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Duftkommunikation: Der Duftkreis in der Flasche – Die „Notfallmischung“ nach Martin Henglein

Nachdem ich den grandiosen Kurs bei Christine Lamontain besuchen durfte, dass war Modul 1, empfahl sie uns noch diese Notfallmischung.

Obwohl sie sonst kein „Freund“ von fixen Mischungen sei, habe diese Kombination bei ihr sich bewährt.

Dabei wirkt diese Mischung nicht nur auf Geist und Seele, sondern ist eigentlich im Spektrum genauso auf den Körper wirksam.

Rosengeranie, Bergamotte, Patchouli und Rosmarin als kardinale Basissäulen, ergänzt mit Kamille römisch und Rose – in diesem Potpourri findet man eigentlich alles was es für den kleinen aromatischen Notfalleinsatz braucht.

Die „Notfall-Mischung“ nach Martin Henglein ist, in der Fachzeitschrift Aomareport „Themenschwerpunkt Osmologie“ Nr. 14/2015 von Aroma Forum International e.V., veröffentlicht.

ergänzender Link: aromapraxis.de (2022) und aromapraxis.de (2021)

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Nahrungsergänzungsmittel (NEM) die man wirklich braucht

Vorab möchte ich sagen, dass ich kein Arzt bin und ein eventueller Mangel zuvor über einen Selbsttest oder einen Arzt/Heilpraktiker im Blut bestimmt werden sollte. – Ich bin Gesundheits- und Krankenpfleger, der sich autodidaktisch in vielen Bereichen fortbildet. Und entsprechend was das Thema Gesundheit angeht auch eine vielschichtige Meinung habe.

Eine korrekte Ergänzung macht am meisten Sinn, wenn man weiß wo man steht. Gibt der Blutwert für Vitamin D, Ferritin und Omega3 schon in der Laborskala einen deutlich unteren Wert an, kann hier vernünftig unterstützt werden. – Dennoch kann man in unseren Breitengraden und der industrialisierten „Nahrung“ von einem Omega3 und Vitamin D-Mangel per se ausgehen.

Ganz klar muss ebenso am Anfang gesagt werden, dass Referenzskalen immer für gesunde Menschen angelegt sind. Sind akute und/oder chronische Erkrankungen bekannt und nimmt man Medikamente, verschieben sich diese Skalen maßgeblich. – In einem Buch werden Medikamente als Nährstoffräuber bezeichnet. Logisch, denn die Medikamente bringen so gut wie nie den Stoff selbst mit, über den sie aktiv werden sollen.

Zusätzlich sind Empfehlungen der Einnahme von verschiedenen Ergänzungen immer von der Datenlage abhängig. Und die Studien die dafür herangezogen werden müssen oftmals einen langen Weg hinter sich bringen um tatsächlich von entsprechenden Institutionen die für derlei Empfehlungen zuständig sind, anerkannt und berücksichtigt zu werden.

Man weiß inzwischen zweifelsfrei, dass bei Stress, egal ob körperlich oder psychisch, ein erhöhter Umsatz im Körper an „allem“ stattfindet. Sei es Vitamine, Mineralstoffe, Zucker, Fette und Eiweiße – von Hormonen und Enzymen ganz zu schweigen.

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk, und wie das mit solchen Strukturen oft der Fall ist, ist unser Körper auch entsprechend komplex. Nicht nur strukturell, sondern auch in den Abläufen und in den Zusammenhängen die ihn am Laufen halten.

Die Wissenschaft, auch wenn Tiefesse und Weltraum erforscht werden, weiß über die eigenen Körperfunktionen gerade mal 1-10%, von den Gesamtzusammenhängen die vermutet werden. Hier liegt auch der Grund, wieso die Medizin sich auch gefühlt alle 5 Jahre in ihren Empfehlungen ändert. Man hat bisher vermutet, oder zumindest logisch rück-geschlossen wie etwas funktioniert, und etwas entwickelt was da eingreift. Erweist sich das später als falsch, wird die Empfehlung im Idealfall abgeändert. Oftmals hat sich gezeigt, dass besonders in der Medizin, die Wissenschaft in linearen Denkmodellen gefangen ist.

