Archiv der Kategorie: Esoterik, Spiritualität, Magie, Okkukltismus

die zentrale Kategorie – denn alles ist verbunden durch geheime Knoten

Edelsteine, Heilsteine, Heilsteinkunde

Schon in der Antike wurden bestimmte Steine mit bestimmten Fähigkeiten assoziiert, zum Beispiel bei bestimmten Krankheiten zu unterstützen, Glück, Erfolg und Reichtum anzuziehen, Gesundheit zu erhalten usw. Sowohl in der alten chinesischen Hochkultur, als auch bei den Ägyptern und Indern, Azteken, vielleicht bis hin nach Atlantis und davor, waren Edelsteine und Halbedelsteine weit mehr als ein Statussymbol. Die alten Ägypter sahen im Lapislazuli, die Farben des Kosmos mit Sternen abgebildet, und getreu dem hermetischen Gesetzen wie im Kleinen so im Großen, sprachen sie dem Microkosmos Macht zu.

Das Wissen um die heilende Kraft von Steinen war für viele Völker dieser Zeit ein Teil des alltäglichen Lebens. Je nachdem wie der Stein bearbeitet wurde, wurde die Kraft in bestimmte Bahnen gelenkt; um Energien zu konzentrieren, zu zerstreuen, zu reinigen, zu schützen etc.

Wie Steine heilen

Materie ist nichts anderes als verdichtete Energie. Und Edelsteine, genauso wie Halbedelsteine, sind zwar in ihrer Eigenschaft als Edelsteine sehr starr in ihrer Kristallstruktur, sind aber dennoch in der Lage Energie in sanfter Weise abzugeben. Je nachdem wie die Kristalle zusammengesetzt sind, und damit meine ich nicht nur molekulär, verändert sich die Ausstrahlung. Dabei spielen Farbe, Licht und Schliff eine besondere Rolle.

Manche Steine sind in ihrer Ausstrahlung sehr kräftig, andere so sanft, dass es kaum wahrnehmbar ist. Wobei das auf die betreffende Person ankommt. Ein Tigereisen jagt einem sensitivem fast schon einen Schlag ins Energiesystem, während ein Bergkristall eher wie ein klarer Berggipfel uns Klarheit bringt. Diese Ausstrahlung tritt mit uns in Re-Aktion und beeinflußt damit auch wie wir auf einen Stein reagieren, ob wir auf einen reagieren, oder ob er uns sogar abstößt.

Bei Kauf eines Steines würde ich immer mehr auf mein inneres Gefühl hören, welcher Stein der richtige für mich ist und nicht irgendwelche Tabellen mit Zuordnungen über Sternzeichen, Zuordnung oder Heilwirkung auswendig lernen und danach entscheiden. Unser Gefühl ist oft der beste Ratgeber. Ist jedoch beabsichtigt eine Bestimmte Heilwirkung zu erzielen kann eine solche Auflistung sehr hilfreich sein.

Anwendung

Die Anwendung ist denkbar einfach. Ein Stein entfaltet seine Wirkung, wenn wir ihn in der Hand halten, nah am Körper tragen, uns auf den Körper auflegen, ihn bei uns im Zimmer aufstellen, usw.
Die größe Heilwirkung haben ungeschliffene Steine, die noch in ihrer ursprünglichen kristallinen Form vorliegen, in diesen ist die gespeicherte Energie am Größten. Ein Stein, der angebohrt wurde, lässt sich zwar besser an einem Band um den Hals tragen, hat aber dabei viel seiner Kraft schon eingebüßt. Das Schleifen und Bohren verletzt die kristalline Struktur und lässt den Stein fast kraftlos zurück. Trommelsteine, obwohl in der Trommel geschliffen, eigenen sich dennoch. Solange sie nicht gebohrt wurden.

Aufladen und Reinigen

So wie die Steine ihre Kräfte entfalten, und/oder Energie aufnehmen, müssen sie auch gepflegt werden. Dazu kann man den Stein reinigen und aufladen.

Von Zeit zu Zeit sollte ein Stein aufgeladen werden. Indem er seine Schwingungen auf uns überträgt verliert er selbst an Energie, dieses Defizit sollte wieder ausgeglichen werden. Eine Möglichkeit der Aufladung besteht darin den entsprechenden Stein in eine Druse zu legen. Drusen sind Kristalle, welche innerhalb eines abgeschlossenen Raumes gewachsen sind. Innerhalb eines Hohlraumes im Gestein, welcher sehr unterschiedliche Größe haben kann, sind innerhalb von Jahrhunderte kristalline Formationen gewachsen, sie sind stets auf den Mittelpunkt des Hohlraumes aufgerichtet und senden ein hohes Maß an Energie aus.
Eine weiter Methode besteht darin den zu ladenden Stein zwischen einige Bergkristalle zu legen, auch sie sind sehr gut geeignet die Energie anderer Steine zu erhöhen.
Getragenen Schmuck sollte man am Abend ablegen, damit die „negative“ Schwingung, die der Stein über Tag angenommen hat entweichen kann.
Alle Steine lassen sich durch fließendes Wasser reinigen, dies führt nicht nur zu einer äußeren Säuberung, sondern auch zu einer Reinigung der Energien. Abhängig von der Gesteinsart ist es auch möglich mit Salzwasser oder Alkohol zu reinigen, jedoch ist dies nicht für alle Steine zu empfehlen!

