Ich möchte zu Anfang erst einmal ein paar Worte über Nachhaltigkeit verlieren. Wobei ich es eher als ein „gewinnen“ betrachten würde. 😀
Wenn ich von Nachhaltigkeit spreche, dann ist das eigentlich ein Sammelbegriff für eine Haltung gegenüber Produkten, Anwendung, Herstellung, Qualität, Fairness und ökologischen Aspekten. Und je mehr wir/ich den Fokus darauf lege, desto mehr …. ja was genau passiert dann eigentlich?! – Es wird vom CO2-Fußabdruck gesprochen, und viele andere Bezeichnungen die ich hier gar nicht so spontan aufzählen kann. Es geht primär um Ressourcen – und Ressourcen sind wie vieles im Leben und auf unserem Planeten „endlich“, dass heißt nicht unbegrenzt verfügbar. Je weniger es von einer Ressource gibt, desto „wertvoller“ wird sie gehandelt. Handel, Handelsketten, Einkäufer, Verkäufer, Anbauer, Sammler, Bauern, Vertrieb, Verpackung, Recycelfähigkeit, Mehr- oder Einwegprodukt, Upcycelfähigkeit, Bio/Demeter oder Pestizidbelastung, Material (also nicht die Verpackung sondern aus was das Produkt tatsächlich selbst besteht), uvm. sind dabei ein Puzzle-Stück dieses riesigen Themas.
Das Thema entspringt meiner grün-violetten Seele und darum ist mir das auch so wichtig. Ich entscheide, wenn ich etwas Kaufe in welchen Kriterien sich das Produkt bewegt, wie nachhaltig der Anbieter ist, und wie vertrauenswürdig die Siegel sind, die auf dem Produkt aufgedruckt, bzw dem Anbieter+Produkt verliehen wurden.
Im allerweitesten Sinne geht es darum, den Planeten zu schonen auf dem wir leben – wir haben nun mal keine Erde 2.0 in der Hinterhand, und dabei meinen Fußabdruck der mit Verbrauch zu tun hat, so gut+klein wie möglich zu halten. Es geht also nicht darum die Welt zu retten – naja iwie schon aber hier wortwörtlich maßstabgetreu zu verstehen – sondern ein Bewusstsein zu schaffen für die eigene Kaufkraft, und wie diese nachhaltige Produkte, die Produktion von diesen und die Wirtschaftlichkeit dieser Nachhaltigkeit auch weiter sinn- und förderbar macht. Wenn niemand ökologische und nachhaltige Produkte kauft, werden diese irgendwann nicht mehr produziert, weil der „Markt“ meint (!) die Verbraucher wollen diese nicht kaufen oder können diese nicht kaufen.
Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig, ich schaue bei Artikeln die ich neu kaufen muss, wie langlebig diese sind, aus welchem Material sind diese, haben sie einen ökologischen Nutzen, bei Kosmetik aus was sie bestehen, bei äth. Ölen wie sind diese Angebaut worden und wie nachhaltig ist der Hersteller, und der noch minimalistischere Ansatz wäre „brauche ich das?“.
Nachhaltigkeit wirkt dann am stärksten, wenn sie Teil des Alltags wird. Nicht als Aktion, sondern als Routine, etwa bei Produkten, die Du täglich nutzt. […] Denn echte Wirkung entsteht nicht im Besonderen, sondern im Wiederholen.
Quelle: Newsletter von oecolife.com
Das hat mich unter anderem auf die Idee gebracht, hier mal einen Artikel darüber zu schreiben. Im Hinterkopf ist natürlich, als begeisterter Aromapfleger, die Thematik um MLM-Firmen die äth. Öle als Verkaufsschlager nutzen, und dabei zum Beispiel bei Weihrauch durch greenwashing (ist eine kritische Bezeichnung für das Verbreiten von Informationen und Kommunikationsinhalten und für sonstige Aktivitäten, die bewusst darauf zielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image zu verleihen) von ihren Methoden ablenken, wie sich diese Preise zusammensetzen und teilweise auch durch Desinformation von Projekten sprechen, die sie der Anbau-Bevölkerung angedeihen lassen, die aber faktisch nicht existieren. Mehr dazu im brillanten Artikel von Eliane Zimmermann: Weihrauch macht reich (bestimmte Menschen) – Frauen zahlen teuer dafür
Nachhaltigkeit beginnt dort, wo wir jeden Tag sind – in unserer Küche, im Bad, beim Einkauf. Mit sorgfältig ausgewählten Haushaltshelfern wird aus Alltag ein bewusster Moment.
