Lexikon - D


D
Dämon
Griechisch "daimon". In der griechischen Mythologie sind die D.en die Seelen der Menschen des Goldenen Zeitalters (die griechische Vorstellung des Paradieses). Sie leben auf einer Ebene, die sich zwischen den Menschen und den Göttern befindet. Jeder Mensch erhält bei seiner Geburt einen D. zugeteilt, der sein Schutzgeist/Schutzengel ist. Später - vor allem durch das Neue Testament beeinflußt - wird die Bezeichnung D. fast ausschließlich nur noch für böse Geister verwandt.

Dämonen
Dämonen verkörpern für viele Menschen, ein böses Wesen, was allerdings nicht korrekt ist. Vor Urzeiten bevölkerten sie unsere Erde, lange vor Mensch und Tier. Sie sind den Engeln am ähnlichsten, und doch unterscheiden sie sich von ihnen.
Ursprünglich waren sie dazu da, den Menschen "zum Tode zu geleiten". Dieses machte dem Menschen angst, und aus dieser Angst heraus entstand die Vorstellung, dass diese dunklen Engel (Dämonen, griech. böse) böse seien. Vielleicht gab es auch dunkle Engel, die diese Ängste ausgenützt haben, und wirklich "böse" waren.
Auf jeden Fall ist der Mensch dafür verantwortlich zu machen, dass sich diese dunklen Engel aus ihrer ursprünglichen Rolle herausentwickelt haben.

Dagon
D. ist der Name eines Gottes der Philister (Phönizier). Er ist der Gott der Erde und des Meeres und Vater des Gottes Baal.

Dakini
Als D. werden übernatürliche, weibliche Wesen der indischen Mythologie bezeichnet, die spirituelle Wegweiserinnen eines Yoga Praktizierenden sind.

Dante, Alighieri (1265-1321)
Italienischer Dichter, der vor allem durch seine "Göttliche Komödie" bekannt wurde. In ihr führt der römische Dichter Vergil D. von den neun Höllen der verdammten über die neun Stufen der Reinigung hinauf in die neun himmlischen Sphären. Ziel der Reise ist das himmlische Empyreum, der Ort ewiger Ruhe.

Dashwood, Francis (1708-1781)
Englischer Aristokrat, gründete mit Freunden die "Knights of St. Francis" (die Ritter des Heiligen Franziskus). Diese Vereinigung diente einzig und allein dazu, den Mitgliedern Möglichkeiten zur sexuellen Ausschweifung zu gewähren. Die "Ritter" gerieten auch in den Ruf, Schwarze Messe zu führen, weshalb die Gruppe auch Hellfire Club (Höllenfeuer Club) genannt wurde.

DC
Astrologische Abkürzung für Deszendent.

Dee, John (1527-1608)
Englischer Gelehrter, Mathematiker und astrologischer Berater Königin Elisabeths der I. D. beschäftigte sich auch mit Magie, was für damalige Zeiten üblich war. So schuf er für den Seekrieg der englischen Flotte gegen die spanische Armada einen Talisman, der zum Sieg verhelfen sollte. Er ist heute noch im Britischen Museum in London zu sehen. Vor allem aber ist er durch seine Arbeiten mit der Henochischen Magie bekannt, die er mit seinem Assistenten Edward Kelley zusammen praktizierte.

Deismus
Von lateinisch deus: Gott. Eine rationalistische Religionsphilosophie unter dem Einfluss der Aufklärung, die die Existenz eines Gottes anerkennt und davon ausgeht, dass dies auch jedem Menschen klar sein muss oder werden kann; seine Gegenwart und Wirkung im weltlichen Leben wird jedoch bestritten: Gott als Mechaniker, der das Universum schuf, es sich dann aber selber überließ. Blütezeit waren das 17. und 18. Jahrhundert; bekannte Deisten waren Voltaire, Benjamin Franklin, Thomas Jefferson oder George Washington. Später wandten sich Skeptiker eher gleich dem Agnostizismus oder dem Atheismus zu (siehe Theismus, Polytheismus, Monotheismus, Pantheismus).

