After Sun – Aromapflege nach Sonnenexposition

Nachdem ich neulich über Photosensibilität sprach, sollte man folgerichtig davon ausgehen, dass ich dann auch zum Thema Sonnenbräune, und vor allem After-Sun Pflege gleich was im Hinterkopf gehabt hätte. – Dem war leider nicht so 😀

Tatsächlich habe ich festgestellt, dass ich zum Thema Sonnenbaden bisher nur den Beitrag Sonnenschutz – Mythen und fabulierte Zusammenhänge verfasst habe.

Meine derzeitige Lieblingsmarke i+m hat dazu einen wunderbaren Blog-Artikel: i+m – Mineralischer-Sonnenschutz

Was machen UV-Filter eigentlich genau?

UV-Filter sind aktive Inhaltsstoffe, die die Haut vor den schädlichen Auswirkungen von UV-Strahlung schützen. Sie tun das, indem sie die Strahlen absorbieren, reflektieren oder streuen, bevor diese tiefere Hautschichten erreichen.

Es gibt zwei Arten: Organische chemische Filter wie Octocrylene oder Mexoryl, und anorganische mineralische Filter wie Zinkoxid, das wir bei i+m verwenden. Beide Filterarten bieten Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung oder beidem, als sogenannter Breitband-UV-Schutz.

Filter-Mythos: Zink ist nicht gleich Spiegel

Lange Zeit galten mineralische und chemische UV-Filter als grundverschieden. Es hieß, mineralische Filter reflektierten die Strahlen wie kleine Spiegel, bevor sie in die Haut eindringen würden. Doch Studien haben gezeigt: Auch Zinkoxid absorbiert den Großteil der UV-Strahlung, ganz ähnlich wie konventionelle Filter. Nur ein kleiner Teil wird tatsächlich reflektiert.

Das macht den Unterschied nicht kleiner, sondern klarer: Unsere mineralischen Filter bleiben auf der Haut, sie sind non-nano, gut verträglich und frei von hormonell wirksamen Substanzen. Die Strahlung wird abgeschwächt, in Wärme umgewandelt – und die Haut bleibt geschützt, ohne überreizt zu werden. Sicher, sanft und sofort wirksam.

Quelle: https://iplusm.berlin/produkt-kategorie/fokus/mineralischer-sonnenschutz/

Ich möchte mich in meinem Artikel nun eher auf die Pflege NACH Sonnenexposition, also nach dem „Sonnenbaden“, Solarium-Besuch oder auch nach dem Sonnenbrand fokussieren.

Streng genommen ist jede „Bräune“ (außer die politische) eine Form der Verbrennung bzw. Reaktion auf die Strahlen der Sonne. – Politisch braun ist eher anders verbrannt. – Und wie bei den meisten Dingen, macht die Dosis das Gift – außer politische Bräune, da gibt es keine nachvollziehbare ungiftige Dosis. 😉

Im Grunde kann ich hier schon auf den tollen Onko-Ratgeber von Eliane Zimmermann und Sabrina Herber verweisen, denn schlussendlich unterscheidet eine Haut nicht ob diese künstlich punktuell nach Strahlentherapie geschädigt wurde, oder von der Sonne. Der Strahlenschaden, oder Schaden durch Strahlung, ist zwar von der Intensität nicht zu vergleichen, für die Pflege danach aber schon. Ganz konkret ist das Kapitel „Strahlenschutz“ vor und nach Strahlentherapie gemeint auf das ich hier thematisch verweisen möchte.

Für die After-Sun-Pflege, also die Hautpflege nach der Sonnenexposition, darf alles pflegende und nahrhafte für die Haut gern verwendet werden. Aloe-Mazerate bieten sich bei doch leicht überhitzter Haut an. Johanniskrautmazerat und Arnika-Mazerate sind genauso sinnvoll. (kleiner Reminder zum Thema Johanniskraut und Hypericin)

Durch die Rezepte von Sabrina Herber inspiriert:

  • After Sun Öl (Sommer)
    • 100 ml Aloe Vera Mazerat
    • 15 Tropfen Lavendel fein/extra (Lavandula angustifolia)
    • 4 Tropfen Karottensamenöl (Daucus carota)
  • Schüttel-After-Sun-Sprüh-Emulsion
    • 25 ml Rosen– und/oder Immortellehydrolat
    • 25 ml Aloe Vera Mazerat oder Johanniskrautölmazerat
    • 10 Tropfen Sanddornfruchtfleischöl
    • 12 Tropfen Lavendel fein/extra
    • 3 Tropfen Karottensamenöl
    • 2 Tropfen Immortelle
    • 1 Tropfen Pfefferminze
    • vor jedem Gebrauch kräftig schütteln und dann aufsprühen
  • Kühlendes After-Sun-Öl
    • 100 ml Aloe-Vera Mazerat
    • 12 Tropfen Lavendel fein
    • 3 Tropfen Karottensamenöl
    • 3 Tropfen Bergamottminze
    • 2 Tropfen Kamile blau

Sollte man sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen Sonnenbrand zugezogen haben, bietet die Aromapflege hier gute Mittel der Wahl. Mit Rosen- oder Immortellehydrolat wird als erstes behandelt. Das kühlt primär, und die sekundären Pflanzenstoffe unterstützen die Heilung. Noch ein kleines bisschen kühlender wird es, wenn man die Hydrolate im Kühlschrank aufbewahrt.

Öl nach Sonnenbrand
Bei einem akuten Sonnenbrand kann man ihn pur auf die verbrannten Hautstellen auftragen, oder man gibt ein paar Tropfen in etwas Quark (zimmerwarm) und kann dann Quarkwickel auflegen.

Als Pflegeöl werden auf 50 ml Aloe Vera Mazerat, 25 Tropfen Lavendel extra gegeben.

  • Kokos-Sonnenbrand-Notfallmischung
    • 50 g Kokosfett
    • 15 Tropfen Lavendel extra (Lavandula angustifolia)
    • 2 Tropfen Immortelle (Helichrysum italicum)
    • 1 Tropfen Pfefferminze (Mentha piperita)
  • Kokos-Sonnenbrand-Notfallmischung II
    • 25ml Aloe Mazerat
    • 50g Kokosfett
    • 25ml Johanniskrautrotölmazerat
    • 10 Tropfen Sanddornfruchtfleischöl
    • 6 Tr. Niauli
    • 6 Tr. Lavendel extra
    • 3 Tr. Rosengeranie
    • 3 Tr. Immortelle
    • 1-2 Tr. Kamille blau
  • Kokos-Sonnenbrand-Notfallmischung III
    • 25ml Aloe Mazerat
    • 50g Kokosfett
    • 25ml Johanniskrautrotölmazerat
    • 10 Tropfen Sanddornfruchtfleischöl
    • 6 Tr. (Rosalina-)Teebaum
    • 6 Tr. Lavendel extra
    • 3 Tr. Manuka
    • 2 Tr. Immortelle
    • 1-2 Tr. Kamille blau
    • 1 Tr. Copaiba

ergänzende Links:

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