{"id":6134,"date":"2026-09-30T12:55:15","date_gmt":"2026-09-30T11:55:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/?p=6134"},"modified":"2026-09-30T20:07:55","modified_gmt":"2026-09-30T19:07:55","slug":"duftkommunikation-duefte-im-dialog-mit-unserer-psyche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/?p=6134","title":{"rendered":"Duftkommunikation &#8211; D\u00fcfte in Resonanz und Interaktion mit unserer Psyche"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie D\u00fcfte unser Leben steuern, beeinflussen und eigentlich erst lebenswert machen, kann man nicht erst am Beispiel der Aromatherapie oder der Duftforschung sehen, sondern l\u00e4sst sich vom t\u00e4glichen W\u00e4schewechsel, dem Duft des ersten Kaffees oder Tees, der K\u00f6rper- und Gesichtspflege bis hin zu jedem Geschmack den wir &#8222;schmecken&#8220;, genau genommen riechen, bis hin zur Einflussnahme auf unsere Hirnchemie und die damit verbundenen Botenstoffe wahrnehmen und ableiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach COVID und der damit verbundenen sogn. <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Anosmie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anosmie<\/a>, dem Verlust des Riechverm\u00f6gens das sich nur schwerlich oder teilweise sogar gar nicht wieder regenerieren l\u00e4sst, ist die Bedeutung des Geruchs und unseres Riechsinns wieder etwas mehr in den Vordergrund ger\u00fcckt. &#8211; Weiterhin gilt er allerdings immer noch als der Sinn, der am meisten untersch\u00e4tzt wird. erg\u00e4nzender Link zu <a href=\"https:\/\/www.heute.at\/s\/warum-du-30-sekunden-an-einer-blume-riechen-solltest-120179347\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">heute.at<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ger\u00fcche und D\u00fcfte (die im Grunde chemische Signal-Vielstoffgemische sind), besser Duftimpulse &#8211; wobei hier die etwas positivere Konnotation &#8222;Duft&#8220; verwendet wird, also ein wohl-Geruch &#8211; werden von unseren Riechkolben, quasi \u00fcber ein Schl\u00fcssel-Schloss Prinzip in elektrische Signale umgewandelt, und werden als Geruchsinformation \u00fcber ein Netzwerk verschiedener Hirnregionen verarbeitet. Dort werden Duftreize mit Erinnerungen abgeglichen, verkn\u00fcpft und \u00fcberpr\u00fcft. Und das geschieht in f\u00fcr uns nicht wirklich fassbarer Zeit. Das erkl\u00e4rt auch ganz grob, wieso D\u00fcfte uns so tief ber\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei ist das h\u00e4ufig verwendete Schl\u00fcssel-Schloss-Prinzip, f\u00fcr das Riechen als Ganzes, zu einfach gedacht.<br \/>Ein Duftmolek\u00fcl aktiviert nicht zwingend nur einen einzigen Rezeptortyp. Ein Rezeptortyp kann umgekehrt auf verschiedene Molek\u00fcle reagieren. Erst wenn verschiedene Rezeptoren stimuliert wurden, und das Signal das Hirn erreicht, kombiniert unser Gehirn diese Informationen zum Duft, wie bei einem Orchester das aus diversen Instrumenten und Noten besteht. Ger\u00fcche werden deshalb kombinatorisch codiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wie die neuere Riechforschung zeigt, ist diese Codierung ganz individuell. Daraus ergibt sich, dass auch D\u00fcfte individuell wahrgenommen werden. Und damit ist die Verkn\u00fcpfung der individuellen Erlebnis- und Erinnerungswelt noch nicht mal eingeschlossen. Wir erahnen somit, was f\u00fcr ein unglaublich komplexes System hier am werke ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle Organismen verwenden chemische Signale zur \u00dcbertragung von Information. Und bei allen wird das chemische Signal in ein elektrisches umgewandelt, und am synaptischen Spalt wieder \u00fcber Botenstoffe in ein chemisches Signal, dass ein elektrisches Signal stimuliert.<br \/>Chemische Signalstoffe dienen z. B. der Regulation von Artengemeinschaften, der Organisation sozialer Systeme, k\u00f6nnen sogar dazu f\u00fchren das bestimmte Spezies ihr Geschlecht entsprechend ver\u00e4ndern. Chemische Signalstoffe strukturieren komplexe \u00d6kosysteme und Gemeinschaften, erm\u00f6glichen das Erkennen von Freund und Feind und das Auffinden von Futterquellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir besitzen etwa \u00e4hnlich viele Riechrezeptoren in unseren Riechkolben wie Hunde, sind aber nur noch selten in der Lage \u00e4hnlich wie unsere vierbeinigen Freunde auf unsere Nase so ma\u00dfgeblich zu &#8222;h\u00f6ren&#8220;. Man vermutet, dass diese Verlagerung auf Seh- und Geh\u00f6rsinn dazu gef\u00fchrt hat, dass in der Evolution unser Geruchsinn nicht mehr so ausgepr\u00e4gt ist, obwohl wir rein von der Veranlagung dazu f\u00e4hig w\u00e4ren. Wir riechen also deutlich besser als wir denken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Olfacio, ergo sum. &#8211; Ich rieche, also bin ich.