Wie bei allen Themen die „naturheilkundlich behandeln“ beinhalten, ersetzen diese Hinweise und Tipps nicht den Besuch beim Arzt/Heilpraktiker, ebenso wenig wie das eigenverantwortliche Handeln.
Von einem Hämorrhoidalleiden – im normalen Sprachgebrauch ungenau schlicht „Hämorrhoiden“ genannt – spricht man, wenn sich das hämorrhoidale Gefäßgeflecht an den Prädilektionsstellen […] vergrößert und sich Symptome einstellen. […]
Die Verwendung des Begriffs „Hämorrhoiden“ ist uneinheitlich. Vor allem umgangssprachlich, aber auch in der medizinischen Alltagssprache, werden die Bezeichnungen „Hämorrhoiden“ und „Hämorrhoidalleiden“ häufig synonym verwendet.
ergänzender Link: netdoktor.de
In Österreich und der Schweiz – nicht aber in Deutschland – sind sogenannte Flavonoide als Arzneimittel zugelassen. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe wie [Diosmin] und [Hesperidin] zur oralen Einnahme. Sie werden bei akuten Beschwerden, aber auch nach einer Hämorrhoiden-Operation eingesetzt. Flavonoide verringern die Dehnbarkeit der Blutgefäße und verhindern die Durchlässigkeit der Blutgefäße für Blutflüssigkeit.
Quelle: https://www.netdoktor.de/krankheiten/haemorrhoiden/behandlung/
ergänzender Link: rauch.cc Blog Hesperidin
Ein denkbares Mittel für die enthaltenen Flavonoide wäre z.B. Vegavero Venaflux Complex, dabei darf man sich von dem Fokus „Venen“ hier nicht beirren/einschränken lassen, Flavonoide wirken systemisch auf das Gefäßsystem und sind an vielen Stoffwechselprozessen (inkl. Entzündungsregulation) beteiligt die sich günstig auf uns auswirken.
Im Gegensatz zur landläufigen Meinung, sind Hämorrhoiden kein direktes venöses Problem – also zumindest nicht die Beschwerdesymptomatik – sondern ein entzündlicher Prozess der Juckreis, Schmerzen, Schwellung, Blutungen u.a. hervorruft.
Entzündungen sind eigentlich in unserem Körper da, auf einen Missstand aufmerksam zu machen, den Fokus darauf zu legen, und eigentlich diesen zu beheben und die Entzündung wieder abklingen zu lassen.
Normalerweise generiert unser Körper nicht nur entzündungsfördernde Stoffe, sondern ebenso Stoffe die die Entzündung wieder abheilen lassen. Auf vielfältige Weise (inkl. Cortisolgaben und NSAIDs) werden diese blockiert, werden chronisch und verlassen den Bereich für den sie eigentlich gedacht sind. So als kurzen Abriss von der akuten zur chronischen Entzündung. – Das sollte man im Hinblick auf cortisolhaltige Zäpfchen auch im Hinterkopf behalten.
Studien zu Omega3 haben gezeigt wie wichtig diese sind um silent inflammations in den Griff zu bekommen, und wie diese wiederum an diversen Stoffwechselprozessen regulierend wirken, genauso wie Vitamin D, dass streng genommen ein Halbhormon ist.
Daher empfehle ich die Substitution von Vitamin D Kapseln oder Öl, Omega 3, und Magnesium.
Ein ganz großes Thema bei Entzündungen ist Weihrauch, besonders die Boswelliasäuren, die nur in den Extrakten des Weihrauchharzes zu finden sind, nicht im ätherischen Öl. In Studien hat sich gezeigt, dass die Boswelliasäuren (es gibt verschiedene) im Vergleich zu Cortisol oder NSAIDs sich zwar an der Entzündungskaskade ebenso „zu schaffen machen“, aber regulativ eingreifen, ohne die körpereigenen Enzyme zu behindern die die Entzündung auch wieder abheilen lassen. Die AKBA (eine der wirksamsten Boswelliasäuren) baut sogar ein zuvor entzündungsauslösendes Enzym um, in eines das Entzündungen abheilen lässt.
Empfehlenswertes Produkt sind diese BoswelliaSan Kapseln. – Hier muss natürlich jeder selbst die Verträglichkeit testen.
Ein spagyrisches Mundspray der Phylak Sachsen gibt es für Hämorrhoiden in zwei Varianten und Variante 2.
Die Schüßler-Salze empfehlen mehrere Salze in Kombination, welche die Central-Apotheke als praktische Kombi anbietet.
Ebenso bietet die Central Apotheke ein Kompaktat aus der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) an.
Folgende Ceres Präparate wären denkbar: Rosskastanie, Steinklee und Schafgarbe
Die Wala Heilmittel GmbH empfiehlt die Quercus-Salbe bei Hämorrhoiden äußerlich anzuwenden.
Als Gemmomazerat wird Rosskastanie empfohlen, evtl. in Kombination mit Holzapfel/Wildapfel und Weinrebe. Die kann man entweder hier, oder hier beziehen.
Bachblüten haben sich bei vielen Bereichen bewährt, eine Mischung aus Hornbeam, Holly, Cherry Plum, Centaury, Crab Apple, Elm und Oak könnte man in Erwägung ziehen, als eine individuellen Mischung.
Das Thema Hämorrhoiden im Bereich Aromatherapie+Aromapflege wunderbar von Sabrina Herber beleuchtet:
ergänzend bietet die Central Apotheke Leipzig noch zwei dort angerührte Salben für Hämorrhoiden an: Hämorrhoiden-Salbe – sanfte Unterstützung bei Beschwerden und Hämorrhoidensalbe in der Schwangerschaft
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Ein Gedanke zu „Hämorrhoiden naturheilkundlich behandeln“