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Aromuli – ätherische Öle auf Globuli

Ätherische Öle auf Globuli zum Lutschen und Würzen!
aromuli© sind Birkenzuckerglobuli (Xylit), die mit 100% naturreinen ätherischen Ölen in höchster Qualität aromatisiert werden. Es handelt sich dabei um ein rein pflanzliches Lebensmittel. Die aromuli© werden in liebevoller Handarbeit für dich aromatisiert und verpackt.

Quelle: https://aromainfo.at/wp-content/uploads/2020/02/Aromuli-Folder-Ganz2020.pdf

Neulich habe ich die Aromuli bei WADI entdeckt, und inzwischen auch eine Sorte bestellt und eingenommen. Den Geschmack fand ich überraschend, eher erfrischend als süß/bitter. An mir selbst konnte ich eine Lösung meiner inneren Anspannung feststellen, ähnlich wie bei den Bachblüten. -> inzwischen leider nicht mehr bei WADI erhältlich, auch hat sich bei aromainfo.at wohl dazu einiges geändert, aber bei feeling.at habe ich sie wieder gefunden.

Die Einnahme auf Würfelzucker, Milchzuckertabletten oder Xylitol-Globuli (Birkenzucker) ist in der Selbstmedikation geläufig, jedoch nicht für jedermann verträglich, da die ätherischen Öle auf diese Weise unverdünnt an die empfindlichen Schleimhäute von Mund und weiterem Verdauungstrakt gelangen. Emulgierte Öle, die in feinstverteilte Tröpfchen aufgelöst sind, werden besser vom Körper aufgenommen. Die Verträglichkeit bei verschiedenen Personen ist sehr schwer abzuschätzen.

Quelle: aromapraxis.de

feeling aromuli® sind Birkenzuckerglobuli, aromatisiert mit unseren 100% naturreinen ätherischen feeling-Ölen höchster Qualität. Als rein pflanzliches Lebensmittel werden feeling aromuli® in liebevoller Handarbeit aromatisiert und verpackt. Sie können mehrmals über den Tag verteilt wie Bonbons gelutscht werden, Erwachsene 3 bis 6 Stück aromuli® und Kinder 1 bis 3 Stück aromuli® im Mund langsam zergehen lassen und den Geschmack genießen. Weiters können mit den feeling aromuli® auch Getränke aromatisiert werden, dazu einfach je nach Sorte und gewünschter Intensität 5 bis 10 Stück pro 250 ml Flüssigkeit auflösen und trinken. Wenn Sie Speisen aromatisieren wollen, so verwenden Sie 5 bis 10 Stück aromuli® pro Portion.

Quelle: https://shop.feeling.at/collections/feeling-aromuli

Link zu feeling: Aromuli

Marma und Marmatherapie

Marmas sind sogn. Vital- oder Energiepunkte, an denen Muskelgewebe, Venen, Arterien, Sehnen, Knochen bzw. Gelenke und Geist aufeinander treffen.

Im Ayurveda sind über 108 wichtige Energiepunkte überliefert. Sie bilden das Grundgerüst in der praktischen Anwendung. Darüber hinaus gibt es Tausende weitere über den Körper verteilte kleine und kleinste Vitalpunkte. Die Hauptmarmas (Mahamarmas) sind mit den Hauptenergiezentren des Körpers (den Chakren) verbunden.

Marmas haben keine anatomische Form – es sind viel mehr Zonen an der Hautoberfläche, in denen eine besondere Verbindung zwischen Körper und Bewusstsein besteht. Diese Punkte haben einen starken Einfluss auf die Steuerung der Lebenskraft (Prana) und der körperlichen Funktionen.

Vereinfacht gesagt wirkt ein Marma wie ein übergeordnetes Koordinationszentrum, dass alles überwacht und den Energiefluss durch die feinsten Kanäle, die Nadis, steuert.

Die 7 Hauptsmarmas (MAHAMARMAS)

Neben den 108 Marmas gibt es Tausende weitere über den Körper verteilte kleine und kleinste Vitalpunkte.  Sie alle sind „kosmische Schaltpunkte im menschlichen Organismus“ (nach Maharishi Mahesh Yogi) und haben ihre eigene Klangfarbe im Orchester des Lebens.

Trotz ihrer Vielzahl unterliegen auch die Marmas einer Ordnungsstruktur. Es gibt sieben Hauptmarmas: Adhipati, Sthapani, Nila/Manya, Hridaya, Nabhi, Basti und Guda, die entlang der Wirbelsäule liegen und die Hauptzentren der energetischen Steuerung unseres Organismus sind. Alle anderen Marmas gruppieren sich um diese sieben Zentren.

