duftkommunikation

Die Duftkommunikation ist eine praktische Methode die auf der Arbeit mit dem Duftkreismodell nach Martin Henglein basiert, und durch verschiedene Coaching-Techniken erweitert und modular ergänzt werden kann.
Die Duftkommunikation bietet eine Kommunikationsmöglichkeit an, die ätherische Öle als Kommunikationsmittel in den Focus rückt und bietet dem Riechenden die Möglichkeit über den Duft, eine Brücke zwischen Außenwelt und Innenwelt zu schlagen, um dabei neue Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln. Die Duftkommunikation eignet sich als Coaching-Element (Duft-Coaching), um Begleiter für den Alltag, individueller Erfahrungs- und Erkenntnissammler, Stressmodulator, Selbstverwirklichungs- und Selbstwertverstärker und nonverbales Ausdrucksmittel und Kommunikationsmittel zu nutzen.
Die Duftkommunikation ist eine Kommunikation mit dem Duft, über den Duft und durch den Duft, bei der die subjektive Duftwahrnehmung und das individuelle Duftempfinden des Riechenden im Mittelpunkt stehen -> Duftkommunikation als „Dialog zwischen Duft und Psyche“.

Die Duftkommunikation folgt folgende Prinzipien:

  • die ganzheitliche Betrachtungsweise und Kommunikation die zwischen lösungsorientierter Gesprächsführung und dialogischen aktiven Kommunikation sich bewegen kann
  • Die Duftkommunikation arbeitet mit dem Duft der ätherischen Öle über den Geruchssinn durch verblindendes Riechen
  • Die Duftkommunikation bezieht die aktive Duftimagination und das NLP-Modell (VAKOG) mit ein
  • Duftwahrnehmung und Reaktion des Klienten stehen im Mittelpunkt
  • der Duft übernimmt die Rolle des „Gesprächspartners“ und tritt in den DuftDialog mit dem Klienten
  • die individuelle Resonanz auf die Düfte wird zum Kompass im DuftDialog der auf dem Duftkreis Orientierung geben kann
  • Klienten sind aktive Gestalter, keine passiven Therapie- oder Gesprächsempfänger
  • Duftkommunikation fördert die eigene Stimmigkeit und Kongruenz zu erkennen und zu erleben
  • die Begegnung mit dem Duft wird zum sinnlich-sinnhaften Erlebnis
  • Voraussetzung für die Duftkommunikation sind Respekt, Achtsamkeit und die Autonomie des Klienten
  • in der Duftkommunikation findet eine Begegnung auf Augenhöhe mit dem Klienten statt
  • bei der Duftkommunikation wird nicht mit dem Inneren gearbeitet, sondern das Innere wird angeregt, zu zeigen, wozu es im Moment bereit ist, es wird ein Angebot gemacht, keine Inquisition, keine Schattenarbeit

Dabei spielen zwei Grundannahmen eine wesentliche Rolle:

  • Jeder Duft trägt die Information über seinen Ursprung, deren Ökosystem und erfolgreicher Überlebensstrategien in sich – diese Informationen der Düfte bieten thematische Impulse und Informationen an. Diese Informationen treten in Resonanz mit unserem psychosomatischen System, unserem Energiekörpern, unseren Erinnerungen und Gefühlen. In der Annahme oder der Ablehnung des Duftes, zeigt sich der momentane Stand der Möglichkeit sich mit der Information zu öffnen. Ablehnungen müssen zwingend respektiert werden.
  • Jeder Mensch tut zu jederzeit sein Bestes, wie er es jetzt nach seinem Wissensstand kann, und basierend auf der Summe seiner Erfahrungen. Je wertfreier wir das betrachten können, desto besser können wir zu mehr Selbstermächtigung zurückfinden und stärken.

Worum geht es in der Duftkommunikation?