Wenn Stoff xy im Blut vorhanden ist, bedeutet das yx. – Tatsächlich ist es oftmals ganz anders.

In der sogn. Umweltmedizin wird vielfach auf entsprechende Faktoren untersucht die auf uns einwirken – und kann dabei nie alle umfassen. Der Mensch ist ein System, im System, in einem System im System, usw. – Nur um mal anzusprechen wie komplex unser Körper in sich und in seinem Verhalten/Reaktion mit der Umwelt ist.

Einnahmeempfehlungen wie zum Beispiel Antibiotika und Milch nicht zeitgleich einzunehmen, oder Herz- und Nervenmedikamente nicht mit Grapefruitsaft zu schlucken sind zwar bekannt – bei Antibiotika ist es hauptsächlich das Calcium das die Aufnahme hemmt, bei Grapefruitsaft ist es ein Enzym das den Leberstoffwechsel verändert der die Medikamentenwirkung beeinträchtigt – doch sind es nicht nur Medikamente die etwas in unserem Körper bewirken, sondern ALLES was wir zu uns nehmen.

Lebensumstände, genetische Vorbelastung, Umwelteinflüsse von Wettereinflüssen bis hin zu Pestizidbelastung der Nahrung/Trinkwasser, Schlaf-Wach-Rhythmus, Medikamente, Nahrungsmittel per se, Hormonschwankungen, und noch vieles mehr, sind so individuell wie unsere Verdauung oder unsere Immunantwort.

Kann man also überhaupt allgemeingültige Einnahmeempfehlungen aussprechen? – Zumindest so allgemein, dass jeder sie entweder schonmal gehört hat. „Gesund leben“ – toller Ratschlag, hat aber genau soviel Inhalt wie die Worthülse „Stress vermeiden“.

Beschränken wir uns also auf Empfehlungen, die vielleicht für jeden umsetzbar sind, das eigene Getriebe am laufen zu halten, ohne jetzt wirklich jeden Aspekt unseres Daseins durchzudeklinieren.

Nahrungsergänzungsmittel die ich für sinnvoll halte:

  • Vitamin D: ist eigentlich ein Halb-Hormon und ist maßgeblich an fast allen Prozessen im Körper beteiligt. Durch die Halbwertszeit ist eine ständige Substitution eigentlich zwingend. Zur Erhaltung eines guten Vitamin D-Spiegels gibt es inzwischen die Faustformel von 40-60 IE mal Körpergewicht als tägliche Dosis. (Link zum Blog-Beitrag von nadarra.eu)
  • Vitamin K: Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung und der Erhaltung normaler Knochen bei. Nach neueren Untersuchungen hat sich gezeigt, das Vitamin D alleine ohne Vitamin K kaum bis keine Wirksamkeit zeigt. Sollte man also Beispielsweise das Medikament „Dekristol“ zu sich nehmen, dort ist kein Vitamin K enthalten, und sollte es substituieren.
  • Omega3: Als der Referenzwert bestimmt wurde, gab es noch Omega3 in unserer normalen Ernährung. Die heutige Empfehlung liegt bei 2g täglich, aufgeteilt in EPA und DHA. DHA wird nach Studienlage mit dem Hirnfunktionen in Verbindung gebracht, EPA mit der Auflösung von Entzündungen und dem Herz-Kreislauf System. (Link zum Blog-Beitrag von dr-schmiedel.de)
  • Calcium: Empfohlen im Verhältnis 2:1 mit Magnesium, erhöht sich die Aufnahme mit Vitamin D, ist sowohl für Knochen, wie für Muskeln wichtig. Nicht zeitgleich mit Eisen und Antibiotika einnehmen.
  • Magnesium: je nach Konstitution sollte zwischen anorganisch oder organisch gebundenem Magnesium gewählt werden (entscheidet auch über die Bioverfügbarkeit), oder ein Kombipräparat das verschiedene Verbindungen von Magnesium beinhaltet. Anorganisch gebundenes Magnesium wirkt bei Überdosierung abführend. 400-600mg sollte täglich eingenommen werden, je nach evtl. zugrunde liegender Erkrankung kann sich das erhöhen. (Link zum Blog-Beitrag von nadarra.eu)

Vitamin D, Magnesium und Calcium ergänzen sich in der Wirkung und sollten zusammen eingenommen werden.