Die sieben Hauptmarmas korrespondieren mit den sieben Chakren (Energiezentren) durch welche alle lebenswichtigen Funktionen  wie Ausscheidung, Fortpflanzung, Verdauung und Verteilung von Vitalstoffen im Organismus, Stoffwechsel, Gefühlswelt, Verstand und Wahrnehmung gesteuert werden.

Das Wurzelmarma ist Guda. Es liegt am Anus und der gesamte Beckenbodenbereich ist ihm zugehörig. Sein Bewusstsein ist erdbezogen, existenziell und fortpflanzungsorientiert. Das Marma kontrolliert die Ausscheidungsvorgänge und das Muladhara-Chakra.

Das Blasenmarma ist Basti. Es ist verantwortlich für die Beckenorgane, sexuelle Energie, die Ausscheidung (Flüssigkeit) und das Svadisthana-Chakra.

Das Nabelmarma heißt Nabhi und gilt als Mittelpunkt des Körpers. Dieses Marma transfomiert alles, was wir körperlich und geistig verdauen und überwacht das Manipura-Chakra.

Das Herzmarma, auch Hridaya genannt, ist verantwortlich für die Gefühle und die gesamte Persönlichkeit. Es ist das wichtigste Marma, da alle Verbindungen zu den anderen Marmas von ihm aus gesteuert sowie die Vitalstoffe im gesamten Organismus verteilt werden.  Es kontrolliert das Anahata-Chakra.

Das Halsmarma ist Nila/Manya. Nila ist das Marma der Sprache, des freien Ausdrucks und kontrolliert die Schilddrüse und die Blutzirkulation zum Gehirn. Wohingegen Manya die Zunge als Geschmacksorgan sowie die Drüsen, die sie befeuchten, überwacht. Gemeinsam überwachen sie das Vishuddha-Chakra.

Das Stirnmarma ist Sthapani, auch als drittes Auge bekannt. Es ist das Zentrum und gilt als Zentrum des Kopfes. Unser Bezugsort für die Sinne, den Verstand und die analytische Intelligenz. Es ist der Wächter des Ajna-Chakras.

Das Scheitelmarma ist Adhipati und der „oberste Herrscher“, da es an der höchsten Stelle des Kopfes sitzt. Es ist zuständig für das höhere Bewusstsein und kontrolliert die Zirbeldrüse, das gesamte Nervensystem sowie das Sahasrara-Chakra.

Die Marmatherapie

Die Marmatherapie ist eine ebenso subtile wie kraftvolle Behandlungsmethode aus dem Ayurveda.

Die ayurvedische Marmatherapie ist vermutlich schon über 3000 Jahre alt – vielleicht noch  älter.

Als eigenständige Therapieform wird sie heute nur noch in Südindien praktiziert. Im Westen hat Dr. med Ernst Schrott in Zusammenarbeit mit Dr. J.R. Raju mit dem Sukshma Marma® Concept eine sanfte, natürliche und wirksame Marmatherapie für Mediziner, Therapeuten und Laien entwickelt. 

Auch durch verschiedene Anwendungen wie Massagen, Kräuterauflagen, Klangschalen, Edelsteine, Farben, Mantrameditationen, Yogaübungen oder Mudrahaltungen lassen sich die Marmas stimulieren und können entgiftend, stärkend, vitalisierend und harmonisierend auf Körper und Geist wirken.

weiterführende Literatur:

Oxymel – Medizin aus Honig und Essig

Oxymel ist ein medizinischer Sirup aus Honig und Essig. Seit 2.500 Jahren in der Welt als eigene Arzneiform verankert, ist Oxymel eines der wichtigsten und interessantesten Medikamente der Geschichte.

Die Kombination vereint nicht nur die jeweiligen gesundheitsförderlichen Wirkungen, sie potenzieren sich auch gegenseitig und erreichen damit eine Wirkkraft die sie als Einzelmittel nicht hätten.

In Oxymel konzentrieren sich über 200 natürliche Inhaltsstoffe mit positiven Eigenschaften für die Gesundheit. Das Wirkungsspektrum ist breit gefächert. Es wirkt antibakteriell, antiseptisch, entgiftend, immunstärkend, ausleitend, regenerierend, stoffwechselregulierend, mineralisierend, entzündungshemmend, verdauungsfördernd, reizlindernd und isotonisch.

Der Name leitet sich aus den Begriffen sauer (oxy=sauer, oxos=Essig) und Honig (meli) ab und bedeutet Sauerhonig oder saurer Sirup.