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">D\u00fcfte machen in unserer Menschheitsgeschichte einen gro\u00dfen Anteil aus. Nicht zuletzt wegen R\u00e4ucherstoffen wurde ein Teil des Handels \u00fcber Kontinente hinweg am Laufen gehalten. In ihrem Buch &#8222;Botschaft an den Himmel&#8220; von Susanne Fischer-Rizzi, wird diese Geschichte des Duftes von den Hochkulturen bis in die heutige Moderne \u00e4u\u00dferst anschaulich beschrieben. Von den ersten schamanistischen Traditionen bis heute ist der Duft nicht mehr weg zu denken. Interessanter weise, werden z. B. in Tibet gute Wesenheiten die man mit R\u00e4ucherwerk anlocken m\u00f6chte, als sogn. &#8222;Duftfresser&#8220; bezeichnet, da sie sich direkt von den feinstofflichen Energien des R\u00e4uchwerks ern\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Duft wirkt also um uns, \u00fcber uns und in uns. Und ist damit ein ideales Medium um die Kommunikation mit unseren unbewussten Anteilen, unseren verdr\u00e4ngten und dissoziierten Erlebnissen zu kommunizieren &#8211; und ist feinstofflich genug, diese behutsam zwar anzustupsen, doch nicht direkt in unser Bewusstsein zu zerren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">erg\u00e4zend hierbei mein Beitrag <a href=\"https:\/\/www.grauer-magier.de\/?p=1348\">Seelische\/psych. Wirkung von \u00e4th. \u00d6len<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei spielt es eine gro\u00dfe Rolle, ob die \u00e4therischen \u00d6le naturrein und 100% nat\u00fcrlichen Ursprungs sind. Pflanzen sind uns mit ihren Phytohormonen, ihren Zellstrukturen und ihrer Art und Weise durchaus \u00e4hnlich, wobei Pilze uns deutlich \u00e4hnlicher w\u00e4ren. Wahrscheinlich hat das evolutionsbiologische Bewandtnisse, dass wir diese Pflanzen konsumiert und gezielt eingesetzt habe, dass sich in unserem K\u00f6rper die passenden Rezeptoren daf\u00fcr gebildet haben. Darum kann die Information, die eine Pflanze zum Beispiel bei Stress durchmacht, uns dabei helfen ebenso mit Stress besser umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <a href=\"https:\/\/www.christinelamontain.de\/die-blutorange-citrus-x-sinensis-l-eine-beschuetzerin-bei-stress\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blutorange<\/a> ist ein daf\u00fcr ein hervorragendes Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Blutorangen (pigmentierte Orangen) \u00e4hneln den \u201enormalen\u201c Orangen, werden jedoch unter Bedingungen kultiviert, die die Bildung der roten Pigmente f\u00f6rdern. Diese Anthocyane kommen auch in anderen Pflanzen vor. Bei Orangen entstehen sie nur, wenn im Herbst und Winter sehr niedrige Nachttemperaturen herrschen, d. h. die Fr\u00fcchte erleiden Stress und reagieren mit den Pigmenten darauf, darum zeigte die Erfahrung in der Duftkommunikation, dass bei extremen Stressphasen Menschen sich oft am liebsten f\u00fcr das \u00d6l der Blutorange entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle: <a href=\"https:\/\/aromapraxis.de\/oele-lexikon\/orangeapfelsineblutorange-citrus-sinensis-bitterorange-citrus-aurantium\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/aromapraxis.de\/oele-lexikon\/orangeapfelsineblutorange-citrus-sinensis-bitterorange-citrus-aurantium\/<\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier kommt also, man m\u00f6chte fast von einer hom\u00f6opathischen (gleiches heilt gleiches) Wirkweise sprechen, die stresslindernden Eigenschaften die in der Blutorange zu finden sind, dem gestressten Nervenkost\u00fcm unserer schnelllebigen Welt zu Hilfe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Grunde sind \u00e4therische \u00d6le ein systemisches Gebilde, charakteristisch geformt durch Umweltbedingungen und -beziehungen ihrer Ausgangspflanze, deren Verortung im nachbarschaftlichen Umfeld und ihres erfolgreichen Informationsaustausches. Auch die Informationen \u00fcber die Qualit\u00e4t des jeweiligen Verarbeitungsprozesses geh\u00f6ren dazu. All das flie\u00dft als Input in die \u00e4therischen \u00d6le ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es kann vorkommen, dass ein \u00e4therisches \u00d6l als zu stark\/intensiv wahrgenommen wird &#8211; hier k\u00f6nnte man stattdessen ein Hydrolat anbieten. Hydrolate k\u00f6nnen insbesondere dann interessant sein, wenn ein zur\u00fcckhaltender Duft oder ein