  • Eisen: besonders das organisch gebundene Eisen in Blaualgen wie Spirulina oder Chlorella können maßgeblich den Eisenwert intrazellulär aber auch im Blut erhöhen. Sollte mindestens 30min Abstand zu Calcium+Magnesium+Zink Einnahme haben. (Link zum Blog-Beitrag von nadarra.eu)
  • Zink: Das essentielle Spurenelement Zink ist Teil von über 300 wichtigen Enzymen und beeinflusst mehr als 3000 körpereigene Proteine. Auf diese Weise ist Zink an zahlreichen wichtigen Körperfunktionen beteiligt und spielt eine Rolle in der Aufrechterhaltung des Immunsystems, des Stoffwechsels und der Fruchtbarkeit, für die Zellteilung und DNA-Synthese, sowie für die Gesunderhaltung. 20-25 mg pro Tag gilt als gute Gesunderhaltungsdosis. (Link zum Blog-Beitrag von nadarra.eu)
  • Selen: Das Spurenelement Selen unterstützt die normale Funktion des Immunsystems, den Schutz der Zellen vor oxidativen Schäden, die Schilddrüsenfunktion, die Erhaltung von Haaren und Nägeln sowie die Spermabildung, und ist an der Bildung von 25 Enzymen beteiligt. 200 mikrogramm pro Tag gilt als gute Gesunderhaltungsdosis. (Link zum Blog-Beitrag von nadarra.eu)
  • B-Vitamine: Die B-Vitamine übernehmen als Coenzyme zentrale Funktionen in vielen wichtigen Körperfunktionen. Die B-Vitamine gelten oft als Energie-, Stress- und Schönheitsvitamine, da sie besonderen Einfluss auf den Energiehaushalt, Nerven, Psyche und Haut und Haare haben. (Link zum Blog-Beitrag von nadarra.eu)

Eisen und Vitamin C unterstützen sich gegenseitig in der Wirkung und sollten/können zusammen eingenommen werden. – In der Literatur wird auch manchmal beschrieben, dass Zink und Eisen nicht gleichzeitig eingenommen werden sollten, aber richtig einheitlich ist das noch nicht.

Kombi-Präparate die „A-Z“ alle Vitamine und Spurenelemente abdecken haben keinen Sinn, denn sie behindern sich gegenseitig. – Ebenso erhöhen sich die Referenzwerte wenn man entsprechende Medikamente einnimmt und/oder an chronischen Krankheiten leidet.

Zum Beispiel Pantozol und andere Präparate die als „Magenschutz“ angepriesen werden, sind nachweislich Calcium-Räuber. Sie entziehen dem Körper Calcium um die Protonenpumpen zu hemmen, die die Magensäure produzieren. Das ist nicht nur ein deutlicher Osteoporosefaktor sondern verändert die Aufnahme und Verstoffwechselung anderer Medikamente die auf den Kontakt mit Magensäure angewiesen sind. – Um nur eines von vielen Beispielen zu nennen.

Literaturempfehlung:

ergänzender Link: dr-schmiedel.de

ergänzender Link: supplements.de

ergänzender Link: vivere-aromapflege.de Omega3

ergänzender Link: vivere-aromapflege.de Omega3-Bonus

ergänzender Link: vivere-aromapflege.de Magnesium

ergänzender Link: vivere-aromapaflege,de Die Vitamin-B-WG

ergänzender Link: cerascreen.de

ergänzender Link: naehrstoff-akademie.com

Sind äth. Öle intelligent?