Der in Vergessenheit geratene Sauerhonig hatte schon in der Antike Anhänger: Nicht nur die alten Griechen verwendeten ihn, auch die heilkundige Hildegard von Bingen war überzeugt von Oxymel.

In China wird dem Honig eine Wirkung zugeschrieben, die als Gefährt der Wirkung in den Körper bezeichnet wird. Der Honig trägt die Wirkung der Medizin in den Körper.

Arzneiliche Oxymel-Arten:

  • einfaches Oxymel – Oxymel simplex: das einfache Oxymel besteht aus Honig und Essig, dem auch manchmal Salz oder Wasser zugesetzt wird. In den Apothekerbüchern trägt es Bezeichnungen wie Sauerhonig, Sekanjabin oder Sauersirup.
  • Oxymel mit Heilpflanzen – Oxymel compositum: diese Oxymel-Arten können eine einzige oder mehrere dutzende Pflanzen enthalten. Oxymel compositum gilt als zuverlässige Alternative zur klassischen Alkoholextraktion von Heilpflanzen, auch Tinkturen oder Elixiere genannt.

Faszinierend ist, dass sowohl Essig als auch Honig (mit einem ebenso saurem pH-Wert) im Körper eine basische Reaktion auslösen, statt die „Übersäuerung“ noch zu verstärken wie es nachgewiesen Haushaltszucker tut.

Basisrezept Oxymel simplex (aus dem Buch „Das große Buch vom OXYMEL – Medizin aus Honig und Essig„)

300g Honig, 100g Essig, 1/2 TL Natursalz

Alle Zutaten in eine Flasche füllen und gut umrühren.

Je nach Honig und verwendetem Essig, kann man den Oxymel eine bestimmte Richtung geben und noch unterstützender gestalten.

weiterführende Literatur:

weiterführende Links:

TCM – traditionelle chinesische Medizin

Die traditionelle chinesische Medizin, ist wahrscheinlich neben dem Ayurveda die älteste heute noch erhaltene und praktizierte Medizin der Welt. Zwar sind die genauen Daten nicht ganz festzusetzen, ob es sich dabei um 3000 oder 5000 Jahre Medizingeschichte handelt, dennoch lässt sich mit Sicherheit sagen, dass vorherige Traditionen und Behandlungsweisen vom gelben Kaiser ca. 1000 v. Chr. erstmals schriftlich niedergeschrieben und festgehalten wurden. Das Su Wen, der Klassiker des Gelben Kaisers, ist das zentrale Buch der TCM.

Die TCM fußt auf dem Prinzip von Yin und Yang, als Kräfte die zwar gegensätzlich aber nicht gegeneinander ausgerichtet sind, sich ständig bewegen, ausgleichen, stärken und schwächen. Das Zusammenspiel dieser Kräfte bedingt die innere wie äußere Ausgeglichenheit. Organe und Körperteile werden in Yin und Yang aufgeteilt zugeordnet, und sind über die Energiebahnen der Meridiane vernetzt und über die verschiedenen Punkte stimulierbar.

Auch wenn die moderne Naturwissenschaft die Meridiane und die Yin-Yang-Einteilung als unwissenschaftlich ablehnt, so basiert doch das gesamte Konzept der TCM auf dieser zentralen Achse, die zum Beispiel Akupunktur so effektiv macht. Den Erfolg der TCM und der Akupunktur ist nicht von der Hand zu weisen, und macht es daher schwer den Kritikpunkt der Unwissenschaftlichkeit aufrecht zu erhalten.

Neben Yin und Yang ist das Chi, oder Qi, eine weitere zentrale Energie die den Menschen – einem Odem gleich – belebt. Außerdem sind die fünf Elemente Holz, Erde, Feuer, Wasser und Metall zyklisch kontrollierend, hervorbringend und vermindernd ein weiterer wichtiger Faktor. Wie die fünf Jahreszeiten Frühling, Sommer, Spätsommer, Herbst und Winter, so sind diese in ihrer Entsprechung den Elementen zugeordnet und stehen für bestimmte Qualitäten. Hierzu wurden Naturbeobachtungen wie die zyklischen Jahreszeiten mit ihren vielen Faktoren auf den Menschen und innere Vorgänge übertragen, die mit verblüffender Genauigkeit nicht nur Diagnosen stellen können, sondern auch kurieren können.

Die TCM als Ganzes setzt sich aus 5 Disziplinen zusammen:

  • chinesische Pflanzenheilkunde
  • Akupunktur
  • Qi-Gong
  • Diätetik
  • Tuina-Massage

Alle Disziplinen dienen dem übergeordneten Ziel die Kräfte von Yin und Yang zu harmonisieren und den Fluss des Qi zu stärken.

weiterführende Literatur: