Wie bei allen Themen die „naturheilkundlich behandeln“ beinhalten, ersetzen diese Hinweise und Tipps nicht den Besuch beim Arzt/Heilpraktiker, ebenso wenig wie das eigenverantwortliche Handeln.
Alopezie bezeichnet den Zustand der Haarlosigkeit an Körperstellen, die normalerweise Terminalhaare aufweisen, insbesondere der behaarten Kopfhaut (Capillitium).
Haarausfall, egal welchen Geschlechts, ist vor allem für die Betroffenen eine große psychische Belastung. Nicht umsonst sind die Haarpflegeprodukte und auch die, die gegen Haarausfall wirken sollen, so zahlreich vertreten.
Wie kann man Haarausfall vorbeugen?
Von Natur aus verlieren wir alle täglich eine bestimmte Anzahl von Haaren. Wenn dieser Haarausfall übermäßig wird, spricht man von „Alopezie“.
„Androgenetische Alopezie“ betrifft vor allem Männer und ist auf einen hormonellen Faktor zurückzuführen: Testosteron. Das männliche Hormon wird im Körper in ein anderes Hormon umgewandelt, das Dihydrotestosteron oder DHT. Wenn sich dieses DHT in den Haarfollikeln festsetzt, setzt es den Prozess der Haarbildung in Gang, bei dem sich die Haare immer schneller erneuern und den Haarfollikel erschöpfen. Bei Frauen ist diese Art von Haarausfall seltener und tritt manchmal in der Menopause auf. Im Gegensatz zu Männern, die oft ganze Bereiche ihres Haares verlieren, dünnt das Haar von Frauen aus: Man spricht dann von „diffuser weiblicher androgenetischer Alopezie“.
Quelle: https://www.aroma-zone.com/de/page/haarausfall-alopezie-mit-aetherischen-oelen-pflegen
Eine nachhaltige Therapie des Haarausfalls setzt bei den Ursachen an und betrachtet den ganzen Menschen.
Grundlage für gesunde Haare ist ein gesunder Stoffwechsel. Darum könnte ein nachhaltiges Therapiekonzept folgende Bausteine enthalten:
- Überprüfung der Ernährung und ggf. Umstellung
- Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung: Bevorzugen Sie unverarbeitete Lebensmittel in BIO-Qualität, achten Sie auf eine ausreichende Proteinzufuhr (tierisch und/oder pflanzlich), nehmen Sie genug Flüssigkeit zu sich, vermeiden Sie raffinierten Zucker, Aufputschmittel, Alkohol und Tabak. Verwenden Sie zum Würzen pflanzliche Öle, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind
- Entsäuerung
- Darmsanierung
- Orthomolekulare Therapie – optimale Versorgung mit Vitalstoffen
- Vitamine: Vitamin A, C und E, der Vitamin-B-Komplex incl. Niacin (Vitamin B3) und Biotin (Vitamin B7)
- Spurenelemente wie Zink, Kupfer, Jod, Eisen, Selen
- Wertvolle Aminosäuren wie z.B. L-Cystein
- Bioidentische Hormontherapie
- aromapflegerische Haarpflege
- Phytotherapie und Spagyrik
- Birkensaft Haarwasser, Birkensaft Heilpflanzensaft und spag. Birke
- Brennessel und Birkenblättertee
- Brennnesseltinktur, Brennnesselsaft Heilpflanzensaft, spag. Brennnessel
- Bockshornklee aktiviert, oder als Haarpackung aufgetragen
- Klettenwurzel Supplement, Klettenwurzel Shampoo, Klettenwurzel Öl
- Prosta Komplex Plus – Sägepalme, Lycopen, Brennnessel und Kürbis oder Plantomol prosta trio – Kürbis, Sägepalme, Brennnessel
- Gemmotherapie mit Schachtelhalm, Moor-Birke und Edelkastanie
- Brennnessel-Urtinktur oder Goldruten-Komplex
- Spagyrisches Mundspray PS 712-1 Haarausfall
- Spagyrisches Mundspray PS 709-2 Prostatabeschwerden Variante-2
- Spagyrisches Mundspray PS 719-0 Prostataprobleme-Haarausfall bei Männern
- Spagyrisches Mundspray PS 719-1 Alopezie
- Stressbewältigung mit Aromatherapie, Meditation und Entspannungselementen wie Waldbaden
In der Aromatherapie werden entspannende, streßreduzierende Öle wie Lavendel, Petitgrain, röm. Kamille, Bergamottminze, Ylang-Ylang, Rosengeranie, Bergamotte, Atlaszeder, Himalayazeder und Muskatellersalbei empfohlen.
