Wetterfühligkeit – Was ist das?!

Eigentlich wollte ich zuerst einen kleinen Beitrag über ein Rollon-Rezept machen, dass mich von Wadi inspiriert hat. Von dort aus bin ich dann in die Ecosia-Suche gegangen, und musste feststellen, dass Wetterfühligkeit als solche zwar hier und da erwähnt wird, aber es als solches keinen konkreten Beitrag dazu gibt. Also zumindest nicht im Aromatherapie-Bereich.

Wikipedia und Doccheck-Flexikon haben nicht wirklich was brauchbares dazu zu sagen, daher hab ich mich anderen Quellen zugewendet die ich hier mal sprechen lassen möchte:

„Unter Wetterfühligkeit versteht man körperliche oder psychische Beschwerden, die bei Wetterwechseln auftreten. Besonders Temperaturstürze, Druckschwankungen oder hohe Luftfeuchtigkeit wirken auf den Organismus. Die Studienlage ist bisher sehr dünn, da viele Faktoren eine Rolle spielen; eine Studie des Umweltbundesamtes legt nahe, dass rund ein Drittel der Bevölkerung wetterfühlig ist, darunter mehr Frauen als Männer.

Ursachen für Wetterfühligkeit

Die genauen Ursachen für Wetterfühligkeit sind noch nicht vollständig geklärt. Es scheint jedoch, dass mehrere Faktoren zusammenwirken und erklären, warum manche Menschen stärker auf Wetterumschwünge reagieren. Das vegetative Nervensystem reagiert besonders empfindlich auf Veränderungen des Luftdrucks und der Temperatur. Dies kann zu einer Überreaktion des gesamten Organismus führen. Gleichzeitig beeinflusst schwankender Luftdruck die Durchblutung, indem er die Gefäße erweitert oder verengt, was wiederum den Blutdruck aus dem Gleichgewicht bringen kann. Psychische Komponenten verstärken die Anfälligkeit zusätzlich: Stress, Schlafmangel und emotionale Belastungen senken die Belastbarkeit des Körpers und machen ihn anfälliger für wetterbedingte Beschwerden. Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Migräne oder Herz-Kreislauf-Problemen berichten häufiger von wetterabhängigen Symptomen.

In ihrer Analyse zur Wetterempfindlichkeit geht die Deutsche Herzstiftung auch auf Menschen ein, die eine sogenannte Vorfühligkeit zeigen. Bei diesen Personen verändern sich Blutdruck und Puls bereits vor einem Wetterumschwung messbar, noch bevor die tatsächlichen Veränderungen in Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Luftdruck eintreten. Diese physiologische Vorreaktion tritt besonders bei Übergängen von Hoch- zu Tiefdruckgebieten oder Frontdurchzügen auf. Sie betrifft vor allem Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen, da ihr Organismus stärker auf meteorologische Reize anspricht.

Typische Symptome: Von Kopfschmerzen bis Herzrasen

  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Schwindelgefühl und Kreislaufprobleme
  • Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schmerzen in den Beinen oder Gelenken
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Herzrasen oder unregelmäßiger Puls
  • Stimmungsschwankungen

Diese Symptome können je nach individueller Vorerkrankung unterschiedlich stark ausgeprägt sein.“

Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/wetterfuehligkeit-das-hilft-bei-kopfschmerzen-und-schwindel,wetterfuehligkeit-102.html

Unter Wetterfühligkeit – die ein Arzt auch als Meteoropathie bezeichnet – versteht man die Anfälligkeit des vegetativen Nervensystems auf Wetterveränderungen. Wenn sich unsere Wetterlage also beispielsweise von einer Hochdruckphase in eine Tiefdruckphase wandelt, oder umgekehrt, gerät das vegetative Nervensystem ins Ungleichgewicht. Die Folgen können unterschiedliche körperliche Beschwerden sein, von Kopfschmerzen bis zu Schlafstörungen – leichter ausgeprägt und nur von kurzer Dauer oder eben auch stärker ausgeprägt und anhaltend.

Es gibt also nicht die eine, einzige Beschwerde „Wetterfühligkeit“. Wetterschwankungen wirken sich immer ganz individuell auf die Betroffenen aus.

Was Sie aber auf jeden Fall tun können, ist sich selbst zu beobachten und Zusammenhänge zu erkennen zwischen bestimmten Wetterlagen und ganz konkreten Symptomen bei Ihnen. Und wenn Sie das einmal für sich herausgefunden haben, ist das schon die halbe Miete. Dann können Sie sich zum Beispiel die Vorhersagen für das Biowetter regelmäßig anschauen und wissen, was auf Sie zukommt. Entsprechende einfache Vorkehrungen sind dann leicht zu treffen: Etwa bei extrem heißem Wetter dann eben auch extreme Belastungen zu vermeiden.

Quelle: https://www.klosterfrau.de/einsatzgebiete/wetterfuehligkeit.html

Das zentrale Schlagwort ist „vegetatives Nervensystem“, und da quasi unser ganzer Körper darüber gesteuert und ausbalanciert wird, erklärt sich auch teilweise, wieso eine Wetterfühligkeit sich so massiv auswirken kann.

Einen erstaunlich übersichtlichen und detaillierten Artikel gibt es bei klosterfrau.de zum Thema vegetatives Nervensystem.

Im Bereich des Laien-Wissens werden die Gegenspieler, die eigentlich mehr wie Spiegelzwillinge sind, gerne als aktivierendes und beruhigendes Nervengeflecht beschrieben. Jedoch ist das viel zu einfach gedacht, und trifft den Kern nicht im entferntesten. Der Sympathicus ist hauptsächlich aktiv, während wir aktiv sind, während der Parasympathicus dann aktiv ist, wenn wir weniger aktiv sind. Das Zusammenspiel der beiden, die Wechsel und die damit verbundenen Faktoren machen das vegetative Nervensystem in seiner Gänze aus, und in dieser Komplexität wird auch deutlich, wieso es multifaktorielle Trigger gibt, die auf uns einwirken.

Ergänzend erwähnt sei hier noch die Vagus-Nerv aktivierende Einreibung

Weiter gehts zum Roll-On Rezept bei Wetterfühligkeit: Wetterwechsel – Rezept für einen Roll-On

ergänzende Links:

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