Link: topfruits.de

Das wahnsinnig umfangreiche Sortiment von A wie Algenprodukten bis Z wie Zink ist hier so gut wie alles zu finden, dass man zur Nahrungsergänzung, aka „Bio-Hacking“ braucht bis benötigt.

Auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden in dem Zusammenhang vorgestellt, die Relativierung von uralten Einnahmeempfehlungen kritisch und sachgemäß hinterfragt, und je nach Themenschwerpunkt auf konkrete Empfehlungen ausgesprochen.

Mein persönlicher Empfehlungslinks: topfruits.de

Anti-Zecken Mischung – Rezept für einen Roll-On

Die Idee zu diesem Roll-On kam zu mir über eine Werbung für einen zeckenwirksamen Roll-On einer Firma. Hab mir die Rezeptur angeschaut und fand sie wenig spektakulär. Das kann ich besser 😀

  • Lorbeer
  • Eukalyptus citriodora
  • Ravintsara
  • Melisse 10%
  • Manuka
  • Kanuka
  • Honigmyrte (Kunzea)

Konzipiert für einen 50ml Roll-On, mit den Basis-Ölen Kokos, Lorbeer und Aloe Vera.

Für ein bereits erprobtes Rezept, siehe bei vivere-aromapflege. Dort wird eine Mischung aus Lavandin, Eukalyptus citriodora, Rosengeranie, Patchouli und Atlaszeder gezeigt.

Aromapflege bei Tumor-Erkrankungen

Vielleicht fragt sich der eine oder andere nun, wieso ich keinen „naturheilkundlich“ behandeln Beitrag schreibe. Ich finde, im Zusammenhang mit Tumor-Erkrankungen ist das ein heißes Eisen. Ich bin zwar nach wie vor von der Komplementärmedizin überzeugt, finde aber das diese immer in Absprachen mit dem zuständigen Onkologen, Strahlentherapeuten und Arzt geschehen und gestartet werden sollte.

Gerade neulich hatte ich auf Station den Fall einer Mutter die ihre damals 16jährige Tochter über ein Jahr lang nur mit Globuli’s behandelte und dem Tumor im Knie beim wachsen zu sah. Aus meiner Sicht völlig unverantwortlich – und im Endeffekt das frühzeitige Todesurteil der Tochter unterschreibend.

Natürlich müssen wir alle sterben, aber das wie und wann macht definitiv einen Unterschied, bei dem man sich fragen sollte, ob die Ablehnung einer Strahlentherapie und/oder Chemotherapie wirklich zielführend ist. Die junge Dame hat schon Metastasen in der Lunge, die Mutter – erinnernd an das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom trifft alle Entscheidungen für die angeblich entmündigte Tochter – verweigert eine schulmedizinische Therapie, sogar die Schmerztherapie wurde boykottiert. Im Nachhinein fanden wir in der Nachttischschublade alle Pregabalin-Kapseln, die der Tochter vorenthalten wurden, nach ihrer Amputation bis zum Oberschenkel.

Jeder Patient sollte die freie Entscheidung haben, sich seine Therapie aussuchen zu können, aber bitte auf Basis von klaren Fakten und entsprechender Aufklärung komplementär- wie schulmedizinisch.

Das erinnerte mich ungut an Mutter Theresa, nach deren Tod man Lagerhallen voll Schmerz- und Chemomedikamente in den Hospizen fand, die ihren Patienten vorenthalten wurden. Der Schmerz solle sie näher zu Gott bringen. Hoffentlich schmort sie in allen 9 Höllenfeuern.

Ein anderes Beispiel, dass Eliane Zimmermann in ihrem Podcast erzählte, war wiederum ein Radio(onko)loge, der ihre „Strahlenschutz“-Mischung nicht nur zu wörtlich nahm, sondern regelrecht eine Schimpftirade los lies. Ohne sich im klaren zu sein, dass er Erdölprodukte mit guten natürlichen Pflanzenölen und deren Eigenschaften verwechselte. – So gesehen darf man sich sehr wohl wehren und durchsetzen und auch anderweitig beraten lassen, solange dies in einem verantwortungsvollen, ethischen Rahmen geschieht.

So multifaktoriell die Entstehungen von Tumoren sind, so sind auch die Begleiterscheinungen, die sich mit der Aromapflege aber in vielen Bereichen deutlich abmildern lassen.

Hier mal ein kleiner Überblick der gängigsten Beschwerden die bei und durch eine Krebserkrankung zu erwarten sind, und welche ebenso auch von den Medikamenten mit verursacht werden:

  • Schmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Gewichtsverlust und Mangelernährung
  • Infektionen, sowohl bakteriell, viral als auch mykotisch
  • (Reiz-)Husten, Bronchitis, Verschleimung
  • Fatigue
  • Haut- und Schleimhautveränderungen, inkl. Wundheilungsstörungen (z.B. Strahlenschäden, chemoinduzierte, …)
  • Diarrhoe und Obstipation
  • Angst, Depression
  • Hormonmangelsymptome

Viele dieser Beschwerden kann man mit Aromapflege behandeln, ergänzt mit orthomolekularer Medzin und weiteren komplementärmedizinischen Disziplinen wie Akupressur/-punktur, Einreibungen, Kompressen und Wickeln, Waschungen, Pflanzenheilkunde, uvm.