Déjá-Vu
Französisch: déjá (schon einmal), vu (gesehen)
Man kommt in einer völlig fremdes Haus, an einen völlig fremden Ort und plötzlich stellt sich das Gefühl ein: "Das habe ich doch schon einmal erlebt.". Es gibt viele Erklärungen dafür, eine Sinnestäuschung, Erinnerungen an das längst Vergessene, Beweise für Wiedergeburt.

Dekan
Alte Einteilung des Tierkreises in 36 Abschnitte von je 10 Grad und damit jedes Tierkreiszeichens in drei. In Zeitschriftenhoroskopen ist diese Dreiteilung gelegentlich noch zu finden. Jedes D. wird von einem Planeten beherrscht.

Delphi
Ort des wohl berühmtesten Orakels der Antike, das sich in Phokis, im Gebirgszug des Parnaß befindet. Schon seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. ein Heiligtum des Apollo. Die Priesterin des Tempels, Pythia genannt, saß auf einem Dreifuß über einer Erdspalte, aus der Dämpfe aufstiegen, und verkündete ihre Orakelsprüche, die dann von den Priestern interpretiert wurden.

Demeter
Altgriechische Göttin der Fruchtbarkeit, des Ackerbaus, der Ehe und Kultur. Ihre Hauptkultstätten waren Eleusis in Griechenland (Eleusis Mysterien) und Enna auf Sizilien. In relativ früher Zeit verschmolz sie bereits mit Persephone.

Demiurg
Ursprünglich bedeutet dieses griechische Wort "Handwerker". Platon, der griechische Philosoph, bezeichnet damit den Schöpfer der Welt. In der Gnosis ist der D. der Mittler zwischen Gott und dem Bösen, der materiellen Welt.

Vom griechischen demos: Volk und ergon: Tätigkeit. »Der für das Volk Tätige« war in der Antike bei den Griechen eine Bezeichnung für Handwerker und Gewerbetreibende, in Attika bildeten die Demiurgen nach dem Adel und den Grundbesitzern den untersten der drei Bürgerstände. Im Dialog »Timaios« von Platon (um 428 bis etwa 347 v. Chr.) war der Demiurg der Schöpfer der Welt und Erbauer des materiellen Universums. Im Neu-platonismus und darauf aufbauend der Gnostik war er eine dem obersten Gott untergeordnete Gottheit, ein aus der ursprünglichen großen Gottheit entstandener böser Geist und Schöpfer des Universums.

Deosil
Bewegung im Uhrzeigersinn. Viele Rituale beinhalten eine Deosilbewegung.

Deszendent
Der Punkt des Tierkreiszeichens, der zu einem bestimmten Zeitpunkt am westlichen Horizont zu sehen ist.

Derwisch
Das Wort stammt aus dem Persischen und bedeutet "arm". Mit ihm werden islamische Wandermönche bezeichnet. Gelegentlich schließen sie sich in Klöstern zusammen. D. sind seit dem 12. Jahrhundert n. Chr. bekannt. Heute sind vor allem noch die "Tanzenden Derwische" bekannt, die in der Türkei leben. Durch einen speziellen Tanz verfallen sie in Trance und hoffen auf diese Art und Weise eine direkte Verbindung zu Allah zu bekommen.

Dessoir, Max (1867-1947)
Psychologe und Theosoph (Theosophie). Er ist der Schöpfer des Wortes "Parapsychologie".

Deszendent
Der Grad und das Sternzeichen, das im Moment der Geburt am westlichen Horizont untergeht. Er liegt dem Aszendenten genau gegenüber und gibt Auskunft über das Verhalten in Partnerschaften. (siehe DC)

Devachan
Wort aus dem Sanskrit für die Wohnorte der Götter. In der Theosophie ist D. der Ort, wo die Seele zwischen den Wiedergeburten gereinigt und geistig vervollkommnet wird.