weiterführende Literatur:

Kräuter, Kräutermedizin, Heilpflanzenkunde, Phytotherapie

Bis zum heutigen Tage genießen Kräuter, Tees, Aufgüsse, Kräuterstempel, Kräuterpackungen uva. großes Ansehen in der Bevölkerung. Wohl muss man sagen, dass die letzten 200 Jahre ein deutlicher Einbruch zu verzeichnen war. Zumindest bei „uns“ im Westen. Das Ayurveda und die TCM (traditionelle chinesische Medizin) sind davon nicht betroffen gewesen, und haben vielleicht auf ihre Weise dazu beigetragen, dass Kräuter weiterhin einen hohen Stellenwert einnehmen.

In Zeiten, in denen Stress, Umweltbelastungen, Fast Food, und viele andere Faktoren immer mehr ins Bewusstsein rückten, sehnten sich die Menschen in den Industrienationen nach einer komplementären Ergänzung, wenn nicht sogar nach einer Alternative zu herkömmlicher Ernährung, chemisch-synthetischer Behandlung, und hin zu einer mehr naturverbundenen Art zu Leben und zu Heilen.

Die Phytotherapie, die Pflanzenheilkunde, nimmt dabei einen wichtigen Teil ein. Denn Pflanzen mit ihren Eigenschaften sich in ein Ökosystem einzufügen, und sich auf ihre Weise eine harmonische Nische zu sichern erweckt einen harmonisierenden Eindruck. Dass es nicht immer so harmonisch zu geht, zeigen die Pflanzen die durch Klimawandel und „ausbüchsen aus den Gärten“ als Neophyten in eine ökologische Umgebung gelangen, auf die diese nicht vorbereitet ist. Also wenn einheimische Pflanzen, die zum Beispiel weniger schnell wachsen, von anderen verdrängt werden, die aus Indien, China oder anderen Teilen der Erde „eingeschleppt“ wurden.

Pflanzenarzneien

Die Synthetisierung und Isolation bestimmter Inhaltsstoffe hat die moderne Medizin geprägt, und gleichzeitig zeigt sich darin auch die Beschränktheit und Gefahr selbiger. Sieht man zum Beispiel sich das Thema Antibiotika an, so bewegen wir uns mit Lichtgeschwindigkeit auf eine höchst bedrohliche Situation zu, wenn gewisse Erreger gegen alle 4 Antibiotika-Gruppen resistent werden, und diese Resistenzen vielleicht sogar an andere Bakterien weitergeben. Dem unverantwortlichen Gebrauch mit Antibiotika in Veterinär- und Humanmedizin, stellt uns die nächsten Jahre vor immense Herausforderungen.

Pflanzliche Extrakte, die in ihrer Komplexität kaum zu reproduzieren sind, könnten der Silberstreif am Horizont für uns sein. Besonders das Thema ätherische Öle sei hierzu erwähnt. Und ätherische Öle, wenn auch in geringer Konzentration, Teil der Pflanze. Wieso ist dann einen Tee aufbrühen noch keine Aromatherapie? Die Konzentration im Vergleich lässt sich mit 1000stel bis millionstel vergleichen. Man braucht für 1L Rosenöl ca. 1 Tonne Rosenblütenblätter. Das was wir als Tee aufgießen hat also schon Mengenmäßig bei weitem nicht dasselbe Wirkporfolio wie die ätherischen Öle, aber in diesem, man möchte fast homöopathischen Mass, eine wohltuende Wirkung. Wer kennt es nicht, dass man bei Magen-Darm-Beschwerden einen Fenchel-Anis-Kümmel-Tee zubereitet?! Die darin enthaltenen ätherischen Öle, mit vielen anderen Wirkstoffen, werden durch das heiße Wasser gelöst und von uns getrunken, mit nachweisbarer Wirkung.

In der heimischen Hausapotheke finden sich bestimmt bei den meisten mindestens Tee’s, wenn nicht sogar einige andere pflanzliche Heilmittel. Sei es die Arnika-Salbe, Schwedenbitter, Blutwurzel-Tinktur, Beinwell-Salbe etc. Im häuslichen Umfeld, haben sich diverse Pflanzenheilmittel bewährt und werden über Generationen weitergegeben, empfohlen und angewendet.