Vielleicht sollte ich erst einmal klären, wie ich auf diese Frage gekommen bin. 😀

Bei der Beschäftigung mit den amerikanischen MLM-Öl-Firmen, kam die Aussage häufiger auf, dass ätherische Öle so intelligent sind, dass sie nur krankmachende Keime angreifen.

Die Aussage ist etwas schwierig, da man nicht nur verstehen muss, wie wieso warum, sondern vor allem weil die Firmen und ihre Berater:innen daran Einnahmeempfehlungen knüpfen. – Das eine ist aber von dem anderen zu trennen!

Es gibt inzwischen Untersuchungen die zeigen, dass ätherische Öle tatsächlich Inhaltsstoffe enthalten, die wie Enzyme nach Schlüssel-Schloß-Prinzip auf bestimmte Antigene reagieren, die eher krankheitserzeugende Keime (Pathogene) aufweisen. Das kann man aber nicht generalisieren auf alle Öle und vor allem nicht auf die innerliche Anwendung der äth. Öle anwenden.

Denn besonders die innere Anwendung, wenn äth. Öle mit der Verdauung in Berührung kommen, können diese durch Stoffwechselprozesse verändert werden. Ebenso durch Stoffwechselprozesse in der Leber.

Der Unterschied von „in vitro“ und „in vivo“ Untersuchungen muss zwingend beachtet werden, sonst sind alle getroffenen Aussagen erstmal nur Vermutungen.

Bedenkt man, wie individuell jede Verdauung eines Menschen ist – wenn man es tatsächlich bis ins kleinste Durchdekliniert, ist die Aussage also kaum haltbar.

Pflanzen die ätherische Öle produzieren haben diese selten bis nie, direkt in ihren Zellen selbst gespeichert, sondern extra dafür konzipierte Kammern bis hin zu nadel-/stachelartigen Strukturen. Die Pflanze schützt sich also selbst schonmal durch Separierung. Natürlich gibt es Ausnahmen, wie zum Beispiel ätherische Öle die in Harzen und Wurzeln vorkommen. Bedenkt man jedoch die „physiologische Verdünnung“, also die Konzentration der ätherischen Öle in der Pflanze selbst, dann ist dies in keinem Vergleich zu setzen mit einem ätherischen Öl was oral eingenommen werden könnte (nicht sollte). Im Vergleich, hat die Pflanzen die Wirkstoffe die wir als ätherisches Öl zusammenfassend bezeichnen, fast schon in einer homöpathischen Verdünnung.

Von Intelligenz würde ich dennoch nicht sprechen, denn Intelligenz setzt eine Bewußtheit voraus, die Stoffen – besonders nach einer Destillation mit 100°C heißem Wasserdampf – so nicht unterstellt werden kann.

Das ätherische Öle eine sinnhafte Organisation haben, in dem sie per Schlüssel-Schloss-Prinzip pathogene Keime erkennen und da wirksam werden ist meiner Ansicht nach eine deutlich zutreffendere Aussage.

Würden die ätherischen Öle in der gleichen Konzentration wie in der Flasche in der Pflanze „herumschwimmen“ würden sie diese verätzen und schädigen. In der Konzentration wie sie „in“ der Pflanze vorkommen, greifen die Pflanze selbst nicht oder zumindest nicht direkt an. Ob das ausschließlich an den speziellen Kammern liegt, oder an auch an Begleitstoffen die eher auf pathogene Keime wirken, lässt sich schlussendlich nicht mit absoluter Gewissheit sagen, aber vermuten.

Zumindest so lange die äth. Öle nicht durch andere Einflüsse wie Magensäure, Enzyme, freie Radikale, Elektrolyte uvm. in irgendeiner Form verändert und/oder beeinflußt werden. – Und das per se auszuschließen ist eigentlich unmöglich.

Sind äth. Öle also intelligent? – Nein. Sie sind organisiert und spezifisch.