Devas
Sanskritbegriff aus der indischen Mythologie. D. sind übernatürliche Wesen, die entweder gut oder böse sind. Die D. sind auch die Schöpfer der Dinge und normalerweise für die Menschen unsichtbar. In der persischen Religion des Zoroaster (Zarathustra) sind D. ausschließlich böse Geister.

Devi
Im Hinduismus  die Urgöttin, manche sehen in allen anderen Göttinnen nur Inkarnationen dieser Mahadevi („Große Göttin“), so in Parvati oder Kali. Sie ist die Kraft, die aus dem Chaos Formen schafft – ohne sie wären alle anderen Götter nichts. (Dies weißt eine bemerkenswerte Ähnlichkeit zur Göttin der Wicca auf!)

Dharma
Begriff aus dem Buddhismus (Buddha), der Gesetz, Recht, Brauch etc. bedeutet und dem gesamten Universum zugrunde liegt. Es bestimmt auch die Kette der Wiedergeburten von uns Menschen. D. ist der moralische, also der ethische Leitfaden, nach welchem sich der Buddhist zu richten hat.

Dionysos
Griechischer Gott, dessen Name ursprünglich Sohn des Zeus bedeutet. Zu Anfang war D. ein skytischer Gott des Haschisch, später verschmolz er mit dem griechischen Gott des Weines zu einer neuen Gottheit. Der efeubekränzte D. zog, begleitet von Löwen, Panthern, Silenen, Satyrn und seiner menschlichen Anhängerschaft durch die Welt und feierte mit ihnen rauschhafte Feste. Wer ihnen in ihrem ekstatischen Wahn begegnete, mußte fürchten, von ihnen zerrissen zu werden. In späterer Zeit gab es die Dionysien in Athen, eine Art Kulturfest, bei dem im Rahmen eines Wettbewerbs Chöre auftraten und Komödien und Tragödien aufgeführt wurden.

Direktion
Astrologischer Fachbegriff. Direktionen sind neben Solarhoroskopen und Transiten eine Technik, Vorhersagen zu machen. Ihre Anwendung erfordert größere mathematische Kenntnisse und ist deshalb ausschließlich Berufsastrologen vorbehalten. Der Primärdirektion liegt die Bewegung des Aszendenten am Tage der Geburt zu Grunde. Ein Lebensjahr entspricht dabei einer Bewegung von einem Grad. Die Sekundärdirektion geht von der Bewegung der Planeten an den Tagen nach der Geburt aus. Hier entspricht ein Lebensjahr einem Tag.

Dis
Römischer Name des Gottes der Unterwelt. Da das Aussprechen seines Namens im Volksglauben Unglück brachte, wurde er fast immer "Pluto" (der Reiche) genannt.

Divination
Häufig benutztes Wort für verschiedene Methoden der Zukunftsdeutung (Astrologie, Tarot etc.).

Dogma
Griechisch, Lehrsatz. Dieser Begriff wird fast ausschließlich in der christlichen Religion gebraucht. Man bezeichnet damit eine Lehre, die direkt von Gott verkündet wurde und die von dem Oberhaupt der jeweiligen christlichen Richtung (z. B. dem Papst) verkündet wird.

Drachenkopf, Drachenschwanz
siehe Mondknoten

Drei
Die Zahl hat seit altersher eine Beziehung zur harmonischen Welt der göttlichen Prinzipien. In vielen Religionen ist sie eine heilige Zahl. So stellt sie zum Beispiel den Aufbau der Welt dar: Himmel, Erde, Hölle. Es gibt im Hinduismus drei höchste Götter: Brahma, Vishnu, Shiva. Das Christentum kennt die heilige Dreifaltigkeit mit Vater, Sohn und Heiligem Geist, und die Heiligen drei Könige sind mit die ersten Besucher des neugeborenen Jesus. Die buddhistischen Schriften gliedern sich in drei Teile, Tripitaka (Drei Körbe) genannt. Die indische Götterdreiheit wird Trimurti genannt. In der griechischen Mythologie gibt es z. B. die drei Grazien: Agleia (Glanz), Euphrosyne (Frohsinn), Thalia (blühende Jugend) und bei den Römern die drei Parzen (Moiren heißen sie bei den Griechen), die Schicksalsgöttinnen: Klotho, sie spinnt den Lebensfaden, Lachesis, sie teilt den Lebensfaden zu und Atropos, sie schneidet den Lebensfaden ab. Zudem gilt die D. schon seit alten Zeiten als eine glückbringende Zahl. "Aller guten Dinge sind drei", heißt es im Volksmund. Ihr Symbol ist das Dreieck.