kleines wiederkehrendes Ritual gew\u00fcnscht wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Duftkommunikation und Psychosomatik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Psychosomatik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Psychosomatik<\/a> wird von der Schulmedizin beschrieben, als psychogene Faktoren die somatische, also k\u00f6rperliche Erkrankungen, ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Aus psychotherapeutischer, heilpraktischer und allgemein ganzheitlicher Sicht, ist es ein gegenseitiges Beeinflussen. Bei dem Seminar \u00fcber M\u00e4nnergesundheit neulich wurde das noch anschaulicher am Beispiel der erektilen Dysfunktion erkl\u00e4rt. Durch vielf\u00e4ltige Stressoren, nimmt die Erregungsleistung des Schwellk\u00f6rpers ab, die Neurotransmitter &#8222;leiern aus&#8220; (genauer gesagt, die Erregungsleistung vermindet sich), verursachen damit Leistungsstress, der die ganze Stressachse erneut befeuert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Psychosomatik und die davon abgeleiteten Therapieformen und Beratungsmodelle, erm\u00e4chtigen uns mit Stress und anderen Faktoren besser umzugehen, sie zaubern diese nicht weg. Zumal wir uns heutzutage kaum den diversen Einfl\u00fcssen entziehen k\u00f6nnen, wenn man nicht gerade einen Aussteigerhof besitzt und sich von der modernen Zivilisation mit allen Annehmlichkeiten aber auch Schattenseite abkapselt. &#8211; Ob dieses Abkapseln auf unbestimmte Zeit aus ganzheitlicher Sicht tats\u00e4chlich zum gew\u00fcnschten stressfreien Dasein f\u00fchrt, ist aus meiner Sicht in Zweifel zu ziehen. Wir sind als Menschen soziale Wesen, dass steckt uns als Abstammende vom Primaten wortw\u00f6rtlich in den Genen. Eine Abschottung l\u00e4sst uns wortw\u00f6rtlich vereinsamen. Eine weitere Befeuerung der Stressachse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn <strong>wir<\/strong> hier also von Psychosomatik sprechen, dann beschreibt das die Wechselwirkungen zwischen k\u00f6rperlichen Vorg\u00e4ngen, Nervensystem, seelischem Erleben, Verhalten und Lebenssituation.<br \/>Belastung, aka Stress bzw. genauer gesagt Disstress, kann sich sehr konkret k\u00f6rperlich zeigen \u2013 beispielsweise durch Muskelanspannung, ver\u00e4nderte Atmung, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafst\u00f6rungen, Kopfschmerzen, Ersch\u00f6pfung oder eine verst\u00e4rkte Schmerzwahrnehmung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Ziel ist nicht, Stress zu vermeiden, sondern die eigene Handhabbarkeit zu unterst\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verbindung K\u00f6rper-Geist-Seele ist flie\u00dfend und bedingt sich gegenseitig:<br \/>Psychisches Erleben beeinflusst k\u00f6rperliche Prozesse \u2013 und k\u00f6rperliche Zust\u00e4nde beeinflussen unser psychisches Erleben.<br \/><br \/>F\u00fcr die psychosomatisch orientierte Aromatherapie bedeutet das: Wir versuchen nicht, ein komplexes Beschwerdebild einfach mit einem passenden \u00d6l phytopharmakologisch zu behandeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Psychosomatisch orientierte Aromatherapie, auch Psychoaromatherapie genannt, versteht Duft nicht als Mittel, mit dem komplexe Beschwerden einfach &#8222;weggeduftet&#8220; werden.<br \/>Sie kann vielmehr begleitend eingesetzt werden, um beispielsweise als Duftimpulse:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Selbstwahrnehmung zu f\u00f6rdern<\/li>\n\n\n\n<li>vorhandene Ressourcen zug\u00e4nglicher zu machen<\/li>\n\n\n\n<li>kurze Regulationspausen zu unterst\u00fctzen<\/li>\n\n\n\n<li>eine Atem- oder K\u00f6rper\u00fcbung zu begleiten<\/li>\n\n\n\n<li>hilfreiche Handlungen im Alltag zu verankern<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft, als Impuls, ist ein R\u00fcck-erinnern an die eigenen St\u00e4rken und Ressourcen. Aus dem Duft heraus strahlt zwar eine gewisse Eigenenergie, doch die Resonanz in uns ist ausschlaggebend ob dieser Impuls eine Wirkung entfaltet und nachhallt, oder verklingt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen der Duftkommunikation und des DuftCoachings ist besonders wichtig, dass hier keine therapeutische Zielsetzung verfolgt wird, auch wenn die begleitenden Methoden sich \u00fcberschneiden. Therapie im wortw\u00f6rtlichen Sinn geh\u00f6rt in die H\u00e4nde von Therapeuten, und ist nicht Teil eines Coachings. Aromatherapie ersetzt keine notwendige medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Diagnostik und Behandlung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Duftkommunikation und der psychosomatisch orientierten Duftarbeit fragen wir nicht zuerst nach dem \u00d6l gegen ein Symptom. Wir fragen nach dem Menschen, seinem aktuellen Erleben und der Ressource, die ihm helfen kann, wieder mehr Handhabbarkeit zu erfahren. Und ihn Selbst zu erm\u00e4chtigen diese Handhabbarkeit anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was ist die Duftkommunikation?