Lexikon - V


V
Vampire Fabelwesen, die als Verstorbene gelten, die nicht ins Totenreich übergehen können und so für immer auf der Erde wandeln müssen. Sie ernähren sich hauptsächlich von dem Blut Lebender und machen sie durch ihren Biß ebenfalls zu Vampiren oder Untoten. Bekannt wurden die Vampire durch das oftmals verfilmte Buch "Drakula" von Bram Stoker.
Entgegen der gängigen Vorstellung wurde die Erde früher von Dämonen bevölkert, als diese durch die sich ausbreitenden Menschen vertrieben wurden, verwundete ein Mensch einen Dämon und dieser Biss ihn darauf. Ihr Blut vermischte sich und der erste Vampir war "geboren", indem die menschliche Seele "starb"! Dieser Vampir biss daraufhin einen weiteren Menschen und dieser eine weiteren, usw.
Ihr Herz ist das Umwandlungszentrum von Blut in Necroplasma (Essenz der Toten), wenn man das Herz eines Vampirs zerstört, z.B. durch einen Pflock, verliert der Vampir seine lebenserhaltende Kraft, und er „stirbt“! Die weitverbreiteten Abwehrmethoden wie Kreuz, Knoblauch, Weihwasser, etc. sind auf ihre reinigenden Eigenschaften zurückzuführen.
Wobei das Kreuz, als Symbol des Christentums, keine Wirkung zeigen würde, wäre das Kreuz nicht auch das Symbol für den endgültigen Tod eines Lebewesens. Ebenso besitzt Weihwasser nicht die auflösende Wirkung auf Untote, wegen des Christentums, sondern wegen der stark reinigenden Energien, die dem Wasser vom Menschen verliehen werden.

Veda
Das Wort Veda heißt "Wissen".
Nach vedischer Vorstellung ist damit vollständiges Wissen gemeint, das heißt dies Wissen muß die Kenntnis des Relativen und des Absoluten gleichzeitig enthalten.
Damit ist es das Wissen schlechthin.

Venus (Göttin)
Römische Göttin der Liebe. Ursprünglich war sie die Schützerin der Gärten, erhielt aber später viele Eigenschaften der griechischen Göttin Aphrodite. Das deutsche Wort "Wunsch" soll sich von dem Wort Venus ableiten.

Venus (Planet)
Hellster und schönster der am Himmel zu beobachtenden Planeten. Zugleich hat er die harmonischste und regelmäßigste Umlaufbahn. Nach astrologischer Sicht beherrscht die Venus die Tierkreiszeichen Stier und Waage. Da sie sich nie weit von der Sonne entfernt, kann sie nur gegen Morgen als Morgenstern und bei Sonnenuntergang als Abendstern beobachtet werden. Als Morgenstern hieß sie bei den Römern Luzifer, was übersetzt Lichtbringer bedeutet. Als Abendstern nannte man sie Hesperos. Bei ihr kann man schon mit einem Feldstecher Phasen wie beim Mond beobachten.

Vier
Die Zahl hat seit altersher eine Bezeichnung zur materiellen, irdischen Welt mit ihren Mühen und Notwendigkeiten. Ihr wichtigstes Symbol ist das Kreuz.
Andererseits hat "Gott" in vielen Sprachen einen vierbuchstabigen Namen.

Virgo
lat. Bezeichnung des sechsten Tierkreiszeichens Jungfrau

Astrologisches Zeichen für das Sternzeichen Jungfrau

Vishnu
(Sanskrit: der Wirkende)
Vishnu gehört mit Brahma und Shiva zur obersten Götterdreiheit des Hinduismus. Als Sonnengott durchmißt er mit drei (Drei) Schritten (Sonnenaufgang, Mittag und Untergang) das Universum. Er ist der Erhalter der Welt. Jedesmal, wenn das Ungleichgewicht in der Welt zu groß wird, wird er als Mensch wiedergeboren, um erneut Weisheit zu bringen. Seine Bezeichnung ist dann Avatar.

Voodoo
Auch Voudoun geschrieben.
Afrikanischer Volksglaube der mit Sklaventransporten nach Amerika kam und alte Kultformen, Magie und Bräuche mit der europäischen Religion vermischte.
Für ausführliche Infos: Referat: Voodoo

Vulkan (Gott)
Gott des Feuers und der Schmiede, der wie Jupiter Blitze schleudern kann und den die Römer von den Etruskern übernahmen (oder von den Griechen, dort heißt er Hephaistos). Einige Astrologen glauben, zwischen der Sonne und dem Merkur gebe es einen noch unentdeckten Planeten, den sie Vulkan nennen. Manche arbeiten sogar mit frei erfundenen Ephemeriden. Für Astronomen existiert der Planet nicht.