In der Schulmedizin finden immerhin noch rund 500 Kräuter Verwendung, wenn auch ganze Pflanzen nur selten in Gebrauch sind. Vielmehr liefern die Kräuter das Ausgangsmaterial für die Isolierung oder Synthese konventioneller Medikamente. So wurde das als Herzmittel verwendete Digoxin aus dem Roten Fingerhut (Digitalis purpurea) gewonnen, und die Antibabypille synthetisierte man mit Hilfe von Substanzen, die aus der Yamswurzel (Dioscorea villosa) stammten.

Die Wirkungsweise von Heilpflanzen

Die Wirkungsweise lässt sich am ehesten beschreiben, wenn man sich die Pflanze als Ganzes und Ganzheitlich vorstellt. So wie in unserem Körper Prozesse so gut wie nie isoliert ablaufen, und fast alles systemisch verbunden ist, ist das bei den Pflanzen ebenso der Fall. In einer Pflanze gibt es nicht nur einen Wirkstoff, sondern viele, die von vielen weiteren Stoffen ergänzt, gepuffert aber auch gemindert werden können. Das zeigt das große Wirkprofil einer Heilpflanze, genauso wie ihre individuelle Wirkung auf den Organismus. So wie Witterung, Bodenbeschaffenheit und viele andere Faktoren dafür verantwortlich sind, wie gesund und wirkstoffreich eine Pflanze sein kann, so gibt es ebenso bei unserem Organismus viele Rezpetoren an denen Wirkstoffe andocken und ihre Wirkung entfalten können, oder auch nicht.

Aus pharmazeutischer Sicht, Medikamente herzustellen die bei dem Großteil der Bevölkerung „gleich“ (nicht zeitlich sondern qualitativ) wirken, muss dieser individuelle Wirkungsmechanismus quasi von der Zielsetzung her herausgefiltert werden. Das dies allerdings oft auf Kosten von Verträglichkeit geht, und die Nebenwirkungen weitaus gravierender machen können als dies bei der Einnahme der gesamten Pflanze der Fall wäre ist offensichtlich.

Die Schulmedizin ist in der Lage, gefährliche Infektionen zu bekämpfen oder bestimmte Lebensfunktionen auch dann noch aufrecht zu erhalten, wenn andere Behandlungsmethoden versagen. Moderne Operationstechniken wie die Mikrochirurgie und die plastische Chirurgie sowie der ganze Bereich der Diagnosehilfen und der heute verfügbaren Apparatemedizin erhöhen die Chancen einer Gesundung nach ernsthaften Krankheiten oder Verletzungen beträchtlich.

Andrew Chevallier – Die BLV Enzyklopädie der Heilpflanzen

Das sind ohne Zweifel ganz offensichtlich die Leistungen der konventionellen Schulmedizin.

Die Wirkweise von Kräutermedizin entfaltet sich eher bei chronischen Erkrankungen, und/oder bei akuten kleineren Beschwerden, und bietet damit einen wichtigen Vorlauf bevor zu synthetisch-chemischen Mitteln oder chirurgischen Maßnahmen gegriffen werden sollte/muss. Oder einen wichtigen begleitenden Behandlungsaspekt bei chronischen Erkrankungen. Denn so wie die Kräutermedizin die Pflanze ganzheitlich betrachtet, so betrachtet sie den Menschen ebenso ganzheitlich. Rudolf Steiner bezeichnete den Menschen aus anthroposophischer Sicht als umgekehrte Pflanze. Die Abläufe die beim Menschen im Kopf und Nervensystem ablaufen, sind denen im Wurzelstock der Pflanze sehr ähnlich, während die Fortpflanzung in Hüfthöhe geregelt wird, bei den Pflanzen meistens über Samen aus der Blüte. Besonders über die Signaturenlehre lassen sich viele Rückschlüsse über die Wirkweise bei Pflanzen auf den menschlichen Organismus schließen.

Die richtige Verwendung von Kräutern

Die meisten der gebräuchlichen Heilpflanzen lassen sich gefahrlos nutzen. Einige können jedoch Nebenwirkungen zeigen, so dass sie, wie alle Arzneimittel, mit Vorsicht angewendet werden müssen. Um nachteilige gesundheitliche Folgen zu vermeiden, sollte man bestimmte Pflanzen auf keinen Fall ohne Anleitung eines erfahrenen Pflanzenheilkundlers verwenden. Wenn eine Kräuterarznei vorschriftsmäßig angewendet wird, ist die Wahrscheinlichkeit gefährlicher Nebenwirkungen allerdings sehr gering. Besonders die Anwendung von Kräutern die aus belasteten Anbaugebieten kommen, bergen ein großes Gesundheitsrisiko. Ein Abkochen reicht dafür nicht aus.

Komplexe Naturarzneien

Wie erwähnt, ist eine Heilpflanze keine »Wunderdroge« mit einer einzigen Wirkung, sondern eine komplexe natürliche Arznei, die sich aus vielen wirksamen Bestandteilen für verschiedene Organe zusammensetzt. Und durch wissenschaftliche Untersuchung der Inhaltsstoffe, durch klinische Beobachtung und durch das traditionelle Wissen über die Nutzung der Pflanzen kann es uns gelingen, ein abgerundetes Bild über die medizinische Verwendungen eines jeden Heilkrauts zu bekommen.