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Duftkommunikation umfasst eine praktische Methode die auf der Arbeit mit dem vereinfachten Duftkreismodell nach Martin Henglein basiert, und durch verschiedene Coaching-Techniken erweitert und modular erg\u00e4nzt werden kann.<br \/>Die Duftkommunikation bietet eine Kommunikationsm\u00f6glichkeit an, die \u00e4therische \u00d6le als Kommunikationsmittel in den Fokus r\u00fcckt und bietet dem Riechenden die M\u00f6glichkeit \u00fcber den Duft, eine Br\u00fccke zwischen Au\u00dfenwelt und Innenwelt zu schlagen, um dabei neue Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln. Die Duftkommunikation eignet sich als Coaching-Element (Duft-Coaching), um Begleiter f\u00fcr den Alltag, individueller Erfahrungs- und Erkenntnissammler, Stressmodulator, Selbstverwirklichungs- und Selbstwertverst\u00e4rker und nonverbales Ausdrucksmittel und Kommunikationsmittel zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Coaching ist <strong>keine<\/strong> Therapie, und hat klare Grenzen und Kompetenzen. Auch wenn man in einem therapeutischen Setting die Duftkommunikation anwenden kann, so muss man daf\u00fcr auch extra geschult sein. Darum wird, wie bei vielen Kommunikationsvarianten, nicht nach dem &#8222;Warum&#8220; gefragt, kein Duft erzwungen, und auch keine Schattenarbeit betrieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Duftkommunikation ist eine Kommunikation mit dem Duft, \u00fcber den Duft und durch den Duft, bei der die subjektive Duftwahrnehmung und das individuelle Duftempfinden des Riechenden im Mittelpunkt stehen -&gt; <strong>Duftkommunikation als &#8222;Resonanz und Interaktion zwischen Duft und Psyche\u201c.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Duftkommunikation folgt folgende Prinzipien:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Duftkommunikation integriert eine ganzheitliche Betrachtungsweise und Kommunikation, die sich zwischen Beratungsmodellen von <a href=\"https:\/\/socialmediator.de\/was-ist-loesungsorientierte-gespraechsfuehrung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">l\u00f6sungsorientierter Gespr\u00e4chsf\u00fchrung<\/a>, systemischer Beratung und <a href=\"https:\/\/www.praxis-schimbera.de\/dialogische-aktive-imagination\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dialogischer aktiver Kommunikation<\/a> bewegen kann<\/li>\n\n\n\n<li>Die Duftkommunikation arbeitet mit dem Duft der \u00e4therischen \u00d6le \u00fcber den Geruchssinn durch verblindendes Riechen<\/li>\n\n\n\n<li>Die Duftkommunikation bezieht die aktive Duftimagination und das NLP-Modell (<a href=\"https:\/\/www.landsiedel-seminare.de\/nlp-bibliothek\/practitioner\/p-02-00-repraesentationssysteme.php#definition\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">VAKO<\/a>) mit ein<\/li>\n\n\n\n<li>Duftwahrnehmung und Reaktion des Klienten stehen im Mittelpunkt<\/li>\n\n\n\n<li>der Duft \u00fcbernimmt die Rolle des &#8222;Gespr\u00e4chspartners\u201c und tritt in die Duft-Interaktion mit dem Klienten<\/li>\n\n\n\n<li>die individuelle Resonanz auf die D\u00fcfte, evtl durch thematische Ressourcengliederung oder Farben, wird zum Kompass in der Reflektion mit dem Duft, der auf dem Duftkreis Orientierung geben kann<\/li>\n\n\n\n<li>Klienten sind aktive Gestalter, keine passiven Therapie- oder Gespr\u00e4chsempf\u00e4nger<\/li>\n\n\n\n<li>Duftkommunikation f\u00f6rdert die eigene Stimmigkeit und Kongruenz zu erkennen und zu erleben<\/li>\n\n\n\n<li>die Begegnung mit dem Duft wird zum sinnlich-sinnhaften Erlebnis<\/li>\n\n\n\n<li>Voraussetzung f\u00fcr die Duftkommunikation sind <strong>Respekt, Achtsamkeit <\/strong>und die <strong>Autonomie<\/strong> des Klienten<\/li>\n\n\n\n<li>in der Duftkommunikation findet eine <strong>Begegnung auf Augenh\u00f6he<\/strong> mit dem Klienten statt<\/li>\n\n\n\n<li>bei der Duftkommunikation wird <strong>nicht<\/strong> mit dem Inneren gearbeitet, sondern das Innere wird <strong>angeregt<\/strong>, zu zeigen, wozu es im Moment bereit ist, es wird ein Angebot gemacht, keine Inquisition, keine <a href=\"https:\/\/www.grauer-magier.de\/?p=2925\">Schattenarbeit<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei spielen zwei Grundannahmen eine wesentliche Rolle:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Jeder Duft tr\u00e4gt die Information \u00fcber seinen Ursprung, deren \u00d6kosystem und erfolgreicher \u00dcberlebensstrategien in sich &#8211; diese Informationen der D\u00fcfte bieten thematische Impulse und Informationen an. Diese Informationen treten in Resonanz und Interaktion mit unserem psychosomatischen System, unseren Energiek\u00f6rpern, unseren Erinnerungen und Gef\u00fchlen. In der Annahme oder der Ablehnung des Duftes, zeigt sich der momentane Stand der M\u00f6glichkeit sich mit der Information zu \u00f6ffnen. Ablehnungen <strong>m\u00fcssen<\/strong> zwingend respektiert werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Jeder Mensch tut zu jederzeit sein Bestes, wie er es <strong>jetzt<\/strong> nach seinem Wissensstand kann, und basierend auf der Summe seiner Erfahrungen. Je wertfreier wir das betrachten k\u00f6nnen, desto besser k\u00f6nnen wir zu mehr Selbsterm\u00e4chtigung zur\u00fcckfinden und st\u00e4rken.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Worum geht es in der Duftkommunikation?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Duftkommunikation steht nicht der unmittelbare Kontakt des \u00e4th. \u00d6ls und sein phytopharmakologischer Wirkmechanismus im Betrachtungsschwerpunkt, sondern die Informationsverarbeitung der Duftsignale fl\u00fcchtiger Duftmolek\u00fcle.<br \/>Die Erregung der Riechzellen, auf die unterschiedlichen Molek\u00fcle der Duftstoffe, in ihrer individuellen Zusammensetzung, die auf unsere individuelle Riechschleimhaut treffen, l\u00f6st uns los von der reinen materiellen Betrachtungsweise der Riech- und Duftstoffe als Mono- und Sesquiterpene. Durch die Reizung der Riechzellen, und die daraufhin elektrische Signalweiterleitung, stehen sie unserem Gehirn, quasi digitalisiert zum Ablesen der Informationen bereit. Und dies wiederum unterscheidet uns ganz individuell in unserer Wahrnehmung von D\u00fcften und Riechstoffen, und f\u00fcgt weiterhin noch unsere individuellen Verkn\u00fcpfungen aus Erinnerungen und Erlebnissen mit den D\u00fcften hinzu. Dies, quasi als innere Welt bezeichnet, macht die Arbeit mit D\u00fcften zu einem nicht reproduzierbaren Erlebnis, dass bis tief in unser innerstes vordringen kann, wobei gerade diese innere Welt dabei richtungsweisend ist und der Klient zum Akteur im eigenen Zirkus wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Kommunikationselement ist hierbei die zentral tragende Rolle. \u00dcber die Verbalisierung des Empfundenen kommt Unbewusstes sprachlich ins Bewusstsein.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft, \u00e4hnlich den archetypischen Bildern, erm\u00f6glicht die Darstellung (in diesem Fall egal ob Wort, Bild, Ton, Farbe) aus dem Unbewussten, die dem Anliegen wesentlich verbunden sind. Dem Duft-Coach kommt die Rolle des Betrachters und Anreichers zu, aber ebenso bef\u00e4higt durch den Duftkreis und den Duftkompass die thematische Vorauswahl der D\u00fcfte zu treffen &#8211; um oftmals \u00fcberrascht davon zu sein, dass sich das individuelle Dufterleben anders gestaltet als wir oftmals gelernt haben. Durch Nachfragen, \u00e4hnlich dem sokratischen Dialog, und dem R\u00fcckfragen erm\u00f6glich man dem Klienten zu reflektieren und unterst\u00fctzt ihn dabei selbst seine seelischen und k\u00f6rperlichen Empfindungen wahr zu nehmen, und zu verarbeiten.<br \/><br \/>Der Gedanke der Duftkommunikation ist dem salutogenesischen Denkmodell verbunden. Thematisch passt dazu mein Beitrag <a href=\"https:\/\/www.grauer-magier.de\/?p=3220\">Krankheit &#8211; was ist das eigentlich?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Duftcoaching, respektive der Duftkommunikation insgesamt, geht es nicht um Diagnostik oder therapeutische Analyse \u2013 sondern um St\u00e4rkung, Selbstwahrnehmung und emotionale Regulation.<br \/>Ein gut gew\u00e4hlter Duft kann Halt geben, wo Worte fehlen &#8211; und Vertrauen aufbauen, wo Angst und Schmerz das Leben eng macht.<br \/>Die Erkenntnisse aus der emotionalen &#8222;Duftreise&#8220; flie\u00dfen in alltagstaugliche praktische Anwendungen, die auf Achtsamkeit, Wahrnehmung und emotionale Selbstregulation ausgerichtet sind. Man spricht dabei vom sogn. Duftanker.