Dreieck
Schon seit uralten Zeiten ist das D. ein heiliges Symbol. So haben zum Beispiel die vier Seiten einer Pyramide jeweils die Form eines Dreiecks.
Amulette sind oft D.e, und wenn ein Magier einen Geist beschwört, steht er selbst im Schutzkreis, und der Geist wird in ein D. beschworen; die ganze Form erinnert an ein Schlüsselloch. Für die Ägypter war das D. mit einem Auge ein Symbol des Gottes Horus.

Drei Lichter
Gängige Bezeichnung aus der Freimaurerei für das Winkelmaß, den Zirkel und das heilige Buch, welches in der Regel die Bibel ist. Diese drei Sachen befinden sich auf dem Altar eines Freimaurertempels.

Drittes Auge
Bezeichnung für das Ajna Chakra. Es befindet sich auf der Stirn des Menschen in der Mitte zwischen den Augenbrauen und gilt als der Hauptsitz übernatürlicher Kräfte.

Droit Humain
Kurzbezeichnung eines Freimaurerordens (Freimaurerei), der 1893 in Frankreich gegründet wurde. Die Übersetzung des Namens ist "Menschenrecht". Das Hauptkennzeichen dieser Organisation ist, daß sie, im Gegensatz zu der überwiegenden Mehrheit der Freimaurerorden, die reine Männerbünde sind, auch Frauen aufnimmt.

Drude
In der deutschen Folklore der Name eines bösen, weiblichen Nachtgeistes, der Angstträume verursachen soll.

Drudenfuß
Magisches Zeichen, das schon in der Antike verwendet wurde. D. war früher im deutschen Sprachraum die gebräuchliche Bezeichnung für das Fünfwinkelzeichen (Pentagramm). Es diente, auf die Türschwelle gezeichnet, zur Abwehr von Druden und zur Abschreckung des Teufels.

Druiden
Name der keltischen Priester (Kelten) in Gallien und Britannien in der Zeit vor der Christianisierung. Neben der Pflege der Religion und der Opfer nahmen die D. auch richterliche Funktionen wahr und beschäftigten sich darüber hinaus vor allem mit Medizin und Astronomie. Der Name soll übersetzt "Eichenkundiger" bedeuten und ist ein Hinweis darauf, daß die Eiche bei den Kelten ein heiliger Baum.

Drusen
Die Mitglieder dieser islamischen Sekte leben vor allem im Libanon und in Syrien. Ihre Lehre ist eine Mischung aus islamischen, neuplatonischen und christlichen Lehren, so warten sie z. B. auf die Wiederkehr des Messias am Tag des jüngsten Gerichtes. Ihre Geheimlehren sind nur den Höchsten der Eingeweihten, den Ukkal, bekannt.

Dschiin, Dschinn oder Dschinnie
Dies ist das arabische Wort für Geist oder Dämon, die sowohl gut als auch böse sein können. Sie sind eine Art Vermittler zwischen den Engeln und den Menschen. In der berühmten Märchensammlung "Tausend und eine Nacht" tauchen viele D.'s auf, die z. B. in Lampen (Aladins Wunderlampe), Ringen oder Flaschen leben. An diese Orte wurden sie angeblich vom biblischen König Salomon verbannt, nachdem er sie beschworen hatte.