Die Wirkstoffe

Die medizinischen Wirkstoffe einiger Pflanzen sind gut bekannt. Die Wirkstoffe wurden dagegen erst vor relativ kurzer Zeit isoliert und untersucht. Und eine gewisse Kenntnis dieser Inhaltsstoffe kann durchaus zum Verständnis ihrer Wirkungsweise im Körper beitragen.

Schleime

Viele Pflanzen enthalten aus langkettigen Zuckermolekülen (Polysacchariden) aufgebaute Schleime, die leicht Wasser aufnehmen und dabei zu einer klebrigen, kolloidalen Masse werden. Diese hüllen die Schleimhäute des Verdauungstrakts ein und schützen sie so vor reizenden und entzündlichen Stoffen. Die lindernde und schützende Wirkung der Schleime scheint aber auch auf andere Bereiche zuzutreffen, beispielsweise auf Rachenschleimhäute, Lunge, Nieren und Harnwege.

Phenole

In diese Gruppe chemischer Substanzen gehört z.B. die Salicylsäure, der natürliche Vorläufer des Aspirins. Ein anderes Phenol ist Thymol, ein Inhaltsstoff des Thymians (Thymus vulgaris). Innerlich angewendet, wirken Phenole antiseptisch, also entzündungshemmend; bei äußerer Anwendung kommt es dagegen zu Hautreizungen.

Gerbstoffe

Gerbstoffe kommen – in unterschiedlicher Konzentration – in allen Pflanzen vor. In Rinde oder Blätter eingelagert, verleihen sie diesen Pflanzenteilen einen unangenehmen, scharfen Geschmack und schrecken dadurch Insekten und Weidetiere ab. Gerbstoffe ziehen das Körpergewebe zusammen, so dass man sie auch zum Gerben von Leder nutzt. Therapeutisch angewendet, wirken sie ebenfalls und verbessern so den Widerstand gegen Infektion.

Cumarine

Die verschiedensten Cumarine, die in vielen Pflanzen zu finden sind, haben häufig recht unterschiedliche Wirkungen. Das Cumarin des Steinklees (Melilotus officinalis) verdünnt das Blut, während die Furanocumarine des Selleries (Apium graveolens) in Sonnenschutzmitteln zur Anwendung kommen. Das im Zahnstocherkraut (Ammi visnaga) enthaltene Khellin ist dagegen ein wirksames Relaxans für die glatte Muskulatur (besonders auf die Lunge).

Anthrachinone

Anthrachinone sin die  Hauptwirkstoffe in Pflanzen wie Kassie (Cassia senna) und Medizinalrhabarber (Rheum palmatum), die beide bei Verstopfung verwendet werden. Anthrachinone haben stark abführende Wirkung, da sie Kontraktionen der Dickdarmwand verursachen, so dass etwa 10 Stunden nach Einnahme der Stuhlgang einsetzt. Außerdem machen sie den Stuhl weicher und erleichtern dadurch die Darmtätigkeit.

Flavonoide

Flavonoide haben ein breites Wirkungsspektrum und sind in vielen Pflanzen enthalten. Sie wirken entzündungshemmend und sorgen für einen gesunden Kreislauf. So stärkt beispielsweise Rutin, ein Flavonoid des Buchweizens (Fagopyrum esculentum) oder der Zitrone (Cirtus limon) die Wände der Kapillargefäße.

Anthocyane

Diese Farbstoffe, denen Blüten und Früchte ihre blauen, purpurfarbenen oder roten Früchte verdanken, helfen, die Blutgefäße gesund zu halten. Brombeeren (Rubus fruticosus) und Weintrauben (Vitis vinifera) enthalten beträchtliche Mengen an Anthocyanen.

Glucosinolate

Glucosinolate sind hauptsächlich in Senfpflanzen enthalten. Sie wirken hautreizend und verursachen Entzündungen und Blasen. Bringt man sie in Form von Umschlägen auf schmerzende Gelenke, steigern sie den Blutfluss in dem betroffenen Bereich und sorgen dafür, dass sich dort keine Abfallprodukte ablagern (ein mitentscheidender Faktor bei Gelenksbeschwerden). Glucosinolate setzen außerdem die Schilddrüsenfunktion herab. Beträchtliche Mengen dieser Substanzen sind in Radieschen bzw. Rettich (Raphanus sativus) und im Weißen Senf (Sinapis alba) enthalten.

Ätherische Öle

Die durch Wasserdampfdestillation gewonnenen ätherischen Öle gehören zu den wichtigsten pflanzlichen Inhaltsstoffen. So enthält der Teebaum (Melaleuca alternifolia) z.B. über 60 verschiedene dieser flüchtigen Verbindungen, von denen viele stark antiseptische Wirkungen besitzen. Einige ätherische Öle, beispielsweise die der Echten Kamille (Chamomilla recutita), enthalten Sesquiterpene, etwa Azulen-Derivate, die eine entzündungshemmende Wirkung haben.