Als anregende Komponente für die Kopfhaut wird Rosmarin, besonders cineol und verbenon empfohlen. Ebenso Piment, Bay, Thymian thujanol, Tulsi und Gewürznelkenblätter.
Von den Hydrolaten bieten sich Birke, Rosmarin verbenon, Lorbeer und Basilikum an. Denkbar sind ebenso Atlaszeder, Lavendel, Salbei, Teebaum und Waldkiefer. (meine liebsten Bezugsquellen sind Maienfelser oder Oshadhi)
Wie man in den beiden obersten Links schon hat lesen können, sind die stillen Entzündungen – die sogn. „silent inflammations“ an vielen ungünstigen Stoffwechselprozessen beteiligt, die unter anderem auch zu Haarausfall führen können.
Entzündungen sind eigentlich in unserem Körper da, auf einen Missstand aufmerksam zu machen, den Fokus darauf zu legen, und eigentlich diesen zu beheben und die Entzündung wieder abklingen zu lassen.
Normalerweise generiert unser Körper nicht nur entzündungsfördernde Stoffe, sondern ebenso Stoffe die die Entzündung wieder abheilen lassen. Auf vielfältige Weise (inkl. Cortisolgaben und NSAIDs) werden diese blockiert, werden chronisch und verlassen den Bereich für den sie eigentlich gedacht sind. So als kurzen Abriss von der akuten zur chronischen Entzündung.
Studien zu Omega3 haben gezeigt wie wichtig diese sind um silent inflammations in den Griff zu bekommen, und wie diese wiederum an diversen Stoffwechselprozessen regulierend wirken, genauso wie Vitamin D, dass streng genommen ein Halbhormon ist.
Daher empfehle ich die Substitution von Vitamin D Kapseln oder Öl, Omega 3, und Magnesium.
Bromelain, dass Ananasenzympräparat macht im Moment auch bei entzündlichen Prozessen Rund um CEDs, Arthrose und Rheuma von sich reden. Dabei kann es ebenso zu Durchfällen führen – da muss man schauen wie man es verträgt. Ebenso die Einnahme mit anderen Medikamenten sollte um 30min verzögert werden, besonders bei Gerinnungshemmern (aka „Blutverdünnern“). Erhältlich zum Beispiel von nadarra.eu
Sollte es Cistrose als Kapsel geben, wäre diese zu favorisieren. Bis dahin haben sich Kapseln mit Eucalyptus ebenso als hilfreich erwiesen.
Ein ganz großes Thema bei Entzündungen ist Weihrauch, besonders die Boswelliasäuren, die nur in den Extrakten des Weihrauchharzes zu finden sind, nicht im ätherischen Öl. In Studien hat sich gezeigt, dass die Boswelliasäuren (es gibt verschiedene) im Vergleich zu Cortisol oder NSAIDs sich zwar an der Entzündungskaskade ebenso „zu schaffen machen“, aber regulativ eingreifen, ohne die körpereigenen Enzyme zu behindern die die Entzündung auch wieder abheilen lassen. Die AKBA (eine der wirksamsten Boswelliasäuren) baut sogar ein zuvor entzündungsauslösendes Enzym um, in eines das Entzündungen abheilen lässt.
Empfehlenswertes Produkt sind diese BoswelliaSan Kapseln. – Hier muss natürlich jeder selbst die Verträglichkeit testen.
Um die psychosomatische Situation bei diesem Thema zu stabilisieren könnte man auch eine individuelle Bachblüten-Mischung erwägen mit den Bachblüten Star of Bethlehem (29), Olive (23), Centaury (4), Rock Rose (26), Scleranthus (28) und Mimulus (20). Auch die Bachblüten-Notfallmischung kann hier ergänzend hilfreich sein.
Die Schüßler-Salze empfehlen mehrere Salze in Kombination, welche die Central-Apotheke als praktische Kombi anbietet.
Für homöopathische Empfehlungen siehe unter globuli.de – Haarausfall
Als Gemmomazerat wird Edelkastanie, Moor-Birke und Schachtelhalm empfohlen. Die kann man entweder hier, oder hier beziehen.
ergänzende Links:
- https://aromapraxis.de/2011/08/26/aromatherapie-bei-haarausfall-und-alopezie/
- https://www.aroma-zone.com/de/page/haarausfall-alopezie-mit-aetherischen-oelen-pflegen
- https://www.naturheilmagazin.de/erkrankungen/haarausfall/
- https://naturheilkompass.de/haarausfall-natuerlich-behandeln/
- https://www.globuli.de/wissen/behandlung/haut-haare/haarausfall/
- https://apotheken-report.de/duennes-bruechiges-haar-warum-herkoemmliche-behandlungen-oft-versagen-und-was-wirklich-hilft/
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