In der Küche bringen langlebige Holzartikel Wärme und Natürlichkeit ins Spiel. Kupfertücher reinigen kraftvoll und plastikfrei – effektiv und umweltfreundlich zugleich.
Im Bad schaffen reduzierte, natürliche Materialien eine ruhige Atmosphäre.
Und handgeflochtene Weidenkörbe sehen nicht nur toll aus; sie leisten unterwegs und beim Einkauf gute Dienste – zeitlos, stabil und nachhaltig.
Ein bewusster Haushalt bedeutet nicht Verzicht, sondern Wertschätzung: für Materialien, für Handwerk und für die Dinge, die uns täglich begleiten. Entdecken Sie Haushaltshelfer, die lange bleiben dürfen – und die zeigen, dass Nachhaltigkeit schön sein kann.Quelle: Newsletter von waschbaer.de
Dabei unterstützen uns „Märkte“, die genau auf diese Art von Nachhaltigkeit wert legen, entsprechende Produkte anbieten, oder diese selbst entwickeln (lassen).
- Waschbär:
- Einst in Freiburg gegründet, hat sich das Unternehmen in Berlin unter neuer Führung neu aufgestellt: Waschbär begleitet Sie auf dem Weg zu einem bewussteren Alltag. Unser Anspruch ist einfach: Für jedes Bedürfnis suchen wir die nachhaltigste verfügbare Lösung – eine, die Ihren Alltag erleichtert und ökologisch sinnvoll ist. Nicht immer existiert die perfekte Option, aber es gibt fast immer eine deutlich bessere. Genau diese möchten wir für Sie auffindbar machen und alltagstauglich umsetzen. Seit 1987 setzt die Marke Waschbär auf Materialien und Produkte, die langlebig sind und verantwortungsvoll hergestellt werden. Dabei schauen wir genau hin: auf Rohstoffe, Verarbeitung, Lieferketten und darauf, wie sich ökologische Wirkung und praktische Anforderungen in Balance bringen lassen. Gemeinsam mit unseren Lieferanten entwickeln wir Produkte die Ressourcen schonen, Tierwohl stärken und fair produziert werden. Nachhaltig wird es erst dann, wenn gute Entscheidungen im täglichen Leben umsetzbar bleiben. Die Wurzeln der Marke Waschbär liegen in der ökologischen Bewegung der 1980er-Jahre. Vieles hat sich seitdem verändert, doch die Herausforderungen rund um Nachhaltigkeit sind geblieben. Durch neue Technologien und soziale Standards haben wir heute die Möglichkeit diese Themen gezielt anzugehen. Unter dem Dach des Verlags- und Versandunternehmens Frölich & Kaufmann setzt Waschbär seine Reise fort.
- Oecolife:
- Natürlich machen wir uns nicht nur Gedanken um die Produkte IN der Verpackung, sondern auch um die Verpackung SELBST. Um den unterschiedlichsten Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden und dabei trotzdem unsere Produkte so umweltfreundlich wie möglich verpacken zu können, verfolgen wir gleich mehrere Ansätze.
- Deine oecolife Vorteile:
- 100 % plastikfrei & umweltfreundlich
- Fair produziert – für Dich & den Planeten
- Schnell & klimafreundlich geliefert
- Was mir besonder gefällt ist zum Beispiel das Produkte wie Toilettenpapier und Küchentücher aus Bambus, statt Baumholz gemacht werden: https://www.grauer-magier.de/?p=403
- Manufaktum:
- Seit fast 40 Jahren bieten wir Ihnen mit unseren Produkten einen Gegenentwurf zur Wegwerfmentalität an. Wir suchen für Sie nach den guten Dingen, die es zu behalten und zu pflegen lohnt.