Etwas kritisch möchte ich mich noch der „Rizol“-Therapie gegenüber äußern. Ich musste erstmal nachschlagen, was man darunter überhaupt versteht, denn in meiner Fortbildung wurde auf einmal, wie selbstverständlich von „Rizol Neu Öl“ gesprochen. (mehr zu Rizol-Therapie habe ich unter den folgenden Links gefunden: heilpraxisnet.de, naturheilt.com und naturundheilen.de)

Mundpflege mit Rizol Neu Öl

Wirkmechanismus (nach Dr. Steidl):

Das Öl enthält als Hauptwirkungskomponente Aktiv-Sauerstoff, der in Rizinus und Olivenöl gelöst ist. Der normale Luftsauerstoff, der eingeatmet wird, ist zu schwach, um krankmachende Keime (Pilze, Bakterien, Parasiten) unschädlich zu machen. Das schafft nur der Aktiv-Sauerstoff, der speziell mit Ozon hergestellt wird. Luftsauerstoff wird in einem elektrischen Gerät (Ozongenerator) in Ozon verwandelt, dieses geht in einer speziellen Apparatur mit ungesättigten Pflanzenölen (Rizinus- und Olivenöl) eine chemische Reaktion ein. Das Produkt aus dieser Reaktion ist ein sog. Ozonid, sprich Aktiv-Sauerstoff, wie er im Rizol-Grundstoff (Rizol Alt) enthalten ist.

Viele krankmachenden Keimarten sind Anaerobier, die keinen Sauerstoff vertragen und daher breitbandig mit Aktiv-Sauerstoff angegriffen und eliminiert werden können. Die zugesetzten ätherischen Öle von Wermut, Nelken usw. sind ebenfalls antibiotisch auf pflanzlicher Art und verstärken die Wirkung der Rezepturen

Quelle: https://cne.thieme.de/openolat2/auth/RepositoryEntry/311328960

Das hört sich im ersten Moment logisch an, logisch und nachvollziehbar – zumindest bis man das Thema mit ungesättigten Fettsäuren und ätherischen Ölen im Bezug auf Oxidation durchdenkt. Ich möchte nun nicht generell sagen, dass die Rizol-Therapie nichts taugt, aber bei Tumor-Patienten sollte man auf solche Empfehlungen verzichten. Geht man davon aus, dass Chemotherapeutika ebenso massive freie Radikale nutzen/hinterlassen, ist eine aktive Zuführung von Ozon in diesem Sinne kontraproduktiv, ja ich möchte sogar sagen kontraindiziert.

Ungesättigte Fettsäuren haben gerade die geniale Eigenschaft, freie Radikale zu binden, und damit für uns unschädlich zu machen. Ätherische Öle reagieren allerdings weniger „sinnvoll“ mit dem aktivem Sauerstoff/Ozon aka freie Radikale. Man spricht dabei von OXIDation, die zusätzliche Bindung an Sauerstoff verändert ätherische Öle in Zusammensetzung, Wirkung, Viskosität und Geruch. Das ist NICHT im Sinne der Aromapflege. Im ungünstigen Idealfall heben sich das Ozon und die (äth. wie ungesättigte fette) Öle gegenseitig in der Wirkung auf. Damit hat der Patient allerdings nichts gewonnen. – Auch die genannten ätherischen Öle „Nelke und Wermut“ sind alles andere als unproblematisch. Witzigerweise werden in dem genannten Artikel dann aber „Minzöl, Pfefferminzöl und Geraniumöl“ in der Rezeptur genannt. – Erschließt sich mir hier nicht ganz was die dann mit Minzöl meinen, wenn Pfefferminzöl extra aufgelistet ist. Spearmint, Nanaminze, Katzenminze?! Das hochpreisige und kaum erhältliche Geranium-Öl wird vermutlich eher Rosengeranie sein.

Bei gesunden Menschen, mit gesunder Haut, kann man über diese Ozon-Therapie nachdenken – allerdings erschließt sich mir der Nutzen nicht wirklich, vor allem wenn man die keimtötende Wirkung der ätherischen Öle schon zur Verfügung hat, die im Großen und Ganzen keinen Unterschied zwischen Aerobiern und Anaerobiern macht. – Damit ist aus meiner Sicht der Nutzen dieser Ozon-Behandlung obsolet.

ganz besondere Empfehlung: Onko-Ratgeber von Eliane Zimmermann und Sabrina Herber

ergänzende Buchempfehlung: Aromapflege für Sie – mit ätherischen Ölen begleiten, trösten und stärken (nicht mit dem Basics-Buch Aromatherapie für Sie verwechseln!)

ergänzender Link: vivere-aromapflege.de Aromatherapie als komplementäres Angebot bei Krebserkrankungen

ergänzender Link: vivere-aromapflege.de Komplementäre Begleitung mit Aromatherapie bei Krebserkrankungen

ergänzender Link: vivere-aromapflege.de Umfangreicher Sammelartikel zum Thema

ergänzender Link: naturheilmagazin.de

ergänzender Link: biologische Krebsabwehr e.V.