(oder Jinni, in der weiblichen Form Jinniyah, im Plural Jinn.) In der nahöstlichen und islamischen Mythologie ein Geist, der aus Feuer oder Luft erschaffen wurde und in der Hierarchie zwischen Engeln und Menschen steht; es gibt gute wie böse. »Und so haben wir jedem Propheten einen Feind gegeben: Satane aus der Reihe der Menschen und der Dschinn.« (Koran 6,112) Körperlich ähneln sie den Menschen und haben dieselben Bedürfnisse, sie pflanzen sich fort und sind sterblich, auch wenn sie sehr viel länger leben. Wie aus den Geschichten von »Tausendundeiner Nacht« bekannt, können sie gefährlich werden, man kann sie sich aber auch dienstbar machen, wie Aladin mit der Wunderlampe.

DSZ
Gelegentlich als Abkürzung für Deszendent gebraucht.

Dualismus
Die philosophische Idee, die Welt aus dem Gegensatz von zwei Prinzipien zu erklären. Eine Religion, die auf dem grundlegenden Unterschied von zwei Gegensätzen aufbaut, nennt man dualistisch. So baut der Parsismus (Zarathustra) auf dem Gegensatz von Gut und Böse auf. Elemente des D. finden sich ebenfalls im Christentum. Dualistisch sind auch die Religionen Asiens. Doch hier ist es kein moralischer Gegensatz. Im Taoismus stehen sich etwa Yin und Yang gegenüber, die in ihrem Wechselspiel die Welt erzeugen. Sie sind hell und dunkel, männlich und weiblich, hart und fest, aber nicht gut und böse. Auch die moderne westliche Esoterik folgt zum großen Teil diesem asiatischen D. Für Christen kann das sehr irritierend sein. Da ihr D. auf Gut und Böse beruht, sehen sie schnell Satan und nicht das Weibliche im Yang.

Duat
Bei den alten Ägyptern Bezeichnung für die Unterwelt, der Ort an dem sich die Sonne während der Nachtstunden aufhalten soll.

Duftöle
Gerüche haben eine besonders starke Wirkung auf die Phantasie und das Unbewußte. Deshalb spielen Parfüms und Räuchermittel eine besondere Rolle bei allen esoterischen Praktiken. Die richtige Auswahl ist dabei von großer Wichtigkeit. Die kabbalistische Überlieferung (Kabbalah) beinhaltet die Zuordnung von Duftölen und Räucherungen zu Engeln und verschiedenen Geistern, aber auch zu den Tierkreiszeichen und Planeten. Die den Planeten zugeschriebenen Duftöle sind: Sonne - Zimtöl, Mond - Kampfer und Aloe, Merkur Sandelholz (weiß), Venus - Sandelholz (rot), Mars - Pfeffer, Jupiter - Safran, Saturn - Schwefel.

Dugpas
Bezeichnung für die Mitglieder der sogenannten "Rotkappenschule" in Tibet. In dieser buddhistischen Schule finden sich noch sehr viele Überbleibsel der schamanistischen Bön-Religion, die vor dem Buddhismus die Hauptreligion Tibets war. Aus diesem Grund galten die D. den Buddhisten als unmoralisch und verkommen, und der Name war fast gleichbedeutend mit Schwarzmagier.

Dyade
Aus dem Griechischen stammende Bezeichnung für eine Gruppe von zwei Dingen, Kräften, die Zusammenfassung zweier Einheiten. Der griechische philosoph Pythagoras verstand die D. als die Essenz aller Lebewesen und Dinge.

Dybbuk
Im Judentum der Name für eine verfluchte Seele, die keine Erlösung findet oder für einen Dämon, der sich einen willensschwachen Menschen sucht und von ihm oder ihr Besitz ergreift.

Dzyan
Nach H. P. Blavatsky der Name eines geheimen Buches über die Entstehung der Welt und des Menschen. Es soll von tibetischen Mönchen verfaßt worden sein, die zu den geheimen Meistern (Geheime Obere) gehörten. Das Buch D. soll die Grundlage des von Madame Blavatsky geschaffenen Monumentalepos "Die Geheimlehre" sein. Heute wird jedoch angenommen, daß es eine reine Erfindung Blavatskys ist.