- Everdrop:
- Wir stellen erstklassige Alltagsprodukte her, die den Menschen helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.
- Wir wollen den Weg in eine nachhaltigere Zukunft mit dir zusammen gehen. Daher wollen wir auch transparent zeigen, was wir auf dieser Reise schon erreicht haben – wieviel Plastikmüll und andere Umweltbelastungen wir gemeinsam schon eingespart haben. In der Hoffnung, dass es unsere Community, aber auch andere Menschen dazu inspiriert, noch viel weiter zu gehen. Denn ein Zuviel an positivem Impact kann es schließlich nicht geben.
- Avocadostore:
- Qualität & Nachhaltigkeit – Große Auswahl an fairer Mode, nachhaltigen Produkten und umweltfreundlichen Alternativen. Avocadostore ist dein Online Marktplatz für Eco Fashion & Green Lifestyle. Über 6.000 Brands.
- Avocadostore wurde 2010 gegründet. Von Anfang an war es die Idee, eine Online Plattform zu schaffen, auf der Konsument:innen für herkömmliche Produkte eine nachhaltige und sinnvolle Alternative finden. Dafür gelten auf dem Marktplatz zehn Nachhaltigkeitskriterien – alle Händler:innen und Marken müssen für jedes Produkt begründen, in welcher Weise es ökologischen, fairen und sozialen Ansprüchen gerecht wird. Welche Kriterien erfüllt sind und warum, ist in der jeweiligen Produktbeschreibung nachvollziehbar.
- Neben bekannten Eco-Brands bietet Avocadostore auch kleinen Labels, lokalen Shops und jungen Start-ups eine Bühne. Aktuell fasst das Sortiment über 500.000 Produkte von etwa 6.000 Marken und über 1.500 Händler:innen. Nicht zuletzt aufgrund des vielfältigen Angebots ist es uns wichtig, für verantwortungsbewussten Konsum zu sensibilisieren. Denn jede reflektierte Entscheidung macht einen Unterschied und tut der Umwelt und einem selbst gut.
- Spinnrad:
- Gutes beginnt bei uns selbst. Selbermachen gibt uns Kraft. Spinnrad hilft euch mit Produkten zu Ernährung und Körperpflege. Macht was Gutes!
- SPINNRAD ist dein ökologischer und gesundheitsorientierter Anbieter von Körperpflege, gesunder Ernährung, Wasch- und Reinigungsmitteln, natürlicher Pflanzenpflege sowie Zimtlatschen.
- Mission
Lasst uns etwas erschaffen! Selbermachen ist zum Synonym für ein gutes und gesundes Leben geworden. Mit unserem Wissen kreieren wir gemeinsam neue Denkweisen und sorgen für eine bewusstere Lebenseinstellung.
Unser Selfmade-Gedanke fördert die gute Laune, das eigene Wohlbefinden und Handeln. Do it yourself war für uns schon immer ein Trend – seit 1970. - Vision
Wir möchten Selbermachen für Jedermann zugängig machen. Unser hoher Qualitätsanspruch soll individuelle Möglichkeiten bieten, ein nachhaltiges Leben im Einklang mit unserer Umwelt zu führen.
Das Denken von heute verändert das Denken von morgen. Deswegen sollte jeder selbst entscheiden und bestimmen, was in seinen Produkten drin sein darf. Durch diese Zukunftsvision wollen wir für ein ressourcenschonendes und gesundes Leben sorgen. Aber das geht nur gemeinsam!
- Stadelmann Natur:
- Ingeborg Stadelmann gründete 2010 das Familienunternehmen Stadelmann Natur. Seit 2019 haben Sonja Selement und Verena Stadelmann das Business als GbR übernommen.