Lebenslauf – meine Zusatzqualifikationen

1990-2003: Schulische Laufbahn

2003-2005: Zivildienst, und „reinschnuppern“ ins Uni-Leben

2006-2008: Ausbildung zum psychologischen Berater in der Paracelsus Schule Tübingen

2007: Teilnahme am Seminar „Heilen mit Bachblüten“ in der Paracelsus Schule Tübingen

2008: Teilnahme am Seminar „Akupunkturmassage/Shiatsu“ in der Paracelsus Schule Tübingen

2008: Ausbildung zum spirituellen Lebensberater in der Paracelsus Schule Tübingen

2008: Teilnahme am Seminar „Hot Stone Massage“ in der Paracelsus Schule Tübingen

2009: Erhalten des Meister-/Lehrer-Grades im Usui-Reiki-System des natürlichen Heilens

2011-2014: Trauerbegleitung meiner Mutter nach dem Versterben meines Vaters

2014: Bewerbung an der Schule für Pflegeberufe in Tübingen

2015: Bewerbung Schule für Pflegeberufe Reutlingen/Bad Urach

2015-2018: Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger in den Kreiskliniken Reutlingen

2018: Teilnahme am Kompakt-Seminar „Palliative Haltung“

2018-2020: GKP auf der Unfallchirurgie & Orthopädie im KKH Reutlingen

2021

2021: Teilnahme am Basisfachkurs Aromaexperte (coronabedingte Fortsetzung aus 2020)

2021: Teilnahme an der UKT-Fortbildung „Komplementäre Medizin und Pflege in der Onkologie“

2021: Teilnahme am „Online Seminar: Paracelsus-Medizin – eine Einführung in die Spagyrik, Hausapotheke“ der Paracelsus Schule Tübingen

2021: Teilnahme am „Online-Seminar: Paracelsus-Medizin –Spagyrik für die ganzheitliche Praxis, Aufbaukurs“ der Paracelsus Schule Tübingen

2021: Teilnahme am Primavera „Aromatherapie Online Basiskurs“

2022

2022: Teilnahme am AromaFachseminar Taoasis „Unterstützende Düfte für die Psyche“

2022: CNE-Fortbildung „Komplementär pflegen“

2022: CNE-Fortbildung „Komplementäres Schmerzmanagement“

2022: CNE-Fortbildung „Palliative Care: Die Grundlagen“

2022: CNE-Fortbildung „Palliative Care: Symptomkontrolle“

2022: Teilnahme am Herbstkongress der AromaAlliance

2022: Teilnahme an dem Webinar „Angewandte Paracelsusmedizin und die Praxis der Soluna-Spagyrik“ der edition Insole

2023

2023: CNE-Fortbildung „Chronische Wunden“

2023: Teilnahme am UKT-Seminar „Sterbende und Schwerkranke begleiten“

2023: Teilnahme am Aromafachseminar Aromapflege.com „Aromapflege bei Demenz“

2023: Teilnahme am Seminar Taoasis „Schmerz lass nach – Duftende Hilfe bei akuten & chronischen Schmerzen“

2023: Teilnahme am Taoasis Online Seminar „Düfte komponieren – selbst gemacht – Duftkompositionen“

2023: Teilnahme am Aromafachseminar aromainfo.at „Die Biochemie der ätherischen Öle“

2023: Teilnahme an der UKT-Fortbildung „Schmerzmanagement am UKT“

2023: Teilnahme am UKT-Seminar „Schwerkranke und Sterbende begleiten“

2023: Teilnahme am Herbstkongress der AromaAlliance

2024

2024: CNE-Fortbildung „Interdisziplinäres Schmerzmanagement“

2024: Teilnahme an der UKT-Fortbildung „Schmerzmanagement am UKT“

2024: Teilnahme am AromaFachseminar Taoasis „Aromamedizin Online“

2024: CNE-Weiterbildung Fachwissen Onkologische Pflege „Pflege bei Krebs und therapiebedingten Auswirkungen“

2024: CNE-Weiterbildung Fachwissen Onkologische Pflege „Bei Diagnostik und Therapie mitwirken“

2024: Teilnahme am Aromafachseminar ViVere: „Online Seminar Ätherische Öle in der Pflege und Sterbebegleitung“

Aromacare, spirituelle Lebensberatung, Healthcare