Nativität
Andere Bezeichnung für Geburtshoroskop
Nekromantie
Von griechisch nekros = tot und manteia = Weissagung. Auch in der Antike bemühte man sich gelegentlich, Tote zu beschwören, um die Zukunft zu erfahren. Der älteste Hinweis darauf findet sich schon in Homers Odyssee. Allerdings wird so auch die Magie mit Toten bezeichnet. Z.B. Skelettbeschwörung, z.T. auch Totenbeschwörung, schwarze Rituale, etc.
Nephthys
Ägyptische Göttin, Schwester der Isis, die eine wichtige Rolle bei der Wiedererweckung des ermordeten Gottes Osiris spielt. In einigen Texten wird sie auch als Ehefrau des Seth und als Mutter des Anubis bezeichnet.
Neosatanismus
Da nur ein verschwindend geringer Teil der Esoteriker an den christlichen Satan glaubt, ihn bestenfalls als eine mythologische Gestalt unter Tausenden von anderen betrachtet, prägte F.- W. Haack den in seinem Verständnis als, weItend gemeinten Begriff Neosatanisten.
Neptun (Gott)
Römischer Gott des Meeres, dem griechischen Poseidon gleichgestellt.
Neptun (Planet)
Wurde 1846 von dem deutschen Astronomen Galle entdeckt, nachdem seine Existenz von Adams und Le Verrier vorherberechnet worden war (nach Störungen der Uranusbahn). Er ist einer der Transsatumiker. In der Astrologie ist er als Mitherrscher des Jupiter dem Tierkreiszeichen Fische zugeordnet. Er steht für die Seele, für Eingebung und Mystik, kann aber auch Illusionen und Irrtümer hervorrufen. N. hat eine Beziehung zu Giften, zu Flüssigkeiten und zum Nebel.
Neumond
Mondphase, in der sich der Mond genau zwischen Sonne und Erde schiebt. Daß er dabei für die Betrachter auf der Erde etwa drei Tage lang völlig unsichtbar wird, war den Menschen früher unheimlich. So sahen sie in Hekate, die u. a. Göttin des Neumonds ist, darüber hinaus auch die Herrin der Zauberer, Giftmischer und überhaupt allen nächtlichen unwesens. Andererseits galt Hekate jedoch auch wieder als menschenfreundlich - vor allem Frauen gegenüber.
Neun
In der Mythologie der Ägypter spielte die Neun eine herausragende Rolle. So gab es die Neunheit der Götter. Diese waren:
Amun, der Urgott Schu, der Gott der Luft Tefnut, die Göttin des Wassers und der Feuchtigkeit Geb, der Gott der Erde Nut, die Göttin des Himmels lsis Osiris, erst Gott der Fruchtbarkeit, dann Gott der Unterwelt Nephthys Seth, Gott der Wüste und der Kraft (des Chaos)
Nirwana/Nirvana
Das Sanskritwort heißt eigentlich verlöschen, vergehen.
Daraus wird das erstrebenswerteste aller Ziele. Für den Buddhisten verlöschen Begierde und Haß - es beginnt die absolute Vollendung, das Ende der Seelenwanderung, die Einheit mit dem Göttlichen, ein Zustand zeitloser Glückseligkeit, der schon vor dem Tod erreicht werden kann.
Nostradamus (1503-1566)
berühmter französischer Arzt und Prophet jüdischer Abstammung. Durch seine Fürsorge für Pestkranke und die Erfolge seiner Behandlungen erwarb er sich einen bedeutenden Ruf und erhielt Einladungen von Katharina von Medici und dem französischen König Karl XI. Im französischen Salon begann er 1547, seine weltbekannten Vorhersagen, die Centurien, aufzuschreiben, die 1555 erschienen. Es handelt sich um 100 Vierzeiler, die in verschlüsselter, rätselhafter Sprache Prophezeiungen enthalten. Im nachhinein erwiesen sich viele Verse als verblüffend genaue Vorhersagen. Bislang ist es aber noch niemandem gelungen, die übrigen Verse im voraus zu entschlüsseln, auch wenn viele es behauptet haben.
Numerologie
Stark vereinfachte Form der Kabbalah. Da die Buchstaben des bei uns gebräuchlichen lateinischen Alphabets nicht gleichzeitig Zahlen sind wie im Arabischen, Griechischen oder Hebräischen, wurden verschiedene Zuordnungen von Zahlen zu Buchstaben erfunden. Man zählt nun die Zahlenwerte der Buchstaben eines Namens zusammen, getrennt nach Vokalen und Konsonanten. Ist die Summe größer als Zehn, bildet man so lange die Quersumme, bis man eine einstellige Zahl erhält. Die gewonnenen Zahlen geben in Verbindung mit dem Geburtsdatum angeblich Hinweise auf Charakter und Schicksal.
Nut
Ägyptische Göttin, Tochter Schus und Tefnuts. Sie ist die Gemahlin des Geb, des Gottes der Erde. Auf Bildern wird sie als eine Frau dargestellt, deren Füße auf dem östlichen Horizont stehen, deren Körper sich über die Erde beugt und deren Hände den westlichen Horizont berühren. In dem "Buch des Gesetzes" des Ordo Templi Orientis und in den Lehren Crowleys spielt die Figur der N. (in der Schreibweise Nuit) eine außerordentlich wichtige Rolle.