- Es gibt Stadelmann Natur weil wir:
- fair leben möchten – Die Menschen die an der Herstellung von Naturtextilien beteiligt sind, arbeiten unter sicheren und hygienischen Arbeitsbedingungen, es wird keine Kinderarbeit verrichtet und es werden existenzsichernde Löhne gezahlt
- weil wir gesund leben möchten – Naturtextilien werden aus reinen, schonend verarbeiteten, umweltfreundlich gefärbten und nicht chemisch ausgerüsteten Naturfasern hergestellt und sind 100%ig nicht krebserregend oder allergisierend
- weil wir bewusst leben möchten – Naturtextilien bestehen größtenteils aus Fasern von Pflanzen oder Tieren aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft (kbA oder kbT), der sparsame Umgang mit Wasser und Energie im Produktionsprozess ist umweltfreundlich und nachhaltig
Gerade wenn es um (konventionelle) Baumwolle geht, ist der Verbrauch von Wasser und Pestiziden enorm, daher ist es nachhaltiger auf Fasern aus Bambus oder Eukalyptus (Tencel/Lyocell) auszuweichen. Bei Waschbär, Avocadostore und im Stadelmann Verlag kann man neben Bio-Baumwolle auch andere Fasererzeugnisse erhalten, ich möchte hier noch zwei weitere aufführen:
ergänzende Links: https://www.allnatura.de/ratgeber/rohstoffe, https://lyocell.info/de/, https://lyocello.com/blogs/ratgeber/was-ist-lyocell-die-nachhaltige-faser-aus-eukalyptus-erklart, https://www.greenality.de/ratgeber/materialien-stoffe/tencel-lyocell
Beim Thema Upcycling, Recycling und Downcycling lasse ich hier Experten zu Wort kommen und hab das mal von ihrer Seite zitiert:
Selten nur fragen wir uns, wo unsere Verpackungen, Plastiktüten und so weiter landen, das ist schließlich Aufgabe der Müllabfuhr. Immerhin sind wir in Deutschland gut im Trennen des Abfalls, sodass Verpackungsmüll recycelt werden kann. Wieviel davon tatsächlich recycelt wird, ist eine andere Frage – je nach Quelle und Zählweise werden 46%, 16% oder nur 5,6% unseres Kunststoffabfalls recycelt.
Recycling ist eine wichtige Form der Abfallverwertung, denn wir können nicht alle Produkte weitergeben, und die meisten geöffneten Verpackungen, wie zum Beispiel Konservendosen, erfüllen nach ihrer Öffnung keinen Zweck mehr. Es gibt allerdings eine weitere Methode, um Abfall ein neues Leben zu verleihen: das Upcycling. Hierbei wird Abfall aufgewertet und für neue Zwecke verwendet. Im Folgenden gehen wir erst genauer auf das Recycling ein und erklären anschließend den Upcycling-Prozess, über den wir auch unsere Produkte herstellen.
Recycling – Wiederverwertung im großen Stil
Beim Recycling – im deutschen übrigens “Rezyklieren”, wusstest du das? – werden gebrauchte Materialien in den Produktkreislauf zurückgeführt (“re”: zurück, “cycle”: Kreislauf). Zuerst werden sie in Müllsortieranlagen maschinell oder teils sogar per Hand am Fließband voneinander getrennt und sortiert. Anschließend werden Plastik, Metall und Glas nach Arten getrennt eingeschmolzen, Papier wird zerkleinert und in neuen Bahnen ausgelegt, geglättet und getrocknet.
Leider sind nicht alle Plastikverpackungen recyclebar. Wenn zu viele Folienlagen oder gemischte Materialien verarbeitet sind, die sich nicht voneinander trennen lassen, nennen sich diese Abfälle “Downcycling”: Aus ihnen werden minderwertige Stoffe hergestellt, oder sie werden zur Energiegewinnung verbrannt. Das verdeutlicht, wie wichtig die richtige Mülltrennung ist und appelliert an Hersteller, Verpackungen herzustellen, die sich leicht in ihre Bestandteile zersetzen lassen. Der Naturschutzbund hat hierzu einen “kleinen Müllratgeber für spezielle Fälle” entwickelt, den ihr hier sehen könnt.