In der Duftkommunikation steht nicht der unmittelbare Kontakt des äth. Öls und sein phytopharmakologischer Wirkmechanismus im Betrachtungsschwerpunkt, sondern die Informationsverarbeitung der Duftsignale flüchtiger Duftmoleküle.
Die Erregung der Riechzellen, auf die unterschiedlichen Moleküle der Duftstoffe, in ihrer individuellen Zusammensetzung, die auf unsere individuelle Riechschleimhaut treffen, löst uns los von der reinen materiellen Betrachtungsweise der Riech- und Duftstoffe als Mono- und Sesquiterpene. Durch die Reizung der Riechzellen, und die daraufhin elektrische Signalweiterleitung, stehen sie unserem Gehirn, quasi digitalisiert zum Ablesen der Informationen bereit. Und dies wiederum unterscheidet uns ganz individuell in unserer Wahrnehmung von Düften und Riechstoffen, und fügt weiterhin noch unsere individuellen Verknüpfungen aus Erinnerungen und Erlebnissen mit den Düften hinzu. Dies, quasi als innere Welt bezeichnet, macht die Arbeit mit Düften zu einem nicht reproduzierbaren Erlebnis, dass bis tief in unser innerstes vordringen kann, wobei gerade diese innere Welt dabei richtungsweisend ist und der Klient zum Akteur im eigenen Zirkus wird.

Das Kommunikationselement ist hierbei die zentral tragende Rolle. Über die Verbalisierung des Empfundenen kommt Unbewusstes sprachlich ins Bewusstsein.

Der Duft, ähnlich den archetypischen Bildern, ermöglicht die Darstellung (in diesem Fall egal ob Wort, Bild, Ton, Farbe) aus dem Unbewussten, die dem Anliegen wesentlich verbunden sind. Dem Duft-Coach kommt die Rolle des Betrachters und Anreichers zu, aber ebenso befähigt durch den Duftkreis und den Duftkompass die thematische Vorauswahl der Düfte zu treffen – um oftmals überrascht davon zu sein, dass sich das individuelle Dufterleben anders gestaltet als wir oftmals gelernt haben. Durch Nachfragen ähnlich dem sokratischen Dialog, und dem Rückfragen ermöglich man dem Klienten zu reflektieren und unterstützt ihn dabei selbst seine seelischen und körperlichen Empfindungen wahr zu nehmen, und zu verarbeiten.

Der Gedanke der Duftkommunikation ist dem salutogenesischen Denkmodell verbunden. Thematisch passt dazu mein Beitrag Krankheit – was ist das eigentlich?

Die duftende Kinesiologie

Mithilfe des sogenannten Muskeltests (siehe Einbettung unten) wird der Körper als eine Art Rückmeldesystem (Bio-Feedback) genutzt. Dabei geht es nicht um Diagnosen oder Therapie, sondern darum, innere Belastungen, Stressfaktoren und persönliche Ressourcen bewusster wahrzunehmen. In Kombination, bzw. als weiteres Element in der Duftkommunikation um dem Klienten zu verdeutlichen wie auch sein gesamter Körper auf einen Duft reagiert, kann man den Muskeltest nutzen.

Dabei wird der Muskeltest einfach in die Duftkommunikation, bzw. das Duft-Coaching integriert, und kann auch zur Überprüfung genutzt werden.

Manchmal fällt es unserem „Kopf“ schwer, abzuschalten und hinzunehmen, dass Dinge und Abläufe auch ohne desse Einfluss ablaufen. Um dem Klienten dies nochmal zu verdeutlichen, eignet sich der Muskeltest wunderbar. Ebenso um zum Beispiel Düfte zu überprüfen die man kopfmässig als passend abgespeichert hat, aber sich beim blinden Riechen als nicht geeignet für das spezifische Thema gezeigt haben.

Sätze wie „aber Benzoe mag ich sonst gar nicht“ oder „Blutorange liebe ich sonst“, sind dafür prädestiniert auf diese Weise nochmals überprüft zu werden.

Man sollte, wie bei der Duftkommunikation auch, nicht direkt die Flasche in die Hand geben, sondern wieder mit einem Riechstreifen arbeiten.

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