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Coach selbst steht dabei nicht im Mittelpunkt, sondern ist Teil des Dialogs (eigentlich Trialog) zwischen Klient und Duft und erarbeitet mit dem Klienten gemeinsam eine l\u00f6sungsorientierte Strategie und Anwendung der D\u00fcfte aus dem Themengebiet heraus zum St\u00e4rken und Unterst\u00fctzen. In Form eines Duftankers wird die Applikationsart und -dauer besprochen und erarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Duftkommunikation kann bereits ein einzelnes \u00e4therisches \u00d6l einen passenden Duftanker ergeben.<br \/>Wir m\u00fcssen deshalb nicht automatisch komplexe Mischungen herstellen.<br \/>Gleichzeitig sollten wir uns aber auch nicht zwanghaft auf ein einzelnes \u00d6l beschr\u00e4nken.<br \/>Manchmal werden zwei D\u00fcfte einzeln als angenehm oder interessant wahrgenommen \u2013 aber erst ihre Kombination l\u00f6st eine ganz eindeutige Reaktion aus. Genauso kann ein Duft auch keine Reaktion ausl\u00f6sen, und erst in Kombination mit einem weiteren, wird eine Reaktion deutlich sichtbar und erlebbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wieso riecht eine Kombination aus verschiedenen D\u00fcften anders als ihre Einzelbestandteile?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Werden zwei oder mehrere \u00e4therische \u00d6le kombiniert, entsteht nicht einfach nur eine &#8222;Mischung&#8220; aus Duft 1+2.<br \/>Die enthaltenen fl\u00fcchtigen Molek\u00fcle bilden gemeinsam ein <strong>neues komplexes Duftmuster<\/strong>. Einzelne Duftnoten k\u00f6nnen st\u00e4rker hervortreten, andere in den Hintergrund r\u00fccken oder sich gegenseitig erg\u00e4nzen.<br \/>Das Gehirn verarbeitet dieses <strong>Gesamtmuster<\/strong>.<br \/>Deshalb kann eine Mischung subjektiv deutlich anders erlebt werden als ihre einzelnen Bestandteile. &#8211; Das kann sowohl vorteilhaft als auch nachteilig sein &#8211;  da kommt es auf den DuftCoach an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich erinnere mich an einen Vortrag bei der AromaAlliance bei der eine Therapeutin sagte, sie arbeite haupts\u00e4chlich mit Mischungen, weil diese standardisiert seien. Dem stehe ich kritisch gegen\u00fcber, denn Mischungen k\u00f6nnen sich entsprechend der \u00e4therischen \u00d6le ver\u00e4ndern &#8211; wir erinnern uns an die ganzen Faktoren unter denen Pflanzen wachsen und \u00e4th. \u00d6le produzieren &#8211; und wenn sie aus dem Sortiment fallen ist es meist schwierig einen Ersatz zu finden der die eigene Arbeit konstant begleitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was passiert beim Duft-Dialog, bzw. bei der Duft-Resonanz\/-Interaktion?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">D\u00fcfte gehen in Resonanz mit unserem erlernten &#8222;Duftprogramm\u201c, und erzeugen &#8222;Annahme\u201c oder &#8222;Ablehnung&#8220;, oder etwas dazwischen. In der Duftkommunikation spielen die Informationsverarbeitung der Geruchssignale und deren subjektive Wahrnehmung durch den Klienten eine wesentliche Rolle.<br \/>Das Einbeziehen der Riechwahrnehmung ist die Basis und das Potential der Duftkommunikation. Der Duft wird zum Vermittler, zum Ausdruck was bisher nicht ausgedr\u00fcckt werden konnte.<br \/>Ein Duft kann aber auch T\u00fcren schlie\u00dfen. Die Ablehnung, auch Duftaversion genannt, eines Duftes kann olfaktorischen Stress ausl\u00f6sen.<br \/>In der Duftkommunikation, geht es nicht darum, dass unsere Muster und Ansichten auf den Klienten \u00fcbertragen werden, sondern das der Klient dort abgeholt wird, wo er steht. Darum sind Muster und Gedanken wie &#8222;du brauchst diesen Duft, weil du ihn ablehnst&#8220; hier fehl am Platz. Der Klient muss seine Ablehnung\/Duftaversion weder erkl\u00e4ren noch \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was ist mit aktiver Duftimagination gemeint?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies umschreibt die Technik, in diesem Fall einen Duft, so zu beschreiben, dass man selbst eine plastische Vorstellung davon erh\u00e4lt, und gleichzeitig in der Art und Weise wie der Duft beschrieben wird, ein Hinweis auf den weiteren Verlauf in der Arbeit mit diesem Duft gegeben werden kann. In dem man beschreibt, wo am K\u00f6rper man den Duft gerne h\u00e4tte, welche Farbe er hat, die Art der Applikation, usw. kann dem Duft-Coach eine Idee vermitteln und dem Klienten gleichzeitig eine Art und Weise vermitteln, die die \u00e4therische Natur des Duftes greifbarer macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was ist der Duftkompass?