Recycling allein ist nicht die Antwort
Der Herstellungsprozess von Konsumgütern und Produkten ist aufwendig. Rohstoffe werden der Umwelt entnommen und teils über weite Entfernungen angeliefert, und auch für die Produktion wird viel Energie eingesetzt. Recycling bietet den Vorteil, dass keine neuen Ressourcen verwendet werden müssen und die Gewinnung von Sekundärrohstoffen deutlich weniger Energie in Anspruch nimmt als die Erstproduktion von Rohstoffen wie Glas. Wenn dieser Schritt dazu noch komplett lokal stattfindet, ist das optimal.
Kritischer wird es, wenn Plastikabfälle ins Ausland verschifft, dort verarbeitet und die fertigen Produkte anschließend wieder zurückgeschickt werden. Hier wird zwar recycelt, aber die weiten Transportwege machen der verbesserten Ökobilanz einen Strich durch die Rechnung.
Zudem ist auch im Recycling-Prozess nicht zu vermeiden, dass neue Ressourcen beigefügt werden. Daher taucht Recycling auch erst an dritter Stelle der Abfallhierarchie auf: reduce, reuse, recycle. Neben der Vermeidung ist die Wiederverwendung von Abfall, wie beim Upcycling, eine nachhaltigere Alternative.
Warum Upcycling wichtig ist
Ein Hoch auf die Aufwertung von Abfall: das Upcycling. Bereits verwendetes Material landet nicht im Müll, sondern wird für neue Einsatzzwecke umgewandelt oder weiter verwendet. Anders als beim Recycling werden Rohstoffe nicht extra neu produziert, sondern in ihrer bestehenden Form weiterverwendet, was Ressourcen und Energie einspart. Mit ein bisschen Einfallsreichtum sind der Anwendung von Upcycling keine Grenzen gesetzt.
Upcycling-Produkte können aus dem Material von nur einem Abfallprodukt entstehen, aus mehreren kombinierten oder auch durch Hinzugabe von weiteren Materialien, entweder recycelten oder neu produzierten. In welcher Form auch immer, Upcycling ist ein wichtiger Schritt für einen nachhaltigen Lebensstil, da wir die Lebensdauer von Produkten beziehungsweise Materialien erhöhen und uns von der Mentalität, immer Neues zu brauchen, trennen. Idealerweise verfolgt der gesamte Produktionskreislauf einen ressourcenschonenden Ansatz, bei dem der ganze Produktionsweg berücksichtigt und die Wertschöpfungskette ständig optimiert wird.
Quelle: https://bracenet.net/blogs/blog/recycling-und-upcycling-ein-uberblick
Und damit kommen wir zur kleinen Liste von Firmen die ich zum Thema Upcycling empfehlen/vorstellen möchte:
- Airpaq.de
- Upcycling von Autozubehör
- Bracenet.net
- Upcycling von Meeresplastik und Geisternetzen
- FaberBag.de
- Da wir nicht nur ausgemusterte Schläuche, sondern auch ausgediente Feuerwehruniformen erhalten, finden auch diese eine neue Verwendung, z. B. in Form von Mappen und als besonderes Highlight auch Schürzen.
Wir haben uns von Anfang an auf die Sonderanfertigung von Taschen und anderen Artikeln aus Feuerwehrschlauch spezialisiert.
- Da wir nicht nur ausgemusterte Schläuche, sondern auch ausgediente Feuerwehruniformen erhalten, finden auch diese eine neue Verwendung, z. B. in Form von Mappen und als besonderes Highlight auch Schürzen.
- Feuerwear.de
- Nach jedem Einsatz werden Feuerwehrschläuche intensiv geprüft. 25 Bar Prüfdruck müssen erreicht werden – sonst wird der Schlauch ausgemustert. Feuerwear hat bei Feuerwachen in ganz Deutschland Gitterboxen aufgestellt, in denen das kostbare Material gesammelt wird.