Saponine

Die Saponine werden nach ihrem chemischen Grundgerüst in zwei Gruppen unterteilt: Triteroensapogenine und Steroidsapogenine. Letztere verdanken ihren Namen der Ähnlichkeit mit den Steroidhormonen des menschlichen Körpers. Viele Pflanzen mit Steroidsapogeninen beispielsweise das bekannte Süßholz (Glycyrrhiza glabra), zeigen in der Anwendung eine deutlich hormonelle Aktivität. Triterpensapogenine, beispielsweise aus der Schlüsselblume (Primula veris), sind oft starke Expektoranzien und können außerdem die Aufnahme von Nährstoffen erleichtern.

Herzglykoside

Herzglykoside kommen in verschiedenen Heilpflanzen vor, von denen der weit verbreitete Rote Fingerhut (Digitalis purpurea), der Gelbe Fingerhut (Digitalis lutea) und der Wollige Fingerhut (Digitalis lanata) die bekanntesten sind. Herzglykoside wie Digitoxin, Digoxin und Gitoxin haben ein starke Wirkung auf das Herz, indem sie seine Aktivität steigern oder, wenn nötig, die Kontraktionskraft erhöhen. Herzglykoside wirken aber auch harntreibend und sorgen dafür, dass Flüssigkeit aus dem Gewebe und dem Kreislaufsystem in den Harntrakt überführt wird, was wiederum zu einer Blutdrucksteigerung führt.

Cyanglykoside

Obwohl diese Glykoside den stark giftigen Cyaniden ähneln, haben sie in kleinen Dosen eine deutlich beruhigende und entspannende Wirkung auf Herz und Muskeln. Cyanglykoside sind in der Rinde der Spätblühenden Traubenkirsche (Prunus seotina) und dem Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) enthalten und tragen zur Fähigkeit dieser Pflanzen bei, Reizhusten zu lindern.

Vitamine

Einige Pflanzen enthalten beträchtliche Mengen an Vitaminen. So besitzt die Brunnenkresse (Nasturtium officinale) sehr viel Vitamin E, während die Hagebutten der Hundsrose (Rosa cania) beträchtliche Mengen an Vitamin C enthalten. Die meisten anderen Heilpflanzen weisen zumindest ein paar Vitamine auf, die, selbst wenn die Mengen gering sind, dennoch zur Deckung des täglichen Bedarfs beitragen.

Bitterstoffe

Bitterstoffe sind eine recht heterogene Gruppe von Substanzen, die allein ihr bitterer Geschmack verbindet. Bitterstoffe regen die Sekretion der Speicheldrüsen und Verdauungsorgane an, so dass es zu einer deutlichen Verbesserung des Appetits und zu einer Stärkung des Verdauungstrakts kommt. Das führt wiederum zu einer verbesserten Verdauung und Nährstoffaufnahme und damit zu einer optimaleren Versorgung des Körpers. Es gibt viele Kräuter mit bitteren Inhaltsstoffen, beispielsweise den Wermut (Artemisla absinthium) und das Chirettakraut (Swertia chirata).

Alkaloide

Alkaloide sind eine Gruppe stickstoffhaltiger Substanzen, denen die Aminogruppe (-NH2) pharmakologische Aktivität verleiht. Einige Alkaloide bilden die Grundlage bekannter Arzneien mit erprobter therapeutischer Wirkung. So wird z.B. das Krebsmittel Vincristin aus dem tropischen Immergrün (Catharanthus roseus) gewonnen. Andere Alkaloide, etwa das Atropin aus der tödlich giftigen Tollkirsche (Atropa belladonna), haben eine direkte Wirkung auf den Körper, lindern z.B. Krämpfe und Schmerzen und vermindern Körpersekretionen.

Mineralstoffe

Einige Heilkräuter sind besonders reich an Mineralien, etwa der Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense), der einen hohen Anteil Kieselsäure enthält. Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) weist dagegen große Mengen an Kalium auf und kann so, im Gegensatz zu anderen Diuretika, die dieses Mineral aus dem Körper schwemmen, einen hohen Kaliumspiegel aufrecht erhalten. Viele Pflanzen mit besonders hohen Konzentrationen einzelner Minerale werden allein aufgrund dieser Eigenschaft verwendet. Andere Kräuter tragen nur zur allgemeinen Deckung des Mineralstoffbedarfs bei.

ergänzende Links:

weiterführende Literatur:

Talisman, Amulett

Die Wirkung eines Talismans ist nicht wie vielfach angenommen eine reine Suggestionssache. Das Herstellen von Talismanen steht am Anfang jeder magischen Praxis oder sollte dies zumindest. Was aber ist ein Talisman, wie wirkt er und aus welchem Material sollte er bestehen. Ich möchte mit der letzten Frage beginnen. Eigentlich eignet sich fast jedes Material zur Anfertigung eines Talismans. Es gibt aber scheinbar bessere Materialien und schlechtere. Damit wären wir bei  der zweiten Frage, nämlich, wie wirkt ein Talisman.
Das Material wird durch eine geeignete Prozedur mit Energie geladen, welche dann die eigentliche Wirkung das Talismans erzielt. Nun hat man festgestellt, daß manche Materialien fast keine Energie andere sehr viel Energie aufnehmen und vor allem Speichern können. Ein Talisman ist also ein mit Energie geladener Gegenstand, der durch seine Ladung ein bestimmtes Ereignis herbeiführt.