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duftkompass ist eine qualitative Einordnung der Bereiche auf dem Duftkreis. Diese Qualit\u00e4ten k\u00f6nnen archetypischen Mustern, Tierkreisentsprechungen und diversen anderen Analogien entsprechen, und stellen jeweils ein spezifisches Ressourcenfeld dar. Der Duftkompass ist vor allem f\u00fcr den Anreicher der D\u00fcfte ein sinnvolles Werkzeug. Im Unterschied zur &#8222;klassischen&#8220; Anwendung nach Martin Henglein oder der Herangehensweise nach C.L. bei der direkt \u00fcber den Duft gegangen wird, ohne vorherige thematische Einordnung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere Variation, ein weiteres Modell der Ann\u00e4herung, w\u00e4re die Duftleiter nach <a href=\"https:\/\/aroma-esprit.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inge-Lore Andres<\/a>, ein Farb-Leitsystem f\u00fcr \u00e4therische \u00d6le. Bei der Duftleiter wurde der Duftkreis mit einem Farbsystem kategorisiert. Der Klient w\u00e4hlt nach seinem Thema eine Farbe und der Anreicher trifft auf Grund dessen eine Vorauswahl des Duftes. Dennoch entscheidet die Nase, ob der Duft passt oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wieso wird der Duft verblindet angereicht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hierbei spielt die Erwartungshaltung und unsere Ratio eine wesentliche Rolle, den Outcome zu beeinflussen. Je mehr Informationen wir \u00fcber einen Duft haben, desto eher kategorisieren wir, leiten ab, und haben eine gezielte Erwartungshaltung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwischen 1996 bis 2002 f\u00fchrte die Geruchsforscherin und Psychologin <a href=\"https:\/\/monell.org\/pamela-dalton\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pamela Dalton<\/a> mehrere Experimente zur Wirkung der Wahrnehmung von Duftstoffen durch Informationen \u00fcber Herkunft und gesundheitliche Auswirkungen durch. Sie verwendete Isobornylazetat (Fichtennadelgeruch).<br \/>Der 1. Gruppe wurde mitgeteilt, dass es ein nat\u00fcrlicher Extrakt sei und positive gesundheitliche Wirkung h\u00e4tte. Die Gruppe reagierte positiv.<br \/>Der 2. Gruppe wurde mitgeteilt, dass es sich um ein synthetisches L\u00f6sungsmittel handle, dass langfristig zu negativen Folgen f\u00fcr die Gesundheit f\u00fchren w\u00fcrde. Diese Gruppe reagierte mit geruchsassoziierten Symptomen: Kopfschmerz, Lethargie, Schwindel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2014 f\u00fchrte die Psychologin <a href=\"https:\/\/monell.org\/cristina-jaen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cristina Ja\u00e8n<\/a> eine Studie \u00fcber den Zusammenhang von kognitiven Erwartungen \u00fcber &#8222;Geruchssicherheit&#8220; und Entz\u00fcndungen der Atemwege durch. Sie wollte herausfinden inwieweit auch die Listen \u00fcber D\u00fcfte und Riechstoffe, die Asthma ausl\u00f6send seien und von den Gesundheitsorganisationen herausgegeben werden, Patienten \u00e4ngstlich stimmen k\u00f6nnten, wenn sie in der Umwelt mit diesen Ger\u00fcchen in Kontakt kommen. Ihre Forschung untersuchte, ob Asthma-Symptome durch Geruch ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnen oder ob sie hervorgerufen bzw. verschlechtern, wenn eine negative Erwartung mit dem Geruch assoziiert wird.<br \/>So wurde acht Probanden gesagt, dass der Geruch potentiell therapeutische Eigenschaften hat. Neun Probanden wurde gesagt, dass der Geruch m\u00f6glicherweise leichte Atemwegsprobleme verursachen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Ergebnis<\/strong>: Personen, denen gesagt wurde, der Geruch w\u00e4re potentiell &#8222;sch\u00e4dlich&#8220;, bewerteten den Geruch negativer. Au\u00dferdem erh\u00f6hten sich sofort die Entz\u00fcndungsparameter der Atemwege und blieben auch 24 Std. danach noch erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Keine Zunahme der Entz\u00fcndungsparameter war bei den Personen nachzuweisen, denen der Geruch als therapeutisch benannt wurde. Selbst bei Personen, die sich als empfindlich auf Ger\u00fcche und Duftstoffe beschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Blindriechen reduziert die Einordnung in kognitive-logische Schubladen &#8211; es l\u00f6scht die Duftbiografie aber nicht aus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum D\u00fcfte abgelehnt werden k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Duftaversion, also Ablehnung eines Duftes, kann viele Ursachen haben.