- Bienenautomat.de
- Upcycling von alten Kaugummiautomaten zu „Bienenfutterautomaten“
- refurbed.de
- refurbed ist ein Online-Marktplatz für professionell refurbished Produkte. Wir sind selbst kein Refurbisher, sondern arbeiten mit sorgfältig ausgewählten professionellen Refurbishing-Partnern in ganz Europa zusammen, die gebrauchte Geräte vollständig wiederherstellen.
- Startups in Deutschland zum Thema Upcycling: https://www.startup-atlas.de/companies/upcycling
- https://fashionchangers.de/10-upcycling-labels-die-ueberzeugen/
Und wo wir gerade beim Thema Plastik/Mikroplastik sind:
Ein weiteres Problem ergibt sich beim Waschen von Kleidungsstücken aus recyceltem Polyester, wie auch bei herkömmlichem Polyester lösen sich im Waschvorgang Mikrofasern von der Kleidung, die ins Abwasser gelangen.
Die Kleidung trotzdem nachhaltig zu waschen ist ganz einfach. Und zwar mit dem GuppyFriend! Es handelt sich hier um einen Waschbeutel aus Polyamid 6.6. Dieses Material verhindert, dass Mikrofaser ins Abwasser geraten, wenn Kleidungsstücke mit Polyesteranteil im Beutel gewaschen werden. Der GuppyFriend selbst, verliert beim Waschen keine Mikrofasern und ist damit eine tolle Möglichkeit Verschmutzung des Abwassers durch Mikroplastik zu verhindern.
Zwei weitere „Märkte“ die mir persönlich sehr am Herzen liegen sind:
- CrowdFarming: “Regenerative biologische Landwirtschaft für Landwirte möglich und für Verbraucher zugänglich machen.”
- Wir möchten, dass die Marke CrowdFarming an biologisch wirtschaftende Landwirte erinnert, an eine Website, die funktioniert, an gutes Obst in der Obstschale und an das Gefühl, sich dank CrowdFarming gut zu ernähren und auch nahestehende Menschen gut zu versorgen. An eine E-Mail, die etwas vermittelt – selbst dann, wenn sie über ein Problem auf einem Hof informiert, das eine Bestellung verzögern kann. Oder an eine freundliche Antwort, die ein Anliegen klar und ohne Umwege löst.
- Die Marke CrowdFarming ist nichts Abstraktes, sondern etwas, das jeden Tag entsteht – durch die Arbeit von mehr als 200 Menschen und über 3.500 Landwirten, die gemeinsam daran arbeiten, nährstoffreiche Lebensmittel zu erzeugen, die du zu Hause genießen kannst.
- Gebana: „Von Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit gibt es nie genug“
Bei CrowdFarming kann man nicht nur lokale Bauern unterstützen, sondern sogar eine Patenschaft für zum Beispiel einen Orangenbaum, Kakibaum, Pistazienbaum, Heidelbeersträucher, Kürbisfelder, Mangobaum adoptieren – so wie ich das habe 😀
Es wird nicht unreif oder außersaisonal geerntet, sondern dann wen der Baum mit seinen Früchten reif ist – und bekomme dann über die Adoption die Möglichkeit von dem Baum den ich mit meiner Adoption unterstützt habe, Kisten der Früchte zu beziehen. – Ja, wenn es Ernteausfälle gibt, wie zum Beispiel ein Hagel bei Pfirsichen und Nektarinen in Italien letztes Jahr, dann gibt es auch keine. Das ist der große Unterschied zum Supermarkt, der scheinbar immer alles auf Lager hat.
Und um meinen ökologischen Fußabdruck noch weiter zu beeinflussen, habe ich unterschiedliche Baumprojekte beI Tree-Nation:
Bestimmt gibt es noch eine Vielzahl anderer Anbieter und Marktplätze, gern dürft ihr das auch in den Kommentaren ergänzen 😀
Ergänzend möchte ich hier noch auf den Beitrag von Eliane Zimmermann verweisen: Rosenholz – der Friedensduft aus respektvollem Anbau
Schreibe einen Kommentar