In fast allen esoterischen Traditionen wird mit der Ladung von Gegenständen, meist in Form von Kristallen und Steinen gearbeitet. Auch im Reiki ist es möglich ab dem zweiten Grad Steine und Kristalle zu laden.
Es gibt aber auch eine gänzlich andere Form von Talismanen, diese bestehen aus einer verzehrbaren Substanz, wie Speisen, Getränken aber auch aus homöopathischen Arzneien. Eine der gebräuchlichsten Formen ist wohl die Hostie in der christlichen Kirche.
Durch den Verzehr dieser geladenen Substanz wird jene transformierende Kraft in das Sein und in den physischen Körper des Magiers aufgenommen , wo sie das Werk der Transformation beginnt. Dabei können auch konkrete Aufgaben, wie das heilen einer Krankheit, eines Gemütszustandes oder jeder anderen Veränderung als Ladung eingebracht werden.

Einen Talisman anzufertigen hat in fast allen Kulturen der Welt eine lange Tradition. Das Wort selbst stammt wahrscheinlich aus dem arabischen von tilasm was soviel bedeutet wie „ein geheimnisvolles Bild mit magischen Buchstaben“.
Es gibt unzählige Möglichkeiten einen Talisman anzufertigen, alle darzustellen würde den Rahmen dieser Site bei weitem sprengen, abgesehen davon das mir längst nicht alle bekannt sind. Aus diesem Grund habe ich mich bei den hier vorgestellten Talismanen ausschließlich auf solche beschränkt, die mit kabbalistischen Entsprechungen arbeiten.

Amulette

Amulette sind mit den Talismanen verwandt. Allerdings im Gegensatz zu der nach innen gerichteten Wirkungsweise des Talismans, wirkt das Amulett nach außen hin. Es kann als Abwehr gegen magische Angriffe, unliebsame Menschen (der böse Blick) und zur Beeinflussung des Schicksals, was äußere Phänomene und Einflüße angeht, eingesetzt werden.
Die Herstellung eines Amuletts ist ähnlich wie die eines Talismans. Man muß aber nicht unbedingt selbst solch ein Kleinod basteln. Edelsteine, Metallanhänger mit Symbolen, Runenplättchen oder ähnliche Dinge können leicht geweiht werden, und für den entsprechenden Zweck eingeweiht werden.

Sowohl Talismane als auch Amulette werden mit Energien geladen, die den Zweck in den Gegenstand „einschweißen“. Das zukünfige Amulett oder Talisman werden wie ein Blatt Papier beschrieben.

Was ist beim Entwurf eines Talismans zu beachten?

  • Unbedingt notwendig ist die Formulierung einer klaren eindeutigen Absicht (Obsekration). Diese soll positiv formuliert sein, d.h. statt „Ich will keine Gegenstände mehr verlieren“ besser formulieren in „Meine Achtsamkeit gegenüber Gegenständen wird sich erheblich verbessern“. 
  • Bei der Erstellung des Talismans ist auf die Einhaltung gewisser ethischer Grundsätze zu achten, diese dienen vor allem dem Selbstschutz. Denn wir leben nun mal unter den Gesetzen von Ursache und Wirkung, auch wenn dieses manchmal, um des schnellen Vorteils willens anscheinend vergessen wird. Daher ist es empfehlenswert die folgenden Regeln zu beachten: niemanden schaden, niemals etwas gegen den Willen anderer tun, die Gesetze des Gebens und des Nehmens sind zu beachten, es gibt nichts ohne Gegenleistung, die Erfüllung von Wünschen, die dem eigenen Ego entspringen, können einen in materieller Hinsicht weiterbringen, aber das Gegenteil auf spiritueller Ebene bewirken
  • Um vorhersehbare Ergebnisse zu produzieren und sich vor unangenehmen Überraschungen zu schützen ist die strikte Einhaltung der traditionellen Zuordnungen der Symbole, Tätigkeiten, Berufe, Eigenschaften usw. zu den Planeten einzuhalten. Mutwillige oder zufällige Zuordnung können sich störend auswirken und das Ergebnis in ungeahnte Bahnen lenken.
  • Die Bedeutungen, der auf dem Talisman verwendeten Symbole muß wirklich verstanden worden sind sein, so daß es keine unbewußten Bedeutungen mehr gibt. Ist dies nicht der Fall kann das Ergebnis in eine andere Richtung gelenkt werden, als in die ursprünglich beabsichtigte Richtung.
  • Ein Talisman, der mit traditionellen Symbolen arbeitet verfügt über mehr Kraft, als einer mit selbst erfunden Symbolen und Zeichen. Dies hat seinen Grund darin, das schon Generationen vor uns diese Symbole mit Kraft aufgeladen haben.