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein Duft kann schlicht nicht gefallen<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Duft kann zu intensiv sein<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Duft kann in der aktuellen Situation unangenehm wirken<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Duft kann mit einer Person oder einem Ort verbunden sein<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Duft kann an Krankheit oder eine belastende Situation erinnern<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Duft kann aufgrund fr\u00fcherer h\u00e4ufiger Anwendung &#8222;zu viel&#8220; geworden sein<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Duft kann in einem bestimmten k\u00f6rperlichen Zustand anders wahrgenommen werden<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Duft kann einen anderen brauchen um angenommen zu werden, je nach R\u00fccksprache mit dem Klienten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manchmal kennt die Person den Grund.<br \/>Manchmal nicht.<br \/><strong>Beides ist in Ordnung.<br \/><\/strong>Wir brauchen keine pathologisierende Erkl\u00e4rung, weder somatisch noch psychologisch, f\u00fcr eine Duftablehnung, um sie ernst zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Abschlie\u00dfende Worte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle hier, also auf der gesamten Website, vorgestellten Anwendungen, Rezepturen und Impulse verstehen sich nicht als allgemein g\u00fcltige Rezepte. Das ist auch der Grund wieso ich kaum tats\u00e4chliche Dosiermengen angebe.<br \/>Sie sind Anregungen, Orientierungshilfen und Einladung zur Selbstwahrnehmung &#8211; und dabei ist nichts in Stein gemei\u00dfelt.<br \/><strong>Denn<\/strong>: Was heute hilfreich ist, kann morgen schon zu viel sein &#8211; oder gar nicht mehr passen. Oder gar zu wenig sein. Und was f\u00fcr eine Person wunderbar funktioniert, kann f\u00fcr eine andere unangenehm sein. Genau darin liegt die St\u00e4rke einer achtsamen, ganzheitlichen Aromatherapie, respektive Duftkommunikation: <strong>Sie h\u00f6rt zu. Sie begleitet. Sie wandelt sich mit dem Menschen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>erg\u00e4nzende Beitr\u00e4ge von mir:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.grauer-magier.de\/?p=6079\">Empathie &amp; Impathie als Schl\u00fcssel f\u00fcr mehr Resilienz und Stressbew\u00e4ltigung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.grauer-magier.de\/?p=1348\">Seelische\/psych. Wirkung von \u00e4th. \u00d6len<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.grauer-magier.de\/?p=3220\">Krankheit &#8211; was ist das eigentlich?<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.grauer-magier.de\/?p=2925\">Schattenarbeit \u2013 in Duftkommunikation und Spiritualit\u00e4t<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.grauer-magier.de\/?p=5743\">Duftende Kinesiologie und Duftkommunikation<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>erg\u00e4nzender Link<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.vivere-aromapflege.de\/2026\/09\/27\/26089\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vivere-aromapflege.de &#8211; Wie D\u00fcfte Erinnerungen und Emotionen beeinflussen. Was die Forschung wei\u00df<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie D\u00fcfte unser Leben steuern, beeinflussen und eigentlich erst lebenswert machen, kann man nicht erst am Beispiel der Aromatherapie oder der Duftforschung sehen, sondern l\u00e4sst sich vom t\u00e4glichen W\u00e4schewechsel, dem Duft des ersten Kaffees oder Tees, der K\u00f6rper- und Gesichtspflege bis hin zu jedem Geschmack den wir &#8222;schmecken&#8220;, genau genommen riechen, bis hin zur Einflussnahme [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,4],"tags":[461,35,479,40,41,1099,1478,599,1477,627,592,775,37,593,1471,1086,694,1479,745,1100,705,1464],"class_list":["post-6134","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aromapflege","category-spirituelle-lebensberatung","tag-aromakultur","tag-aromapflege","tag-aromapraxis","tag-aromatherapie","tag-aetherische-oele","tag-disstress","tag-duft-coaching","tag-duftcoaching","tag-duftimagination","tag-duftinteraktion","tag-duftkommunikation","tag-duftkreis-nach-martin-henglein","tag-links","tag-martin-henglein","tag-psyche","tag-psychische-wirkung","tag-psychoaromatherapie","tag-psychosomatik","tag-salutogenese","tag-stress","tag-stressabbau","tag-stressbewaeltigung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6134"}],"version-history":[{"count":44,"href":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6134\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6215,"href":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6134\/revisions\/6215"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.grauer-magier.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}