 Wie wirkt ein Talisman ?

Ein Talisman mit dem man arbeitet, wirkt zu allererst immer in uns selbst, denn wir sind der Stein der behauen wird.
Man kann einen Talisman einsetzen, um mehr Wissen zu erlagen, um Personen oder Umstände für eigene Anliegen günstig zu beeinflussen, oder gar auch um ohne Arbeit reich zu werden. Selbstverständlich steht es jedem Menschen frei einen von ihm geschaffenen Talisman zu welchem Zweck auch immer einzusetzten, aber genauso selbstverständlich trägt auch jeder Mensch die Konsequenzen seines Handelns. Wie gesagt, Ursache und Wirkung. Ein Talisman ist eine Fokussierung die ins Gesamtgefüge wirkt, je nach hinterlegter Absicht, und mit dem Gesamtgefüge in Resonanz tritt. Je harmonischer diese Resonanz, desto erfolgreicher die Wirkung des Talismans.

Ritual zur Weihung des Talismans

Legen Sie den Talisman in die Mitte eines Dreiecks. Das kann ein von Ihnen in der Astralwelt geschaffenes sein, d.h. in Ihrer Vorstellung, oder Sie zeichnen es tatsächlich auf oder markieren es in Ihrem Raum, vielleicht durch drei Steine.

Schließen Sie dann die Augen, und versuchen Sie, Ihre Gedanken zu beruhigen und Ihren Geist von allem zu befreien, was nicht zu Ihrer gegenwärtigen Absicht und Ihrem Ziel gehört. Atmen Sie mehrmals tief, um Ihr Gedankenfeld zu reinigen; und wenn Sie sich hinreichend entspannt haben, fangen Sie an, sich in Ihrer Aura die Farbe vorzustellen, mit der Sie den Talisman aufladen.

Die dem Talisman entsprechende Farbe wird durch das Planetensiegel bestimmt oder auch durch die Farbe, die dem Engel oder der Schwingung, mit der Sie arbeiten, sofern Sie einen Namenstalisman anfertigen, am ehesten entspricht. Legen Sie die Zahlenschwingung in Harmonie mit Ihrem Ziel fest – z.B.: 6, Orange, Sonne. Atmen Sie sechs Züge lang tief ein und aus, und stellen Sie sich vor, wie Sie die Farbe, die Sie brauchen, um sich sammeln. Halten Sie die Luft an, bis Sie bis 6 gezählt haben, und spüren Sie, wie die Farbe Orange währenddessen Ihr ganzes Wesen durchströmt. Beim Ausatmen visualisieren Sie dann die Farbe Orange, wie sie Ihre Aura erfüllt und die Aura des Talismans, die Sie mit Ihrer Kraft erfühen.

Nachdem Sie dies eine angemessene Zahl von Atemzügen hindurch getan haben – in diesem Falle sechsmal oder ein Vielfaches von sechs (zwölf, wenn Sie es länger machen wollen) -, führen Sie den zweiten Teil der Übung durch, derbesonders dem Aufladen des Talismans dient. Öffen Sie Ihre Augen, und sammeln Sie mit ausgestreckten Armen in einer ausladenden Geste einen imaginären Ball aus oragenem Licht, wobei Sie mit geschlossenen Händen enden wie in einer Gebetshaltung. Reiben Sie die Hände dann schnell aneinander, wodurch Wärme und Energie entstehen. Stellen Sie sich vor, daß Sie mit jeder Reibung Ihrer Hände gelbe Funken elektrischen Lichts erzeugen. Halten Sie dann nach etwa zehn Sekunden Ihre Hände über den Talisman, wobei Sie ihn mit Ihrer Energie und Ihrer Absicht erfüllen. Dabei spüren Sie vielleicht ein Kribbeln in den Fingern, während Sie sich Ströme gelben Lichtes vorstellen, das die Aura des Talismans durchzieht. Beenden Sie den Vorgang, indem Sie Ihre Fingerspitzen einmal leicht über den Talisman gleiten lassen, Ihre Absicht klar und deutlich wiederholen und die Gottesnamen und den Geistesnamen des Talismans singen. Ziehen Sie schließlich das talismanische Bild durch den Rauch der Duftmischung, die Sie zuvor schon zubereitet haben.

Die magische Pforte, Soror A.L.

Bei dem hier beschriebenen Ritual handelt es sich um ein Ritual das der Tradition des Golden Dawn entstammt, es ist dem Buch „Die magische Pforte“ von Soror A.L. entnommen.

Konsekration (Weihung)

Einer der wichtigsten Bestandteile einer Zeremonie zur Weihung eines Talismans oder einer eucharistischen Substanz ist das astrale annehmen einer Gottesform. Wenn man sich im klaren ist, welche Gottesform für das Vorhaben geeignet ist, muß der Praktiker sich während der Zeremonie in seinem Inneren zu dieser Gottform erheben, auf daß man wahrhaft mit dem Bewußtsein jener speziellen Kraft oder Gottheit eins wird. Je sorgfältiger diese dynamische Vereinigung vollzogen wird, um so automatischer und einfacher wird die anschließende Aufladung der Telesmata.

weiterführende Literatur:


Tätowierungen, Tattoo’s

Das Thema Tätowierung beschäftigt mich schon länger. Vor allem, weil ich zum Teil gefragt werde, ob ich eine Tätowierung habe oder wieso ich mir keine stechen lasse.

Das hat zum Großteil mit meiner persönlichen Weltanschauung zu tun. Auch wenn ich Tattoos zum Teil sehr hübsch finde, und sie definitiv eine Faszination ausüben, bin ich strikt gegen eine Tätowierung (an mir).

Tätowierungen erfreuen sich größter Beliebtheit, auch unter esoterisch-spirituell Arbeitenden. Für mich ist das ein Widerspruch in sich, denn jeder der esoterisch-spirituell arbeitet weiß, dass Symbole/Zeichen nicht nur stellvertretend für bestimmte Kräfte und Energien stehen, sondern wie ein Tor, ein Knoten der uns mit den Kräfte dahinter verbindet. Aus meiner Sicht ist, sich eine Rune, ein Symbol stechen zu lassen, als würde man ein Leuchtturm, besser gesagt ein Sendemast in sich implantieren.

Eine Erfahrung aus der Akupunktur verdeutlicht meinen Standpunkt vielleicht ein wenig. Wird ein Ohrringloch gestochen, und triggert es „zufällig“ einen Meridian, kann dies zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen führen. Denn der Ohrring erfüllt das, was die Akupunkturnadel tun soll, allerdings viel länger und intensiver als die Nadel-Behandlung das vorsieht. Eine Freundin von mir hatte genau dieses Problem. Nach Entfernen des Ohrrings trat eine deutliche Besserung der Symptome ein. Und das nach Stunden. Und genauso sehe ich das mit einem Tattoo. Die Problematik allerdings, im Vergleich zu einem Ohrring ist, dass sich ein Tattoo weit weniger leicht entfernen lässt. Es ist ja dazu konzipiert „zu halten“. Und genau das tut ein Tattoo meiner Ansicht nach. Es hält die Energie, es staut die Energie auf bis sie irgendwann kippt. Entzündungen sind ein ernst zu nehmender Hinweis.

Wenn Energie gestaut wird, wenn Energie „kippt“, kennen wir diesen Zustand als Krankheit, Unwohlsein, Unbehagen. Man könnte annehmen, dass degenerative Prozesse entstehen, die den Abbau der Energie ermöglichen sollten, doch da ein ständiger Strom an Energie durch das Symbol an sich eintritt, wird dies zur Überbelastung führen. Nicht sofort, nicht demnächst, aber sicherlich mit der Zeit. Der sprichwörtliche aushöhlende Tropfen.

Was passiert wenn man sich beispielsweise eine Rune stechen lässt?

Die Energie der Rune verwebt und verbindet sich mit dem eigenen Energiesystem, stellt aber eine ständig geöffnete energetische Eintrittspforte dar. So wie die Akupunkturnadel einen Impuls setzt, so macht die Tätowierung das auch, nur dauerhaft. Ein dauerhafter Impuls, und dabei ist es völlig egal welche Energie dabei kanalisiert wird, führt zu einer Überreizung, die dann in entzündliche Prozesse münden kann. Ebenso ist eine Chronifizierung denkbar, auch Schmerzen, die durch den Meridian auch an anderer Stelle auftreten können. Unser Körper ist ein Leitsystem, dass Impulse vom Zeigefinger auch an Wirbelsäule oder Organ weiterleiten kann um dort die Energie wirken zu lassen.

In der Akupunktur, sowie Akupressur, werden zeitlich eindeutig begrenzte Impulse gesetzt um eine Stimulation, Ausgleichung oder Ableitung anzuregen. Wichtig ist hierbei der zeitlich begrenzte Aspekt. Die Dosis macht das Gift. Und in diesem Sinne, ist (kann) das Tattoo ein schleichendes Gift.

Wieso erdet, reinigt, detoxt, balanciert man sich ständig aus, um sich dann soetwas anzutun?! Das ergibt für mich keinen Sinn. Darum lehne ich Tattoos an meinem Körper ab.

Das soll um Himmelswillen keine Verunglimpfung für Menschen mit Tattoos sein. Es soll lediglich darlegen, wieso ich persönlich kein Tattoo habe und mir auch keines stechen lassen möchte.